Beiträge von fotoman

    - Indirekt drohen sich umzuschauen ?

    Wenn die Chance dafür besteht: nicht indirekt, sondern konkret bewerben und dann im Zweifel sehen, was dabei rauskommt.

    Da mittlerweile spätesnes biem erstn bewerbgunsgespräch ein Gehaltskoridor genant werden muss

    Aber klar, Du musst für Dich bewerten, ob es nur am Geld, an den Arbeitsbedingungen oder sonstwas liegt.

    Habe auch schon oft Mehrarbeit geleistet

    Unentgeltlich oder gegen Freizeitausgleich?

    Wenn ich nur 1 Woche Urlaub habe werde ich jedes mal bei Rückkehr komplett erschlagen

    Und was geschieht nach den 2 zusammenhängenden Wochen Urlaub, die Dir einmal im Jahr gesetzlich zustehen. Ist der der Betrieb dann pleite?

    Allerdings fühle ich mich selbst irgendwie unterbezahlt.

    Ist es wirklich "nur" die Bezahlung oder eher die Arbetisbelastung inkl. der Tatsache, dass aus Sicht der Firmenleitung ja alles läuft?

    Aber wie beurteilt ihr denn das Gehalt generell? Im Rahmen, zuviel um zu sterben, zu wenig um zu leben? Oder würdet ihr gleich sagen total unterbezahlt ?

    Ich habe keine Ahnung, was Du mit Deiner Ausbildung, Deiner Berufserfahrung und ggf. der Betriebsgröße an Deinem Wohnort auf einer solchen Stelle verdienen könntest/solltest.

    Nur weil Google mir ähnliche Gehälter wie Dein genanntes liefert, muss das nichts aussagen.

    Auch das kann aber ein Grund sein, sich anderswo zu bewerben, um den eigenen Marktwert zu ermitteln.

    Wie ist eure Meinung zu ETF Sparpläne?

    Ohne würde ich wohl garnicht investieren.

    Das ist ähnlich wie mit meinem "Aktion Mensch" Los. Lieber zu (angeblich) schlechteren Konditionen automaitsch kaufen (oder beim Los halt nur 50% des Einsatzes spenden) wie garnicht.

    Und da ich nicht plane, alle paar Wochen das Depot umzuziehen, sind mir Bruchstücke völlig egal. Im Gegenteil, ich finde es extrem lästig, dass ich beim Handel ohne Sparplan bei SC nur ganze Anteile kaufen kann. Immer dieses Herumrechnen. Da hätte man 400€ zum Investieren und kann nur 2 Anteile zu 162€ kaufen. Der Rest liegt bis zum nächsten Geldeingang ungenutzt rum und bringt nur Zinsen, wenn ich ihn (unter Zeiteinsatz) umbuche.

    Spreads sind ungünstig

    Hast Du dazu eine aussagekräftige Statistik?

    Da mein Bauch anderem dient wie dem Orakeln von Börsenkursen lasse ich das lieber. Ich habe aber auch noch nie die freien Handelskurse (an mind. 3 unabhängigen Handelsplätzen) zur Millisekunde der Sparplanausführung getracked.

    Es spricht aber auch nichts dagegen, diese rechtssicheren Begriffe zu verwenden und gleichzeitig eine Erklärung in einfacher Sprache (oder sogar Einfacher Sprache) mitzuliefern.

    Sind wir hier in einem allgemeinen Froum, wo es um Gott und die Welt geht, oder in einem Finanzforum, in den man (naja, wieder mal meine persönliche Bubble, die ich ganz dreist auch auf andere übertrage) durchaus erwarten kann, dass jemand, der Begriffe oder den Wortlauf der Paragraphen nicht kennt, diese bei korrekter Nennung selber ergoogeln kann?

    Oder anders herum: muss hier demnächst jede Antwort als Doktorarbeit in einfacher Sprache ausgeführt werde, damit jeder Neuling sie sofort versteht?

    weil es mehr Konzentration erfordert. Und die ist nicht immer gegeben.

    Da schaut/hört/liest also jemand ein Finanztip-Video, man kann von ihm/ihr aber keine Konzentration erwarten? Warum schaut man sowas dann an anstatt sich mit einfacher Musik berieseln zu lassen?

    Bei den Grundlagenartikeln mag das etwas sein, das kann ich nicht beurteilen. Ich hatte mit diesen noch keine Probleme, die ich nicht durch eine triviale Suche im Internet innerhalb von ein paar Minuten selber lösen konnte (oder zu der es nirgendwo eine Antwort gibt). Für mich sind unvollständige Angaben viel schlimmer, unabhängig davon, wie diese konkret beschreiben sind.

