Beiträge von taunide

    Hallo,

    wir haben bei uns im Landkreis gerade die Diskussion um die Kliniken des Kreises, wie in vielen anderen Kreisen auch. Die Kliniken sind kommunales Eigentum.

    In der benachbarten Großstadt Frankfurt gibt es jede Menge Kliniken, kommunal, kirchlich und privat (AG).

    Sobald ein Teil einer Klinik bei uns geschlossen werden soll, geschweige denn eine von diesen beiden Kliniken im Kreis komplett, drehen die jeweiligen Anwohner am Rad und es wird ein großes Wahlkampfthema daraus.

    Im Radius von 25km gibt es rund 20 Kliniken mit dem gleichen Angebot. Alle haben Personalmangel, viele machen Minus.

    Was läge da näher, als ein paar zu schließen?

    Anwohner und natürlich die Mitarbeiter kämpfen mit allen Mitteln dagegen, ob per Personalrat, Politik oder Justiz.

    Das ist quasi der umgekehrte Fall zu neuen Windrädern, Straßen oder Bahnlinien, die oft verhindert werden sollen.

    Bei den Kliniken wird verhindert, daß die Staatsquote sinkt, trotz permanenten Defiziten.

    Mir scheint bereits darin ein gedanklicher Fehler zu liegen, falls ich es nicht falsch verstanden habe, daß du davon ausgehst, daß das Geld auf seinem Einkommenskonto sein Geld war, während du weniger, wenig oder gar nicht gearbeitet hast.

    Das Dreikontenmodell während der Ehe suggeriert doch etwas, dass weder rechtlich stabil noch legitim ist, zumindest aus meiner Sicht.

    Eine Zugewinngemeinschaft funktioniert anders.

    Anfang des 19. Jahrhunderts gab es 90% weniger Menschen auf dem Planeten als heute. Wie die das damals alles gepackt haben. Wer weiß, vielleicht gibt es heute auch zu viele von uns. :/

    Seuchen wären eine Möglichkeit für sozialverträgliches Frühableben, wie damals, als man sich nicht sonderlich lange um den Altbauern kümmern musste.

    Sagen wir mal, alle potentiellen Eltern entscheiden sich gegen Kinder, ab heute.

    Einsparungen in einer gewissen Höhe entstehen auf der privaten Ebene.

    Ab einem Punkt steigen die Preise für alles Mögliche, hauptsächlich für Dienstleistungen, die hier erbracht werden müssen. Gesundheit, Pflege, Handwerk etc. Oder diese Dienstleistung findet gar nicht mehr statt.

    Die gesetzliche Rentenversicherung bricht zusammen. Eingezahlte Summen verschwinden.

    Keine Zusage mehr vom Staat, da auch die Zahl der Steuerzahler massiv schrumpft und die Wirtschaft sich noch stärker ins Ausland absetzt.

    Ich weiß, extreme Zuspitzung, aber diesen Prozess haben wir seit knapp 60 Jahren. Verursacht auch bereits einen Teil heutiger Probleme hier.

    Alternative Zuwanderung, ich weiß.

    Provoziert Alternative Parteien, siehe demnächst Landtagswahlen in einigen Bundesländern.

    Alles hängt mit Allem zusammen, wenn die Kinderlosigkeit zu nimmt.... Ungeborene bekommen keine Kinder, die Spirale wird sich schneller drehen in allen Industrieländern.

    Wobei. Erreichen denn "die Armen" überhaupt das Durchschnittsrentenalter?. Gerade von den Bürgern mit knochenharten Jobs bei teilweiser ungesunder Lebensführung wird ja selber oft moniert, dass sie die Rente gar nicht mehr erleben werden, geschweige denn die Amortisation ihrer Sparbeiträge jenseits der 80 Lebensjahre.

    Wäre eher ein neutral zu bewertender Punkt in meinen Augen.

    Datum 17.12.2025

    Bundesfinanzministerium

    ....

    Im Einzelnen:

    • Ein Altersvorsorgedepot ohne Garantievorgaben wird als neue Produktkategorie eingeführt. Dies ermöglicht höhere Renditechancen. Daneben gibt es für Altersvorsorgende mit einem höheren Sicherheitsbedürfnis weiterhin Garantieprodukte, bei denen das garantierte Kapital 80 % oder 100 % der gezahlten Beiträge betragen darf.
    • Die starre Grundzulage von 175 Euro wird von einer zum Beitrag proportionalen Zulage bis zu 480 Euro abgelöst. Für jeden eingezahlten Euro bis 1 200 Euro wird es zukünftig einen staatlichen Zuschuss von 30 Cent als Grundzulage geben. Für weitere bis zu 600 Euro sind es 20 Cent pro Euro. Der maximale geförderte Eigenbeitrag beläuft sich somit auf 1 800 Euro pro Jahr. Zusätzlich setzt der Entwurf die Vereinbarung des Koalitionsausschusses vom 10. Dezember 2025 um, die Grundzulage für Eigenbeiträge bis 1 200 Euro ab 2029 jährlich auf 35 Cent pro angespartem Euro zu erhöhen.
    • Anbieter müssen ein eigenes Standardprodukt oder das Standardprodukt eines kooperierenden Anbieters anbieten. Dies ist ein besonders einfaches Altersvorsorgedepot mit Standardeinstellungen und begrenzten Kosten.
    • Die Kosten für die Bürgerinnen und Bürger werden reduziert. Die Abschluss- und Vertriebskosten werden auf die gesamte Vertragslaufzeit verteilt. Zudem erhöht sich der Wettbewerb durch neue Produkte, neue Anbieter und Vereinfachungen.
    • Es gibt eine flexiblere Auszahlungsphase und mehr Wettbewerb, indem alternativ zur lebenslangen Leibrente künftig langlaufende Auszahlungspläne (Laufzeit mindestens bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres) ohne Restkapitalverrentung zulässig sind.
    • Die steuerliche Förderung über Zulagen mit hohen Förderquoten für Altersvorsorgende mit kleinen und mittleren Einkommen und Familien mit Kindern wird beibehalten. Zudem bleibt der Sonderausgabenabzug. Darüber hinaus wird das System grundlegend vereinfacht, unter anderem durch eine beitragsproportionale Ausgestaltung der Zulagen und den Wegfall der einkommensabhängigen Mindesteigenbeitragsberechnung.
    • Die Frühstart-Rente stärkt die Altersvorsorge der jüngeren Generation durch ein individuelles Altersvorsorgedepot für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren mit garantiertem staatlichem Zuschuss von 10 Euro pro Monat. Die individuellen Depots werden an die neuen Angebote der privaten Altersvorsorge anknüpfen.
    • Für anspruchsberechtigte Kinder und Jugendliche, deren Eltern kein Altersvorsorgedepot eröffnen, wird es eine kollektive Anlagelösung geben. Ansprüche sind somit nicht abhängig von der elterlichen Entscheidung. Bei einer nachträglichen Depoteröffnung können die Mittel, die bisher in der Auffanglösung gelandet sind, auf den persönlichen Vertrag übertragen werden


    Private Altersvorsorge für alle Einkommen und alle Generationen - Bundesfinanzministerium - Presse
    Bundesregierung beschließt Reform der privaten Altersvorsorge und Eckpunkte für die Einführung einer Frühstart-Rente
    www.bundesfinanzministerium.de