Beiträge von Sagi

    Er hat ja nur gesagt, was hier im Forum allen klar ist.

    Vielleicht weckt er damit ja ein paar Schlafmützen auf, die immer noch glauben, dass sie sich mit gesetzlichen Rente endlich die Weltreise leisten können.

    Ist richtig. Natürlich tut mir ein Rentner in Mecklenburg leid, der glaubte mit der gesetzlichen Rente klarzukommen. Helmut Kohl hatte in weise Voraussicht, die Ost-Rentner großzügig in das System übernommen. Diese Großzügigkeit hätte mit der Mahnung verbunden sein, selber auch in Zukunft was zu tun (damals etwa KLV). Stattdessen hat die Politik nur die Riester Rente zustande gebracht. Eine ziemliche Frechheit. Was heute die beste Lösung ist, weiß ich leider nicht.

    Was ist das denn für eine Logik? Dann stelle ich mal die Gegenfrage. Stichwort "Beihilfe": Es geht um die Finanzierung der Beihilfe von Beamten. Warum sollen dann Nicht-Beamte über ihre Steuerzahlungen für die Beihilfe aufkommen?

    Fast überall werden die Staatsdiener etwas privilegiert und gutem systemischer Effekt. Allerdings halte ich die Erhöhung der Beihilfe von 50% auf 70% im Pensionsalter für übervorsorglich. Das sollte weg.

    Möchte das etwas vertiefen. Der Bund zahlt für jeden Transferleistungsempfänger 144€ monatlich. Die GKV benötigten etwa 300 € um die Kosten völlig auszugleichen. Die Politik argumentiert: „Rechte Tasche linke Tasche“. Das ist m. E. nicht richtig. Zum einen ist Transparenz ein Wert an sich. Zu anderen ist die Gruppe der Steuerzahler gegenüber der Gruppe der gesetzlich Versicherten soziologisch anders strukturiert. Ich hatte mir hier von der neuen Regierung mehr erhofft.
    Natürlich könnte man auch die Leistungen der GKV einschränken, etwa bei Zweit oder Drittmeinungen oder bei einem moderaten Selbstbehalt. Es feht überall der politische Willen; ein Eindruck der sich durch Frau Warken bei mir verfestigt hat.

    Leider!

    Aus Gründen der Transparenz erscheint es mir richtig, dass Transferleistungsempfänger die Versicherung direkt aus dem Bundeshaushalt bezahlt bekommen, den letztlich alle Steuerbürger stemmen müssen. Erst dann kann man über einen etwaigen Selbstbehalt nachdenken, der übrigens bei den Privaten üblich ist. Wir sollten nicht vergessen, dass unser System sehr leistungsfähig ist, nur eben zu teuer.

    Durch immer neue Beitrags- und Steuererhöhungen ein Fass ohne Boden stopfen zu wollen, grenzt an Wahnsinn. Eine nachhaltige Strukturreform beginnt bei der Eigenverantwortung.

    1. Alle in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).
    2. 30 % Eigenanteil auf alle Leistungen, damit jeder die Kosten kennt und selbst entscheiden kann, ob ein Arztbesuch wirklich notwendig ist.

    30 % Eigenanteil ist zu hoch und verlässt den Charakter einer Versicherung. Wenn allen Privaten in die GKV müssten, ändert sich finanziell fast nichts und das Land wird mit Prozessen überzogen. Was wird z. B. aus den Altersrückstellungen?

    Ein irgendwie gearteter Selbstbehalt erscheint sinnvoll, gerade bei Zweit- und Drittmeinungen.

    Aus Gründen der Transparenz erscheint es mir richtig, dass Transferleistungsempfänger die Versicherung direkt aus dem Bundeshaushalt bezahlt bekommen, den letztlich alle Steuerbürger stemmen müssen.

    Würde den umgekehrten Weg gehen und alle über eine Direktbank (z.B. Maxblue) verwalten. Habe selber auch einige Zeit gebraucht um zu realisieren, dass die Beratung in der Bank nicht besser ist, als eigene Vorstellungen (mit etwas Zeit und Geduld). Von Zertifikaten würde ich mich verabschieden.

    Ist es wirklich sinnvoll, das gesamte Geld der Kinder in Aktien-ETF zu investieren? Ist ja eine langfristige Anlage für einen Anlagehorizont mit mehr als 10, besser 15 Jahren.

    Um so größer der Zeithorizont, um so besser ist ein globales Aktien ETF. Bei Kindern eine sehr gute Lösung.

    Würde erstmal nur die Rüstungswerte verkaufen. Zudem das Verhältnis Rentenpapiere zu aktienbasierten Investitionen überdenken.

    Ich bleibe bei meiner Meinung. Auch sollte man persönliche Befindlichkeiten von jedweder Geldanlage trennen. Mit Rüstungswerten läßt sich oft über Jahre nichts verdienen. Und falls doch, sieht man nur die Rheinmetalls dieser Welt.
    Eine Aktienquote von 70% passt in jedes Lebensalter. Die 100 minus Lebensalter Regel ist beim derzeitigen Zinsumfeld unsinnig.