    Es wäre denke ich ein Fehler, wenn man die Finanztip Themen ausschließlich an junge Leute adressiert.

    Diesen Eindruck habe ich zwar manchmal, wenn alte Produkte unter den Tisch fallen oder man davon ausgeht, dass sich Themen bis zum Erreichen des Altrers durch den Autor von selber lösen werden. Trotzdem sehe auch ich mich mit Ü50 noch als Zielgruppe von Finanztip.

    Meine Sehkraft lässt jedenfalls mit dem Alter nach und manch eine Grafik kann ich kaum noch entziffern.

    Und was soll die Konsequenz sein? Nicht mehr wie zwei Wörter oder Zahlen in einem Bild mit einem Zeichensatz von 48 pt?

    Für sowas gibt es seit jahrzehnten technische Hilfsmittel (nein, ich meine damit nicht die Lupe, die jemand vor dem Monitor nutzt). Weder Videos noch Artikel sind Live-Präsentation, die man nicht mal anhalte kann. Sogar die Live-Videos von FT sind nach dem Ende noch beliebig lange anschaubar.

    Für mich ist dies der Hauptgrund, warum ich Fachmagazine nur noch in digitaler Form aboniert habe. Dann hängt es nur von der Bildschirmgröße und meiner Lust zum Scrollen ab, ob ich diese problemlos lesen kann oder nur mit viel Aufwand, da sie für mich oft zu klein gedruckt sind.

    Edit: Alle anderen Banken, die ich kenne, haben eine zentrale Inbox für alle Dokumente. Da ist man dann gewöhnt, Dokumente an einer bestimmten Stelle zu finden.

    Das sehe ich immer wieder, wenn ich den Download der Dokumente der Baader-Bank (als SC noch da war) ansehe. Heilloses Chaos, da der Dateiname keinen Rückschluss auf den Inhalt (ISIN oder WKN) zulässt.

    Da kann ich auch nach jedem Ereignis das Dokument aus der SC App landen (ich finde es da, wo ich es suche, also beim ETF, der gerade ausgeschüttet hat) und passend ablegen. Die Daten will/muss ich sowieso zeitnah in meine Statistik eintragen, und damit ist SC um Welten besser wie Baader zuvor. Wenn Baader bei Flatex mit ihren Abrechnungen von ETF-Ausschüttungen genauso grauenhalt lahm ist wie sie es bei SC war, dann wollte ich (mit solchen ETFs) nicht zu Flatex.

    Aber jeder wie er will, es gibt sicher auch Leute, die nur wegen einer solchen Mailbox horrende Kosten für einzelne Handelsaufträge (ohne Sparplan) in Kauf nehmen. Das war im Ausgangsposting nicht gefordert, ist hier also irrelevant.

    Der Kanzler hat ja schon das Wort "Basisabsicherung" gebracht, warum nicht ehrlich sagen das es zukünftig nicht mehr gibt

    Irgendwie ist das schon die Aussage seit den 1980ern, auch wenn schon damals einige Blüm falsch verstehen wollten.. Er hat niemals von einer Rentenhöhe auf Basis des letzten Einkommens gesprochen, was anschienend viele als etwas anderes wie eine Basisversorgung sehen würden.

    Ganz abgesehen davon, dass sich dies jeder, der lesen will und in die GRV einzahlt, jedes jahr selber ansehen könnten.

    max. Rente gleich Existenzminimum, das bekommt auch jeder,

    Ok, also alle nur die Grundsicherung, dafür keine Beiträge (schließlich bekommen die Grundsicheunrg auch die Leute, die niemals etwas eingezahlt haben).

    wer mehr später haben will muss sich zusätzlich darüber Gedanken machen und zusätzlich Privat vorsorgen.

    Wie toll dieses "muss sich zusätzlich darüber Gedanken machen" funktioniert, sehen wir auch seit Jahrzehnten. Die Altersvorsorge ist seit Jahrzehnten auch in D auf drei Säulen aufgebaut.

    Wenn die Mitteilung des Riestervertrages nach 10 Jahren immer noch eine negative Rendite aufzeigt (zum Nachrechnen genügt triviele Gurndschulmathematik oder die Fähoigkeit, den Taschenrechner das Smartphones zu bedienen) hätte auch zu dem Zeitpunkt nicht genügend Chancen gegeben, diesen Riester stillzulegen und sein Geld anderweitig zu investieren.

