Beiträge von Finanzschlumpf

    Moin und Hallo nach Austria,

    Wir reden ja jetzt nicht von 5 stelligen Beträgen.

    Im Sinne des Lernens und einfach Go on würde ich den Sparplan auf einen All World umstellen und wenn mal Geld übrig ist, entsprechend deinem Wohlbefinden zum aktuellen Wert des World noch EM/Stoxx600/SC Anteile kaufen.

    Warum: so experimentierst du ein wenig und kannst in 10-20 Jahren sehen, was renditetechnisch besser gewesen wäre.

    Gegenmaßnahmen wie aktive/passive Jobsuche durch Jobbörsen, XING/LinkedIn usw und auch Jobmessen verfolge ich bereits.

    Moin Giagos747 ,

    Das ist sicher auch psychosozial sehr belastend.

    30 Jahre bis zur ordentlichen Rente, du bist demnach um die 40. Meines Erachtens kein gutes Alter, um in die dauerhafte Arbeitslosigkeit zu gehen.

    Weiter Hinweise wären hilfreich:

    - Branche

    - Verlagerung Lebensmittelpunkt möglich?

    - familiäre Situation

    Ohne diese Infos ist eine pauschale Antwort schwierig…

    LG und alles Gute, Finanzschlumpf

    Moin Mani0815

    Sicher sehr belastende Situation, für dich und deine Familie.

    Folgende Frage, vor einer genaueren Betrachtung der Gesmtsituation:

    - wie ist das Verhältnis zu deiner Mutter

    - andere Familienangehörige?

    - Ich denke, dieses Geld schenken ohne einen gemeinsamen Plan, ist keine gute Idee.

    - Ich würde mir tatsächlich überlegen, weitere Finanzspritzen an vertraglich festzuhaltende Vorgaben zu binden

    - und ggf. mit dem lokalen Sozialdienst / Schuldnerberatung mal einen gemeinsam Termin machen, das entlastet dich auch uns der Doppelrolle Sohn und Geldgeber

    Viel Erfolg

    Moin Philharmoniker

    Wie schon Boersenfeger gesagt hat: würde ich sofort die Dynamik rausnehmen.

    Steuerlich ist so ein Vertrag nach 2004 nicht so attraktiv.

    Ich würde die Zurich nach einer aktuellen Fondsliste fragen.

    Je nach Anlagehorizont gibt es da natürlich teure aktive Welt und EM Fonds.

    Dann hängt es von deinem Finanz Setup aus, wie viel die 237 Euro pro Monat ausmachen. Ich denke, da gibt es bessere Anlagemöglichkeiten.

    Ich würde wie auch Boersenfeger kündigen und einen Knopf drauf machen und das Geld kostengünstig investieren.

    Hier ist auch noch ein guter Faden zu dem Thema…

    Viel Erfolg beim Investieren und LG Finanzschlumpf

    Moin PerAnnum

    Ich habe kein so ein Tool, sondern die laufenden Cashflows über ein Jahr im Voraus geplant. Dabei habe ich für unsere Familie ein tgl. Budget/Betrag reserviert, der mal unter- und mal überschritten wird. Dann fallen Dividenden/Ausschüttungen mal höher und mal tiefer aus. Dann kommen mal unerwartete Einnahmen und Ausgaben die Steuer ist ja nicht immer zu 100% planbar. Größere Ausgaben und Investitionen werden separat erfasst.

    So habe ich einen sehr guten Überblick ohne auf das Klein Klein zu fokussieren.

    Ich denke, jeder hier hat vermutlich andere Bedürfnisse und befindet sich bzgl. Vermögensaufbau und -erhalt in einer anderen Lebensphase.

    Absolutes NoGo ist aber: ich soll meine Kontakte freigeben, einfach so eine Telefonnummer eingeben geht nicht!

    Hi Bernd123

    prinzipiell kann ich deine Bedenken nachvollziehen, möglichst wenig Daten preiszugeben.

