Beiträge von Rafa87

    Welches Ziel wird mit dem Anlegen verfolgt ? Als Kinderloser in diesem Alter würde ich versuchen mir eine Plan zu machen für was ich das Geld noch ausgeben will.

    50.000 würde ich auf ein ETF Konto schieben, als Absicherung für die Pflege im Alter. 50.000 auf ein Tagesgeldkonto als Sicherheitsbaustein. Und die 200.000 auf ein ETF mit Entnahmeplan, jeden Monat 1.000 Euro, damit solltest du die nächsten 22 Jahre hinkommen.

    Wenn du noch fit bist würde ich versuchen (gut) zu leben und das Geld jetzt noch auszugehen, z.B durch Reisen. Mit Rente plus Entnahmeplan dürfte da genügend Hängenbleiben um das Leben zu genießen und sich finanziell keine Sorgen machen zu müssen.

    Das stimmt natürlich, Pension statt Rente. Diese fällt aber auch dann üppig aus.

    Auch mal abwarten was in den 9 Jahren noch passiert, vielleicht sind bis dahin die Kinder weiter weggezogen und du möchtest in der Nähe von deinen Kindern, Enkeln leben.

    Auch wäre es zu überlegen sich die Miete zu sparen und stattdessen eine altersgerechte Wohnung zu kaufen, statt Miete zu zahlen. Das Haus dürfte jedenfalls genug Geld abwerfen.

    Ich wäre bei den finanziellen Vorraussetzungen sehr entspannt, vieles kann man auch schlecht planen weil sich die Lebenssituation bis dahin auch schnell mal ändern kann.

    Ich denke du wirst eher im Alter das Problem bekommen wie du dein Geld noch ausgibst, als das du von Pleite betroffen sein wirst.

    Mit deinen finanziellen Ressourcen dürfte es kein Problem sein ab den Renteneintritt noch 1.000 Euro montlich über dein ETF Konto zu entnehmen.

    Ich habe früher auch oft ungefragt Überstunden gemacht, es wurde gern gesehen ob Arbeit da war oder nicht. Später hat man aus Kostengründen draufgeschaut das keine Überstunden mehr gemacht werden und am Ende ging es auch und die Arbeit wurde trotzdem erledigt... 😉

    Jemand mit Meisterausbildung wird in der IG Metall bein ERA 9 - 10 eingruppiert. Im Öffentlichen Dienst zwischen 8-11, ein Kollege in der Wasserwirtschaft hat E10. Einen großen Unterschied in den Gehaltstabellen lässt sich da nicht finden !

    Einzig die Zulagen und Bonizahlungen sind bei ERA besser als im ÖD.

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    Allerdings unter durchschnittlich 4500€/monat würde ich als Fachkraft in der industrie eh nicht arbeiten gehen...

    Realitätsfremd, selbst bei VW erreicht man als Produktionsarbeiter diese Zahl nicht so schnell, ohne alle Schichten und Zuschläge mit zunehmen

    Bei RTL sind das Gehälter inklusive Zuschläge... Und ich bezweifel das eine normerle Hundefriseurin 7.000 Euro Brutto verdienen kann, wenn ich das meinen (normalen) Friseur zeige bekommt er Schnappatmung. Er selbst verdient knapp die Hälfte und das mit Meisterbrief, wenn seine Angabe so stimmt und dem vertraue ich mehr als jene von RTL.

    Wenn man eine Orientierung für sein Gehalt bekommen will, sollte man sich an die Tabellen der IG Metall, ÖD und co orientieren und dann wird man schnell feststellen das die Angaben mit jenen von RTL für die Allgemeinbevölkerung so nicht stimmen können.

    Es ist niemand gezwungen dort zu arbeiten.
    Einfach dorthin ziehen wo normal gezahlt wird.

    Was bedeutet normal ? Die Unterschiede in den Tariftabellen von IG Metall und ÖD halten sich mittlerweile in Grenzen, bzw es gibt da gar keine mehr.

    Und in der freien Wirschaft macht es für viele auch wenig Sinn wegen 2-3 Euro Unterschied Stundenlohn seinen Lebensmittelpunkt aufzugeben, da hängt viel mehr dran als nur das Einkommen bzw. Gehalt.

    Er wohnt aber nicht im Osten oder im Ruhrpott, sondern im Süden und da verdient eine Aldi Kassierin deutlich mehr.

