Beiträge von Chrisly

    Naja wenn die Qualität einer Geldanlage an der Höhe der Auszahlungen festgemacht wird, dann ist es mit dem tiefergehenden Wissen/Verständnis von Geldanlagen nicht weit her, oder?

    Dividenden sind ja schließlich nur EIN kleiner Aspekt und selbst dieser kann durchaus Kontrovers diskutiert werden.

    Aber wenn die Gattin des TE-Starters die Qualität eines Investments an Dividenden bemisst, dann wären wahrscheinlich für die Dame REITs interessant.

    Eine klare Linie wäre aus meiner Sicht schön, damit man nicht immer verunsichert wird.

    Das Problem: Niemand kann/wird dir sagen können/wollen, was richtig oder falsch ist, denn das weiß niemand. Die Entscheidung ist immer deine eigene und ob und wie lange du ein Asset (Gold, ETF, Aktien, Anleihen, usw.) hälst liegt auch immer bei dir. Ich habe mit Trumps Kapriolen meine Goldvorräte massiv aufgestockt und es bislang nicht bereut, im Gegenteil - ich konnte mir von einem Teil des Zugewinns ein neues Auto kaufen. Ich halte natürlich auch noch ETFs und Anleihen, aber die bringen derzeit keine derartigen Erträge. Ob du nun also Gold kaufen solltest - keine Ahnung, denn der Preis kann ja auch für die nächsten 20 Jahre wieder in den Keller rauschen.

    Ach herrje... Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl. Mein Tipp: Ehevertrag und Gütertrennung vereinbaren. Sonst bist du in 30 Jahren plötzlich noch der dumme August, weil Madam sich scheiden lässt, sich aber nicht zu schade ist, dein Erspartes abzugreifen!

    Darüber hinaus kann man Gold auch noch sehr sicher im Tresor verwahren. Einen Tresor mit 350kg Gewicht hebt so ein Einbrecher bestimmt nicht eben mal so aus seiner Verankerung. Solche Tresore sind übrigens heutzutage auch gar nicht mal so groß und daher auch noch sehr diskret unterzubringen. Auch eine nette Idee: In meinem lagert auch eine schußbereite Pistole in einem kleinen geheimen Fach...

    Meiner Ansicht nach sollten Klarnamen sowie IP-Adressen und weitere Daten von behördlicher Seite ausgelesen werden können, um bei Hetze, Hassrede, Stalking, usw. rasch und effizient einschreiten zu können. Das ließe sich heute bereits ganz bequem und sogar "Datenschutz" Konform mittels AI durchsetzen. Die AI würde nur bei bestimmten Mustern und Wörtern den zugehörigen Namen ausspucken und so die Sozialen Netzwerke recht effizient und gründlich vom Abschaum reinigen.

    Solche Methoden haben Signalwirkung, was dafür sorgen würde, dass es im den soz. Medien wieder gesittet und anständig zugehen würde.

    Da stimme ich zu. Wer viel Geld erwirtschaftet, aber für den üblichen Lebensunterhalt wie Wohnen, Nahrung, Kleidung, Mobilität, usw. in seinem Umfeld viel ausgeben muss, ist u.U. schlechter dran, als derjenige, der zwar geringere Einnahmen jedoch auch deutlich niedrigere Lebenshaltungskosten hat.

    Ich persönlich ziehe letzteres vor, denn man lebt deutlich entspannter, wenn man nicht darauf schielen muss jeden Monat tausende von Euros zu erwirtschaften, nur damit man seine Lebenshaltungskosten decken kann.

    In weiten Teilen der USA - besonders in den Ballungsgebieten wie L.A. oder N.Y. ist das eine echt prkäre Situation. Dort müssen die Leute oft monatliche Einkommen jenseits der 8.000 US$ erzielen um wenigstens einigermaßen über die Runden zu kommen. Das ist auch eine Art der Inflation.

    Ok, nun noch ein wirklich ernstgemeinter Rat:

    Versuch doch zuerst einmal herauszufinden was die Ursache(n) für deine Unausgeglichenheit und Gereiztheit sind. Ich denke das wäre der erste konkrete Schritt. Wenn du dann die Gründe erkannt hast, formuliere für dich wias sich ändern müsste, damit die Dinge für dich wieder ok sind und du wieder zu deiner inneren Ruhe und Zufriedenheit findest.

