Beiträge von hans2204

    Ich habe im Ausland weiterhin Tagesgeldkonten mit deutscher Steuernummer und Freistellungsantrag geführt (jetzt ist mir schon klar, dass ich als „Steuerausländer“ das nicht dürfte).

    Wenn ich das richtig verstehe, dann hast du bei einer deutschen Bank mit einer deutschen Adresse ein Konto gehabt und Zinsen ohne Abzug kassiert, obwohl du eigentlich im Ausland mit deinem ersten Wohnsitz angemeldet warst...

    Wenn das so richtig ist, dann wärest du in dem Staat, in dem du gewohnt hast, steuerpflichtig gewesen.

    Da die Erträge gesetzlich ohnehin steuerfrei waren (Zinsen von Banken für „Steuerausländer“ sind steuerfrei in DE) und somit kein Steuerschaden vorlag, sah ich die Angelegenheit mit den Tagesgeldkontoschließungen als erledigt an.

    In Deutschland wäre (ist) keine Steuer auf die Erträge angefallen, aber in dem Wohnsitzstaat, in dem du zu diesem Zeitpunkt steuerpflichtig warst, hätten die Erträge versteuert werden müssen.

    Die Laufzeit ist 3 Jahre und kann auch jederzeit verkauft werden.
    Daher dachte ich das es bis auf das die Bank pleite gehen könnte halbwegs ok.

    Stimmt das wirklich das es dort keine Einlagensicherung gibt?

    Inhaberschuldverschreibungen sind keine Einlagen bei einer Bank, sondern Wertpapiere.
    Die Einlagensicherung greift ausschließlich bei Guthaben auf Konten (Girokonto, Sparkonto, Festgeldkonto, Sparbriefe der betreffenden Bank)

    Inhaberschuldverschreibungen sind von der Einlagensicherung ausgenommen - diese Information findest du auch in dem Produktinformationsblatt zu der jeweiligen Anleihe.

    Bei Sparkassen und Volksbanken wird von den "Verkäufern" argumentiert, dass die jeweilige Organisation einen umfassenden Schutz vor einer Pleite eines einzelnen Hauses gibt.
    Es gibt derzeit diverse kleinere Genossenschaftsbanken, die von den "Nachbarn" aufgefangen werden müssen, um nicht in die Pleite zu rutschen. Gleiches gilt sinngemäß für Sparkassen, die "Probleme" haben.

    Also besser als Festgeld, in dem vielen hängen ist, der Hausinvest schon.

    Also das sind ja nun mal zwei vollkommen verschiedene Anlageformen, die man so nicht miteinander vergleichen kann.

    Ein Festgeld hat eine bestimmte Laufzeit von x Tagen bis x Jahren und einen Zinssatz, der während der Zeit unveränderlich ist und den der Anleger im Voraus kennt.
    Ob der Zins gut oder nicht so gut ist, soll jetzt nicht das Thema sein.

    Bei einer Anlage in einem Investmentfonds (Aktien- Renten- oder offenen Immobilienfonds) habe ich weder eine feste Laufzeit und ich weiß auch im Voraus nicht, was am Ende bei Rückgabe der Anteile rauskommt. Die Rendite kann ich nur im Nachhinein ermitteln.

    In diesem Fall geht es über die Börse nicht. Wenn man die Rückgabe der Anteile an die Fondsgesellschaft veranlasst hat, sind diese gesperrt für den Verkauf über die Börse. Bei Immobilienfonds ist das wegen dieser einjährigen Fristen leider so. Habe ich beim geerbten HausInvest auch so.

    Das ist leider richtig.
    Lt. Mitteilung von KanAM prüft derzeit die Bafin die Rechtslage zu den Sperrvermerken für gekündigte Anteilscheine bei Offenen Immobilienfonds in Abwicklung.

    Upps..., ich fürchte, das kann dauern ....

    Besteht trotz der aktuellen Aussetzung eventuell noch eine Möglichkeit, mein investiertes Geld zurückzuerhalten bzw. die bereits initiierte Rückgabe abzuwickeln? Ein Verkauf der Anteile über die Börse ist derzeit nicht vorgesehen.

