Beiträge von Finanzdalles

    Vielen Dank für eure Antworten und den Perspektivwechsel.

    Viele euer genannten Punkte davon kann ich gut verstehen aus der "Elternsicht".

    Ich dachte es wäre gut, sowas eher zu früh als zu spät zu regeln.

    Was ich weiß ist, dass meine Eltern zu unseren Gunsten auf die Erbschaftssteuer lieber verzichten würden.

    Gerade die Fragen rund um die Situation um Wohnen, Familienplanung etc. ist bei mir und meiner Schwester noch ein wenig zu früh. Wir sind 29 und 32 Jahre alt, beide in einer Partnerschaft lebend und kinderlos.

    Leider ist der Vater meines besten Freundes letztes Jahr frühzeitig verstorben. Glücklicherweise wurde unter den Eltern und 3 Kindern rechtzeitig alles in geordneten Bahnen geregelt. Diese Situation hat mich ein wenig wachgerüttelt, dass wir über das Thema in unserer Familie bisher nie wirklich geredet.

    Die Thematik der Erbschaftssteuer ist der Grund, warum ich mir aktuell etwas Gedanken darum mache. Bei dem Vermögen >1,5 Mio könnte ich mir eine frühzeitige Schenkung als sinnvoll vorstellen, oder?

    Im übrigen geht es mir nicht darum, Erbansprüche zu stellen. Meine Schwester und ich signalisieren unseren Eltern, dass Sie sich auch selbst mehr gönnen und "leben" sollen. So wie ich sie kenne, werden sie aber bis ins hohe Alter sparsam weiterleben und uns eben etwas hinterlassen. Das wurde auch schon so signalisiert.

    Guten Tag miteinander,

    es geht um das (emotionale) Thema Erbe.

    Folgende Ausgangslage:

    Mama & Papa besitzen 2 schuldenfreie Häuser und haben meine Schwester und mich großgezogen :) Eines der Häuser ist von meinen Eltern selbst bewohnt, 170qm groß. Das andere steht direkt im Grundstück nebenan, ist 280qm groß und an 3 verschiedene Mietparteien vermietet.

    Außerdem steht ein nicht unerhebliches Geldvermögen zur Verfügung. Die Höhe dessen ist mir nicht bekannt, schätzungsweise oberhalb 500.000€.

    Meine Eltern leben sehr sparsam, das Vermögen wurde über Generationen angehäuft und weitergegeben (Papa Einzelkind, Oma auch Einzelkind). Klassisch Deutsch liegt das Geld irgendwo mehr oder minder "sicher" und es geht nichts über Besitz von Eigentum/Haus. In die beiden Häuser wird viel Energie und Herzblut gesteckt, sodass ein Verkauf zu Lebzeiten meiner Eltern nicht wirklich vorstellbar ist. Kontrolle über das eigene Vermögen abzugeben erscheint meinem Vater sehr schwer.

    Das Thema rechtzeitige Schenkung, bevor Erbschaftssteuer anfällt, wurde schonmal angerissen. Dabei ist es aber geblieben und ich empfinde es als Sinnvoll, dass wir als Familie eine rechtzeitige, verträgliche Lösung für alle finden sollten.

    Ich selbst erhebe an die Häuser keine Besitzansprüche, würde im Erbfall über den Verkauf und Geld in ETF stecken nachdenken, auch wenn ich das meinen Eltern so aufgrund der emotionalen Bindung an die Häuser besser nicht sage.

    Welche möglichen Konstellationen sind denkbar?

    Danke für eure Denkanstöße, Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich bin seit 2017 ausgelernt.

    Mein Einkommen hat sich im Laufe der Zeit natürlich erhöht.

    Dies hat zwei Gründe: beruflicher Aufstieg und allgemein höhere Einkommen durch Inflation.

    Mich interessiert, wie hoch mein Gehalt in realer Kaufkraft gestiegen ist.

    Oder anders gesagt, wie viel Geld würde ich heute verdienen, wenn ich mein damaliges Gehalt inflationsbereinige?

    Gibt es dazu einen Rechner im Internet für die Vergangenheit?