    Falls du das Gefühl hast ganz allein auf dich mit dem Problem dazustehen, suche dir Hilfe und Menschen die dich unterstützen. Das hilft dir auch dabei mögliche Lösungswege zu erkennen, die du alleine vielleicht gar nicht erkannt hättest.. Denn Menschen in schwierigen und streßigen Situationen neigen zum Tunnelblick, weil sie immer nur auf die Probleme fokussiert sind, ohne zu erkennen, dass es rechts und links durchaus Wege gibt die Dinge zu ändern.

    Wichtig ist: lass dich nicht entmutigen und bleib am Ball. Du wirst wahrscheinlich nicht alle Hindernisse und Probleme sofort aus dem Weg räumen können, aber mit Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen kommst du deinem Ziel definitv immer ein Stückchen näher.

    Also ich kann mich nur den jeweiligen Vorrednern anschließen, erst mal alles so zu lassen. Bei deinemAnlagehorizont könntest du alle zehn Jahre mal drüberschauen, ob alles noch so für dich passt. Denn vielleicht passt dann ja dein Lebensabschnitt nicht mehr zum Portfolio - du weißt schon, Frau..Kind..Haus..usw.?

    Ansonsten einfach ganz entspannt laufen lassen.

    Von dieser Sparrate können die meisten Berufstätige nur träumen.

    Sehr lobenswert. Die Erben wird es freuen. ;)

    Ach die Erben haben selbst genug, die brauchen meine paar Kröten wirklich nicht.

    Aber egal - ich bin nebenbei noch aktiv, einfach weil's mir Spaß macht. Mein Beruf war schon immer mein Hobby und es gibt in unserer Gegend nicht so viele IT-Spezialisten, die sich mit Windows und Linux auskennen und bei Bedarf auch mal selbst schnell was programmieren.
    Die paar Stündchen sind eher ein willkommener Zeitvertreib als "echte" Arbeit.

    OK gut, dass die Bonds Hedged sind ist mir in der Eile entgangen (ich poste hier nur mit "einem Auge", da ich mir gerade eine neue virtualisierte Homeserver-Farm auf Unix/Linux einrichte und noch ein paar Skripte fertig debuggen will...)

    Aber nichtsdestotrotz sind US Bonds selbst wenn sie hedged sind, in meinen Augen keine erste Wahl. Da hab ich im letzten Jahr mit den spanischen und italienischen Staatsanleihen bessere Erträge gehabt. (+5,74% Durchschnitt)

    Aber jeder nach eigenen Vorlieben: Ich bin nunmal eher der "Self-made-Typ", andere kaufen lieber von der Stange - so what.

    Nein, die sind nicht zusätzlich, das sind die Aktien in den ETFs, aus denen er sich zusammensetzt. Siehe oben

    Na dann wäre es bis auf die Anleihen ja noch einfacher und bei diesen könnte man sich auch durchaus eine andere Gewichtungvorstellen - mir persönlich wäre die Zusammensetzung der Anleihen viel zu US lastig. allein das Währungsrisiko frisst da schon 8-12% und wenn Trump so weiter macht, sind die US Bonds bald nicht mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.

    Irgendwie habe ich gelernt, passiv gemanagte, die sich nach einem index richten, sind die "besseren". Sorry für meine "Unkenntnis"

    Ich würde mal sagen - jein. Ein aktiv gemanagter ETF kann durchaus eine gute Performance liefern und ein Index-basierter also passiver ETF kann auch schlecht laufen. Niemand kann die künftige Entwicklung präzise vorhersagen.

    Dass nicht alle ETFs bei jedem Broker verfügbar sind liegt an der Bezahlung des Brokers, denn gerade die kostengünstigen Smartbroker verdienen ja ihr geld durch den Spread und die Zahlung welcher der Händler dem Broker zahlt, dafür dass du über den Smartbroker ETF Anteile kaufst.
    Manchmal sind es auch die Emittenten selbst, die nicht jeden Smartbroker bedienen - das ist i. Allg. eine relativ undurchsichtige Gemengelage.