    Auch hier gilt, erstmal so ein Job finden wo einem das Gehalt angeboten wird 😉. Er kann sich ja gern bewerben ... Die fetten Jahre sind derzeit leider nun einmal vorbei.

    Und zum Thema Kassiererin bei Aldi, die wenigsten Arbeiten da Vollzeit und kommen dadurch auch nicht auf so ein üppiges Gehalt.

    Nur knapp über Mindestlohn und in der Gehaltsklasse sprechen viele gar kein Deutsch.

    3.300€ Brutto als Meister und Teamleiter ist von der Realität aber noch viel viel viel weiter entfernt als 6.600€ (was in der Industrie immer noch sehr wenig wäre als Teamleiter). Damit bist du als Meister und Teamleiter weit unter dem Median der Bevölkerung.

    Schaue dir mal die Jobangebote bei Indeed und Co gern mal an, gerade in den neuen Bundesländern sind solche Löhne Realität. In meinem ehemaligen Unternehmen sind Stellen als Zerspannungsmechaniker ausgeschrieben, 18 Euro werden da angesetzt ... .

    Ich hatte mehrere Vorstellungsgespräche als leitende Funktion, mehr als 4.000 Euro (Brutto) war da nirgendwo drin. Bin jetzt im ÖD und da wird man als Meister in E9-E11 eingruppiert. Was ein Gehalt zwischen 3500-4200 entspricht.

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    TV Gehaltsvergleich kann man schon staunen was mancher (auch nicht studierter) verdient und kommt ins Grübeln. Vielleicht ist das aber auch nicht wirklich repräsentativ.

    Ich habe mich über sowas auch immer geärgert, als Teamleiter mit Meisterabschluss hatte ich zuletzt 3300 Euro Brutto ... Dann schaut man im TV dieses Gehaltsvergleich und sieht das andere mit weniger Qualifikationen oder Erfahrung teilweise das doppelte verdienen. Das frustriert ... . Es spiegelt aber nun nicht den Großteil der Bevölkerung wieder, deswegen sollte man sich und diese Vergleiche nicht einlassen. Repräsentiv ist diese Sendung keinesfalls.

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    Mein Balkon hat eine ideale Süd West Ausrichtung und die Anlage hatte im März allein schon 60kWh produziert. Spitzenwert am Tag derzeit 3,5kWh im Sommer hoffe ich auf ca. 4 kWh. Da ich noch einen alten Stromzähler habe läuft die Uhr schön rückwärts. Ich hoffe der Austausch des Stromzählers zieht sich noch etwas hin. Leider sind die Speicher derzeit mir noch etwas zu teuer.

    Leider komme ich wohl nicht auf die 4kWh am Tag, durch den hohen Sonnenstand hat die Leistung des BKW bei mir ab Mai abgenommen. Derzeit sind 3,2kWh am Tag das Maximum was die Anlage hergibt. Am morgen steht der Dachvorsprung etwas im Weg, effizient produziert das 1. Panel dadurch erst ab 10 Uhr Strom. Zu Spitzenzeiten erreichen beide Panels zusammen 480 Watt, Anfang Mai waren es noch über 600.

    Eigentlich wäre es schön wenn es für die Kraftwerke 2 Gelenken pro Panel geben würde, wo man den Winkel den Sonnenstand mobil anpassen könnte, bei den was aktuell auf den Markt ist muss man das halbe BKW wieder abbauen.

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    Was ich allerdings nie verstehen werde, ist der Kauf einer Eigentumswohnung. Für mich ist das die Definition von ‚das Schlechteste aus beiden Welten‘. Man trägt das volle finanzielle Risiko und die mangelnde Flexibilität einer Immobilie, hat aber trotzdem keine echte Privatsphäre und muss sich ständig mit der Hausgemeinschaft arrangieren.

    Auch hier gilt der Satz, es kommt darauf an. Wer keinen großen Kredit aufnehmen kann oder will und unbedingt eine eigene Immobile will, kauft sich halt lieber eine ETW, mit großem Balkon oder Terrasse verzichten viele auf einen pflegeintensiveren Garten. Außerdem ist man flexibel mit einer Eigentumswohnung, man kann sie weiter vermieten oder verkaufen, was bei einem Haus meist aufwändiger ist und man auch emotional meist stärker daran hängt.

