Beiträge von kansis

    Um jetzt mal aus der gabz linken Ecke zu kommen, könntest du auch deinen Konsum einschränken und nicht ein 7 Jahre altes Auto bereits ersetzen. Das

    Das ist im Grunde nicht links, sonder das Gegenteil, sprich das, was Vermögende/Kapitalisten 😉den weniger gut betuchten mit auf den Weg geben, wenn sich diese das Brot nicht mehr leisten können 😏 Wird aber demnächst vermutlich sehr viele Menschen noch viel härter treffen angesichts dieser Politik.

    Wir ballern also weiter Kohleabgase in den Himmel und warten darauf, bis zum Beispiel China oder die USA auf dem gleichen Level sind wie wir?

    Genau das tun wir. Bei all der Rüstung, Militarisierung und Kriegsbeteiligung ist jedwedes "Geschwurbel" über irgendwas mit CO2-Reduktion absurd weit Weg von Sinnhaftigkeit. Klar kann man alles Militärische natürlich auch als klimaneutral deklarieren, und sicher fühlt sich das dann auch alles ganz dolle moralisch erhaben an, wirkt aber so, als würde man ständig zu dicht an der Wand schaukeln, um sich so gegen die Realität zu imprägnieren. Und gleichzeitig können wir natürlich ohne Aussicht auf, für eine Volkswirtschaft industrieller Ausrichtung, adäquate Speichertechnologien und stabile Energieerzeugung aus Erneuerbaren, aus allen anderen Technologien gleichzeitig aussteigen und sich dann auch die eigenen Pipelines schulterzuckend wegsprengen lassen und glauben, dass man so international konkurrenzfähig bleiben könne.

    Erst klären, zu welcher Gruppe man gehört – dann ergibt sich die Entscheidung von selbst. Als Mitglied im Club80 weiß ich jedenfalls, wo ich hingehöre.

    Also jetzt gehöre ich zu der einen Gruppe, wenn ich alt bin zu der anderen. Es bleibt bei der Frage, wie das praktisch umgesetzt werden soll, ohne umzuschichten und dadurch große Steuerereignisse auszulösen. Die Frage stellt sich doch nur, wenn ich "kurz" vor der Rente größere Summe zusätzlich erwarte und vor einer Anlageentscheidung stehe. Andernfalls muss ich jetzt eine Entscheidung treffen.

    Was ist denn mit dem Schweizer Modell: alle "neuen" mit Basisabsicherung in die GKV, PKV nur noch für Zusatzversicherung (zB Zähne, Homöopathie, ...)?

    Fände es schwierig, wenn ich die Armut der Menschen direkt an den Zähnen erkenne würde.

    Bin übrigens privat versichert.

    Ich würde nichts anderes machen als bei der DKB +493012030000 anzurufen.

    Genau so. Ich suche immer den direkten Weg zu einem menschlichen Kontakt und halte mich nicht lange mit irgendwelchen Sprachautomaten oder "KI's" auf und würde mich auch nicht vertrösten lassen. Dafür ist das Leben zu kurz. Die DKB hat auch eine Hotline für dringende Fälle an Feier- und Sonntagen etc. – zwar nur beschränkt auf bestimmte Fallkonstellationen – aber im Zweifel alle Auswahlmenüs solange durchspielen, bis man dich durchstellt auch wenn die Angabe nicht ganz dem Problem entsprechen. Alles andere ist Quatsch. Und die Kollegen an der Hotline konnte bis jetzt immer helfen.

    1. Vanguard FTSE All World Acc. (Trade Republic) – wöchentliche Ausführung

    2. Vanguard FTSE All World Dis. (Trade Republic) – wöchentliche Ausführung

    3. Invesco FTSE All World Acc. (Salable Capital) – mtl. Ausführung

    4. EUWAX Gold II (Scalable Capital) – mtl. Ausführung

    Spread weiß ich nicht genau, würde aber auch gerne mal Vergleiche zwischen den Plattformen sehen. Ansonsten beschränke ich mich auf große ETF, weil ich das Gefühl habe, dass dort die Spreads geringer sind. Irgendwann werde ich dann vielleicht auch noch die Nr. 3 als Ausschütter ergänzen. Mal schauen.

    Mal angenommen, ich kaufe mir ein Auto für 20.000 €, was kämen da für Kosten auf mich zu?

