Beiträge von fotoman

    Dann kann man das Ganze ja wie ein Festgeld betrachten, oder mach ich einen Denkfehler?

    Ja und nein.

    Du bekommst nicht auf die 150€ den vereinbarten Zins, sondern nur auf den Sparbetrag, aber nach Kosten.

    Der Rechner gibt eine Rendite von knapp 2% ohne und von 0.4% mit Dynamisierung aus. Zauberhaft.

    Wie klappt das? Ohne Dynamisierung mag ja noch stimmen. Aber auch die Debeka wird keinen Endbetrag inkl. Dynamisierung angeben. Selbst wenn die Dynamisierung jedes Jahr ein konstanter Prozentsatz wäre (ist es bei mir nicht, ist aber auch Provinzial).

    Bei mir kenne ich nur den zugesicherten Endbetrag mit der Vorjahresrate und den mit der aktuellen Rate. Mit Dynaik erhöht sich aber der Endbetrag.

    Und am Ende musst Du Dir halt ausmalen, was Dir/euch lieber ist:

    Ein fester Betrag zum Ablaufdatum mit der ausrechenbaren Rendite und einer meiste etwas höheren psychologischen Hürde, den Beitrag auszusetzen. Das dann ggf. entweder als steuerfreie Einmalzahlung oder als lebenslange Rente (falls der Rentenfaktor gut und unveränderlich ist), deren Gewinnanteil dann aber zu versteuern ist.

    Oder einen ETF, den ihr konsequent bis 2047 bespart und euch genauso konsequent (je nach Nutzung des Geldes ab dem Zeitraum) vor oder ab dem Datun ein Leben lang um das Geld und die Auszahlung selber kümmert.

    In dem Fall könnte man erwarten, dass bei Rückkauf und Eigenanlage das Kapital später höher sein sollte.

    Davon, dass ihr bis 2047 in Gefahr laufen könnter, mal Sozialleistungen zu beziehen, gehe ich nicht aus. Das Familieneinkommen ist anderweitig abgesichert, wenn doch das unverhoffte passieren sollte.

    Wie geht ihr damit um?

    Sowas ist mir noch nicht aufgefallen.

    Mein Sparplan läuft am 1. des Monates, per Lastschrift abgebucht wurde am 31.03.2026. Die Umstellung auf das neue TG erfolgte am 30.03, und dort hatte ich nahezu alles Guthaben aufs TG umgebucht (bis auf ein paar Euro).

    Sobald das Geld auf dem Verrechnungskonto war, war auch exakt dieser Betrag dort blockiert. So hat es mir SC am 01.04. Vormittags vor Sparplanausführung angezeigt.

    Das Guthaben, das heute (13.04.) auf dem Verrechnungskonto liegt, ist nicht blockiert.

    Das erscheint mir zum einen wie eine seltsame Art der Balancierung, zum anderen aber auch eine sehr umständliche.

    Für mich wäre das exakt das Gegenteil. Ich brauche nichts zu tun, das Geld für die VAP liegt automatisch auf dem Verrechnungskonto.

    Genau diese Hoffnung wollte ich umsetzen, als SC noch Zinsen auf dem Verrechnungskonto gezahlt hat. Die Dividenden erhöhen die Barrücklage auf dem verzinsten Konto und sind automatisch vorhanden, wenn der Broker die VAP abbucht. Alles ohne mich einmal einloggen zu müssen, um Acc-ETFs zu verkaufen oder das Geld für die VAP anderswo einsparen zu müssen. Irgendwann überschreitet die VAP die monatliche Sparrate um ein Vielfaches.

    Wenn man Thesaurierer vs. Ausschütter genau aufdröselt geht es hauptsächlich bis ausschließlich um eine steuerliche Betrachtung.

    Bei mir nicht. Für mich ist es auch psychologisch viel "einfacher", Geld, dass sowieso auf dem Konto liegt, auszugeben (oder hier für die VAP vorzuhalten), wie es entweder extern aufbringen zu müssen oder durch Verkauf von ETF-Anteilen zu erhalten.

    Da sind mir die paar Euro Steuernachteil völlig egal.