    Die TER von dem Vanguard ist mit 0,25% in einem noch relativ erträglichen Rahmen, aber schon ein deutlicher Kostenfaktor.

    Bei der Zusammensetzung des ETFs fiel mir auf, dass dieser teils in ETFs investiert und zusätzlich noch ein paar Technologietitel im Portfolio hat: Zusammensetzung

    Im Grunde könntest du also auch den ETF selbst nachbilden indem du die entsprechenden passiven ETFs selbst in dein Portfolio legst und da die restlichen Einzeltitel nahezu ausnahmslos zu den M7 gehören (Apple, Microsoft, Amazon, usw.) diese mit einem beliebigen MSCI World o.ä. ETF hinzufügen. So könntest du mit insgesamt 6 ETFs in der entsprechenden Gewichtung den Vanguard LS60 (A2P7TM) nahezu 100%ig selbst abbilden - nur eben rein passiv.

    Was können denn Menschen mit Gold anfangen?

    Naja, Zähne und Schmuck sind ja schon mal ein guter Anfang und nicht zu vergessen, dass Gold ein Zahlungsmittel ist, das weltweit benutzt werden kann. Nachdem König Krösus die ersten genormten Münzen aus Elektron (eine Legierung aus Gold und Silber) als Zahlungsmittel seines Reiches aus der Taufe gehoben hat, war Gold (in Reinform oder als Legierung) über Jahrtausende DAS Zahlungsmittel der Wahl. Selbst bis in die späten Siebziger Jahre war der sog. "Goldstandard" noch die Stütze vieler Währungen (Brit. Pfund, US-Dollar, ...)

    Bis Bitcoin soweit ist, könnten also noch gerne mal ein- bis zweitausend Jahre ins Land gehen. 😉

    Es gibt Möglichkeiten, die nachweislich eine systematisch positiv Realrendite bringen. Warum sollte man davon nicht Gebrauch machen und zu wetten anfangen?

    So ist das!

    Deswegen halte ich beides: breitgestreutes Aktien (ETF) Portfolio und Gold (Diverse Edelmetalle).

    Damit habe ich das Beste aus beiden Welten und immer wieder spannend zu sehen: wenn die Börse mal wieder kalte Füße kriegt, steigt der Wert meiner Edelmetalle.
    Findet die Börse wieder zum Business zurück steigt mein Aktienportfolio.

    Natürllich unterliegt beides den "handelsüblichen" Schwankungen, aber unterm Strich ist es eine echte Win/Win-Situation.

    Und falls ich ab und an mal ein wenig Gold veräußere, brauche ich nicht mal irgendwelche Steuern zu zahlen, denn Gewinne sind nach 12 Monaten steuerfrei!

    Schon nicht schlecht für'n reines Spaßportfolio, dessen einziger Zweck es ist, die Inflation zu schlagen.

    Fun Fact: 2015 lagen Gold (1 Unze) und Bitcoin (1 BTC) beide bei ungefähr 1.000 Dollar. Heute steht eine Unze bei rund 5.000 Dollar, Bitcoin bei etwa 70.000 Dollar. Da hat sich die Dynamik doch deutlich unterschiedlich entwickelt – da müsste Gold schon einiges aufholen.

    Die Betrachtung in die Vergangenheit ist für mich völlig irrelevant, denn jedes Investmentunternehmen schreibt in seinem Disclaimer "...dass vergangene Erträge kein Garant für zukünftige Gewinne sind." Daher ist mir das was vor 10 Minuten war - ziemlich egal.

    Ich sehe nach vorne in die Zukunft, beobachte, analysiere und treffe danach meine Entscheidungen - und konnte so in 2025 immerhin satte 42% Gewinn (bezogen auf das investierte Kapital) erzielen. Das hat bspw. ausgereicht um mir vor ein paar Tagen ein neues Auto zu kaufen - nur aus den Gewinnen nach Steuern versteht sich.

    Da ich nach rd. 20 Jahren der Abstinenz erst wieder Mitte 2024 angefangen habe Kapital zu bilden scheint, dies mir gar kein so schlechtes Ergebnis zu sein.

    Bitcoin ist sicherlich interessant - eine Tatsache die ich keineswegs bestreite, doch ich vermute, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis man mit Bitcoin (wieder) ordentlich Geld verdienen kann.