Beiträge von Tomarcy
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Wenn der Kurs trotz Rekordergebnis abschmiert, stimmt meistens irgendwas nicht in den Unternehmen.
Es bleibt leider dabei: Einzelaktien lohnen sich nicht für die normalen Privatanleger:innen.
Das ist statistisch bewiesen und ich würde heute keinem jungen Menschen mehr empfehlen, überhaupt in seinem Leben jemals eine einzige Aktie zu kaufen.Eine Verliebtheit und Treue zu z.B. SAP ist eben ein privates Hobby und hat nichts mit der Vermögensbildung zu tun.
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Du möchtest temporär Geld sparen und dann später in die KV der Rentner(:innen) einrücken.
Die bisherigen Regelungen mit den 9/10 in der zweiten Hälfte des Berufsleben kennst du ja.Ich wäre da skeptisch.
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Welche 3 schlägst du vor?
Du nimmst natürlich den, den du später ohnehin besparen möchtest und kaufst zuerst innerhalb von ein paar Tagen drei Tranchen.
Ich hoffe, dass Einzel-ETF-Käufe bei der Aktion zählen. -
Warum sollte ich in small caps investieren wollen? Genauso mit EM. Ich sehe nicht das sich die Märkte anders entwickeln als der MSCI World. Oder gar besser
Der Chart, den du hier postest, zeigt aber für Letztes bei EM was anderes.
Es ist auch eine Art Glaubensfrage, ob man „Alles“ glaubt dabei haben zu müssen. -
Streng genommen ist schon die Aufteilung in Large Caps, Mid Caps und Small Caps eine aktive Strategie - wenn man einen Teil davon weglässt (siehe die unterschiedlichen Regeln von MSCI und FTSE).
Beim MSCI World ist dann der Kauf eines MSCI Small Cap -ETF eigentlich schon zwingend.
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Über Tausende Filialen von Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparkassen führen sie Anleger oft erstmals an Fonds heran und begleiten sie über Jahrzehnte. Gerade in der Altersvorsorge zahlt sich das aus.
Der Satz ist wirklich unglaublich.
Da denke ich an Prof. Hartmut Walz und seiner Kritik an den Sparkassen. -
Wenn also für einen bestimmten ETF generell Vorabpauschale fällig wird und ein bestimmter Anleger (z.B. ich) diesen zum Jahresende im Depot hat fallen mir keine Gründe ein, wieso vom Broker hier eine Vorabpauschale von 0 Euro berechnet wird. Außer: Die Berechnung des Broker ist falsch.
So ist es.
Ich kenne jemand aus der Yoga-Gruppe, der erst Ende 2025 mit einem Sparplan auf deinen ETF angefangen hat und dann wegen knapp 2 Anteilen 0,03 Euro Kapitalertragssteuer abgebucht bekam. -
Boersenfeger den Nikkei ETF gegen einen Asien-ETF getauscht. Beide im Aufwind. Ebenso der Asien-Pazifik- ETF ohne Japan, mit Australien und Neuseeland. Asien macht jetzt 10% im Spaß-Depot aus.
Im seriösen Depot ist Japan im All World FTSE sowieso schon mit 5% enthalten.
Meine Frau führt ein Musterdepot mit 10 % Asien ex Japan und 10 % Japan.
Bei den ETF muss man aber unbedingt darauf Achten, ob und wo Korea drinsteckt. Die haben einen gigantische Lauf und weiterhin gute Persoektiven. -
Freut mich, dass das jetzt doch noch ein gutes Ende gefunden hat.
Da es sich um den öffentlichen Dienst handelt, hatte ich aber sowieso ein gutes Gefühl.
Ich wünsche dir alles Gute. -
Die schiere Masse an Halbwahrheiten, längst Widerlegtem, offen Falschem und primitivem Marketinggeschwätz in diesem Artikel ist schlicht beängstigend.
Ja…und da sich DEKA und Union-Investment hier so richtig beängstigend an ihre „Opfa“ heranmachen, habe ich dazu einen neuen Thread eröffnet.
LeO lässt grüßen.. -
Aktuell gibt es einen neuen Artikel in der WirtschaftsWoche, der Online NICHT hinter der Bezahlschranke liegt.
In einem großen Ranking „Beste Fondsgesellschaften“ werden vor allem aktive Fondsmanager:innen hervorgehoben und als „Erfolgsfaktoren“ für Anleger:innen präsentiert – inklusive Lob für Fondsboutiquen und Schwergewichte aus Sparkassen- und Volksbanken-Umfeld.
Beste Fondsgesellschaften: Gutes aus der FondsmanufakturIm Schatten der ETF-Revolution beweisen aktive Fondsmanager ihr Können. Das WirtschaftsWoche-Ranking enthüllt, welche Fondsgesellschaften ihre Anleger zum…www.wiwo.deDas Ranking basiert auf einer Analyse durch Scope, bei der traditionelle aktive Fonds und aktive ETFs, nicht aber klassische Index-ETFs, bewertet werden. Kriterien sind u. a. vergangene Performance, Verlustbegrenzung, Service und Management. Die Ergebnisse werden in Sternen dargestellt, wobei bekannte Häuser wie Polar Capital und auch große Anbieter mit breiter Produktpalette hervorgehoben werden.
Meine ketzerische These: da will jemand Werbung machen. Und zwar genauer: zwei ganz alte Bekannte. Union Investment und DEKA.