    Auf einen 5-Jahreszeitraum und jeweils auf durchschnittliche monatliche Kosten heruntergebrochen:

    • Anschaffungskosten: 333 € (Barkauf)
    • Versicherung: ca. 70 € ?
    • Steuern: ca. 10 € ? (mindestens)
    • Wartung/Reparaturen: 42 € (ca. 500 €/Jahr) ?

    In Summe demnach ca. 455 € im Monat (bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren). Restwert müsste hier noch einbezogen werden. Ganz vereinfachte Annahmen. Gerne korrigieren, wenn erforderlich.

    Ich hatte es so verstanden, dass sich das Denken hier im Form etwas verändert hat und eher zum Ausschütter in der Sparphase geraten wird, auch, um den Freibetrag zu nutzen.

    Ich hardere wohl eher etwas mit der zitierten Formulierung, denn es ist ja, so wie beschrieben, erforderlich und logisch, bereits in der Ansparphase auf Ausschütter zu setzen, um davon in der Entsparphase profitieren zu können. Andernfalls müsste ich unter hoher Steuerlast umschichten und hätte wohl keinen Vorteil mehr und der erste Teilsatz ("In der Ansparphase sollte man einen Thesaurierer nutzen") ist obsolet. Oder übersehe ich da etwas?

    Übrig bliebe dann nach meinem Verständnis ja tatsächlich nur die Frage, ob unter Einbezug der An- und Entsparphase der Thesaurierer oder der Ausschütter im direkten Vergleich von Vorteil ist.

    sich ein Auto im Jahresabo "gönnt", dass er sich nicht kaufen könnte, der lebt in dem Punkt über seinen Verhältnissen.

    Kann man so sehen... Aber nach der Logik dürfte ich mir dann auch kein Auto bei Sixt übers Wochende mieten; eigentlich auch keine Wohnung 😉

    Aber wie ich schon geschrieben habe: Ich brauche das Auto jetzt! Aber ich habe ja dchon vieles dazu erläutert 🤷‍♂️

    Naja, das war sicher nicht nett von britty - aber unrecht hat sie/er nicht. Ich hatte bei "Betriebswirt" ein BWL-Studium angenommen und mich schon gewundert, wie a) jemand das mit Anfang 20 sein kann und b) dann fragen kann, ob 600 Euro was anderes bewirken als 800 Euro.

    Er ist auch noch relativ jung und wird seine Erfahrungen machen und sicher zur Selbstreflektion fähig sein und Dinge von Zeit zu Zeit anders einordnen soweit er das für erforderlich.

    Jemanden wegen (vemeintlich) mangelhafter Selbsteinschätzung, vor allem in so jungen Jahren, so abzuwürgen, ist völlig überflüssig.

    Konsumschulden weg, Notgroschen aufbauen und dann ins Depot.

    Was für Konsumschulden? Es wird doch sowohl Notgroschen als auch Depot aufgebaut.

    Wer ein Auto fährt, dass ihm nicht gehört und nicht den Gegenwert aufm Konto hat, kann es sich nicht leisten.

    Faktisch ist das Geld für mehr als ein Jahr in den Rücklagen vorhanden. Mehr braucht es nach deinem Ansatz hier nicht, da ich das Auto ja nicht gekauft habe.

    Natürlich ist es auch eine Lifestyle-Entscheidung die rein ökonomisch betrachtet, wie vieles im Leben, wohl nicht die vernünftigste ist🤷‍♂️Aber wer weiß das schon so genau. Nur besteht das Leben halt nicht nur aus rein ökonomischer Rationalität; zum Glück.

    Wenn man das Auto zwingend braucht, ist man praktisch verschuldet. Dann geht es darum, den güntigsten Weg zu finden, sich zu entschulden.

    Sehe ich weiterhin bei mir nicht.

    Wenn man das Auto nicht braucht, Auto Weg, Notgroschen aufbauen, Sparen und dann ein Auto kaufen.

    Wenn ich das Auto so oder gar nicht mehr brauche, ist es nach Ablauf des laufenden Jahres weg und ich hole mir einfach kein neues Auto; oder halt etwas passenderes.

    Wie gesagt: Ich möchte diesen Ansatz nicht schöner reden als er ist. Aber derzeit sehe ich halt wenige bis keine adäquaten Alternativen, die deutlich weniger Kosten und Risiken verursachen. Wenn ich etwas finde, bin ich da kein Fundamentalist ;)