    Ergänzung:

    Ich möchte gar nicht politisch diskutieren welche Partei was richtig und falsch macht.

    Nur ob meine "Taktikwahl" meinem "Ziel" entspricht oder das total undenkbar/quatsch/falsche Annahmen sind

    Auch wenn das Thema nicht richtig zum Forum passt und ich politisch nicht intensiv bewandert bin:

    Ich bin in der eher konservativen Ecke einzuordnen und habe daher in der Vergangenheit meist CDU gewählt.

    Eine Regierung aus CDU, SPD und Grünen wird aus meiner Sicht wahrscheinlich, wenn die FDP nicht die 5% Hürde schafft.

    Macht es daher Sinn, die FDP zu wählen, um die Chancen erhöhen eine Regierung aus CDU, SPD und FDP zu erhalten?

    Hallo, schau dir gerne mal ein paar Videos von Finanztip und Finanzfluss unter dem Thema "Einmalanlage vs Sparplan" an.

    Du möchtest ja die gesamten 90k in ETF's investieren.

    In der Theorie ist die Einmalanlage vorzuziehen.

    Da aber niemand in die Zukunft sehen kann, gibt es auch Fälle in denen sich der Sparplan mehr lohnt.

    Vorstellbar ist aber auch ein Mix. z.B. 50k direkt investieren und die restlichen 40k über die nächsten 12/24 Monate per Sparplan.

    Nehmen wir mal als Beispiel den Rechner von Finanztip.

    Mein ETF ist ca. 145.000 groß, thesaurierend.

    Durch eine Zusätzliche Festgeldanlage erreiche ich etwa 900€ Kapitalerträge im Laufe des Jahres.

    Ich könnte es mir auch einfach machen und 900€ auf das Festgeld freistellen und 100 auf die ETF.

    Da die Vorabpauschale aber deutlich früher als die Kapitalerträge aus Festgeld anfallen, würde ich mir gerne ein paar Monate eher den Freibetrag zunutze machen 😊

    Hallo,

    Ich habe im April, Mai 2024 größere Einmalbeträge in ETF investiert.

    Über das restliche Jahr per Sparplan und kleinere Einmalbeträge.

    Es gibt ja einen Rechner zur Vorabpauschale. Leider weiß ich nicht so recht, was ich dort eintragen muss, da ich ja zu Beginn 2024 nicht investiert war.

    Um die Höhe meines Freistellungsauftrages festzulegen würde ich gerne wissen, welche Vorabpauschale ich zu erwarten habe, sodass ich den Freistellungsauftrag auf die entsprechende Höhe erteilen kann.

    Kann mir diesbezüglich jemand weiterhelfen, wie ich das Einträge? 😅

    Auch ich habe leider durch das "Money Mindset" welches mir meine Eltern eingeflößt haben versäumt früher zu investieren.

    Somit habe auch ich Massen an Geld auf dem Sparkonto versauern lassen, um Kapital für eine Immobilie "für irgendwann" anzuhäufeln.

    Im Nachhinein ein sehr großer Fehler, denn vermutlich hätte ich sonst nun 1/3 bis 1/2 mehr Vermögen, als ich es jetzt tatsächlich habe.

    Trotzdem bin ich mit 27 Jahren finanziell gut aufgestellt und habe zumindest den wichtigen Grundstein für eine positive Entwicklung gelegt. Ein bisschen Zeit im Leben bleibt mir ja hoffentlich noch um dafür belohnt zu werden 😉

    Wichtig dafür ist aber gewesen, dass ich mich sehr sehr umfassend mit dem Thema befasst habe, bevor ich leichtfertig eine Entscheidung treffe, welcher Konsequenzen ich mir gar nicht bewusst gewesen wäre.

    Getan habe ich dies durch Beratung der örtlichen Banken, sowie Recherche (Finanzfluss + Finanztip) und vergleichen der zugrunde liegenden Informationen und Angebote.

