Beiträge von WeiseFrau

    gb75 , vielen Dank für deine Mühe!
    Das rechne ich gleich mal durch...
    ...
    also nochmal in Kürze:
    im Rentenbesteuerungsrechner die zu erwartende, gekürzte Rente eingeben und schauen, was davon nach Abzügen als zu versteuerndes Einkommen rauskommt.
    Das dann auf das normale zu versteuernde Einkommen aufschlagen und die Steuer ausrechnen.
    Und sehen, was an mehr übrig bleibt.

    Danke dir!
    Das sind sehr aufschlussreiche Zahlen!
    Ich glaube fast, es würde sich für mich nicht lohnen.
    Ich werde weiter darauf herumdenken - ein bisschen Zeit hab ich ja noch

    Danke euch!!!
    148 werde ich wohl eher nicht ;)

    die Idee ist eigentlich, nicht bis 67 zu arbeiten, sondern vielleicht bis 65, wenn ich mir das leisten kann. Und bis dahin soviel wie möglich Netto zu haben und davon viel zu sparen.

    Mit 65 kann ich mir die Direktversicherung auszahlen lassen oder lebenslang eine kleine zusätzliche Rente. Da lohnt sich die einmalige Auszahlung auf jeden Fall. Das zumindest weiß ich sicher.

    bei der VBL steige ich nicht ganz durch. Es git ja Infoseiten, aber ich verstehe es noch nicht ganz.
    Beim aktuellen Arbeitgeber und dadurch in der VBL bin ich erst seit 5 Jahren. Daher ist das keine so große Summe.

    Zitat aus VBL FAQ:
    Auswirkungen auf die VBLklassik.

    Wird die Altersrente von der DRV als Teilrente bewilligt, löst dies bei der VBL derzeit keinen Versicherungsfall aus.

    Ich lese mich da gerade ein und werde mich auch bei der VBL beraten lassen.

    Guten Morgen,
    ich hole mal auf, danke für eure Antworten und Fragen!!!

    - ich hatte gestern einen Beratungstermin bei der DRV, vor meinem Post, ich habe nichts erfahren, was ich nicht vorher wusste
    - gesetzlich versichert
    - kein Grad der Behinderung

    - der Job ist 100% sicher
    - meine Arbeit ist absolut okay und ich mache sie gern

    - Arbeitgeber beschäftigt Ruheständler gerne noch über Regelalter hinaus

    - ich denke an die Lebenszeit und möchte mittlerweile lieber über meine Zeit frei verfügen

    - 4% war auch nur eine Annahme, damit die Rechnung aufgeht, vielleicht einen Teil in Tagesgeldhopping, Rest ETF oder alles in ETF
    - ein gewisses Polster an Tagesgeld und ETF ist vorhanden
    - ja, für die Direktversicherung fallen GKV Beiträge an, die würde ich monatlich über die 10 Jahre abzahlen
    - sammeln weiterer Rentenpunkte bei Weiterarbeit ist mir bewusst und ansatzweise mit KI durchgerechnet - KI ist halt unzuverlässig, daher suche ich bessere Rechner

    Herzlichen Dank für euer Lesen und hilfreichen Antworten

    Danke!
    Was ich gerne ausrechnen würde, ist, ob das, was ich netto mehr hätte ausreicht, um den "Verlust" der 14,4% auszugleichen.
    Vereinfacht gesagt, wie oben:
    lebenslang 200€ brutto weniger Rente,
    aber in den 4 Jahren 1000€ Netto mehr im Monat, also 48000€ mehr netto
    Selbst bei 4% müssten doch die ~ 50.000 jeden Monat 200€ "abwerfen".
    Andere Rechnung natürlich bei Arbeit nur bis 65, nicht 67, dann sind es nur 24000.
    Und die Zahlen sind bestenfalls gewürfelt.
    Ich würde es gerne so seriös wie möglich berechnen

    danke, ja, das mit dem wahrscheinlichen Wegfall von Krankengeld bei Bezug von Teilrente 99,9% habe ich natürlich mitbekommen - mal sehen, was daraus wird. Der Grenzwert wäre dann 66% Teilrente - noch eine Option, die man auch rechnen könnte.
    Aktuell ist längere Krankheit kein Thema für mich, aber das weiß man ja oft nicht im voraus.

    Beratungstermin bei der Deutschen Rentenversicherung hatte ich heute früh.
    Richtig hilfreich fand ich das nicht.
    Was ich bei der Beratung verstanden habe:
    Ja, es loht sich, früher in Rente zu gehen und gleichzeitig weiter zu arbeiten - aber bitte Steuerberater fragen. - Ich habe noch nie einen Steuerberater gebraucht und so kompliziert ist "dieser Fall" auch nicht. Ich hoffe, ich kann das alles ohne Steuerberater ausrechnen.