Das Timing ist bemerkenswert: Die Diskussion um das neue Altersvorsorgedepot, das ab 2027 die Riester-Rente ablösen soll und mehr kapitalmarktnahe Anlagen – inklusive ETFs – zulassen soll, läuft. Dieses neue Modell wird demnächst gesetzestechnisch beschlossen und wird als deutlich renditestärker als die alte Riester-Rente beschrieben, da es auf teure Garantien verzichtet und Kapitalmarktchancen nutzt.Gleichzeitig erscheinen in Wirtschaftsmedien Artikel, die aktiv gemanagte Fonds als überlegen oder besonders attraktiv darstellen. Das wirft die Frage auf: Ist das ein rein objektiver Ratschlag oder Lobbyismus für teurere Aktiv-Produkte ?
Meine Meinung:
Zahlreiche unabhängige Studien zeigen, dass ein Großteil aktiv gemanagter Fonds über lange Zeiträume nicht besser abschneidet als breite Index-ETFs. Nach Kosten oft deutlich schlechter.
Gerade für die private Altersvorsorge, über 20–30 Jahre, hat sich ein einfacher, diversifizierter ETF-Ansatz als sehr erfolgreich erwiesen.Was macht der Artikel wirklich ?
Der Artikel schafft Sichtbarkeit für aktive Fonds und aktive ETFs, ohne dabei die Kostenfrage oder die langfristigen empirischen Unterschiede zu passiven Index-ETFs kritisch zu hinterfragen. Er bewertet Fonds nach Performance in bestimmten Zeiträumen, aber nicht zwingend im Vergleich zu günstigen Indexlösungen. Klassische ETFs werden sogar ganz außen vor gelassen.
Das lässt Anleger:innen denken, aktive Fonds seien per se „besser“, was für die Fondsbranche (insbesondere Sparkassen- und Genossenschaftsverbünde) wirtschaftlich sinnvoll ist.
Für die Mehrheit der privaten Sparer:innen bleiben kostengünstige, breit diversifizierte ETF-Strategien über lange Anlagehorizonte die effizienteste Lösung.
Und:Mit Blick auf das neue staatliche Altersvorsorge-Modell ab 2027, das ETFs ausdrücklich zulässt und auf Kosten-Transparenz zielt, lohnt es sich umso mehr, kritisch zu bleiben gegenüber Artikeln, die nur einzelne Gewinnerfonds oder Manager herausstellen.
Zum Schluss kommt dann der für mich fast schon peinlichste Satz:
„Große Fondshäuser wie Union Investment, Kepler aus Österreich oder Deka zeigen wiederum, dass sich vor allem Ausdauer für Anleger lohnt. Über Tausende Filialen von Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparkassen führen sie Anleger oft erstmals an Fonds heran und begleiten sie über Jahrzehnte. Gerade in der Altersvorsorge zahlt sich das aus. Hier kommt es nicht auf das beste Jahr an, sondern darauf, dass man die schlechten übersteht. Der weltweit investierende Aktienfonds UniGlobal etwa erzielte für einen Riester-Sparer inklusive der Garantiekomponente seit 2002 im Schnitt 8,3 Prozent Rendite pro Jahr – nach Kosten, über Krisen hinweg.“
Noch Fragen?
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In der Gesamtschau kann sie jedoch dazu beitragen, dass sich einzelne Nutzer bewusster und rationaler mit ihren finanziellen Entscheidungen auseinandersetzen. Das hat durchaus seinen Reiz.
Dieser Thread gehört zwar nicht dazu, aber viele Beiträge von Tomarcy sind fachlich gut und hilfreich.
Wohl wahr.
Wenn man sieht, wie die Finanzindustrie wegen des ab 2027 kommenden Altervorsorge-Konzepts bereits in den Startlöchern sitzt, um mit Medieninterstützung ihre überteuerten Produkte zu verkaufen, kann einem gruselig werden.Siehe hier und man achte auf die Plätze…
Beste Fondsgesellschaften: Gutes aus der FondsmanufakturIm Schatten der ETF-Revolution beweisen aktive Fondsmanager ihr Können. Das WirtschaftsWoche-Ranking enthüllt, welche Fondsgesellschaften ihre Anleger zum…www.wiwo.de -
den er davon nicht verkaufen will, wieder zurück zur ING.
Sehr kompliziert, weil da auch Daten mit übertragen werden müssen.
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Die Stichworte dazu lauten wahrscheinlich „Senderhorizont“ und „Empfängerhorizont“.
Ja, verstehe. Du darfst das so sehen, klar.
Da du aber das Thema betreffend zu einem der Dauer-Nörgler gehörtest und gehörst, würde ich um Verständnis bitten, wenn ich mich künftig auf das Wesentlich konzentriere.
Danke nochmals 12345 -
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Wieso interessiert Dich das, was irgendwelche Leute nörgeln?
Also, ganz wertfreie Frage, denn Du kannst doch einfach Deinen ursprünglichen Plan durchziehen. Warum ist das für Dich ein emotionales Thema?
Mal ganz davon abgesehen, dass Du das doch mit realem Geld machst, oder? Willst Du das ernsthaft in irgendwelche Sektorwetten und absurde Nischen-ETFs versenken?
Also: es wird keine absurden Wetten geben.
Danke für deinen wichtigen Hinweis ! Ich werde die Dauernörgler eben gar nicht mehr beachten. -
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Es werden noch kreative Ideen für das Maria Lichtmess-Rennen gesucht.
Das Rennen startet am Montag, 02. Februar vormittags um kurz nach 9 Uhr.
Gesetzt sind natürlich der Kommer-ETF und ein ETF auf den MSCI World. Der Amundi Prime All-Country World (auch ohne Lockheed Martin) wäre auch dabei,RAFI wurde ernsthaft vorgeschlagen.
Insgesamt stehen 5 Startplätze zur Verfügung,