    Falls man keinen hohen Einmalbetrag für so eine Umsetzung hat und das Depot nicht zu kompliziert ist, würde ich einfach die Sparrate auf die Dist-Variante des ETFs umlenken und mir das ganze ein paar Jahre ansehen. Jetzt muss man bei SC die Ausschüttung wieder aufwändig (ja, aufwändig, bevor da wieder jemand ankommt: einloggen und manuell etwas tun ist mehr Aufwand wie einfach nichts zu tun) aufs TG umbuchen und Ende Dezember wieder zurück.

    Die Ausschüttungen schwanken, der Basiszins schwankt, hier im thread gibt es verschiedene Berechnungen...

    Was das ganze kompliziert macht, wenn man es über viele Jahrzehnte nur dafür macht. Es soll aber auch Leute geben, die schon etwas näher an der Entnahmephase sind. Da kann man die Ausschüttung auch gleich als Umschichtung in den risikoarmen Teil des Vermögens ansehen (wieder: ohne Zusatzaufwand, insb. wenn das Verrechnungskonto verzinst würde).

    Wäre mal interessant, so eine vollständige Rechnung zu sehen unter der Annahme, dass das Geld für die VAP nicht einfach vom Himmel gefallen kommt sondern entweder vorher auf dem TG angespart wird oder durch ETF-Verkäufe im Dezember realisiert wird.

    Wenn ich übers Jahr jeden Monat 100€ für die VAP zurück legen muss, dann erwirtschaftet dieses Geld max. den TG-Zinssatz. Im Dist-ETF erhalte ich aber die ETF-Rendite, geschmälert um die Ausschüttung.

    Aber das soll jeder für sich entscheiden.

    Dann wirst Du den Rest auch selber entscheiden können, oder?

    Sollte meine Spekulation bzgl. IE00B60SX394 stimmen, kannst Du die Ergebnisse für die letzten 11 Jahren bei JustETF und co. vergleichen. Da gewinnt der Ivesco um ca. 2%. Volumen und Performanceunterchiede sprechen für mich gegen keines der Produkte.

    Der IE00BJ0KDQ92 ist nach der Preissenkung auf 0,12 % runter.

    Was hat der mit Invesco zu tun?

    Der Scalable MSCI AC World Xtrackers UCITS ETF 1C basiert auf dem "MSCI All Country World (ACWI) Index" und nicht auf irgendeinen Invesco-Produkt oder dem MSCI World Index. Oder haben mittlerweile Invesco und Xtrackers fusioniert?

    Ist es wirklich langfristig entscheidend, ob der TER 0,05 oder 0,15 ist?

    Nur timtom24 kennt seinen Anlagehorizont. U.U. hat er den bisherigen ETF ja mit 20 Jahren angefangen und der neue läuft jetzt auch noch 37++ Jahre?

    Für mich ist es nicht relevant, aber für mich ist auch ein Sparplan zur erhofften Steueroptimierung in einigen Jahrzehnten nicht relevant. Entweder, ich darf in der Rente meine ETFs noch steueroptimiert übertragen/verkaufen, dann kann ich mir zu dem Zeitpunkt ausrechnen, wieviel Steuern mir das einspart. Oder ich darf es nicht mehr, dann ist die Wahrscheinlichkeit für mich sehr hoch, dass sich bis dahin auch andere Steuergesetze geändert haben.

    Nur bei einem höhren Einmalinvest recht zeitnah vor der Entnahmephase würde ich mir über sowas Gedanken machen um mir u.A. die Arbeit beim Entsparen zu vereinfachen.

    So könnte man später vom FIFO Prinzip profitieren oder übersehen ich da etwas?

    Ja, Du könntest das machen, wenn Dir die synthetische Replikation zusagt. Da das vermutlich noch viele Jahre hin ist, bis Du der Lieblingsbeschäftigung der Deutschen nachgehen möchest, kann niemand abschätzen, ob dann noch die heutigen Steuern gelten. Genau könnte es dann noch zulässig sein, Teile seines ETFs auf ein anderes Depot zu übertragen und damit FIFO zu umgehen.

    Invesco ETF World ist wohl eher IE00B60SX394 (Invesco MSCI World UCITS ETF Acc) und kein Scalable/Xtrackers Produkt.
    https://www.justetf.com/de/etf-profile…in=IE00B60SX394

    Hat sich da schon mal jemand von euch Gedanken gemacht?