    Dann kann man auch Witwenrente/Witwerrente, Mütterrente und Arbeitsunfähigkeitsrenten streichen, ebenso Vergütungen während Arbeitslosigkeit etc. , es gibt ja eh nicht mehr.

    Das heißt, man schafft für BG/Grundsicherung jegliche Prüfung eines Schonvermögens ab und jeder erhält ein BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen)?

    Der Ansporn zur Arbeit liegt dann darin einfach deutlich mehr zu haben als das Existenzminimum.

    Das gibt es derzeit nicht? Wo ist, bis auf die Prüfung eines das Schonvermögens für BG, der Unterschied?

    Der Ansporn zur Arbeit besteht in den entsprechenden Lohngruppen nur, wenn der Lohn entweder nicht auf die Förderung angerechnet wird (also BGE für alle, vom Minijobber bis zum Geschäftsführer). Oder wenn der Mindestlohn einer Vollzeitstelle nach Abzug aller Steuern und Abgaben bedeutend höher ist wie die möglichen Kostenübernahmen durch die Allgemeinheit.

    Aber ich glaube man muss es einfach als Prämisse für die Diskussion anerkennen, dass der Sozialstaat nicht zwischen "Wollte nicht" und "konnte Nicht" unterscheiden kann.

    Es gibt auch heute schon viele Fördermöglchkeiten, die vom individuellen Einkommen abhängen. Warum nicht die Rente für alle auch davon abhängig machen?

    Wer "nicht konnte" hat sein Leben lang entsprechend wenig Steuern gezahlt (warum auch immer), wer nicht wollte, hat diese bezahlt und sein Geld anders ausgegeben.

    Wenn ein Rentner in einer Großstadt eine Rente von 1200€ netto hat, die Miete aber bei 900€ liegt, kannst Du gern die Frage stellen, ob dieser Rentner 45 Jahre nicht konnte oder nicht wollte?

    Warum sollte ich das fragen? Aber Erlerntes aus der Vergangenheit nicht zu vergessen kann man wohl von niemandem mehr erwarten.

    Irgendwie habe ich u.A. den heute völlig weltfremden Satz gelert: So lange es mir geistig und körperlich möglich ist (ich also nicht von Kindheit an entsprechend eingeschränkt bin) muss ich mein Leben selber finanzieren können. Wenn das am Traumwohnort nicht möglich ist, gibt es nahezu immer mehr Alternativen wie nur zu resignieren und sich auch die Hilfe anderer zu verlassen.

    Aber ja, die gesetzliche Lage ist nunmal so, dass man zu sowas nicht mehr animiert oder gar gezwungen wird. Da wird eher das Wohngeld erhöht anstatt dass die teuren Städte dieses Geld in andere Wohnprojekte stecken.

    Dann zahlen alle entsprechend Ihrer Steuerhöhe / finanziellen Leistungsfähigkeit ein, auch Beamte, Selbstständige etc. Und für alle wäre die Basisabsicherung im Alter gegeben.

    Wenn dann das BGE im Alter endlich nur noch anhand der real geleisteten Einzahlung (und nicht von dutzenden, beitragsfreien Zuschüssen, wie heute) abhängt, mag sowas eine Lösung sein.

    Aber das klappt halt genauso wenig, oder wie möchtest Du das etwas genauer regeln? Ab X Jahren (eher XX Jahren) Einzahlung ein Renten-BGE in einheitlicher Höhe. Oder doch wieder eine Auszahlung, die von der Einzahlungshöhe abhängt?

    Das wäre am übersichtlichsten.

    Was wäre da übersichtlich, ohne gleich alle Sozialsysteme neu zu regeln? Und zwar so, dass jeder individuell am Ansparbeginnn die grundgesetzliche Zusage hat, dass sich der aktuelle Status für die Altersvorsorge bis zu seinem Ableben nicht mehr verschlechtern kann.

    Ich kann heute weder damit planen, wie hoch die Zahlung meiner BAV oder einer PRV in 7-20 Jahren sein wird. Wer weiss, welche Abgaben die Politik sich noch ausdenkt. Selbiges gilt für Kapitalerträge oder Haltezeiten für den Steuerfreien Verkauf von anderen Assets.

    Die Frage wäre ja, braucht man 2 Jahre vor der Rente noch eine BU?

    Das kann man sich ja grob ausrechnen:
    Gehe ich mit 65 und Abschlägen in Rente oder beziehe ich noch zwei Jahre BU und gehe ohne Abschläge in Rente.

