Beiträge von Finanzdalles

    Die Hausverwaltung wird begeistert sein, wenn sich jetzt alle Interessenten direkt melden um Informationen zu bekommen. Des weiteren dürfen sie Dir offiziell gar keine Auskünfte geben.

    Es gibt eben keinen Schutz vor inkompetenten Maklern.

    Finde ich an sich auch quatsch wenn jeder Interessent die Verwaltung anruft. Aber mit den spärlichen Informationen kann doch niemand, wer sich mit dem Thema halbwegs befasst ein Angebot abgeben.

    Die Maklerin sagt sie erhalte noch eine Information über die Höhe der IH-Rücklage. Zu den Sanierungsmaßnahmen gäbe es keine fundierten Informationen von der Hausverwaltung.

    An Dokumenten liegen mir vor: Energieausweis, letzte 3 Protokolle der Eigentümerversammlung, Grundriss, Wirtschaftsplan 2025

    Oder einfach ein freches Angebot z.B. 160000 angeben, in der Hoffnung der Puffer ist groß genug zur potenziellen Sonderumlage.

    So ein Angebot kommt mir aber auch komisch vor, denke das kommt beim Makler auch unseriös rüber. Und der Verkäufer hat sicherlich auch keine Motivation ein solch niedriges Angebot anzunehmen

    Ich hätte sogar konkret zu einer Immobilie bzw. zum Vorgehen fragen.

    Es geht um eine 2 Zimmer 67qm Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.

    Der Preis des Inserats liegt bei 205k inklusive PKW Stellplatz. Mögliche Kaltmiete liegt so bei ca. 12,50€. Ich hätte einen Kaufpreis von ca. 175k anvisiert.

    Hier eine grobe Cashflow Berechnung:

    Cashflow Rechner für Immobilien - prüfe vor dem Kauf!

    Die Wohnung habe ich genau vor einer Woche besichtigt.

    Nun das Problem: An der Immobilie steht ein Austausch der Heizungsanlage unmittelbar bevor (Heizung aus 1973) sowie eine Sanierung am Dach.

    Die Maklerin stellt mir nicht genügend Informationen bereit über: Höhe der IH-Rücklage der WEG, Höhe der Kosten der Sanierungsmaßnahmen und ob Sonderumlagen auf die Eigentümer zukommen.

    Somit lässt sich ein kalkulierbares Angebot nicht wirklich abgeben.

    Auf Frage, ob ich die Hausverwaltung anrufen kann, kam von der jungen Maklerin (gerade frisch ausgelernt) der Einwand, man dürfe Hausverwaltungen nicht kontaktieren.

    Nun zur Frage zu euer Einschätzung. Soll ich die Hausverwaltung trotzdem anrufen und den Makler übergehen oder kommt das schlecht an? Auf der anderen Seite kann der Makler vom Käufer doch nicht erwarten eine Immobilie blind zu kaufen ohne über Sanierung und potenzielle Sonderumlagen aufgeklärt zu werden.

    Ich denke ich werde die Wohnung aufgrund der unklaren Ausgangslage nicht kaufen. Macht es trotzdem Sinn, die Hausverwaltung anzurufen um ein wenig Networking zu betreiben und Erfahrung zu sammeln?

    Genau, wir wohnen zur Miete.

    Die nächsten 5-8 Jahre ist kein Immobilienkauf geplant. Ob sich der Plan langfristig mal ändert will ich nicht ausschließen.

    Es wäre mir am liebsten bis zu einem Kauf mein Depot weiter wachsen zu lassen und 1-3 kleine Wohnungen als Kapitalanlage zu kaufen.

    Familiär sind sowohl ich als meine Verlobte in mittelständischen Familien großgeworden ohne Finanzielle Sorgen. Ein Immobilienkauf sollte dank Eigenkapital und Einkommen nicht unrealistisch sein, bzw. müssten wir uns sonst im Leben nicht zu sehr einschnüren, nur um ein Haus zu kaufen. Ich sehe ein Eigenheim jedoch auch eher als Konsum

    Die Stadt ist nicht geheim, es geht um Marburg 😅

    Ich bin 29 Jahre alt, mein Depot liegt bei knapp 200k Wert, davon 195k im MSCI World. Dazu habe ich noch 15k in Mitarbeiteraktien, sowie etwa 25k Tagesgeld und ca. 25k in Festgeld. Von den "sicheren" Konten wird ein Teil für Hochzeit (dieses Jahr) und anstehenden Autokauf in den nächsten Jahren zurückgehalten.

