Beiträge von 1600p2.1

    M.E. wäre die voranging zu klärende Frage, ob dieser Vertrag einfach so gekündigt werden kann. :/

    Wie gesagt, ich habe gestern Abend mit dem Anbieter telefoniert.

    Meine BAV lässt sich kündigen, das eingezahlte Geld (im Vertrag in der Tabelle unter Gesamtleistung bei Kündigung einschl. Überschussbeteiligung) bekomme ich nach Abzug von Verwaltungskosten umgehend (wahrscheinlich im Januar 2025) ausbezahlt und nicht erst bei Erreichung des Rentenalters.

    Den Vertrag habe ich bereits heute Morgen gekündigt, allerdings bin ich nur die versicherte Person, jetzt muss auch noch mein Arbeitgeber als Versicherungsnehmer den Vertrag kündigen.

    Vielen Dank für eure Unterstützung und die zahlreichen Beiträge!

    Ich werde meine Altersvorsorge nun eigenverantwortlich in die Hand nehmen.

    Allerdings wird das Hausschwein nach kurzer Zeit schon abgeholt. Ab diesem Moment ist das Wildschwein im Wald dann besser dran.

    Ich finde deinen Vergleich etwas unangebracht, ich bin wirklich dankbar für die Unterstützung und mir ist bewusst, dass ich doofe Fragen stelle.

    Ich erwarte nicht, dass mir alles ausgerechnet wird, vlt. drücke ich mich auch unglücklich aus.

    Nochmal, ich bin Pflegekraft und mir fehlt scheinbar grundsätzliches Finanzwissen, das ist mir bewusst und ich arbeite daran.

    Deswegen habe ich mich auch hier an die Community gewendet.

    Natürlich kann ich einen Steuerrechner bedienen, allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, wie meine Auszahlung steuerrechtlich betrachtet wird.

    Wird die Einmalauszahlung in meinem Fall wie ein Bruttogehalt angesehen?

    Eine bAV kannst Du nur in ganz wenigen Ausnahmefällen kündigen/rückabwickeln (z.B bewiesene Falschberatung, Bagatellgrenze)!

    Normalerweise kannst Du einen bAV-Vertrag nur beitragsfrei stellen und kommst dann erst zum Ablaufdatum wieder an das Geld heran (per Rentenzahlung oder einmaliger Kapitalabfindung).

    Aber, wenn man schon bis zu den Knien in einem Loch steht, sollte man zumindest aufhören immer tiefer zu graben.

    Ich habe soeben mit dem Anbieter telefoniert.

    Eine Kündigung ist ohne Probleme möglich, zum jetzigen Stand würde ich ca. 16.700€ erhalten.

    Eigentlich bevorzuge ich schon fast die Kündigung statt der Beitragsfreistellung, macht das Sinn?

    Tut mir Leid für die doofe Frage, aber die 16.700€ werde ich ja versteuern müssen, was bleibt mir davon übrig?

    Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und die Aufklärung.

    Jetzt stellt sich für mich die Frage, was ich nun mit diesem Vertrag mache?

    Zahlungen einstellen und ruhen lassen oder direkt kündigen?
    Das ist das letztendlich selbst entscheiden muss ist mir bewusst, aber was ist empfehlenswerter?

    Wenn ich meinen Vertrag richtig verstehe, kann ich mir den garantierten Rückkaufswert nach der Kündigung auszahlen lassen, ist das richtig?

    Vielen Dank für die Unterstützung!

    2016 habe ich mit einem Gesamtbeitrag von 173,85€ angefangen, davon werden 15% durch den Arbeitgeber finanziert.

    Mittlerweile liegt der Gesamtbeitrag bei 229,92€, die o.g. Bedingungen sind gleichgeblieben.

    Mein Bruttogehalt liegt bei 5156,60€, ich bin ledig und habe mit meiner Lebensgefährtin keine Kinder.

    Ich bin Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie in einem großen Krankenhaus in einer Großstadt.

    Ich arbeite bereits 17 Jahre bei meinem Arbeitgeber und habe eigentlich vor bis zur Rente dort zu bleiben.

    Mein Finanzwissen war bisher beschränkt, das heißt nicht, dass ich sorglos mit meinem Geld umgehe, ich bin grundsätzlich sparsam.

    Allerdings habe ich scheinbar die für mich nicht richtigen Produkte zur Altersvorsorge gewählt.

    Die BAV wird nicht meine einzige Altersvorsorge sein, mittlerweile habe ich mir auch einen ETF Sparplan bei einem Neobroker eingerichtet.

    Ich möchte nun wissen, ob sich mein abgeschlossener Vertrag einigermaßen lohnt.

    Im Voraus nochmal vielen Dank für die Unterstützung aus der Community!

    Hallo zusammen,

    ich bin 37 Jahre alt und aktuell dabei mein Finanzwissen zu erweitern, eigentlich viel zu spät, aber besser zu spät als nie.

    Im Moment überprüfe ich vor allem meine Altlasten in Sachen Altersvorsorge.

    Wie so viele, habe ich in meiner Vergangenheit einige Fehler gemacht (Riesterrente usw.), die ich nun versuche auszumerzen.

    Ich habe u.a. auch eine betriebliche Altersvorsorge (Firmendirektversicherung) abgeschlossen, die ich seit acht Jahren derzeit mit 229,92€ monatlich bespare, der Arbeitgeberanteil liegt leider nur beim Mindestbetrag von 15% und ist bereits im o.g. Betrag enthalten.

    Bei meinem monatlichen Einkommen liege ich über der Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung, sodass ich laut Finanztip Podcast auch keinen steuerlichen Vorteil habe.

    Ich bin unsicher, ob ich ein gutes Produkt erwischt habe, ob ich die BAV fortführen soll, den Beitrag reduzieren soll, oder

    sogar die BAV gänzlich beitragsfrei stellen lasse.

    Immerhin habe ich noch mindestens 30 Jahre bis zur Rente vor mir.

    Kann mir jemand aus der Community hierbei behilflich sein?


    Ich muss auch noch dazu sagen, dass es sich hierbei nicht um meine einzige Variante der Altersvorsorge handelt.

    Natürlich sind für eine bessere Beurteilung meiner BAV weitere Eckdaten notwendig, gerne stelle ich die dann zur Verfügung.

    Ich wollte erstmal fragen, ob überhaupt innerhalb der Community Hilfe möglich ist.

    Darüber hinaus habe ich bereits den Tip bekommen, dass die Verbraucherzentrale Hamburg für 100€ individuelle Verträge überprüft und eine Empfehlung geben kann.

    Vielen Dank im Voraus!