    Nein, genauso wenig weiss ich, wie ich an mein Geld komme, wenn morgen der Anbieter meines Girokontos pleite geht oder der Anbieter meines Tagesgeldes.

    Zugangsprobleme? Ja und (von der Art der Mitteilung in der App mal abgesehen), sowas hat meine Bank ab und zu auch, meist angekündigt. Was, wenn ich morgen Probleme mit meinem Internet-Prodiver habe? Wie schnell bekomme ich dann einen Smartphone-Tarif mit passendem Datenvolumen, damit durch das Trading per Smartphone nicht die Rendite des letzten Jahres beim Provider landet?

    Wirklich relevant wäre das nur der längerfristige Ausfall meines Girokontos. Für alles gibt es irgendwelche gesetzlichen Vorgaben, die ich mir im Zweifel dann ergoogeln kann. Ich bestreite meine tägliche Ausgaben nicht durch den Verkauf von Depotanteilen.

    Man sagt man kann im Handwerk viel Geld verdienen, dass ist dann meist aber nur auf die Selbsständigkeit bezogen

    Und wo ist das Problem der Selbstständigkeit? Das Risiko? Das hat man als Akademiker auch, wenn man sich nicht mit dem erstbesten Jobangebot abfindet.

    Aber ich lebe wieder mal in meiner Blase, in der ich keinen Handwerker kenne, der mit seiner Selbsständigkeit erst pleite gegangen ist und danach nicht wieder einen Job gefunden hat. Wenn er denn überhaupt pleite gegangen ist. Dafür habe ich einige ehemalige Kollegen, die Dank Selbsständigkeit bedeutend mehr verdienen wie sie es in vergleichbaren Angestelltenjobs geschafft hätten.

    Wenn mein Elekritker nur 62€/Stunde (plus Steuer) berechnet, ist das sein Problem und ich werde ihm sicher nicht ungefagt das Doppelte zahlen.

    Hab daher auch gewisse Vorbelastungen entwickelt und habs schwer wenn sich Menschen mit 70-120k vom Staat ausgenommen fühlen. Da habe ich extrem viel Mitleid

    Und ich habe kaum Mitleid mit Leuten, die nur deshalb einen Job zum Mindestlohn annehemen, weil sie sonst zu unflexibel sind. Außer ggf. ein paar Monate direkt nach Ausbildungsabschluss, weil der eigene Ausbildungsbetrieb nichts taugt.

    Ich weiß schon, eine Glaskugel hat hier niemand... Trotzdem freue ich mich auf gut begründete Einschätzungen.

    Du sprichst über eine Strategie für "Faule" (mit 4 ETFs, die man u.U. regelmäßig rebalancen muss, sehe ich das anders, ist aber nur mein persönliches Problem) und möchtest Dir dann aktiv Gedanken darüber machen, wann Du einsteigen möchtest.

    Wann erwartest Du den Crash für Deine Überrendite? Wenn Trump wieder durchdreht, zu den Midterms, wenn die Welt "endlich" merkt, dass KI doch kein Allheilmittel ist?

    Mal theoreitsch: Du wartest, der Markt steigt erst um 10% um dann um 20% einzubrechen. Leider bist Du in der Woche im Urlaub und wenn Du zurück kommst, sind von den 10% erträumter Zusatzrendite schon wieder 5% weg.

    Also der ganze Aufwand für max. 5% Überrendite? Kannst Du machen, ich würde mich bei sowas im Nachhinein eher darüber ärgern, dass die die zusätzlich möglichen 5% zusätzliche Rendite durch meinen Urlaub verschenkt habe.

    Das scheint hier im Forum vielen alten Hasen und Häsinnen nicht so schwer zu fallen

    Wie oben schon jemand geschrieben hat: Finanzen betrachtet man in der Regel gesamtheitlich. Bei der Ausgangsfrage erwarte ich einfach, dass der Fragesteller das für sich auch getan hat, die "mind. 10 Jahre" Anlagehorizont zu seinen gesamten Finanzen passen und er die Teile des Investes, die er in 10 Jahren garantiet nuzten möchte, zumindest in den 30% Anleihenteil steckt.

