Beiträge von sprudelkiste

    Hallo zusammen,

    ich stehe aktuell vor der Frage, ob ich meine alte Kapitallebensversicherung auflösen und das Geld lieber in einen Welt-ETF stecken soll. Mich würde dazu eure Meinung bzw. Erfahrung interessieren.

    Die Eckdaten meiner Lebensversicherung:

    • Abschlussjahr: 2002 (somit steuerfreier Altvertrag nach alten Regeln)
    • Ablaufdatum: 2038 (Restlaufzeit: ca. 12 Jahre)
    • Garantiezins: 3,25 %
    • Garantierte Erlebensfallleistung (2038): 12.500 €
    • Aktueller Rückkaufswert: ca. 6.500 €
    • Laufender Beitrag: 270 € pro Jahr (~ 22,50 € / Monat)

    Mein Gedankenspiel: Ich überlege, die Versicherung jetzt zu kündigen, den Rückkaufswert von 6.500 € als Einmalsumme in einen breit gestreuten Aktien-ETF (z. B. MSCI World / FTSE All-World) zu investieren und den Beitrag von 270 €/Jahr als Sparplan weiterlaufen zu lassen. Den Anlagehorizont setze ich auf ca. 12 bis 15+ Jahre an.

    Wie seht ihr das?

    • Kündigen und komplett in den ETF schichten?
    • Vertrag lieber beitragsfrei stellen (6.500 € verzinsen sich weiter, Beiträge fließen in den ETF)?
    • Oder wegen der Steuerfreiheit und als "sicheren Hafen" einfach stur bis 2038 durchziehen?

    Gruß
    Sprudelkiste

    Wie sind die Bedingungen der BU?

    Was genau meinst du damit?

    Die Sonderkonditionen (nur ein paar Beispiele)

    1. Private Weiterführung oder Weiterführung bei neuem Arbeitgeber zu gleichen Konditionen wird ermöglicht.
    2. Verzicht auf „abstrakte Verweisbarkeit“
    3. hohe Flexibilität (der Vertrag kann jederzeit reduziert werden und erhöht werden.

    Gerne würde ich bei meiner alten bleiben, aber das ist das Problem mit den 60 Jahren.

    Hi,

    Ich bin knapp 50 und habe seit 21 Jahren eine BU. Zur Zeit steht die BU bei knapp 2.500 Euro und kostet mich im Jahr ohne Überschuss ca. 1.000 Euro (mit Überschuss ca. 850 Euro). Es gibt einen Haken, die Versicherung läuft nur bis 60. Jetzt bietet unsere Firma auch eine BU an, ohne med. Prüfung und die würde bis 67 laufen. Die Abrechnung würde über Entgeltumwandlung funktionieren und würde mich monatlich ca. 145 Euro kosten (BU-Summe 3000 Euro anstatt 2500 Euro). Die Überschussanteile werden nicht verrechnet wie bei meiner jetzigen BU sondern angelegt und wenn ich 67 bin bekomme ich ca. 13.000 Euro ausgezahlt (vor Steuern).

    Wenn ich die 13.000 Euro durch 17 Jahre rechnen sind das ca. 750 Euro pro Jahr. Somit wären es über den Daumen 1.000 Euro pro Jahr für 3000 Euro bis 67.

    Ich bin schon davon angetan mich bis 67 Jahren zu versichern.

    1. Soll ich meine jetzige BU stilllegen und nicht mehr einzahlen und auf ca. 2500 Euro Rückkaufswert verzichten? Würde dann theoretisch, im Fall der Fälle, 3000 + 2500 bedeuten, oder?

    2. Soll ich überhaupt die BU bis 67 laufen lassen und somit auf die Firmen-BU wechseln?

    Mein Bauchgefühl sagt mir, die alte BU kündigen, 2.500 Euro mitnehmen (muss dann sicherlich versteuert werden), die Firmen BU über 3000 Euro abschließen.

    Danke
    Sprudelkiste

    Ich würde auch nicht über die Versicherung investieren. :)

    Also, die Versicherung ist 2002 gestartet.

    Eingezahlt wurden jährlich 270,69 Euro.

    Todesfall sind 12.500 Euro.

    Laufenden Verzinsung von 3,25 Prozent.

    Auszahlung soll im Jahr 2038 stattfinden.

    Bisher erreichte garantierte Erlebensfallleistung 9.348 Euro. Im Jahr 2038 sollen es dann ca 13.100 Euro sein.

    Ob sich das bis dato gerechnet hat, keine Ahnung.

    Sparerfreibetrag ist ein guter Hinweis. Was genau müsste ich dafür machen.

    Habe ich bis dato nur bei der Bank für Tagesgeld etc. genutzt. Muss ich das speziell auch bei der Versicherung angeben?

    Da sie vor 2005 gestartet wurde ist sie jedenfalls steuerfrei.

    Hi,

    unser Auto ist ca. 15 Jahre alt und hat schon 210.000 km auf dem Buckel. Das KFZ funktioniert noch tadellos, wobei wir im letzten Jahr ca. 1.000 Euro in Reparaturen gesteckt haben (Keilriemen und Wasserpumpe). Das KFZ ist noch immer Vollkasko versichert. Wir zahlen dafür 333 Euro im Jahr. Gebraucht haben wir sie bis dato, glaube ich noch nie. Das Auto, ein Touran 1T2, hat auch keine Wert mehr (laut mobile.de) gibt es eigentlich nix mehr dafür. Sollte man die Versicherung laufen lassen oder nicht? Wenn ich einen "Satz" mache, dann würde die Vollkasko wahrscheinlich eh nix mehr zahlen, da wirtschaftlicher Totalschaden, oder?

    Gruß
    Sprudelkiste

    Hi,

    ich habe eine Lebensversicherung für die ich im Jahr 270 Euro zahle (eine Altlast aus meinen 20ern). Die Versicherung zahlt im Todesfall 12.500 Euro und im Erlebensfall (2038, also in 12 Jahren) um die 13.000 Euro. Die Versicherung hat einen Rückkaufwert von ca. 7.000 Euro. Die Versicherung selbst hat schon vor ein paar Wochen angefragt ob ich nicht Interesse hätte die Versicherung zu kündigen und in eine ETF-Versicherung umzuschichten.

    Meine Idee ist es, die Versicherung zu kündigen und die 7.000 Euro in ETF zu stecken.

    Was meint ihr?

    Gruß
    Sprudelkiste