    Ohne mich umfassend selbst um Finanzen zu bilden, wäre ich wohl die Fehler zugunsten meiner Bank eingegangen - puuuh durchatmen, zum Glück noch rechtzeitig die Kurve bekommen und Nicht dem vertraut, was mir ein Bankberater empfiehlt

    verstehe ich absolut.. allerdings ist es hier wirklich auch mit der Anmietung einer Gehobenen Wohnung so eine Sache. Bevorzugt werden Leute die bei Bosch, Porsche, Daimler usw. arbeiten .. Die können sich natürlich Mieten von 2000€ leisten...

    Ich habe mein Traum noch nicht ganz aufgegeben.. vielleicht sinken die Preise ja die nächsten 10 Jahre drastisch und ich kann dann endlich zuschlagen.. wer weiss.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.🤗

    Ist die Frage, wie du diese 10 Jahre überbrücken willst, für den eventuell eintretenden Fall sinkender Immobilienpreise. (Was sehr optimistisch und spekulativ ist)

    Falls einfach weiter unverzinst gespart wird und dann in 10 Jahren mit 150k Eigenkapital die Immobiliensuche erneut angegangen wird hat man extrem hohe Opportunitätskosten, wodurch das angesparte Geld durch die Inflation sogar an Kaufkraft verliert.

    Du solltest dich Gesamtheitlich mit Finanzen befassen, um verstehen was mit vielen Tipps und Anregungen in diesem Thread gemeint ist und welche Entscheidungen sich wie auswirken.

    Ich habe das Gefühl, dass hier die klassische Haltung: "Mieten ist rausgeschmissenes Geld" sehr manifestiert ist. Evtl. wurde man, (wie ich) in dieser Ansicht auch durch sein Umfeld z.B. geprägt.

    Ich für mich persönlich habe ca. 75% meines Vermögens im Kapitalmarkt investiert. Ein Immobilienerwerb kann ich mir grundsätzlich in einigen Jahren vorstellen, aber auch nur dann wenn es meine finanzielle Situation zulässt.

    Das Risiko fallender Kurse bzw. schwächelnder Renditen in den nächsten Jahren kann ich eingehen, dann bleibe ich halt weiter Mieter und genieße die Vorteile derer.

    Also den Ansatz verstehe ich jetzt allerdings nicht 😅

    Hallo zusammen,

    Ich bin fast 28 Jahre alt, arbeite seit ich 16 bin und meine Freundin ist 25, wird aller Voraussicht in 2 Jahren Lehrerin sein.

    Mein Einkommen liegt aktuell bei ca. 3100 netto. + 13. Gehalt + Urlaubsgeld

    Zu meiner finanziellen Situation:

    130k befinden sich in einem Depot mittels MSCI World.

    Weitere 70k Vermögen teilen sich in ein paar Einzelaktien und ein größerer Teil davon in Sicherheitsbausteine.

    In den nächsten 5 Jahren ist kein Immobilienkauf geplant. Darüber hinaus halten wir uns offen ob wir doch irgendwann mal eine Immobilie zulegen wollen oder doch Mieter bleiben.

    Nun stellt sich mir die Frage, wann ein sinnvoller Zeitpunkt wäre, in einen zweiten (gleichwertigen) ETF zu investieren, um das LIFO Prinzip anzuwenden.

    Meine Lebensplanung reicht sicherlich nicht bis in die Rente 35-40 Jahre, da das Leben dann doch seine eigenen Geschichten schreibt. Trotzallem möchte ich einen sinnvollen Grundstein legen, sollte doch mal ein größerer Betrag aus dem Depot entnommen werden müssen. Ansonsten eben für eine Entnahmephase im höheren Alter 😊

    Vielleicht finde ich hier ja ein paar Hinweise / Anregungen zum Thema Lifo Fifo 😊

    Meine Idee wäre nun, sagen wir mal die nächsten 10 Jahre, bis ich 38 Jahre alt bin einen zweiten ETF zu besparen.

    Im übrigen ist das nur ein Teil des Mitarbeiteraktienangebots.

    Ein anderer Teil des Angebots besteht wiefolgt:

    MA setzt einen Maximalbetrag von 480€ per Einmalzahlung ein. Firma legt den gleichen Betrag drauf und kauft von den 960€ Aktien.

    Von je 3 gehaltenen Aktien bekommt man nach 3 Jahren wieder eine geschenkt.