    Bevor ich das Geld auf viele Konten verteile, würde ich max. die 6 Monate Sonder-Einlagensicherung bis 500k€ (z.B. nach einem Immo-Verkauf, der Grund ist hier ja gegeben) ausnutzen und, wenn ich schon Aufwand treiben möchte (er wünscht sich eine spezielle Aufteilung des Investst, also muss vermutlich vor jedem Kauf nachjustiert werden), das Geld in diesem Zeitraum investiere.

    Ich wäre auch kein so "harter und kaltschnäuziger Hund", "all in" zu gehen...

    Ich persönlich schon, da ich weiss, wie meine Finanzen die kommenden 10 Jahre aussehen werden (und auch grob, wie es dann weiter geht), dass ich keine Lust habe, die kommenden (wie viele?) Monate den Markt aktiv zu beobachten, mich bei jedem Up zu fragen, ob es das jetzt war und mich dann am Ende zu ärgen, weil ich garantiert falsch lag.

    Dann "plane" ich lieber nur mit der Marktrendite von heute in mind. 10 Jahren und kömmere mich um andere Dinge.

    Man schaut sich das an und denkt sich nur... wer soll da eigentlich durchsteigen ?

    Meinen persönlichen Lebenslauf kenne ich, den konnte ich mit den Angaben abgeleichen. Und da der Lebenslauf imm Bezug auf die DRV recht einfach ist, wären bei mir Lücken oder sonstige Ungereimtheiten dabei aufgefallen.

    Relevant war das bei mir aber nur bei der ersten Kontenklärung. Sonst wird sowieso jährlich anhand der Renteninfo geprüft, ob die neuen Rentenpunkte ansatzweise dem entsprechen, was zu erwarten war.

    gerade wenn man wie ich früher mal ne Ausbildung gemacht hat oder die Kindererziehungszeiten dazu kommen.

    Die Kindererziehungszeiten sollten als Anrechnungszeiten und als Berücksichtigungszeiten in der Rentenauskunft stehen. Außer, Du hast sie nie gemeldet.

    Ausbildungszeiten müssen genauso drin stehen. Spätestens da musst Du auch vor einem Beratertermin den Aufwand treiben, Dir mind. die Zeiten aufzuschreiben, wenn Du sie nicht auswendig weisst. Für eine evtl. nötige Kontenklären benötigst Du sogar Nachweise, die Du auch selber beibringen musst.

    Ob Du dann Spaß daran hast, auf Basis der in der Rentenauskunft genannten Beträge Deiner Rentenpunkte nachzurechnen, dies einem (kostenpflichtigen) Rentenberater überträgst oder der Rechnung der DRV glaubst, bleibt Dir überlassen.

    Ich habe den SC down tatsächlich beinahe "verschlafen"

    Ich auch, wenn sie mir nicht nachts um 2 Uhr einen Dividendenmitteilung gesendet hätten und ich um 9 Uhr wissen wollte, wie hoch die Ausschüttung war.

    Wer 100% Online-Verfügbarkeit erwartet, sollte die AGBs vor der Registrierung checken

    Ich bin leider zu sehr ITler. Zwischen nicht Erreichbarkeit und unterschiedlichen (bzw. nicht vorhandenen) Meldungen in zwei hoffentlich funktionsgleichen Apps, gibt es für mich einen riesigen Unterschied.

    Das Verhalten der iOS App war korrekt und für jeden Kunden nachvollziehbar. Die Android-App ist derzeit einfach nur stümperhaft umgesetzt (Umbuchung TG zum Broker und jetzt der Absturz anstatt einer klaren Fehlermeldung wie bei iOS). Mittlerweile könnte man SC fast einen Vertrag mit Apple unterstellen.

    mit knapp 20 % Aufschlag verkauft.

    Plus/Minus Lage /Ausstattung lässt alles zu.

    Spendiere ich einer 50 Jahre alten Wohnung erst einmal eine Kernsanierung, für die ich ggf. 30-40% des aktuellen, unsanierten Verkaufspreises zahlen darf, kann sie bei der Lage aber u.U. für 50% mehr verkaufen wie unsaniert.