    Und was kostet die BU mehr, wenn sie bis zur Regelaltersrente läuft.

    Und selbst im Neufall: zahle ich knapp 1900€ Beiträge im Jahr für ca. 26500€ BU-Rente im Jahr.

    Glaube kaum, da die BU ja nur bei Berufsunfähigkeit greift ist man ja wohl krank. Da greift ja dann Krankengeld mit max. 72 Monaten,

    Es gibt nicht nur BU-Neufälle zwei Jahre vor Regelatersgrenze. Läuft die BU nur bis 65, zahlt sie auch im schon bestehenden BU-Fall nur bis 65.

    Außerdem sind es m.W.n. 72 Wochen (plus 6 Wochen Lohnfortzahlung des AG) nicht 72 Monate, falls Du das gesetliche Krankengeld meinst und keinen anderen, private Vertrag hast.

    Meine lief dummerweise nicht bis zum 67.

    Das wäre bei meiner auch nicht der Fall gewesen. Ich habe schlicht bei der nachträglichen Gesetzesänderung verpasst, mich auch noch darum zu kümmern.

    Genauso wie ich anfänglich nicht auf dem Schirm hatte, dass von der BU-Auszahlung oft Steuern und nahezu immer KV/PV-Beiträge zu zahlen sind.

    Ich gehe nicht davon aus, dass bei einer erneuten Anhebung des Renteneintrittsalters die Versicherungen endlich dazu verpflichte werden, eine Angebote zur Verlängerung der BU unaufgefordert zu unterbreiten. Solche Kollateralschäden werden von der Politik ganz offensichtlich bewusst in Kauf genomnmen.

    Deshalb zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich die Vermietung von Wohneigentum rein unter Renditegesichtspunkten? Auch hier gibt es m.E. keine allgemeingültige Antwort,

    Natürlich gibt es keine allgemeingültige Antwort. Wir habne nunmal keine Einheitslöhne und Einheitspreise in D. Kommen dann noch persönliche Vorlieben dazu (es gibt sicher immer noch genügend Hobby-Handwerker, die vieles selber erledigen möchten und selbst heute noch dürfen, und da es ihr Hobby ist, sehen sie die Zeit nicht als verschwendet an.

    Auch das Negativbeispiel aus dem Artikel kann man vernünftig aufziehen und damit sehr gute Rendite erwirtschaften.

    In der Praxis ist der Mietmarkt für Einfamilienhäuser, die passen, nicht existent.

    Das sollte ich meinen Kollegen lieber nicht sagen. Nicht, dass sie morgen ausziehen müssen.

    Das Grundgesetz setzt hier (noch jedenfalls (*)) der Politik gewisse Grenzen

    Was nützt mir das, wenn die Frist für den Käufer jetzt schon 3 Jahre nach Kauf einer Wohnung liegt? Ich kaufe doch nicht, weil ich in >3 Jahren (und dann noch ggf. nach Renovierung) in das Objekt einziehen will.

    Und bei Eigenbedraf für dirkte Angehörige (oder den Eigentümer selber) ist es mittlerweile ähnlich, wenn der Mietmarkt in der Stadt schlecht ist. Da darf das Kind also in die Wohnung, die ehemals fürs Studium/die Ausbildung gekauft wurde, mit Abschluss des Studiums einziehen. Klasse.

    Zeitmietverträge sind auch nur bedingt eine Lösung. Woher weiss ich, wann mein Kind mit dem Studium beginnt oder wann die pflegebedürftige Mutter aus dem Heim getragen wird, damit danach die Erbengemeinschaft die Immobilie veräußern darf.

    Andererseits habe ich auch mit 2-3 Jahren Vorlauf in der Rente keine Lust mehr, wegen Eigenbedarf der Erben des bisherigen Eigentümers umziehen zu müssen.

    Als reiner Vermieter würde ich in dem Punkt "Eigenbedarf" widersprechen. Das sehen meine Mieter in meinen Häusern sicher überhaupt nicht. Wo soll ich den überall wohnen?

    Dazu muss man als Mieter erst einmal wissen, dass man an einem Großinvestor geraten ist. Egal, ob ich unsere MFH hier sehe (20 Einheiten, davon sind ca. 10 von den Eigentümern vermietet, die anderen 10 selber bewohnt) oder die Anlage mit 33 Einheiten meiner Mutter (ca. 25 Eigentümer, mittlerweile eher vermietet wie selber bewohnt).