    Angenommene Rendite nach 3 Jahren bei einem Kurswert von 53,33 ohne Kursschwankung:

    Aktienerhalt nach Kauf = 18 Stück

    Nach 3 Jahren = +6 geschenkt

    Endwert: 24 x 53,33 = 1279 €

    Selbst eingesetzen 480€ ergibt sich eine Rendite nach 3 Jahren von ca. 166%

    Für mich ein absoluter no-brainer.

    Sind das dann nicht nur 25%? Fiktives Beispiel: Ich kaufe 3 Aktien zu je 100 EUR, d.h. 300 EUR insgesamt. Ich bekomme eine vierte dazu. 300 EUR geteilt durch 4 macht 75 EUR pro Aktie. Der Kurs kann also von 100 EUR bis zu 25% auf 75 EUR fallen, ohne dass man ins Minus kommt. 25% sind nicht so wahnsinnig viel, wenn man sich den Kurs von Siemens Healthineers in den letzten fünf Jahren ansieht

    Also ich verstehe es als 33%.

    Mein Rechenbeispiel ohne Kursschwankungen:

    3 Aktie zu je 100 Euro =300€

    Nach 3 Jahren bekomme ich eine Aktie im Wert von 100€ geschenkt

    = 400€ Gesamtwert.

    100€ Gewinn durch 300€ Anfangsivest * 100 = 33,33%

    Nun die Frage: Wer liegt richtig? 😅

    Mir fehlt in der Betrachtungsweise des Thread Erstellers das "Risiko".

    Es geht nun mal nicht nur um "Rendite" und "Steuern". Denn Börse ist nun mal keine Einbahnstraße. Sonst würde auch kein risikoarmer Portfolioanteil empfohlen werden.

    Anhand meiner Infos kann ich deine Nachricht verstehen :)

    "Sichere" Geldanlagen machen einen Anteil von 24% aus.

    Insgesamt habe ich etwa 8k in Siemens AG Aktien, was einem Anteil von 3,8% meines Gesamtvermögens entspricht.

    Mein Siemens Healthineers Anteil entspricht ca. 8,3% meines Gesamtvermögen, was definitiv zu hoch ist.

    64% sind in einem Welt ETF investiert.

    Es ist gut möglich, dass ich mich, betrachtet auf das Gesamtvermögen, dabei auch in Korinthenkackerei verstricke, wenn ich davon rede, die Kapitalertragssteuer von meinen Siemens AG Aktien nicht zahlen zu wollen :D

    Rational betrachtet ist die Umschichtung in einen ETF auf lange Sicht vermutlich die bessere Wahl.

    Ich würde mich hier gerne mal 'dranhängen'. Ich arbeite beim Mutterkonzern der Healthineers und da gibt es quasi das gleiche Angebot, aber mit Aktien der AG.

    Bis zum Börsengang der Healthineers in 2018 haben wir ebenfalls an dem Siemens AG Aktienprogramm teilgenommen. Demnach mit den gleichen Konditionen.

    Zum jetzigen Stand schade, da seit 2018 Siemens deutlich besser gelaufen ist als Siemens Healthineers.

    Ich habe also einen Mix aus ca. 70% Healthineers und 30% Siemens.

    Bin auch am hadern, ob ich die Siemens Aktien in einen ETF stecken sollte.

    Heute, nach Veröffentlichung der Quartalszahlen hat die Aktie ja nochmal einen ordentlichen Sprung gemacht. Die langfristige Kursrendite kann ich nicht einschätzen, dafür bin ich einfach viel zu unwissend, was den Markt in Bezug auf Einzelaktien angeht.

    Sieht man den Aktienkurs + Dividende der Siemens AG ist es ja schon ganz ordentlich gelaufen die letzten Jahre.

    Auch mich hält die Kapitalertragssteuer davon ab, die Aktien zu verkaufen.

    Im Falle einer Umschichtung in ETF würde für den zukünftigen Gewinn durch die Teilfreistellung von 30% weniger Steuerlast anfallen. Vielleicht ist der Aspekt noch ein Argument mehr, die Siemens AG Aktien zu verkaufen :D