Was mir noch eingefallen ist:
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Franz, 27, Verheiratet, 2 Kinder, meine Frau Krankenschwester, ich Fitnesstrainer.
Wir beide haben zusammen ein Einkommen von ca 4500€ + Kindergeld & 2x Weihnachts und Urlaubsgeld.
Ich habe letztes Jahr ein Nebengewerbe gegründet um online Coaching anzubieten.
Was ist aber wenn der Job als Fitnesstrainer in den nächsten Jahren nicht mehr so boomt ? Auf diesem Sektor sind einige unterwegs, die quasi das Hobby zum Beruf gemacht haben. Viele Gym´s sparen sich aufgrund des Kostendrucks, sich die Anstellung von Personal oder reduzieren zumindest die Arbeitszeiten. Und wenn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Geld bei vielen nicht mehr so locker sitzt, wird wohl als erstes beim Personal Coach der Rotstift angesetzt werden als am Familienauto.
Was ist wenn deine Frau plötzlich auch nicht mehr Fulltime arbeiten kann und die Stunden reduzieren muss weil die Kids anstrengender werden und es nicht mehr machbar ist alles unter einen Hut zu bekommen.
Das sollen nur 2 mögliche Szenarien sein, deswegen würde ich langfristig nicht unbedingt mit eurem (scheinbar) hohem Einkommen bis auf den Euro genau rechnen. Ich könnte mir auch Vorstellen das bei der Bank dieses Thema auch eine Rolle spielen wird ob ihr einen Kredit bekommt oder nicht.
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Zum Thema Arbeit: ich arbeite in einem genialen Studio, der Chef ist Mitte 50 und hat keine Kinder. Irgendwann wird sowieso ein Umbruch kommen und es wird wahrscheinlich einer der drei Angestellten übernehmen.
Ich nehme an der Chef ist Eigentümer ? Wieso kommst du darauf das einer von den Angestellten das Studio übernehmen wird, der Chef wird seine Firma euch kaum schenken. Kennst du dich in Betriebswirtschaftlichen Themen überhaupt aus - es könnte sein das einer von Euch das Studio zum Kauf angeboten wird, das sind dann nochmal andere Zahlen als ein möglicher Immobilienkredit vom Haus deiner Oma. Und dann hättest du 2 Kredite an der Backe. Dieses Szenario halte ich für unwahrscheinlich, in meinem Gym war der Chef froh das Studio an eine (kleine) Kette verkauft zu haben. Das erste war der neue Eigentümer getan hat, Personalkosten einsparen ... .
Ich will nicht alles negativ reden, aber ich hoffe du kannst einen neutralen Blick auf die Dinge gewinnen. Der Traum vom Haus muss jetzt auch nicht unbedingt sterben, wenn du mit deiner Partnerin wirklich planst eine Immobilie zu erwerben, habt ihr noch ein gutes Alter zum sparen, Familienplanung ist abgeschlossen, nehme ich mal an ? Dann fangt mit einem Sparplan an, 500 € auf ein Tagesgeldkonto oder besser in einem ETF - nach 5 oder 10 Jahren rechnet ihr zusammen und überdenkt nochmal die Entscheidung, vielleicht ist jetzt die Oma gegen Auszug bereit ihr Haus zu verkaufen oder ihr kauft euch ein anderes Haus, vielleicht auch dann mithilfe eines Erbteils der Oma, auch wenn es irgendwie moralisch verwerflich ist damit zu spekulieren.