    Wenn du schnell mal Geld mit Familie oder Freunden austauschen möchtest, ist das ja auch über das Erstellen eines QR Codes möglich möglich:


    WERO App > „Geld anfordern“ > „QR Code erstellen“ auswählen > Betrag eingeben > „QR Code erstellen“ > QR Code dem Gegenüber zeigen

    Also bei diesem Prozess braucht es keinerlei Daten oder Dateneingabe…

    Meine Meinung 😉

    Interessante Frage JagRob

    Copilot sagt folgendes dazu:

    … hier ist der aktuelle Stand zum geplanten Altersvorsorgedepot ab 2027, basierend auf den verfügbaren Informationen.

    ---

    🟦 1. Können bestehende Riester-Verträge ins neue Altersvorsorgedepot übertragen werden?

    Ja.
    Der aktuelle Gesetzesentwurf sieht ausdrücklich vor, dass bestehende (aktive oder ruhende) Riester-Verträge auf ein Altersvorsorgedepot übertragen werden können.
    Das bestätigen u. a.:

    • Die DKB schreibt, dass Riester-Verträge übertragbar sein sollen. DKB AG
    • Fachportale berichten ebenfalls, dass ein Wechsel möglich, aber freiwillig ist. Versicherung...


    Wichtig:

    • Es besteht kein Zwang, Riester zu übertragen.
    • Riester bleibt mit Bestandsschutz bestehen, wenn man nichts tut.
    • Beim Wechsel können Kosten entstehen, und die neuen Produkte stehen erst 2027 final fest.


    ---

    🟦 2. Wie sieht es mit Rürup (Basisrente) aus?

    Hier ist die Lage anders:

    ❌ Rürup-Verträge (Basisrente) sollen nach aktuellem Stand nicht in das Altersvorsorgedepot überführbar sein.

    Warum?

    • Die Verbraucherzentrale beschreibt, dass das neue System Riester ersetzen soll, nicht aber die Basisrente. Rürup bleibt also parallel bestehen. Verbraucherz...
    • In den bisher veröffentlichten Entwürfen wird nur Riester als übertragbares Altprodukt genannt.
    • Rürup-Verträge sind steuerlich anders konstruiert (Sonderausgabenabzug, Verrentungspflicht, nicht kapitalisierbar). Diese Struktur passt nicht zum neuen Depotmodell, das flexibler ist und keine Garantien vorsieht.


    Kurz gesagt:

    • Riester → ja, übertragbar
    • Rürup → nein, nicht übertragbar


    ---

    🟦 3. Was bedeutet das für deine Planung?

    Wenn du Riester hast, kannst du später entscheiden:

    Situation Empfehlungstendenz
    Lange Restlaufzeit Depot oft attraktiver (mehr Renditechancen)
    Kurze Restlaufzeit Riester-Garantien können wertvoll sein
    Hohe Kosten im Riester Wechsel kann sich lohnen
    Sehr alte Riester mit guten Garantiezinsen Behalten kann sinnvoll sein


    Rürup bleibt davon unberührt und läuft weiter wie bisher.

    ---

    Quelle ist die Verbraucherzentrale.

    Petition ?

    7. Auch auf Aktiengewinne werden Beiträge für Krankenkassen gezahlt

    8. Beitragsbemessungsgrenze – wer mehr verdient, zahlt noch mehr

    9. ich denke, die Versicherten zahlen schon sehr sehr hohe Beiträge zusammen mit den Arbeitgebern. Und den Versicherern steht sehr sehr viel Geld zur Verfügung, um in Deutschland eine hervorragende und nachhaltige Gesundheitsförderung sicherzustellen.

    Was fehlt:

    - teilweise Umlage in eine Art Kenfo, um auch die nachfolgenden Generationen aufgrund der demographischen Entwicklung nicht über die Gebühr zu belasten (keine Steuerumlage für maue Gesundheitskassen)

    - Massiver Abbau an Bürokratie und Wasserkopf: hier denke ich bspw. an die KVen, Medizinischer Dienst der Länder und Bund, Verscherungen, Spitzenverbände, etc.

    - Stärkung der Eigenverantwortung des Patienten: Wissensvermittlung, Gesundheitsedukation, Selbstbehalt wie bei der Haftpflichtersicherung (bspw. grundsätzlich 10% Eigenanteil und je nach Versicherungsmodell hoher Eigenanteil bei geringem Monatsbeitrag und vice versa). Klar: nicht schön wenn man krank ist, v.a. chronisch. Ggf. Entlastung durch Härtefallregelung, aber kein Freifahrtschein.