    Was meinst du genau damit:

    "Ein Verkauf der Anteile über die Börse ist derzeit nicht vorgesehen."

    Wenn du die Anteile los werden möchtest, dann ist das wohl derzeit die einzige Möglichkeit - anderenfalls ist nur "Warten" (Geduld) angesagt.

    An der Börse Frankfurt z.B. ist der Handel der Anteile möglich.

    Vielleicht sollte man etwas Geduld haben - bei der ING kommt der Quartalsauszug Mitte des Folgemonats, beim sBroker war er schon am 3. Tag des neuen Quartals in der Postbox.

    Bei TradeRepublic sind die Abrechnungen für An- und Verkauf dagegen recht flott (in der Regel am gleichen Abrechnungstag) in der Postbox, bei anderen Brokern dauert es manchmal etwas länger.

    Hallo, ich habe eine Frage zu einer Einbuchung im Scalable Broker. Zum Posten OHB ist nun noch ein Posten OHB SE in gleicher Anzahl dazugekommen. Hat das mit einem Aktiensplit zu tun? Bzgl. dessen habe ich keine Informationen bekommen oder finden können.

    Es wäre gut, wenn du zu den Beständen in deinem Depot einmal die ISIN nennen würdest, dann könnte man konkreter antworten. Aus der ISIN des neuen Postens kann man weitere Informationen ableiten.

    Ich fand folgende Info:
    Die zweite Tranche der Kapitalerhöhung (d. h. bis zu 97.092 neue Aktien) wird den übrigen
    Aktionären während der Bezugsfrist vom 25. Juni 2026 bis zum 8. Juli 2026 zum Bezug zum
    Bezugspreis von EUR 300 je neuer Aktie angeboten.
    Ich vermute, dass dir die Bezugsrechte für die Kapitalerhöhung eingebucht worden sind.

    Hallo,

    ich habe ein Depot mit vielen Einzelwerten geerbt, einige ETFs sind auch dabei. Den einen oder anderen Einzelwert würde ich erst einmal behalten wollen, aber bei den meisten anderen Werten tendiere ich zum Abstoßen.

    Stell dir mal vor, du hättest kein Depot, sondern Bargeld geerbt, das du jetzt in Wertpapieren anlegen möchtest.
    Was für Werte würdest du kaufen...?

    Das muss - gerade bei den im Moment sehr gebeutelten Automobilwerten - nicht sofort sein, möglicherweise erholen sich die Werte in den nächsten ein bis drei Jahren etwas.

    Vielleicht erholen sich die Kurse dieser Aktien - vielleicht aber auch nicht ....
    Wie lange würdest du warten wollen...?

    Den Erlös würde ich dann beispielsweise in ETFs auf den MSCI World investieren.

    ... siehe erste Antwort "...stell dir vor, du hättest Bargeld geerbt....

    Die ETFs sind überwiegend breiter gestreut. Unsicher bin ich mir bei den Themen-ETFs DBX1SF (Xtrackers MSCI Europe Financials ) und A0H08F (iShares STOXX Europe 600 Construction & Materials)

    ThemenFonds und ThemenETFs können vielleicht das "Salz in der Suppe" sein - ich persönlich halte davon genau so wenig wie Micha-1 da du als Anleger damit einem Trend hinterherläufst, während andere bereits abkassiert und weitergezogen sind....

    ich versuche gerade einen Eurobetrag von Binance auf mein Referenzkonto durchzuführen. Nach 24 Stunden ist immer noch nichts angekommen. Ist das normal?

    Damit die Echtzeitüberweisung von Bianance funktioniert, muss die Hausbank die Echtzeitüberweisung für Transaktionen mit Krypto-Handelsplattformen zulassen. Hier und da soll immer mal wieder "etwas Sand im Getriebe" sein, wenn plötzlich größere (?) Summen von KryptoBörsen kommen.

    Kannst du eventuell im Status bei der KryptoBörse zu deiner Überweisung etwas sehen, was dir weiterhilft?

    was würde im Falle eines extremen wirtschaftlichen Abschwungs in den USA, beispielsweise durch einen Bürgerkrieg mit einem Welt-ETF wie dem FTSE All World oder dem IMI passieren? Konkret: wie lange würde eine Umgewichtung des Index und somit Erholung eines solchen ETFs dauern? Gibt es dazu Simulationen? In die Vergangenheit - nach Japan - gucken, wäre sicherlich ein Ansatz.