    Für mich fängt das Eigenheim da an, wo ich selbst entscheiden kann: ob ich ein neues, effizientes Heizsystem einbaue,

    Für mich hört es an der Stelle schon auf. Ich habe keine Lust, mich um sowas zu kümmern. Dann lieber alle 20 Jahre mit der WEG zusammen die Heizungsanlage modernisieren, mich dabei nicht um die Kommunikaiton mit meinem Mieter (inkl. Miketminderung wegen fehlender Wärmeversorgung) kümmern zu müssen und fertig bin ich.

    wann ich staubsauge oder wie lange die Kinder eine Party feiern dürfen,

    Also das freistehende EFH mit weitläufigem Park außenherum, damit die Kids ja keinen der Nachbarn stören können. In den Gegenden, in denen meine Verwandten früher sowas ähnliches hatten, hätte ich damals nicht wohnen/leben wollen.

    Eigentum kann meiner Meinung nach nie verkehrt sein. Kein Ärger mit Vermietern, kein Stess wegen Mieterhöhungen, teuren Sanierungen u.ä.

    Dafür Stress mit Straßenausbaugebühren, teuren Zwangsumbauten, weil die Stadt meint, ihr Abwassersystem ändern zu müssen usw.

    Ihc hatte bis zum Umzug in die ETW mit keinem meiner Vermieter Stress.

    Oder man investiert halt nicht in sein Eigenheim und lässt alles vergammeln

    Das bringt auch nur bedingt etwas. Die Heizung mag man nahc dem Abschalten des Gasnetzes noch ignorieren können, ob man in Zukunft sein Abwasser selber entsogren möchte (und darf) weil die Stadt beschließt, das Abwasser zu trennen (wozu sie anscheinend berechtigt ist, die Eigentümer müssen ja zahlen, nicht die depperten Verwaltungsbeamten). Und hast Du vor Jahrzehnten beim Kauf/Erbe der Immoblilie nicht aufgepasst und die Stadt schafft es, die bisherige Zufahrt nicht als Straße zu defnieren, darfst Du auch ohne STRABS ganz schnell Geld für die angebliche nötige Umwigmung des "Feldweges" zur echten Straße zahlen.

    dazu sind die fetten Jahre der günstigen Kredite und Darlehen auch vorbei, die fetten Jahre auf dem Arbeitsmarkt sowieso.

    Wenn ich sehe, dass meine Eltern damals mit 5,5% eff. p.A. gerechnet haben (und dazu mit einem Zinsverlust von 3% p.A. auf das angesparte Geld), müssen das extrem günstige Jahre geewesen sein. Kollegen haben auch schon von 6-7% p.A. für ihre Immpobilienfinanzierung berichtet. Diese Jugend heute, die nur max 10 Jahre Horizont kennt, aber an Immobilien denkt.

    und statt einem Kredit bediene ich lieber ein zusätzlichen ETF mit einem moderaten Sparplan

    Immer dieses entweder/oder. Sowohl/als auch ist die viel bessere Lösung. Und ja, sowas rechnet man sich vorher durch, inkl. Familieneinkommen und ggf. noch ausstehendem Kinderwunsch. Genauso wie die Frage, ob ich die Zinsen des Anschlusskredites in 10 (oder biesser mind. 20) Jahren noch zahlen kann.

    wo ich selbst kurz vor der Rente entscheide ob ich davon nicht doch eine Eigentumswohnung kaufen werde um mir Miete zu sparen

    Glückwunsch, wenn Du einen entsprechendne Vermieter hast, der sich um die Immobilie kümmert und bei dem auch in 20-30 Jahren keine Gefahr wegen Eingenbedarf besteht (falls die Politik solche Kündiungen bis dahin nicht komplett verboten hat).

    Wenn der ETF zu Rentenbgeinn für die Immobilie genügt, dann genügt er genauso locker, um das Restleben lang mind. die Kaltmiete zu zahlen. Staffel- und Indexmieten außen vor, aber wer sowas dauerhaft mitmacht wird wohl wissen, warum.

    Ich stimme dir grundsätzlich zu und bei einem Vergleich von Mietwohnung und Eigentumswohnung würde ich persönlich immer zur Mietwohnung greifen.

    Ich nicht, das war und ist aber keine finanzielle Entscheidung.

    Was vergleicht man da eigentlich?

    Die eigene (ggf. zukünftige) Immobilie und exakt diese Immobile als Mietobjekt. Alles andere ist unrealisitisch. Meine Kaltmiete vor dem Umzug in die eigene ETW lag unter meiner Kreditrate und die Wohnung lag auch nur 200m Luftlinie entfernt.