    Ich bin mir auch sicher, dass einige der privaten Immobilieninvestoren der letzten 20 Jahre, welche von der Anlageklasse schwärmen, sich nicht bewusst sind, dass nicht "Sie" den optimalen Deal abgeschlossen haben, sondern dass die allgemeine Entwicklung des Immobilienmarktes in die Karten gespielt hat.

    Wenn du über Beziehungen oder Glück an ein extrem günstiges Objekt kommst und die Zahlen passen (mit Puffer!), kann man das bei ausreichend Zeit, handwerklichem Geschick und der Bereitschaft, sich mit Mietern auseinanderzusetzen, durchaus überlegen.

    Ohne ein solches Objekt (also das, was man typischerweise online findet) kann ich mir nicht vorstellen, dass das sinnvoll funktioniert.

    Genau darin liegt wahrscheinlich auch der Grund, warum ich nach weiteren Akquise Möglichkeiten Frage.

    Mir ist definitiv bewusst, dass ein Immobilieninvestment sich nicht automatisch lohnt und man nicht blind eine Immobilie kaufen sollte in der Annahme "das funktioniert schon".

    Die Zahlen und der Zustand der Wohnung müssen passen, damit eine Überrendite im Verhältnis zu einem Welt-ETF entsteht. Sonst macht es keinen Sinn Aufwand und Risiko aus Vermietung zu tragen.

    Meine Gründe sind Diversifikation, Hebeleffekt und ein wenig handwerkliches Geschick, welches ich gerne nutzen möchte.

    Ich habe ein für mein Alter relativ großen Depotwert, möchte jedoch zusätzlich das Thema Immobilien angehen.

    Neben dem Aktienmarkt möchte ich meine Anlageklasse gerne diversifizieren. Den großen Vorteil bei Immobilien sehe ich im Fremdkapitalhebel. Eine Wohnung mit Eigenkapital zu bezahlen erachte ich als nicht sinnvoll an.

    Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich seit 9 Monaten mit dem Thema Eigentumswohnung als Kapitalanlage.

    Auch wenn dieses Forum eher Aktienorientiert ist, gibt es vielleicht den ein oder anderen wertvollen Tipp, Idee oder Gedanken.

    In meiner Suche, welche sich bisher hauptsächlich darauf beschränkt, täglich die Immobilienportale zu durchforsten, werde ich bisher nicht erfolgreich. Es handelt sich um eine eher kleine Universitätsstadt.

    Lohnenswerte Immobilien erscheinen in den Portalen so gut wie gar nicht.

    Welche Wege könnte ich in meiner Akquise noch einschlagen? Hat vielleicht jemand eine Idee?

    Vielen Dank für eure Antworten und den Perspektivwechsel.

    Viele euer genannten Punkte davon kann ich gut verstehen aus der "Elternsicht".

    Ich dachte es wäre gut, sowas eher zu früh als zu spät zu regeln.

    Was ich weiß ist, dass meine Eltern zu unseren Gunsten auf die Erbschaftssteuer lieber verzichten würden.

    Gerade die Fragen rund um die Situation um Wohnen, Familienplanung etc. ist bei mir und meiner Schwester noch ein wenig zu früh. Wir sind 29 und 32 Jahre alt, beide in einer Partnerschaft lebend und kinderlos.

    Leider ist der Vater meines besten Freundes letztes Jahr frühzeitig verstorben. Glücklicherweise wurde unter den Eltern und 3 Kindern rechtzeitig alles in geordneten Bahnen geregelt. Diese Situation hat mich ein wenig wachgerüttelt, dass wir über das Thema in unserer Familie bisher nie wirklich geredet.

    Die Thematik der Erbschaftssteuer ist der Grund, warum ich mir aktuell etwas Gedanken darum mache. Bei dem Vermögen >1,5 Mio könnte ich mir eine frühzeitige Schenkung als sinnvoll vorstellen, oder?

    Im übrigen geht es mir nicht darum, Erbansprüche zu stellen. Meine Schwester und ich signalisieren unseren Eltern, dass Sie sich auch selbst mehr gönnen und "leben" sollen. So wie ich sie kenne, werden sie aber bis ins hohe Alter sparsam weiterleben und uns eben etwas hinterlassen. Das wurde auch schon so signalisiert.

    Guten Tag miteinander,

    es geht um das (emotionale) Thema Erbe.

    Folgende Ausgangslage:

    Mama & Papa besitzen 2 schuldenfreie Häuser und haben meine Schwester und mich großgezogen :) Eines der Häuser ist von meinen Eltern selbst bewohnt, 170qm groß. Das andere steht direkt im Grundstück nebenan, ist 280qm groß und an 3 verschiedene Mietparteien vermietet.

