Gern geschehen.
Wenn ich sowas nicht weiß, google ich[...]
das habe ich selbstverständlich getan 
Das wäre ja fürchterlich! Steuern zu zahlen ist für jeden guten Deutschen das schlimmste, was es gibt! Das mußt Du unbedingt vermeiden. Das Allerschlimmste sind hohe Steuern, die man auf hohe Gewinne bezahlen muß. Die verhindert man am leichtesten dadurch, daß man Gewinne vermeidet. Damit vermeidet man nämlich auch die Steuern. 
Ich zahle gerne Steuern, finde aber, dass mein Einkommen bereits extrem massiv besteuert wird. Deshalb halte ich es für legitim Steuern bei Kapitalerträgen zu minimieren, sofern das möglich ist. Meiner Ansicht nach sollte sich der Staat das Geld bei Millionär*innen und Milliardär*innen holen und nicht bei denen, die (fast) den Spitzensteuersatz beim Einkommen zahlen und ein paar Tausend Euro anlegen wollen!
Menschen mit mittleren/guten Einkommen, die aber weit von Millionenbeträgen entfernt sind, zahlen mit Abstand am meisten Steuern in diesem Land, aber das alles hat nichts mehr mit diesem Thema zu tun.
Wie gesagt: Ich halte "nachhaltige" ETFs für Etikettenschwindel, weiß aber, daß viele Leute bereit sind, für diesen Etikettenschwindel Geld zu bezahlen.
Ich wüsste nicht, wieso es "Etikettenschwindel" sein sollte, wenn zb Rüstungskonzerne explizit ausgeschossen sind, oder nicht in Energiekonzerne investiert wird, die unsere Zukunft verheizen. Dass dort auch viel Greenwashing betrieben wird, ist mir durchaus bewusst.
Wenn man die Größenordnungen betrachtet, ist das einigermaßen egal. Ein Hausbau fängt meiner Einsicht bei 300 T€ erst an, er kann auch das Doppelte oder Dreifache kosten. Angesichts dessen sind 25 T€ wenig Geld, so daß es keinen großen Unterschied macht, ob dieses Geld im Extremfall weg ist oder es sich verdoppelt. Andere Foristen mögen sagen: Geh schnell raus aus den Aktien, nur so kannst Du sicher sein, daß in 3 Jahren die 25 T€ noch da sind.
Die 25 T€ sind nur der Teil meines Ersparten, den ich noch zusätzlich in den Hausbau stecken möchte. Es gibt noch ein weiteres Konto, das ich mit meiner Partnerin gemeinsam bespare. Außerdem steuert sie noch einen großen Teil bei. Mir ging es bei meiner Frage eher darum, was man jetzt noch etwa 3 Jahre mit dem Geld macht. Ich werde es aber denke ich einfach auf dem Tagesgeld liegen lassen, oder nochmal für kürzere Zeit ins Festgeld stecken.
Ich würde auf diesen ganzen Nachhaltigkeitszug nicht aufspringen.
Wenn später dann Lockheed Martin (die stellen u.a. Kampfflugzeuge her, die laut Egon Murks von Idioten geflogen werden)
die entscheidenden Komponenten für ein Antriebssystem für einen Marsflug baut, entgehen dir da schöne Gewinne.
Dann ist das so.
1.) Ja!
2.) Ich würde es in Tages- und Festgeld umschichten und das Haus davon bezahlen.
3.) Ich würde gar nicht damit umgehen.
Wie soll das Haus denn bezahlt werden? Von einem Kredit?
Wie hast Du Dir das vorgestellt? In Aktien investieren und zeitlich Zinsen für einen Immokredit zahlen?
Ansonsten:
Ja, Steuern muss man zahlen, wenn man einen Gewinn gemacht hat. Kein Grund abzuwarten. Sei froh, dass Du Steuern zahlen musst. Ich hatte mal einen aktiven Fonds, wo ich keine Steuern zahlen musste.
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Wie ich weiter oben in dieser Antwort bereits geschrieben habe, will ich nur die 25 T€ für den Hausbau verwenden, der Rest soll investiert/angelegt bleiben. Ja, natürlich muss ich für das Haus einen Kredit aufnehmen - und ja, ich hatte eigentlich vor beides gleichzeitig zu tun 
Danke für eure Beteiligungen 