    Alles andere ist so grundlegend anders, dass es nicht vergleichbar ist und ich hier schon vor 10 Jahren vermutlich bei der doppleten Kaltmiete gelegen hätte.

    Und wenn ich dann die denkbanre Rendite meines Eigenanteils der Finanzierung berechne, dann hätte diese mir locker (damals wie heute) die Kaltmiete inkl. denkbarer Erhöhungen (selbstverständlich ohne Umzug) der alten Wohnung gezahlt. Und die 60% Rendite in 10 Jahren, welche der ETF neben der Ausschüttung gemacht hat, hat die ETW garantiert nicht gemacht.

    Steht halt in diametralen Verhältnis zu den (laut Medien und meinem Gefühl) erforderlichen Wohnraum. Lösung?

    Für mich war eine vermietete Immobilie (als Eigentümer) immer mit mehr Risiko verbunden wie sie mir Renditechancen geboten hätte.

    Und so, wie Politik und Gerichte seit einigen Jahren entscheiden, wird das immer noch schlimmer.

    Klar kann man Glück haben und einen langjährigen, zuverlässigen und stressfreien Mieter haben. Aber wehe, man hat diesen nicht.

    Lösung: entweder die selber bewohnte Immobilie, genossenschaftliches Wohnen oder die Hoffnung, einen Großvermieter zu haben, der sich trotzdem um die Immobilie kümmert.

    Berliner Wohnungsmarkt Zu siebt in der Drei-Zimmer-Wohnung - für 3.000 Euro im Monat

    Scheint wohl legal zu sein oder die Berliner Verwaltung ist einfach wieder nur unfähig, ihre eigenen Gesetze durchzusetzen. Sowas kommt auch bei raus, wenn man bewusst die ZVS abschafft.

    Ich denke, dass Immobilien als Kapitalanlage in den vergangenen 15-20 Jahren richtig gut waren

    Das gilt auch nur, wenn Du einen zuverlässigen Mieter gefunden hast und weder selber Eigenbedarf hast noch an jemanden verkaufen möchtest, der Einbedarf haben würde. Da braucht man an Zwangssanierungen, Mietendeckel, zwerstrittene WEGs und co. noch garnicht zu denken.

    Man kann sich ja für eine nachhaltige Investititon/Geldanlage entschieden, sollte dann m.M.n. aber nicht blind irgnedwelchen Labeln glauben sondern seine eigene Bewertung mit einbringen:

    Ein ETF, bei dem die größte Position 8,4% (oder gar 10,8%) des Gesamtportfolios ausmacht, wäre für mich als Welt-ETF nichts, sondern max. als Beimischung.

    Ein ETF, in dem Firmen enthalten sind, für die stillgelegte AKW wieder reaktiviert werden oder neue (gigantische) Gaskraftwerke gebaut werden, passt nicht in meine persönliche Einstufung von nachhaltiger Firmenpolitik.

    Ich erdreiste mich aber auch, meinen Arbeitsvertrag nicht zu kündigen, obwohl mein AG in den USA und auch in China weiterhin versucht, Geschäfte zu machen und sich damit nunmal den jeweiligen lokalen Gegebenheiten unterwerfen muss.

    Interessant wäre mal zu wissen wer eine BU bezieht und ab welchen Alter das war und ob das ganze unproblematisch ablief.

    Und dazu dann bitte auch die 100% korrekte Antwort, wie ehrlich alle Fragen im BU-Antrag beantwortet wurden.

    Bin doch sehr erstaunt, wieviele Personen hier keine BU (ggf. mehr -> bspw. Ruhestand) haben.

    Dsa sieht man doch an den Antworte, genauso wie an den üblichen Fragen hier im Forum dazu:

    - entweder, man kümmert sich mit Handwerk zu spät darum end es wird so teuere, dass man es nicht zahlen möchte

    - man geht davon aus, dass man als Schreibtischtäter sowieso nicht in einen BU Fall kommen kann

    - oder man geht davon aus, dass der BU-Fall erst später im Leben eintritt und man dann durch konsequentes Ansparen des (theoretischen) BU-Beitrages genügen Rücklagen hat.

    sollte mindestens 80% vom Netto betragen

    Was ich für viel zu allgemein halte, aber ich halte auch nichts von einer 50:30:20 "Finanzstrategie".

    Ich hätte, außer ganz am Anfang meines Berufslebens, keine 80% meines Nettos benötigt.