    ;) ein paar schöne Jahre möchte ich noch haben, wie viele, das will ich nicht genau wissen.

    Es geht gar nicht darum, ob mit 88 oder 85 so oder so mehr Geld "rumkommt"
    eher darum, wie ich eine für mich passende Balance finde aus Gesetzlicher Rente und den weiteren Geldtöpfen.
    Mir wäre schon geholfen, wenn ich ausrechnen könnte, wieviel mehr Netto bei dieser Teilrentenlösung von 99,99% im Monat angespart werden kann. Meine eigentliche Frage ist, wann kann ich mir leisten, aufzuhören zu arbeiten und wie kann ich bis dahin noch möglichst viel gewinnbringend anlegen.

    Folgende Überlegung:
    Rente mit 14,4% Abschlag mit 63 und parallel weiter arbeiten, ggfs Teilrente von 99,99% vs bis 67 arbeiten und abschlagsfrei in Rente. Oder irgendwo dazwischen, beispielsweise mit 65 aufzuhören zu arbeiten, aber bis dahin schon sehr sparsam zu leben und möglichst viel anzusparen.

    Grob angenommen, eine Frau bekommt im ersten Fall lebenslang 200€ brutto weniger Rente, hat aber in den 4 Jahren 1000€ Netto mehr im Monat, also 48000€ mehr netto, höhere Steuern und Sozialversicherung bereits grob berücksichtigt, dann würde sich das doch lohnen, oder? Die 48000 kann sie anlegen und ab 67 monatlich etwas entnehmen.

    Ich rechne hin und her. Eine konkrete Vorstellung vom Bedarf ist vorhanden und eine aktuell schon gute Sparrate.
    Unter Berücksichtigung von Direktversicherung (bereits versteuert, Altvertrag), die mit 65 ausgezahlt wird, Betriebsrente, VBL, ETF-DEpot und Tagesgeld.

    Idee ist, die verschiedenen Optionen durchzurechnen und den bestmöglichen Zeitpunkt zum Aufhören zu finden. Mglichst ohne Steuerberater und andere Berater, die viel Geld kosten.

    Wie kann Frau, Jahrgang 1964, zweifelsfrei ausrechnen, was sich am meisten lohnt?

    Gibt es da online und kostenfrei einen hilfreichen Rechner?


    Danke euch, ja, die weise Frau arbeitet ja auch noch, um Geld zu verdienen und sammelt ganz viele Informationen.
    Leider kann sie daher nicht permanent online sein.
    Sie / Ich lese jetzt gerade wieder eure neuen Beiträge und bin sehr dankbar dafür!
    Bitte seid nicht böse, wenn ich nicht immer schnell antworte oder nicht jedes Detail schreiben möchte, wo genau, wieviel Einkommen usw.

    Warten ist schwer und es spricht eine Menge dafür. Danke für die vielen Hinweise in die Richtung.

    ...

    Das Projekt steht noch ganz am Anfang.

    Ja, absolut richtig.
    Danke für deine Hinweise.
    Ich frag mich jetzt, ob ich mal selbst auf den Ansprechpartner bei der Immobilienfirma zugehe .
    Als erstes wird meine Schwester jetzt grundsätzliches Interesse signalisieren.
    Es wurde bisher nur die Zahl genannt - per Handy-Nachricht.
    und eine andere Wohnung im Hause ist online für 140.000.

    Und dann kommt man dir entgegen und macht dir großzügig ein "Angebot" zu 135.00€ und alle Bedenken (oben wurden zahlreiche genannt) sind vom Tisch???

    Nein, natürlich sind die Bedenken nicht vom Tisch.
    Es spielt einiges rein und vieles ist unsicher.

    Ab wann spricht man eigentlich von einem Klumpen bei der Geldanlage?
    Aktuell habe ich einen "Klumpen" in ETFs und 5 Monatsgehälter Tagesgeld.

    Vielen Dank nochmals für die wertvollen Hinweise!

    Ich habe parallel noch den Tipp bekommen, nicht zu warten, bis der Kaufvertrag mit einem Interessenten aufgesetzt ist, sondern "zu pokern" und mit einem 10.000€ niedrigeren Preisvorschlag in die Verhandlung zu gehen.

    Ich lese mich nun tiefer ein; habe heute ein paar Bücher zum Thema Eigentumswohnung bekommen.
    Verstehe ich das richtig, dass es als Vermieter sinnvoll ist, mit möglichst wenig eingesetzem Eigenkapital und höherer Kreditsumme zu finanzieren?
    Im Gegensatz dazu für eine selbstgenutzte Immobilie besser möglichst viel Eigenkapital und niedrigeren Kredit?
    Für kommende Woche ist ein Termin bei einem "Baufinanzierer-Vermittler" verabredet.
    Ich will mich erstmal nur informieren und nichts unterschreiben.
    Bestimmt finde ich für ein solches Gespräch hier im Forum Tipps. Da suche ich mal. Wenn Ihr mir hier noch einen hilfreichen Tipp geben möchtet, sehr gern :)

    Herzlichen Dank für eure Gedanken!