    Wann ist was in Japan passiert?

    In Japan gab es zu Beginn der 90ger Jahren des letzten Jahrhunderts einen starken wirtschaftlichen Abschwung, der sich über viele Jahre hingezogen hat.
    Zu dieser Zeit gab es aber weder einen "FTSE All World" Index und zu dieser Zeit gab es auch keine ETFs.
    Von daher ist diese Vergangenheit keine Vorlage für aktuelle oder gar zukünftige Probleme.

    ETFs sind Anlagen, die durch die weltweite Streuung der Anlagen die Risiken, die du bei direkten Aktienanlagen immer hast, möglichst weit reduzieren sollen.

    Beim Verkauf des ETF-Fonds IE00B4L5Y093 mit ca. 765 Anteilen am 8.6.32026 wurde nicht der offiziellen Kurs von 1,1540 USD, sondern ein Umrechnungskurs von 1,163540 zugrunde gelegt.

    Was soll das für ein ETF sein - die angegebene ISIN kann ich nicht finden?

    Meinst du eventuell
    IE00B4L5Y983 iShares Core MSCI World UCITS ETF ?


    Beim Verkauf des ETF-Fonds IE00B4L5Y093 mit ca. 765 Anteilen am 8.6.32026 wurde nicht der offiziellen Kurs von 1,1540 USD, sondern ein Umrechnungskurs von 1,163540 zugrunde gelegt.

    Wenn es sich um den oben genannten ETF (IE00B4L5Y983) handeln sollte, dann wird dieser an deutschen Handelsplätzen auch in EUR notiert, daher frage ich mich, warum deine ETF Anteile beim Verkauf in USD abgerechnet worden sind. Kannst du dazu Infos liefern, an welchem Handelsplatz verkauft wurde und bei welchem Broker der Handel stattgefunden hat?

    Eine Umrechnung zum offiziellen Devisenkurs findet bei keiner Bank und bei keinem Broker statt.
    Es gibt immer einen Geldkurs und einen Briefkurs ähnlich wie bei Aktienkursen oder Kursen für den An- und Verkauf von ETF Anteilen.

    Die (vorübergehende) Lösung ist ein Währungskonto, wie es SvenM geschrieben hat und dieses von deinem Broker kostenfrei angeboten wird.
    Das Ganze macht aber nur dann Sinn, wenn du weiter in der jeweiligen Währung investiert bleiben möchtest und ein Neukauf von Wertpapieren in der gleichen Währung erfolgt. Bei einem späteren Verkauf der Währung aus dem Währungskonto und Umrechnung auf EUR oder in eine andere Währung bleibt dein Problem (Geld/Brief) grundsätzlich bestehen.

    ist die Revolutbank geeignet, um einen 4stelligen Betrag dort zu parken bzw. anzulegen?

    Was ist dein eigentliches Problem ?

    Die RevolutBank hat eine Einlagensicherung bis zu € 100.000 pro Kontoinhaber. Die Einlagensicherung ist keine deutsche, sondern eine litauische Einlagensicherung. Wenn du der Auffassung bist, dass diese weniger gut ist als Einlagensicherungen anderer Staaten, dann solltest du dir überlegen, die Kontoanlage anderweitig vorzunehmen.

    Das sind keine Automaten, du sagst beim bezahlen an der Kasse wieviel Bargeld du möchstest (je nach Supermarkt bis 200€ , Mindesteinkaufswert 10€ bei den meisten Märkten), dann bekommst du das Geld vom Kassierer und wird zusätzlich zum Einkauf deiner Karte belastet. Ist super praktisch wenn man eh am Einkaufen ist, musst dann nicht irgendwo zu einem Automaten im Ort laufen, Gebührenfrei ist das auch immer.