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    Für mich fängt das Eigenheim da an, wo ich selbst entscheiden kann: ob ich ein neues, effizientes Heizsystem einbaue, eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach packe, eine Wallbox installiere oder einen Pool für die Kinder baue. Auch wann ich die Fassade, die Fenster oder das Dach erneuere, entscheide allein ich (und mein Geldbeutel) und nicht eine WEG.

    Was dir nicht gefällt mögen aber andere :). Es gibt genug Menschen die nicht gern zur Miete wohnen wollen, aber die Verantwortungen für ein Haus nicht haben wollen und sich rumärgern müssen mit Heizsystemen und Co, im Winter Schneeschippen oder das Unkraut in Einfahrt und Grundstück zupfen. Sie genießen lieber das wichtige Entscheidungen die Eigentümerversammlung oder eine Hausverwaltung für einen erledigt. Das kostet natürlich Geld und das ist die Krux bei einer ETW, das Hausgeld. Man spart sich zwar die Kaltmiete, aber das Hausgeld frisst davon wieder ein Großteil weg - dadurch hält der vermeintliche Gewinn in Grenzen und finanziell lohnt sich eine ETW nur über einen langen Zeitraum.

    Zum Thema ein Haus mieten, zumindest hier in der Region ist es so das die Mieten von 1 Fam. Häuser so hoch sind, wie ein Kredit für ein Eigenheim bei der Bank - das lohnt sich für die meisten auf Dauer nicht.

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    Im Grunde müsste man Wohnraum flexibel an die jeweilige Lebensphase anpassen können. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die eigene ‚Traumbleibe‘ lässt sich oft nur durch Kauf oder Neubau verwirklichen. Doch während sich das Leben verändert, bleibt die Immobilie starr.

    Meine Großeltern, mittlerweile Ü90 sitzen auch in ihrem (sanierungsbedürftigen) Eigenheim fest. Fürs Pflegeheim noch zu fit, fürs betreute wohnen zu alt. 2/3 vom Haus steht leer. Gartenarbeit übernehmen nun meine Eltern mit. Die Schwestern meiner Oma haben auch alle vor 30 Jahren gebaut, durch 2-3 Kinder viel der Wohnraum großzügig aus, nun sie die Kinder weg - das Haus mit üppigen Grundstück aber noch da, zumindest war eine Tante so schlau in ihrem Haus eine Einliegerwohnung zu planen welche vermietet ist.

    Meine Eltern haben auch ein großzügiges Anwesen, mit den anderen Großeltern zusammen, hier großes Haus, keine getrennten Wohnungen, großes Grundstück und viel zu viele Nebengelässe. Die Hoffnung lieg auf mich, das Haus zu erhalten und was draus zu machen, als nicht unbedingt handwerklich begabter ist das aber ein Fass ohne Boden.

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    Ich stimme dir grundsätzlich zu und bei einem Vergleich von Mietwohnung und Eigentumswohnung würde ich persönlich immer zur Mietwohnung greifen.

    Mein Vergleich bezog sich eher Mietwohnung vs. Haus. Eigentumswohnung kann sich da eher rechnen, als Altersvorsorge entweder früh kaufen und den Kredit zeitig abstottern oder bewusst Geld über einen ETF Plan bei Seite legen und dann im Alter vor der Rente die Wohnung Cash kaufen.

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    Glückwunsch, wenn Du einen entsprechendne Vermieter hast, der sich um die Immobilie kümmert und bei dem auch in 20-30 Jahren keine Gefahr wegen Eingenbedarf besteht (falls die Politik solche Kündiungen bis dahin nicht komplett verboten hat).

    Bei 6 Wohneinheiten und einen Vermieter, der mit Immobilien spekuliert, rechne ich nicht damit das er Eigenbedarf anmeldet. Ich selbst hätte die Wohnung als ETW gern gekauft, leider ergab sich das nicht. Leider ist der ETW Markt bei uns relativ überschaubar, ich habe aber ein Auge auf eine Penthouse Wohnung geworfen, 150 qm, davon 30qm Dachterrasse, natürlich liegt sie nicht in meinem Budget bzw. ist das hohe Hausgeld hier der Knackpunkt, die Finanzierung könnte ich noch hinbiegen aber quasi würde ich da Hausgeld zahlen welches so groß ist wie meine aktuelle Kaltmiete. Da hätte ich nichts gekonnt.

    In meiner Familie haben alle eine eigene Immobilie, Eltern, Großeltern und Verwandte. Ich lebe seit 15 Jahren zur Miete und kenne die Nachteile und Vorteile sehr gut.

