urgewald nennt in ihrem aktuellen Newsletter die 30 größten Investoren in fossile Industrien
Investing in Climate Chaos 2024: 4,3 Billionen US-Dollar für fossile Industrien | urgewald e.V.
Platz1 Vanguard
Platz2 BlackRock
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urgewald nennt in ihrem aktuellen Newsletter die 30 größten Investoren in fossile Industrien
Investing in Climate Chaos 2024: 4,3 Billionen US-Dollar für fossile Industrien | urgewald e.V.
Platz1 Vanguard
Platz2 BlackRock
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urgewald GOGEL Research Team antwortete am 23.07.2024 auf meine Frage (in Auszügen):
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Hier können Sie unsere Bewertung der großen deutschen Fondsgesellschaften im Detail anschauen: https://www.urgewald.org/banken-in-transformation So richtig ernst mit dem Thema Nachhaltigkeit meint es hier leider niemand.. Immerhin hat die Fondsgesellschaft UnionInvestment kürzlich zumindest für ESG-Fonds (Nachhaltigkeitsfonds) Öl- und Gasproduzenten mithilfe unserer Öl- und Gasdatenbank „GOGEL“ (gogel.org) ausgeschlossen.
Wir können als gemeinnützige Organisation ohnehin keine Investitionsempfehlungen aussprechen, sehen jedoch beim Thema passives Investment einen blinden Fleck, der riesiges Potential birgt. Deshalb kooperieren wir gemeinsam mit Wissenschaftlern und Datenanbietern an einem Projekt, das sich zum Ziel setzt einen ersten Index zu bauen, der Firmen auf Basis von urgewald Daten ausschließt. Auf so einen fossilfreien Index kann sich in Zukunft die gesamte Bandbreite an passiv gemanagten Produkten beziehen. Indem sie diesen Index nachahmen, könnten so tatsächlich nachhaltige Passive Fonds und eben auch ETFs sowohl institutionellen Investoren als auch Privatanlegern zugänglich gemacht werden.
https://www.ecoreporter.de/ gab mir am 22.07.2024 auf meine Frage hin als Fazit folgende Antwort:
Das größte Problem ist, dass die konventionellen Anbieter keine übergeordneten Nachhaltigkeitsrichtlinien definieren, auch nicht für die ESG-Angebote. Also das man weiß, dass beispielsweise Ölförderung immer ausgeschlossen/eingeschränkt ist, sobald ESG draufsteht. Das wäre ein Fortschritt. Aber so bleibt es eben dabei, dass man bei jedem ETF individuell schauen muss, was letztlich drin steckt. Was abhängig vom Index ist, den das Produkt nachbaut. Letztlich schauen wir bei den großen Anbietern daher weiterhin mehr auf den individuellen ETF – bislang ist es für uns schwierig, da wirklich große Unterschiede bei der Nachhaltigkeit zu machen. Wir bleiben da beim Fazit, dass es ohne Kompromisse nicht wirklich geht.
Ecoreporter sieht bei der UmweltBank und bei Rize grundsätzlich Vorteile für Anlegerinnen und Anleger, da diese ein übergeordnetes Nachhaltigkeitskonzept verfolgen.
Ecoreporter hat den UmweltBank-ETF getestet und beurteilt ihn als sehr nachhaltig.
Genau! Anfangen ist das wichtigste und direkt dahinter kommt dann das langfristig dabei bleiben, ohne ständig optimieren zu wollen
Lass dir ruhig etwas Zeit wenn du sie nutzt um dich noch weiter einzulesen. Lies vielleicht ein gutes Buch, falls noch nicht geschehen. Thomas Kehl, Hartmut Walz oder Gerd Kommer. Ich hab erstmal im Internet angefangen und danach dann auch Bücher angefangen zu lesen. Das meiste war mir dann zwar schon bekannt, aber mir hat das nochmal geholfen einige Dinge strukturiert aufgebaut zu verinnerlichen.
Kann ich aus eigener Erfahrung auch nur bestätigen: Anfangen ...
Ich kann das aktuelle Buch von Günter Heismann empfehlen: Sicher-Nachhaltig-Einfach. Wie Anleger die Chancen von ETFs nutzen und die Risiken vermeiden.
Danke für deine Anregungen!
mein Spielgeld habe ich hier
Xtrackers MSCI World Momentum ESG UCITS ETF 1C | Xtrackers by DWS
Danke dir Chili für die beiden Empfehlungen, ich schaue sie mir gleich mal an!
In den Welt-ETF von Amundi A3DH0C bin ich als Basisanlage bereits investiert
und als Ergänzung habe ich noch den Europa-ETF ebenfalls von Amundi A2PTYY. Der ETF von BNP ist auch ein Welt-ETF mit vielen Überschneidungen zum Amundi A3DH0C. Als weitere Ergänzung bin ich eher auf der Suche nach einem weiteren ausschüttenden Themen-ETF.
zu winter's Frage:
- der neue ETF der Umweltbank scheint mir viele chinesische Firmen im Portfolio zu haben;
- die Kosten von 0,8 % sind für mich für einen ETF zu hoch;
- es gibt noch keine Erfahrungen mit dem ETF.
zu Nordnordlicht:
Danke für die Hinweise, ich kenne die von dir genannten Organisationen und finde insbesondere das Engagement von urgewald sehr gut!
Ich wollte eigentlich keine neuerliche Diskussion zum allgemeinen pro und contra von nachhaltigen Geldanlagen lostreten. ![]()
Ich habe mich für preiswerte, „hellgrüne“ ETFs als einen praktikablen Kompromiss entschieden und würde diesen gerne bei einer Fondsgesellschaft abschließen, die Wert auf Nachhaltigkeit legt.
Ich beabsichtige in einen nachhaltigen ETF zu investieren. Dabei bin ich mir der Schwierigkeit und der Subjektivität einer Definition von 'Nachhaltigkeit' durchaus bewußt und habe mich deshalb eingehend mit den unterschiedlichen Indizes (ESG ..., SRI ..., Sustainable, etc.) beschäftig und fühle mich hierzu ausreichend informiert. Bei meinen Recherchen habe ich allerdings wenig Substantielles gefunden, wieviel Wert die jeweilige Fondsgesellschaft auf Nachhaltigkeit legt und wo die Unterschiede zwischen den Anbietern liegen. Nahezu jede Fondsgesellschaft wirbt vollmundig damit! Eine interessante Auswertung zur Stimmrechtsausübung von Fondsgesellschaften habe ich unter "ShareAction Voting Matters 2023" gefunden. Da für mich auch das nachhaltige Wirtschaften und Verhalten der Fondsgessellschaft ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der ETF-Auswahl darstellen, würde ich das Forum bitten, mir weitere Informationsquellen zu nennen und falls möglich einen eigenen Standpunkt dazu mitzuteilen. Vielen herzlichen Dank!