    Ok, verstanden, aber funktioniert das bei euch Mischu  Bondgamer mit den Debitkarten von Visa und/oder MasterCard?
    Bei uns gehen da nur die normalen "cashCards" (früher: EC Karte)


    Deine Frau bekommt die Rente UNVERSTEUERT ausbezahlt. Nächstes Jahr wird dann nach eurer Einkommenssteuererklärung für 2026 die Gesamtsteuer festgesetzt.

    Tip: Einfach erstmal weiterhin die Steuerklasse 4 nutzen und dann schauen, was nächstes Jahr nachgezahlt werden muss.

    Es kommt nicht nur die Nachzahlung für das Kalenderjahr 2026, sondern man darf sich danach dann auch noch auf vierteljährliche Vorauszahlungen einstellen.

    Daher macht es überhaupt keinen Sinn, jetzt die Steuerklassen zu wechseln. Bleib bei Steuerklasse 4 und lege entsprechende Liquidität für die Nachzahlung und die künftigen Vorauszahlungen zurück.

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    Ich wäre daher beim Punkt "verkaufen", bevor der Immofond am Ende in die Insolvenz rutscht und ihr 10-15 Jahre nicht an das Geld kommt, während der Fond in der Abwicklung ist - und falls dann am Ende überhaupt etwas über bleibt - schließlich seid ihr der Eigentümer der Immobilie und erst werden die Fremdkapitalgeber / offenen Forderungen bedient.

    Die Immofonds sind für die Banken ein lukratives Geschäft. Hohe Kosten, tolle Provision, Kündigungshürden, ...

    Eine "herkömmliche Insolvenz" wird es sicherlich nicht geben. Fremdkapital spielt bei den offenen Immobilienfonds keine nennenswerte Rolle.
    Das Problem sind die Immobilien selbst, die nicht zu den Preisen, mit denen sie bewertet wurden, verkauft werden können.

    Das ganze Übel hatten wir bereits vor rund 10 Jahren, als erstmals ein offener Immobilienfonds (ich meine es wäre einer von der UBS gewesen) die Rücknahme seiner Anteile ausgesetzt hatte. Erst vorübergehend, dann dauerhaft, weil man zwar Immobilien, aber keine Liquidität mehr hatte. Wenn überhaupt, dann waren die Anteile nur noch an der Börse mit großen Abschlägen handelbar.

    Daher: "Weg mit Schaden...." und das Kapitel "abhaken".

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    1. schnellstmöglich verkaufen, oder behalten bis wir (auf welchem Wege auch immer, hoffentlich) entschädigt werden?
    2. Teilnahme an Musterverfahren (scheinbar nur bei Kauf nach 2023 möglich, warum eigentlich?)
    3. Eigenes Verfahren anstreben? Auf welcher Grundlage? (Falschberatung der Bank vs. Falscheinstufung der UI)

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    Ich persönlich würde mich von dem Fonds schnellstmöglich trennen, da ich nicht glaube, dass es zu einer "schnellen" Lösung -wie auch immer die dann aussehen mag- kommen wird.

    Ja, die Anlage ist "sch ..." gelaufen - ob man der betreffenden Bank oder gar dem Mitarbeiter nach sieben Jahren eine Falschberatung "nachweisen" kann, ist nach meiner Einschätzung zumindest fraglich.

    2024 kam es zu der Wertberichtung und danach hat es mehrfach "dick und fett" in der Presse gestanden, dass dieser Fonds ein "Problem" hat. Wenn danach dieser Fonds der Kundschaft seitens der Genossenschaftsbanken als relativ "risikolos" empfohlen wurde, dann bin ich der Meinung, dass dieses Vorgehen schlicht fahrlässig war.

    Ich weiß aber, dass auch heute noch -obwohl die Probleme mit offenen Immobilienfonds bekannt sind, diese (nicht dieser betreffende Fonds) immer wieder empfohlen werden.

    Schwarmdummheit kauft immer das, was in der Zeitung steht.

    Vielleicht ist es ja auch Schwarmintelligenz oder Schwarmwissen.

    Jeder Einzelne besitzt oft nur eingeschränkte Information über bestimmte Tatbestände. Eine Gruppe verfügt als Ganzes oftmals über sinnvolles (Teil-)Wissen, das der Einzelne eben nicht hat, ihm aber hilft, Dinge zu entscheiden.;)