    - grundsätzliche gesellschaftspolitische Neuausrichtung mit Einbezug von Ethik-Experten. Welche medizinische (Grund-) Versorgung kann, will und soll sich Deutschland leisten (provokante Frage: oftmals komplikationshafter interventioneller Herzklappenersatz beim hochbetagten, dementen Greis, der apathisch im Bett liegt, Eingriff mit allem drum und dran 30-60k oder lebensverlängernde Tumortherapie, bspw. 3 Monate für 100-200k).

    WICHTIG: es gibt hier kein Richtig oder Falsch, solche Frage muss eine Gesellschaft als Ganzes für sich beantworten.
    Schwierig, wenn dann junge psychisch kranke Menschen 6-12 Monate auf eine verhältnismäßig günstige Therapiemassnahme warten müssen.

    - klares Abschaffen von Fehlanreizen im med. Sektor. Ich spreche hier von Überdiagnostik und Übertherapie ohne gesundheitsfördernde oder lebensverlängernde Effekte.

    Am Ende ist dies eine politische Entscheidung. Die aktuelle Wählergruppe und Lobby (Gesundheits- und Pharmaindustrie) sitzt am längeren Hebel.

    Tatsächlich sehe ich daher leider schwarz. Sehr sehr traurig. 😢

    Danke fürs Teilen, Tomarcy

    Prinzipiell kann ich dem Regelwerk zustimmen.

    Allerdings klingt das doch recht dogmatisch, unelastisch, streng, nicht so recht zeitgemäß, fast schon einschüchternd militärisch.

    Ehrlich gesagt: wenn ich hier im Forum oder auch Freunden und Bekannten bei Fragen zum Thema Vermögensaufbau mit so einer Liste daherkomme, ohne das Warum zu erklären, ich vermute, ich würde das Gegenüber eher erschrecken als motivieren.

    Insofern: diesmal für mich zumindest nicht so ganz stimmig.

    Moin PeJo

    Erstmal Willkommen hier im Forum und Gratulation zum Depotvolumen / Vermögen.

    Ich vermute mal, dass Depot hat sich über die Zeit entwickelt. Dabei scheinen immer neue Fonds dazugekommen zu sein, von - wie du ja selbst geschrieben hast - Altlasten hast oder konntest du dich noch nicht trennen.

    Folgende Annahmen/Fragen, wozu du noch keine Angaben gemacht hast:

    - ich hoffe, deine Transaktionen deiner Fonds sind günstig (Direktbank oder Neobroker)

    - du schreibst - kurz vor der Rente. Wieviel Geld brauchst du, um eine eventuelle Rentenlücke zu schließen. Welche größeren Ausgaben sind geplant (Reise, Investitionen …)

    Wenn diese Fragen geklärt sind, kannst du entscheiden, wie hoch der Anteil in Tagesgeld und Geldmarkt Fonds sein soll (warum soviel Geld im Tagesgeld ?)

    Und zum Depot: einfach aufgrund der Kosten würde ich mich von allen aktiven Fonds trennen.

    Je nach Gusto 1-ETF Lösung (SPDR ACWI) oder World/Stoxx 600/Small Cap bspw. 60/20/20. Dann würde ggf. noch EM fehlen.

    Der Hausinvest lässt sich als offener ImmoFonds vermutlich erst verzögert liquidieren: https://hausinvest.de/de/hausinvest-verkaufen/

    LG Finanzschlumpf

    Moin,

    Komplexes Thema. Sagt auch Finanztip. In der Regel beste Beratung und Infos von unabhängigen Versicherungsberatern (nicht der Allianz). Evtl. überlegenswert, ein paar Hundert Euro in eine Honorarberatung vor Ort zu investieren.

    LG und viel Erfolg, Finanzschlumpf.

    Also ganz ehrlich, all diese ähnlich gerichteten Fragestellungen bei doch noch einigen ungelegten Eiern... ich gehe stark davon aus, dass FT den Need liest und mitbekommt und zur entsprechenden Zeit mit den entsprechenden Infos um die Ecke kommt. Einfach noch ein wenig die Füsse still halten, FT Newsletter anmelden oder Unterstützer werden und den Beratungs-/Infobedarf anmelden...