Da hast du ja in deinem Beitrag schon drei Anbieter genannt - fällt einer davon weg, dann schließt die Fondsgesellschaft eben einen Vertrag mit einem anderen Anbieter.
Einen solchen von dir ins Spiel gebrachten Fall gab es nach meiner Kenntnis bisher noch nicht. Die einzelnen Anbieter verlangen für die Nutzung des Index eine unterschiedlich hohe Provision, das ist auch einer der Gründe warum Fondsgesellschaften unterschiedliche Indizes für ihre Produkte nutzen.
Ich habe den Eindruck, dass Solactive die großen Indizes “nachahmt”, was sich in geringfügig niedrigeren Kosten widerspiegelt. Sollte bei einer Solactive Pleite die Umstellung tatsächlich reibungslos funktionieren, könnte man gut auf einen entsprechenden Solactive ETF setzen (bei ansonsten gleichen Charakteristika der ETFs). Bei entsprechend hohen Beträgen und langem Anlagehorizont würden sich selbst eine Differenz von 0,01% bemerkbar machen.