Sehr, sehr schwieriges Thema…
Bei meinen Eltern gab es immer nur das normale Sparen mit Tagesgeld und Festgeld für in guten Zeiten maximal 3-4%, in schlechten wurde das Geld verschoben und aufgeteilt um keine Strafzinsen zu bekommen! Durchschnittlich hat die Inflation gewonnen.
Aktien und Investieren war immer mit hart verdientem Geld spielt man nicht. Das wird nicht verzockt. So bin ich aufgewachsen.
Irgendwann wurde wegen einem Arbeitskollegen mal in einen gemanagten Fond ein klein wenig eingezahlt, der war dann natürlich durch die Kosten direkt schön im Minus, da blieb er auch und ging auch noch mal runter. Nach glaube einem Jahr war er froh das er wieder auf 0 war und hat damit aufgehört.
Vor zwei Jahren hab ich jetzt endlich mit dem investieren angefangen und mich eingelesen und informiert. Auch gute Renditen erzielt um ihm das mit dem Welt ETF mal genau erklärt und auch eine Übersichtstabelle mit Vergleich zu Tagesgeld, Festgeld und Geldmarkt gemacht.
Er hat es verstanden, glaubt es auch und wollte aber trotzdem 50% des Vermögens in Festgeld binden, 25% Geldmarkt immerhin und ca. 10% hat er gewagt in einen Welt-ETF zu stecken… jetzt bevor der Crash kam.
Tja, Depot im Minus, er versteht es zwar und ist jetzt nicht böse oder sonst was, hat nicht wirklich ein Problem damit oder schlaflose Nächte (hab ihm ja oft genug gesagt das kann passieren!) aber gleichzeitig wollte er jetzt auch kein vorhandenes Kapital in die Hand geben und während dem Dip zuschießen da er dem Braten irgendwie doch nicht ganz traut.