Beiträge von Rafa87

    Wenn man bei TikTok schaut, verdient gefühlt jeder deutlich mehr als man "normalo"

    Gefühlt ... die meisten "Normalos" haben auch kein Geltungsbedürfnis auf dieses Plattformen. Viele Influencer leben eh auf einen anderen Planeten, aber das ist ein anderes Thema.

    Ich bin mit meiner Situation durchaus zufrieden, bin jetzt im ÖD gelandet mit E9C Stufe2, wenn alles gut geht nächstes Jahr 10 und es gibt wohl auch Entwicklungsspielraum bis Stufe E12. Netto komme ich aktuell auf 2530 €, fast 300 € mehr als noch im vergangenen Jahr. Nach meiner Lehre (gut 20 Jahre her) war ich Netto bei 980 € (Brutto ca. 1.6K) ausgenommen von einem Unternehmer aus Schwaben der seinen Hauptsitz bewusst im Osten der Republik gewählt hat, zum Glück konnte ich dann schnell Land gewinnen. Und viele berufliche Entscheidungen und Fortbildungen haben sich in den letzten Jahren für mich zum positiven entwickelt.

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    Was genau ist denn in der unternehmensseitigen Versicherung bei der HDI alles enthalten?

    Laut meinem direkten Vorgesetzten enthält die Versicherung das ich bei Dienstfahrten komplett versichert bin, auch Schäden die an Parkplätzen entstanden sind.

    Ich habe nun bei meiner Versicherung angerufen, leider ist es so das meine private Versicherung nicht unterscheidet zwischen den privaten und dienstlichen Kilometern, durch die höhere Kilometerleistung erhöht sich der Beitrag um 180 €.

    Hallo,

    mein Fahrzeug habe ich über die HUK versichert, angegeben mit 20.000 km im Jahr. Nun ist es so, das ich seit einigen Monaten einen neuen Job habe, wo ich derzeit mein Privatfahrzeug als Dienstfahrzeug nutzen muss (pro km bekomme ich 0,30€).

    Für die Dienstkilometer und während der Dienstzeit bin ich über meinen AG bei der HDI Versicherung ohne SB versichert. Ich schätze das ich dieses Jahr allein auf 15.000 Dienstkilometer komme zuzüglich mit meinen privaten gefahrenen Kilometer komme ich dieses Jahr wohl auf ca. 35.000 km.

    Bei meiner (HUK) Versicherung habe ich das noch nicht gemeldet bzw. bevor ich schlafende Hunde wecke, wollte ich euch mal fragen wie dieser Fall gehandhabt wird. Ich denke mal das die HUK meine Beiträge erhöht wenn ihr die Erhöhung der Kilometerleistung mitteile, obwohl ich dienstlich über meinen AG versichert bin und ob die Erhöhung gerechtfertigt ist.

    Ich würde ihr klipp und klar kommunizieren das ohne ihre Mithilfe du Sie mit keinen Cent mehr unterstützt - du hast ihr schon oft aus der Klemme geholfen und hast ihr einige Tausend € zugesteckt, du musst aber auch an dich (und deine Kinder, falls es dir gibt) denken und auch für deine Altersvorsorge Geld zurücklegen.

    Hier muss wirklich Tacheles geredet werden, oder auch per Brief.

    Sie hat die letzten Jahre (aus Faulheit und Bequemlichkeit?) nicht gearbeitet und zeigt auch kein Interesse das zu ändern, ihr Leben ist so nicht finanzierbar, erst Recht nicht auf Lasten von ihrem Kind.

    Die Lösung hier wurden schon genannt: Sie sucht sich einen Job, was ohne Berufserfahrung schwer genug sein wird, allerdings werden Minijobs noch gut angeboten, auch wenn die Bezahlung mies ist, ihre Immobilie wird veräußert und dafür wird eine kleine, altersgerechte Wohnung gekauft oder zur Miete genommen. Biete ihr hier deine Hilfe an, das du ihr bei den Behördenkram, Umzug u.a behilflich sein wirst, sie aber kein Geld mehr von dir verlangen kann.

    Viel Erfolg !

    Der Kumpel von meinem Vatter hat 6 Kinder meinte nur: „Kannst soviele Blagen wie du willst, aber im Alter bist du sowieso alleine.“


    Vor ein paar Wochen ist er 96ig jährig gestorben.