    Die Immobilienfirma hatte wohl zunächst vor, Wohnung für Wohnung luxuriös zu renovieren, sobald eine Wohnung frei wurde oder freigemacht werden konnte. Meiner Schwester wurde Geld angeboten, wenn sie kündigt. So hat die Nachbarin 8000€ bekommen und ist ausgezogen. Die Nachbarwohnung wurde mit Eichenparkett und neuem Bad ausgestattet (und ich weiß nicht, wie noch) und für 250.000€ angeboten und ist jetzt verkauft.
    Jetzt werden die letzten Wohnungen unrenoviert angeboten, wie ich es verstanden habe, weil man sich verkalkuliert hat und "die Bank Geld sehen will". Die Wohnung meiner Schwester ist nicht online in den Angeboten der Firma. Ein Interessent der (inserierten) anderen Nachbarwohnung hat aber Interesse an zwei Wohnungen nebeneinander bekundet und hat vor kurzem die Wohnung besichtigt.

    Ich weiß eine ganze Menge noch nicht und werde meine Hausaufgaben machen und Details herausfinden:
    Energieeffizienzklasse

    Protokolle der letzten Eigentümer-Versammlungen
    Instandhaltungsrücklage
    notwendige, anstehende bzw. geplante Reparaturen, Sanierungen usw.
    für alle Worst-Case Szenarien werde ich mit meiner Schwester abstimmen, was dann passieren soll.

    Ich danke euch und habe erstmal viel zu recherchieren.

    mit 60 noch eine sehr günstige Eigentumswohnung zum Vermieten kaufen oder nicht?

    Was gibt es alles zu beachten?

    Ich überlege, die Wohnung, in der meine Schwester zur Miete wohnt, zu kaufen.

    50 m², Toplage in Großstadt in Uni-Nähe, Altbau in einer guten Gegend, 1 Zimmer mit Küche, Bad, Balkon, allerdings renovierungsbedürftig.
    sehr günstig für 140.000€

    Sie wohnt dort schon sehr lange zu sehr günstiger Miete (Indexmiete)

    Jetzt wurde das Haus von privatem Vermieter an ein Immobilienunternehmen verkauft.

    Die renovieren einzelne Wohnungen und verkaufen sie dann teuer weiter.

    Einige Wohnungen werden jetzt auch unrenoviert angeboten, unter anderem die meiner Schwester.
    Die Wohnung ist am Markt eher nicht attraktiv, weil meine Schwester eine lange Kündigungsfrist hat - insbesondere wegen der Umwandlung in Eigentumswohnungen.

    Sie zahlt eine sehr geringe Miete, die gerade erhöht wurde (und erst in 3 Jahren wieder erhöht werden kann) und eine Kündigungsfrist von 3 Jahren und 9 Monaten. Ihr wurde Geld angeboten, wenn sie freiwillig früher auszieht.

    Problem ist, sie wird keine Wohnung finden zu dem Mietpreis, den sie jetzt zahlt. Eher für das doppelte und selbst dann wird es schwierig. Hier ist kaum eine Mietwohnung zu bekommen - wenn, dann extrem teuer oder als seltenen Glücksfall über Beziehungen.

    Meine Schwester hat kein Vermögen.

    Ich könnte ein Drittel des Kaufpreises durch Verkauf von einem Teil meiner ETF bezahlen-

    Meine erste Idee war, die Wohnung bis zu meinem Renteneintritt in 7 Jahren abzubezahlen.
    Das ginge, die Miete mit eingerechnet, aber ich müsste mich einschränken.
    Gibt es auch die Möglichkeit, mit weniger Eigenkapital "einzusteigen", 80% zu finanzieren und die Raten niedrig anzusetzen, auch wenn es dann lange dauert, bis die Wohnung schuldenfrei wird.

    Ich würde gerne meiner Schwester helfen und eine Wohnung zu besitzen hätte durchaus Charme.
    Ich würde aber nur einen Teil meines Geldes dahin "verlagern" wollen und einen guten Teil in Tagesgeld und EFT lassen.

    Kann ich mit 60 eine Wohnung kaufen, die ich nicht bis zur Rente abbezahlt habe?

    Ich wohne selbst günstig zur Miete und will dort auch bleiben.

    Wir sind beide alleinstehend und ohne Kinder, es gibt niemanden, dem wir etwas "vererben müssten".

    Ich verdiene gut.

    Mein Geld ist sicher und gut angelegt in ETF und Tagesgeld - ich habe damit überhaupt keine Arbeit und kann gut sparen und gut leben.

    Was ist zu beachten?

    Wie entscheide ich richtig?