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Im Grunde müsste man Wohnraum flexibel an die jeweilige Lebensphase anpassen können. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die eigene ‚Traumbleibe‘ lässt sich oft nur durch Kauf oder Neubau verwirklichen. Doch während sich das Leben verändert, bleibt die Immobilie starr.
Meine Großeltern, mittlerweile Ü90 sitzen auch in ihrem (sanierungsbedürftigen) Eigenheim fest. Fürs Pflegeheim noch zu fit, fürs betreute wohnen zu alt. 2/3 vom Haus steht leer. Gartenarbeit übernehmen nun meine Eltern mit. Die Schwestern meiner Oma haben auch alle vor 30 Jahren gebaut, durch 2-3 Kinder viel der Wohnraum großzügig aus, nun sie die Kinder weg - das Haus mit üppigen Grundstück aber noch da, zumindest war eine Tante so schlau in ihrem Haus eine Einliegerwohnung zu planen welche vermietet ist.
Meine Eltern haben auch ein großzügiges Anwesen, mit den anderen Großeltern zusammen, hier großes Haus, keine getrennten Wohnungen, großes Grundstück und viel zu viele Nebengelässe. Die Hoffnung lieg auf mich, das Haus zu erhalten und was draus zu machen, als nicht unbedingt handwerklich begabter ist das aber ein Fass ohne Boden.
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Ich stimme dir grundsätzlich zu und bei einem Vergleich von Mietwohnung und Eigentumswohnung würde ich persönlich immer zur Mietwohnung greifen.
Mein Vergleich bezog sich eher Mietwohnung vs. Haus. Eigentumswohnung kann sich da eher rechnen, als Altersvorsorge entweder früh kaufen und den Kredit zeitig abstottern oder bewusst Geld über einen ETF Plan bei Seite legen und dann im Alter vor der Rente die Wohnung Cash kaufen.
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Glückwunsch, wenn Du einen entsprechendne Vermieter hast, der sich um die Immobilie kümmert und bei dem auch in 20-30 Jahren keine Gefahr wegen Eingenbedarf besteht (falls die Politik solche Kündiungen bis dahin nicht komplett verboten hat).
Bei 6 Wohneinheiten und einen Vermieter, der mit Immobilien spekuliert, rechne ich nicht damit das er Eigenbedarf anmeldet. Ich selbst hätte die Wohnung als ETW gern gekauft, leider ergab sich das nicht. Leider ist der ETW Markt bei uns relativ überschaubar, ich habe aber ein Auge auf eine Penthouse Wohnung geworfen, 150 qm, davon 30qm Dachterrasse, natürlich liegt sie nicht in meinem Budget bzw. ist das hohe Hausgeld hier der Knackpunkt, die Finanzierung könnte ich noch hinbiegen aber quasi würde ich da Hausgeld zahlen welches so groß ist wie meine aktuelle Kaltmiete. Da hätte ich nichts gekonnt.