    Oder muss ich, wenn in dem Fall der Mieter nicht selber kauft, ggf. einen Abschlag wegen Vermietung hinnehmen, weil der Käufer seinen Eigenbedarf nicht zeitnah durchsetzen kann und sich sonst kein Käufer findet.

    Ich würde auf den einschlägigen Immoportalen schauen, was so auf dem Markt ist und welche Preise aufgerufen werden

    Gute Idee, funktioniert aber, je nach Lage, nur selten.

    Auf diese Weise kann ich grob den Wert für meine selber bewohnte ETW abschätzen. Aber nur, weil ich die Preise der über die lezten Jahre im eigenen Haus angebotenen Wohnungen auch zum Kaufzeitpunkt (=Neubau vor ca. 10 Jahren) kenne.

    Für eine andere Wohnung (andere Stadt, bedeutend älter) gelingt mir das noch nicht einmal ansatzweise. Dort gibt es schlicht seit >5 Jahren keine, auch nur ansatzweise vergleichbaren Angebote in der gesamten Vorstadt. Das, was dort angeboten wurde/wird, hat entweder eine komplett andere Lage, Ausstattung oder ist bedeutend neuer.

    Mir sind daher bisher nur zwei Möglickeiten eingefallen, den Wert der Wohnung ansatzweise abzuschätzen.
    - Wert gemäß (neuem) Grundsteuerbescheid. Das muss mit einem Verkaufswert aber nichts zu tun haben.
    - Man beauftragt einen Makler (kann auch die örliche VR-Bank oder Sparkasse sein, wenn es die noch gibt und man damit u.U. eine Geschäftsbeziehung hat) oder Sachverständigen einzig mit der Wertermittlung. Sowas kann im Erbschaftsfall durchaus nötig sein. Für den Verkauf benötigt man vermutlich kein gerichtsfestes Gutachten, womit man (gemäß Google) schon unter 1000€ dabei sein könnte.

    Einzig das Verkaufswertgutachten kann den aktuellen Zustand der Wohnung und des Gemeinschaftseigentums mit einbeziehen. Es gibt zwar auch (kostenlose) Online-Tools, ob sich darauf jemand verlassen möchte, der nicht vom Fach ist?

    Ein Energieausweis dürfte bei einer Vermietung schon vorhanden sein, sonst wäre zu klären, welche rechtlichen Bedingungen noch bei einem Privatverkauf zu erfüllen sind.

    Da würde ich gern auch auf meinen Anteil der Provision für einen Makler verzichten.

    Nicht nur dort, auch beim Verkauf an (gute) Bekannte oder entfernte Verwandte kann man sich die Maklerkosten sparen. Aber auch da wollte ich von keiner Partei, dass sie sich über den Tisch gezogen fühlt. Daher würde ich eher das Geld für die Wertermittlung ausgeben wie mich später zu ärgern.

    Da die laufenden Kosten 2,7% p.a. betragen, würdet ihr in so einer Situation eher verkaufen (um weitere Verluste zu vermeiden)?

    Ich würde nicht, ich werde, sobald der Erbschein da ist und ich das Deka-Depot meiner verstorbenen Mutter in der Hand habe.

    Ich bin etwas hin- und hergerissen zwischen „Verlust begrenzen“ und „Geduld haben“ und freue mich über eure Erfahrungen oder Einschätzungen.

    Woher weisst Du, wo der Kurs in 12 Monaten oder auch in X Jahrzehnten steht?

    Was ich heute in der Hand habe, kann ich heute nach meinen Wünschen anlegen und ansatzweise damit hochrechnen, was für mich dabei rauskommt.

    Erbe ist für mich geschenktes Geld. Entweder, die Anlageform passt zu meinen Vorstellungen oder ich schichte um.

    Ich nehme mal an, dass es sich hier bei den Ausgangs-Fonds um Anteile handelt, die komplett nach 07/2013 erworben wurden. Nicht dass noch Altbestände dabei sind und nur die seitdem wieder angelegten Ausschüttungen (Deka macht sowas meist autoamtisch, wenn man nicht widerspricht) eine 12-Monatige Kündigungsfrist haben.

    Ich habe das zum Glück anders gesehen, und siehe da: Die Taube war eine Delikatesse.

    In der Rückschau weisst Du es. Hätte es damals parallel >13% Rendite auf das Investment in anderen Assets gegeben, wäre Dein Vorgehen negativ ausgefallen.

