Beiträge von elderly.woman

    Hallo JayKay2020,

    der Auszug aus dem genießbrauchten (guter Deutsch?) Objekt beendet erst einmal nicht das Nießbrauchsrecht, im Unterschied zum Wohnrecht. Zahlt Ihnen Ihre Tochter seit 2022 Miete für das Haus? Falls nein, liegt hier eine weitere Schenkung vor. Falls ja, haben Sie die Mieteinnahmen versteuert?

    Die Konstellation schreit nach professioneller Beratung, nicht dass Sie im Bemühen, nachträgliche Schenkungssteuer zu vermeiden, andere Baustellen aufmachen.

    Gruß Pumphut

    + 1 für die professionelle Beratung zu dieser wirklich hochkomplexen Ausgangssituation und

    1x ABER:

    Ein dinglich gesichertes Wohnrecht erlischt nicht durch Auszug, sondern ausschließlich durch Löschung (nachgewiesener Tod oder Zustimmung der Person, der das Wohnrecht eingeräumt wurde).

    Zum einen würde ich eine derart schwerwiegende / weitreichende / langfristige Entscheidung keinesfalls in derart kurzer Zeit treffen, ohne wirkliche Informationen (und quasi das Internet leer gelesen zu haben zum Thema). Zum anderen würde ich mich immer für die freiwillige GKV entscheiden. Für die berühmte Chefarzt-Behandlung gibts ausreichend Zusatzversicherungen, die man abschließen kann, wenn man mag.

    Meine Mutter (hat mal ne Allianz Agentur gehabt) meinte immer, dass man bei der Angabe der Vorerkrankungen sehr genau sein muss und wirklich alles, auch was man ggf. für nebensächlich hält, angeben müsse. Ist man nicht sehr penibel und Du hast irgendwann mal was Schwerwiegendes, was auf etwas in der Zeit vor dem Eintritt in die PKV seinen Ursprung haben könnte, stehst Du da und die Kostenübernahme ist in Gefahr oder gar weg. Hörte ich auch von anderen Leuten.

    Hast Du ggf. Menschen in Deinem privaten Umfeld, die in der PKV sind und Dir Feedback geben können?

    Hi Chris,

    nun ja, Variante 1 ist günstig und platzmässig vermutlich ausreichend, allerdings:

    Bei Zoff kann man sich aber vermutlich schwer aus dem Weg gehen (Balkon ist bei den Temperaturen ja keine Alternative ;) ) - und ganz vielleicht besteht die Gefahr, dass die Eltern sich „proaktiv einbringen“, Euch womöglich auch ab und an unter die Nase reiben, was sie Euch da ermöglichen und „ständig“ auf der Matte stehen. Mir schoss grad beim Tippen „Fenster könntet Ihr auch mal wieder putzen“ durchs Hirn.

    Variante 2 hat also durchaus seine Vorteile, wenn auch keine finanziellen.

    Ich bin ein wenig älter als Du und hatte Variante 1 schon. Aufgrund dieser Erfahrung würd ich mich vermutlich für Tor 2 entscheiden (und kann Deine Freundin da auch verstehen, wenn / falls sie das anders sieht als Du).

    Good luck.

    Hallo,

    auch wenn mir nicht klar ist, wann Du meine Antwort lesen wirst, da ich hier zwar schon lange mitlese, aber mich erst heute angemeldet habe und meine Beiträge freigeschaltet werden müssen:

    Ich finds für einen Notgroschen etwas viel und denke schon, dass Dir Rendite verloren geht. Ob Du diese Rendite nun durch FG oder ETFs realisieren möchtest, musst Du selbst entscheiden. Wenn Du Dich mit FG wohler fühlst, wie wäre es mit einer Stufen-Anlage 1-2-3 Jahre?

    Ich hab genau diesen Fall im Bekanntenkreis, Frau arbeitet Vollzeit, erzielt aber weniger Einkünfte (habe mit Absicht nicht das Wort „verdienen“ gewählt) als der Mann. Das Paar ist nicht verheiratet. Für die Frau war es vollkommen klar, dass sie die ET-Quote an der gemeinsamen ETW in Grundbuch nebst Kredit genau so wählen wie der jeweilige Beitrag der Person.

    Das hat nichts mit Entgegenkommen oder Liebe zu tun, sondern mit Fairness und auch damit, bei Finanzen so wenig Streitpotential wie möglich zu schaffen.

    Wie schräg es laufen kann, wenn man trotz des Umstandes, dass einer mehr zahlt als der andere (oder gar alles) die 50:50-Quotelung wählt, durfte ich live bei einem weiteren Paar und dessen Scheidung erleben.

    Insoweit würde ich dem TE nahelegen, eine der finanziellen Beteiligung entsprechende ET-Quote im Grundbuch anzustreben. Alles andere käme in meiner Gedankenwelt nicht in Frage.

    Viele Grüsse * EW * :thumbup:

    :)

    aha, das erklärt natürlich Einiges. Ich hab zwar nun nicht 17h gewartet, sondern < 6h. Spam hasse ich auch leidenschaftlich und habe deswegen auch über Apple eine E-Mailadresse gewählt, die genau den vermeidet und auch auf einen „Hallo, ich bin die Neue“-Post verzichtet. Dann warte ich mal weiter und hoffe das Beste. :thumbup:

    meine Frage ist, ob es prinzipiell möglich ist, oder ob ich mir das weitere Vorgehen sparen kann - da nicht möglich.

    Daher auch die Frage, ob das hinzuziehen eines Kreditvermittlers nicht sinnvoll wäre und ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

    Guten Morgen!

    Die Frage, die ich mir stelle: woher kommt die Bonität, auf die Du hier nicht näher eingehst. Hast Du Dir mal den (1x pro Jahr) kostenfreien Datensatz von der Schufa kommen lassen? Sind hier ggf. noch Alteinträge enthalten, die die Schufa nur „vergessen“ hat zu löschen und die Deine Bonität künstlich verschlechtern?

    Oder ist Dein Konsumverhalten der Schlüssel? Dann solltest Du womöglich zunächst das überprüfen und daran arbeiten, bevor Du über eine derart langfristige Investion nachdenkst.

    Wäre die Frage nicht auch, ob Du Dir in Anbetracht dieser Ausgangslage die Kaufneben- und -folgekosten eines Immobilienerwerbs (Unterhaltung, Instandsetzung usw.) überhaupt leisten könntest?

    Mein verstorbener Vater sagte mal „man kann auch im eigenen Haus verhungern“… und ich finde, da ist etwas Wahres dran.

    Abgesehen davon kann ich mich den Vorrednern nur anschließen. Wenn Du partout ein Haus haben möchtest, rede mit der Interhyp, Dr. Klein, und / oder ortsansässigen Banken….

    Good luck!