    Die heutigen Zeiten sind sehr ungewiss und eine Immobilie ist sehr unflexibel. Beziehungen oder Ehen gehen schneller vorbei, die Arbeitswelt befindet sich auch gerade im Wandel, dazu sind die fetten Jahre der günstigen Kredite und Darlehen auch vorbei, die fetten Jahre auf dem Arbeitsmarkt sowieso. Wieso sollte sich jemand in den 20ern oder 30ern einen hohen Kredit an die Beine nageln, nur um die nächsten 30 Jahre eine Immobilie zu finanzieren, das Haus kurz vor der Rente abgezahlt zu haben um dann festzustellen das man auch genügen Rücklagen für Renovierungen brauch und das Haus auch zu groß geworden ist weil die Kinder weggezogen sind. Hier ist man nun an das Haus gefesselt, verkaufen fällt schwer weil man viele Erinnerungen hat.

    Es kommt sicherlich auch auf die Wohnungslage an, hier bekommt man im Verhältnis relativ viel Wohnraum für wenig Miete. Da wohne ich lieber zur Miete und bin flexibel auf meiner Lebenssituation. Geld für die Altersvorsorge lege ich weg, und statt einem Kredit bediene ich lieber ein zusätzlichen ETF mit einem moderaten Sparplan, wo ich selbst kurz vor der Rente entscheide ob ich davon nicht doch eine Eigentumswohnung kaufen werde um mir Miete zu sparen oder das Geld andersweitig ausgebe.

    Das ist richtig. Die teuren Sanierungen hast du aber als Eigenheimbesitzer auch, das darfst du dabei nicht vergessen. 😉

    Oder man investiert halt nicht in sein Eigenheim und lässt alles vergammeln. Hier im Dorf gibt es leider eine Vielzahl von solchen runtergerockten Grundstücken, wo viele ein Eigenheim besitzen, aber in den letzten Jahrzehnten nix investiert haben. Da würde ich mich in einer sanierten Wohnung wohler fühlen und dürfte auch stressfreier sein als mich z.B..um die Sanierung von Dach und Co kümmern zu müssen.

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    Was hindert euch denn, jetzt (also in den nächsten Tagen, maximal Wochen) zu besprechen und auch zu entscheiden, wie euer (gemeinsames) Leben in den nächsten Jahren aussehen soll? Wofür braucht ihr da noch 2-3 Jahre?

    Solche Entscheidungen dauern halt leider oftmals und entwickeln sich, über das Bein sollte man es auf jeden Fall nicht brechen.

    Unter der derzeitigen Konstellation kann ich mir ein Immobilienkauf schwer vorstellen, der Partner kann eigentlich nicht großartig zur Finanzierung beitragen. Wenn ihr euch für Kinder entscheidet, wird es dann noch schwieriger, mit einem Kredit an der Backe welchen du größtenteils abzahlst kommt auch gewaltig Druck in die Beziehung.

    Ich persönlich würde mir ein ETF raussuchen und da einen Sparplan einrichten, natürlich noch auf den eigenen Namen.

    Du kannst die nächsten 17 Jahre dann in Ruhe abwarten wie sich der Enkel entwickelt und dann selbst abschätzen ob es Sinn macht mit dem 18. Geburtstag das Depot auf ihn zu überschreiben.

    Ich habe mir nach langem überlegen im Oktober eine Balkonkraftwerk von Solakon installiert.

    Da hier ein BKW gefördert wird, hat mich die Anlage fast nix gekostet. 300 Euro gab es als Zuschuss, die beiden Panels plus Wechselrichter 250 Euro, plus 100 Euro Befestigungsmaterial. Leider war die Installation etwas schwierig aufgrund der breiten Holzbrüstung auf meinem Balkon.

    Die Anlage hat mich also 50 Euro gekostet, das habe ich aber schnell wieder rein. Habe bereits den Stromverbrauch in meinem neuen Vertrag angepasst und da den geschätzten Verbrauch um 500kWh reduziert.

    Mein Balkon hat eine ideale Süd West Ausrichtung und die Anlage hatte im März allein schon 60kWh produziert. Spitzenwert am Tag derzeit 3,5kWh im Sommer hoffe ich auf ca. 4 kWh. Da ich noch einen alten Stromzähler habe läuft die Uhr schön rückwärts. Ich hoffe der Austausch des Stromzählers zieht sich noch etwas hin. Leider sind die Speicher derzeit mir noch etwas zu teuer.