    Der VanEck ist das Ferkel in meinem ESG lastigen Depot ^^

    Gemäß KID gilt "Der Index wendet in seiner Methodik ein ESG-Screening an".

    https://www.justetf.com/de/etf-profile…683594#exposure

    Ob die ESG Einstufung den eigenen Vorstellungen entspricht, muss dann jeder selber wissen (was aber für jeden ESG ETF gilt).

    Jedefalls ist er der einzige ETF in meinem Depot, der heute zu Börsenöffnung nicht gestiegen ist.

    Kann ja mal vorkommen, aber jedesmal wenn es an der Börse spannend wird?

    Zwischen keinem Login mit schwarzem Bildschirm (Android), kein Login mit Fehlermeldung (iOS) und nicht handel können, gibt es IT seitig einen riesigen Unterschied.

    Ist einfach nur lächerlich, dass SC noch nicht einmal den Login hinbekommt. SC wird wohl kaum einen (einzigen) Login-Server der Börse Frankfurt nutzen und wenn sie ihr Routing nicht gebacken bekommen und zum Login nur eine RaspPi da stehen haben, können sie direkt einpacken.

    Da zweifeln hier im Parallelthread einige, dass es sinnvoll sein kann, nicht alles bei einem Broker/Bank zu haben. Noch nicht einmal an das TG bei SC komme ich ran, die von FT so verhasste Renault Bank ist ganz normal zugänglich.

    Wo sind solche Angebote zu finden?

    Da bleibt es dann wohl wieder bei den von Dir nicht gewünschten pauschalen Antworten:

    Möglichkeiten zum Quereinsiteg ÖPNV gibt z.B. bei den Betrieben selber (da ich in der Nähe vom München lebe, wäre sowas meine Idee damals gewesen).

    Z.B. nach "quereinstieg münchen ubahn" (oder halt in Deiner Region) suchen.
    Dann kommen bei mir sowohl die Stadtwerke München (mit Quereinstieg als U-Bahn, Straßenbahn/Tram oder Busfahrer), die S-Bahn München oder auch die DB mit Quereinstieg als Lokführer oder anderen Stellen.

    Dingolfing hat wohl keine Straßenbahn, womit ich dort derzeit höchstens etwas zum Busfahrer finde.

    Genauso liefert mir die Suche nach "umschulung fachinformatiker" (mag nichts für Dich als Ingenieuer sein) entsprechende hinweise von diversen IHKs. Das sind dann aber Umschulungen, die am Ende zwar die Ausbildung und den Abschluss, aber keinen Job (im Gegensatz zu den Stadtwerken München oder der DB) liefern. Ob sowas das Arbeitsamt zahlt, wenn Du mal ALG1 beziehst, musst Du mit denen klären.

    Mir wurde damals (ist schon Jahrzehnte her) in der Arbeitslosigkeit ein Quereinstieg als Berufsschullehrer vorgeschlagen. Ob sie heute wieder/noch suchen und ob sowas etwas für Dich sein könnte, weiss ich nicht.

    U.U. wäre auch der Neueinstieg in ein Handwerk etwas, wenn alles past (Interesse, Aufbildungsbetrieb). Berichte dazu habe ich in den letzten Jahren im TV einige gesehen.

    Das ist halt das, was ich am Anfang schon geschrieben habe: ohne jemanden sehr gut zu kennen, inkl. seinen Interssen, Fähigkeiten und auch gesundheitlichen Möglichkeiten (Bus- oder LKW-Fahrer wäre vermutlich für mich nie etwas gewesen), fallen einem keine konkreten Umschulungs- oder Stellenangebote ein.

    und Google seine Produkte nicht verkauft sondern mit Daten Geld macht.

    Genau dort frage ich mich ernsthaft, was Google mit ein paar Finanzdaten von mir anfangen sollte.

    In meinem Excel stehen keine Zugangsdaten und ob sie mir Werbung für ein aufblasbares Gummibot oder die Yacht einspielen (beides sehe ich sowieso nicht und lese auch keine Werbemails) ist mir egal.

    Ein google bot hier im Forum sowie an paar anderen Stellen im Netz und sie haben die Infos soweit, wie sie diese für (angeblich) zielgerichtete Werbung einsetzen können.