    Entweder, ich werde "nur" BU, dann finde ich mit der Zeit immer noch etwas, um mind. als Nebenerwerb meine Einkünfte aufzubessern. Ich hätte niemals (nur BU, nicht EU) 20-30 Jahren Faul auf dem Sofa gesessen.

    Außer, ich wäre EU geworden. Dann zahlt die GRV zusätzlich eine EM-Rente, im Alter gibt es die dadurch beitragsfrei angepasste Rente.

    Zusätzlich hätte ich im EU Fall eine Zusatzabsicherung durch die BAV meines AG gehabt.

    Bzgl. der Ausgangsfrage: da feht die Antwortmöglichkeit, die Micha-1 angesprochen hat, ggf. auch noch in der Zwischenform:
    Meine BU, die ich seit 1999 hatte und zum Glück nie benötigt habe, befindet sich in der Kündigung durch mich. Der BU-Fall, für den ich eine Absicherung haben wollte, kann die Jahre vor der Rente schlicht nicht mehr eintreten.

    Du unterschätzt nachhaltig Investierende. Da wird schon geschaut und abgewogen.

    Sieht man ja an der Ausgangsfrage, wo jemand wohl nicht selber abwiegen kann/möchte, ob ein ETF mit dessen Ausrichtung (und ggf. konkreter Zusammensetzung) für ihn/sie das Richitge ist. Es soll eine Empfehlung geben.

    Wer ESG-gefiltert investiert sein möchte, soll das tun

    Das wird er/sie sowieso, wenn die Finanztip-Essentials beachtet werden. Also des Einfache "Verstehe, worein Du investierst".

    Das Problematische an deiner ETF-Wahl ist der Anbieter

    iShares ist als problemmatisch? Interessant.

    Mache ich aus euren Sicht alles richtig?

    Du machst halt das, was Du für richtig hälst. Ob das auch in Zukunft für Deine Psyche, Dein Vermögen oder für sonstwas richtig ist/war wirst Du dann sehen.

    Ob es für Dein Leben/Deine Finanzen etwas bring um das "Klumpenrisiko zu mildern", musst Du selber wissen. Wenn ich bei mir sehe, was noch so alles vom EU-Aktienmarkt abhängt, dann reichen mir meine 21% Europanteil im Aktiendepot völlig aus.

    Ich habe aber auch keine Lust auf steuerschädliche Umschichtungen. Änderungen in meinem ETF-Invest geschehen nur durch Änderng meiner Sparpläne oder durch Einmalkäufe (ohne vorherigen Verkauf).

    Anternativ hättest Du auch Teile des Geldes in Dein neue Auto investieren können.

    wäre ein Benzin\Hybrid eine gute Option?

    Gut für was? Ob die Kiste ihren Verbruach mit oder ohne Hybrid schafft, ist mir persönlich vollkommen egal.

    Die üblichen 25km Strecke reichen hoffentlich, um den heute unvermeidlichen DPF/OPF auch wieder freizubrennen.

    Kofferraum eigentlich egal - normale Einkäufe

    Auch das kann wieder alles sein. Der Kofferaum meines Astra PHEV ist immer mal wieder beim Einkaufen voll. Ich fahre halt nur dann zum Kaufen, wenn es sinnvoll ist.

    Budget - Max €20k

    Neuwagen oder darf es auch ein Jahreswagen/Gebrauchtwagen/EU Reimport sein?

    Irgendwelche Markenvorlieben scheinst Du nicht zu haben?

    Als ich vor gut 2 Jahren meinen Jahreswagen gekauft habe, war die erste Voraussetzung, dass ich nicht Stundenlang zur Werkstatt fahren muss. Damit blieben die Händer/Marken, die hier in der Kleinstadt vor Ort sind oder zur Not noch die aus den Nachbardörfern/Städten, wenn mit die Kollegen von einem zuverlässigen Fahrdienst des Händlers berichten konnten.

    Da es ein Verbrenner werden soll und und selten >500km am Stück gefahren werden, dürfte die Reichweite mit einer Tankfüllung nicht so wichtig sein. Eines der größen Mankos an meinem Astra PHEV ist der mickerige Tank, noch vor einigen sinnlosen, aber nicht dauerhaft deaktivierbaren elektronischen Nervereien.

    Schon deshalb würde ich mir aktuell noch überlegen, ob es ein Neuwagen sein muss oder ob ich auch mit einem 2 Jahre alten Gebrauchten zufrieden bin, der dann u.A. keinen Geschwindigkeitswarner haben musste. Die EU wird da immer übergriffiger.