    Außerdem steht ein nicht unerhebliches Geldvermögen zur Verfügung. Die Höhe dessen ist mir nicht bekannt, schätzungsweise oberhalb 500.000€.

    Meine Eltern leben sehr sparsam, das Vermögen wurde über Generationen angehäuft und weitergegeben (Papa Einzelkind, Oma auch Einzelkind). Klassisch Deutsch liegt das Geld irgendwo mehr oder minder "sicher" und es geht nichts über Besitz von Eigentum/Haus. In die beiden Häuser wird viel Energie und Herzblut gesteckt, sodass ein Verkauf zu Lebzeiten meiner Eltern nicht wirklich vorstellbar ist. Kontrolle über das eigene Vermögen abzugeben erscheint meinem Vater sehr schwer.

    Das Thema rechtzeitige Schenkung, bevor Erbschaftssteuer anfällt, wurde schonmal angerissen. Dabei ist es aber geblieben und ich empfinde es als Sinnvoll, dass wir als Familie eine rechtzeitige, verträgliche Lösung für alle finden sollten.

    Ich selbst erhebe an die Häuser keine Besitzansprüche, würde im Erbfall über den Verkauf und Geld in ETF stecken nachdenken, auch wenn ich das meinen Eltern so aufgrund der emotionalen Bindung an die Häuser besser nicht sage.

    Welche möglichen Konstellationen sind denkbar?

    Danke für eure Denkanstöße, Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich bin seit 2017 ausgelernt.

    Mein Einkommen hat sich im Laufe der Zeit natürlich erhöht.

    Dies hat zwei Gründe: beruflicher Aufstieg und allgemein höhere Einkommen durch Inflation.

    Mich interessiert, wie hoch mein Gehalt in realer Kaufkraft gestiegen ist.

    Oder anders gesagt, wie viel Geld würde ich heute verdienen, wenn ich mein damaliges Gehalt inflationsbereinige?

    Gibt es dazu einen Rechner im Internet für die Vergangenheit?

    Ergänzung:

    Ich möchte gar nicht politisch diskutieren welche Partei was richtig und falsch macht.

    Nur ob meine "Taktikwahl" meinem "Ziel" entspricht oder das total undenkbar/quatsch/falsche Annahmen sind

    Auch wenn das Thema nicht richtig zum Forum passt und ich politisch nicht intensiv bewandert bin:

    Ich bin in der eher konservativen Ecke einzuordnen und habe daher in der Vergangenheit meist CDU gewählt.

    Eine Regierung aus CDU, SPD und Grünen wird aus meiner Sicht wahrscheinlich, wenn die FDP nicht die 5% Hürde schafft.

    Macht es daher Sinn, die FDP zu wählen, um die Chancen erhöhen eine Regierung aus CDU, SPD und FDP zu erhalten?

    Hallo, schau dir gerne mal ein paar Videos von Finanztip und Finanzfluss unter dem Thema "Einmalanlage vs Sparplan" an.

    Du möchtest ja die gesamten 90k in ETF's investieren.

    In der Theorie ist die Einmalanlage vorzuziehen.

    Da aber niemand in die Zukunft sehen kann, gibt es auch Fälle in denen sich der Sparplan mehr lohnt.

    Vorstellbar ist aber auch ein Mix. z.B. 50k direkt investieren und die restlichen 40k über die nächsten 12/24 Monate per Sparplan.

    Nehmen wir mal als Beispiel den Rechner von Finanztip.

    Mein ETF ist ca. 145.000 groß, thesaurierend.

    Durch eine Zusätzliche Festgeldanlage erreiche ich etwa 900€ Kapitalerträge im Laufe des Jahres.

    Ich könnte es mir auch einfach machen und 900€ auf das Festgeld freistellen und 100 auf die ETF.

    Da die Vorabpauschale aber deutlich früher als die Kapitalerträge aus Festgeld anfallen, würde ich mir gerne ein paar Monate eher den Freibetrag zunutze machen 😊

    Hallo,

    Ich habe im April, Mai 2024 größere Einmalbeträge in ETF investiert.

    Über das restliche Jahr per Sparplan und kleinere Einmalbeträge.

    Es gibt ja einen Rechner zur Vorabpauschale. Leider weiß ich nicht so recht, was ich dort eintragen muss, da ich ja zu Beginn 2024 nicht investiert war.

    Um die Höhe meines Freistellungsauftrages festzulegen würde ich gerne wissen, welche Vorabpauschale ich zu erwarten habe, sodass ich den Freistellungsauftrag auf die entsprechende Höhe erteilen kann.

    Kann mir diesbezüglich jemand weiterhelfen, wie ich das Einträge? 😅