    Es gibt genügend Daten, die ich Google oder irgendeiner Cloud nicht anvertrauen würde, aber meine genutzten Finanz-Assets und deren Wert gehören nicht dazu.

    Dem LibreOffice Viewer mag ich unter Android noch vertrauen, aber bei AO Office (wenn man doch mal ein paar Zahlen mobil eintragen möchte) hört es für mich auf. Laut ihrer eigenen Aussage ist es nicht werbefrei.

    Welchen Vorschlag hast Du denn, um eine lokal (automaitisch) zwischen Windows, iOS und Android gesyncte OpenOffice Calc-Datei auch mobil (ohne Werbung und ohne weitere App-Kosten) bearbetien zu können? AndrOpen Office mag für Android noch eine Lösung sein, dann fehlt iOS/iPadOS immer noch. Oder alternativ ein 8" Android-Tabel, das mit einem iPad Mini mithalten kann.

    Das erklärt einiges. Sieht aber eher so aus als wäre das Absicht

    Für mich sieht es eher nach einem Bug in der Android App aus.

    Reine Spekulation:
    Das Eingabefeld ist intern konfigurierbar und hier wurde die falsche Konfig für das Umbuchen zum Broker genutzt. Genauso, wie ich keine Bruchstücke von Aktien/Anteilen manuell kaufen/verkaufen kann, kann man aktuell unter Android keine Kommabeträge zum Broker umbuchen.

    Wer dies unbedingt möchte, muss aktuell ohne iOS-Device den Browser nutzen. Da kann ich für beide Umbuchungsmöglichkeiten Kommabeträge angeben.

    Bei mir:
    Android:
    Tagesgeld Auszahlung auf Referenzkonto: Komma ist vorhanden
    Tagesgeld Auszahlung auf Broker: Komma ist nicht vorhanden

    iOS:
    Das Komma ist bei beiden möglichen Aktionen vorhanden

    Ist dann wohl ein Bug in der Android-App (kein Update verfügbar, vor dem Test extra unter Android beendet)

    Wie behaltet ihr den Überblick über euer Vermögen?

    Das Gesamtvermögen garnicht.

    Alles, was irgendwie bei Banken, Broker oder Versicherungen herum liegt und dort als Einmalzahlung abrufbar wäre, ist in einem Excel eingetragen.

    Im Excel sind genauso meine bisher absehbaren Renteneinkünfte vermerkt.

    Was meine ETW wert ist, kann ich nur extrem grob raten. Da ich nicht plane, auszuziehen, rediziert diese nur meinen monatlischen Finanzbedarf, stellt für mich aber keinen anders nutzbaren Vermögenswert dar. Sie hat auch keinen Einfluss auf meine gewünschte Vermögensverteilung. In einer echten Krise kann ich her vom Pächter meines Feldes Naturaien anstatt Pacht verlangen wie das Balkongitter der ETW verkaufen.

    Teure Technik steht oder liegt halt hier rum, wird genutzt (egal ob Auto oder Hobbyausrüstung). Einmal gekauft, ist sie für mich finanziell wertlos. Fahre ich das Auto ohne Vollkasko gegen den Baum, bringt mir das Wissen über den vorherigen Wert nichts, ich benötige das Geld für einen Ersatz. Alter und Zustand des Autos ändern allenfalls die Verteilung meiner Sparrate, aber nicht meine Vermögensaufstellung.

    Selbiges gilt für Hobbyausrüstung. Entweder, ich gebe das Hobby beim Defekt der Ausrüstung auf oder ich kaufe den Plunder wieder. Von daher ist auch die etwas ältere Technik (Vorgängerequipment), die andere u.U. als Vermögenswert verkaufen würden, für mich finanziell nichts wert. Sie wird als Ersatz vorgehalten, was für mich idell viel mehr wert ist wie das Geld, das ich noch dafür bekommen würde.

    Aktualisiert wird das Excel einmal im Jahr (bzw. das Blatt mit den ETF-Käufen bei jedem Kauf und jeder Ausschüttung) oder dann, wennn ich fürs Forum mal wieder die Aufteilung Aktien/Bargeld ermitteln möchte.