    Weil Du schon ein Auto hast, solltest Du für Dich die nötigen Ausstattungsmerkmale definieren. Ich kann zwar auch ganz ohne elektron. Helferlein in der TG einparken, trotzdem ist eine 360° Kamera mittlerweile ein Muss (beim Kauf waren es mind. Parksensoren vorne und hinten). Genauso könnte ich das Smartphone fürs Navigieren missbrauchen, ein eingebautes Navi war bei mir trotzdem Pflichtaustattung.

    Ich würde mal auf Mobil.de nach einem Neuwagen (wenn es das ist, was Du möchtest) im Preisbereich suchen. Dann kannst Du noch Deine Wunschausstattung angeben, ggf. nach Verbrauch filtern/sortieren und siehst, was die PKWs so kosten bzw. was es überhaupt noch gibt.

    U.U. ist auch ein EU-Reimport oder eine Tageszulassung für Dich etwas.

    Wer mit Dispo kalkuliert, ist in Gefahr die Kontrolle über sein Leben zu verlieren. Kürzungen können Leben retten.

    Das muss nicht sein. Kürzungen des Disporahmens können hier auch Geld kosten.

    Der ein hält über Jahrzehnte 6k€ auf dem Tagesgeld vor, der andere investiert dieses Geld, nutzt alle paar Jahre mal den Dispo (anstatt dem nicht vorhandenen Tagesgeld) für die unerwartet Rechnung und gleicht den Dispo durch das Umleiten der Sparrate innerhalb von ein paar Monaten wieder aus. Oder man gleicht den Dispo gar nach ein paar Tagen aus, weil das Depot, entgegen allen Erwartungen, doch mal wieder im Plus steht und nicht seit dem Tag des Invests bei -50% verblieben ist.

    Dann sind selbst die 10,79% p.A. Dispozins irrelevant. Selbst, wenn ich für den Ausgleich 6 Monate benötige, sind das weniger wie 6% Zinsen auf den Betrag, der vorher in nur 2 Jahren das Doppelte im Depot eingebracht hat.

    Und schon wäre man, wie in solchen Threads, in denen es um die aktuelle Depotaufteilung geht, nicht nur bei der persönlichen Risikotragfähigkeit, sondern m.M.n. auch beim Ziel des Depots und am Ende bei der Frage, warum es bei der Umfrage nur ums aktuelle Depot gehen sollte.

    Ist mein Ziel die Aufbesserung der Rente, ich weiss aber, dass ich zu Rentenbeginn eine größere Einmalzahlung erhalten werde, dann habe ich vor Rente persönlich eine ganz andere Allokation meines Depots wie wenn ich diese Sicherheit nicht habe.

    Ich wüsste nicht, was ich derzeit mit einem schwankungsarmen Anteil meines Depotwertes sollte, welches für meine Rente (Beginn in 7 Jahren, Beginn Depotentnahme eher erst in 10-12) gedacht ist. Außer ich rechne die Lebensversicherung dazu, was ich dann aber auch in der Aufteilung der Sparrate tun müsste.

    Mein TG hat ein ganz anderes Ziel. Daher ist mir auch der prozentuale Anteil egal, mir ist nur die aktuelle Höhe wichtig.

    aber noch viel wichtiger für das Endergebnis

    Vermutlich meinst Du damit den Depotstand zu einem Zieltermin? Was das Ergebnis der Umfarge hier sein soll, außer eine Übersicht über aktuell (teilweise zufällige) Sparplanaufteilungen zu erhalten, erschließt sich mir nicht.

    Wollte ich z.B. eine 70/30 Strategie und könnte die Aufteilung noch ansatzweise mittels Sparplan erreichen, dass liefe der Sparplan halt derzeit u.U. zu 100% in den EM.

    Ich finde das ungerecht, weil mir davon gar nichts gehört.

    Das ist halt das Selbe wie wenn fremde Parteien den Bio- oder Verpackungsmüll als Restmüll missbrauchen und die HV/der Eigentümer das dann kostenpflichtig entsorgen muss.

    Wer soll das sonst zahlen? Der Eigetümer, weil er kein Recht hat, alle Gemeinschaftsbereiche 24/7 per Kamera zu überwachen und den Zugang für alle nicht-Mieter effektiv zu unterbinden?

    Alternative, falls alle Wohnungen vermietet sind: er legt die Kosten nicht um und erhöht bei nächster Gelegenheit die Miete bis an die max. erlaubt Grenze (falls diese nicht schon da liegen sollte).