    Es spielt auch eine Rolle welches Verhältnis man zu seinen Kinder pflegt. Doch kann man auch von seinen Kindern abverlangen, das sie ihre Träume und Leben nach dem Leben der Eltern ausrichten ? Wenn sie den Wunsch haben sich woanders eine Existenz aufzubauen z.B. ?

    Die Antwort ist eigentlich klar - ja, Kinder sind teuer !

    Wer sich für Kinder bewusst entscheidet, der weiß das i.d.R. vorher.

    Meine Partnerin hat ein Kind mit in die Beziehung gebracht und bekomme das ganz gut mit welche Unkosten so entstehen, was auch Kindergeld bei weitem nicht deckeln kann. Wir stehen derzeit auch vor der Entscheidung vielleicht doch noch ein Kind zusammen zu planen.

    Für mich ist aber weniger der finanzielle Aspekt entscheidend - sondern mehr die Lebensplanung. Mit bald 40 fällt es mir schon schwer vorzustellen, die nächsten 15-20 Jahre mein Leben wegen einem Kind "einzuschränken" oder anders planen zu müssen, das eigene Leben wird dann ja schon erstmal untergeordnet zum Wohle des Kindes.

    Und verlassen darauf kann man sich auch nicht ob das Kind wirklich später mal für einen da ist, wenn man alt und vielleicht pflegebedürftig ist. Danach sollte man auch nicht seine Familienplanung ausrichten.

    Ich bin 38, komme aus Ostdeutschland und hatte vor einigen Jahren noch eine Weiterbildung zum Meister gemacht. Leider hatte ich damals bei der Berufswahl auf falsche Pferd gesetzt und eine Ausbildung in der Logistik gemacht, auch weil ich mit 17 noch nicht wusste was ich machen soll. Logistik wird allgemein schlecht bezahlt, egal ob man Titel hat, gut oder schlecht ist.

    Ich war in den letzten Jahren in einem mittelständigen Unternehmen (ohne Tarifbindung) beschäftigt, mit Führungsfunktion hatte ich bei einer 40/h Woche "nur" 3300 € Brutto verdient.

    Jetzt hatte sich eine Chance im ÖD aufgetan, verdiene da zum Einstieg über 1000 € mehr. Finde das Gehalt ganz okay und hoffe das ich da bis zur Rente alt werde, durch die Stufenerhöhungen hat man da eine recht gute Perspektive und wie es im ÖD so üblich ist, macht man sich nicht kaputt ;). Mein Vorteil ist auch, das wir günstig zur Miete wohnen (600 € warm), ich komme nun mit dem Einkommen ganz gut hin und es bleibt was über zum ausgeben, zum Sparen und was für die Altersvorsorge.

    Das gleiche Modell hatte ich über meinen AG gemacht, dieser hat 50 € in die BAV eingezahlt (auch Aliianz) und mir die Wahl gelassen zusätzlich auch nocht Geld zuzuschießen, das hatte ich abgelehnt. Ich bin jetzt im Unternehmen ausgeschieden, Zugriff habe ich leider nicht auf das Geld - da der Vertrag zwar stillgelegt werden kann, über das Geld verfügen kann ich erst mit 65 Jahren.

    Nehme die 56 € mit, aber aus dem eigenen Vermögen würde ich da auf keinen Fall Geld zuschießen.

    Wieso hätte er die denn bekommen sollen?

    Und war er danach arbeitslos? Stand er dem Arbeitsmarkt zur Verfügung?

    Andere Kollegen denen gekündigt wurde, wurde eine Abfindung gezahlt bzw wurde eine über Anwälte ausgehandelt😉. Der besagte Kollege hat gleich offen mit der Geschäftsführung gesprochen und dem Deal Kündigung mit 6 Monate Lohnfortzahlung, Freistellung und im Gegenzug verzicht auf Abfindung wurde zugestimmt.

    In Jobcenter hatte er mit einem Sachbearbeiter nun auch gesprochen und von da angeblich nix zu befürchten.

    Ein Arbeitskollege von mir hatte es wie folgt gemacht (er war vorher so gut wie nie krank und hatte 15 Jahre Betriebszugehörigkeit), er hatte sich kurz nach seinen 63 Geburtstag, 6 Wochen krank schreiben lassen und dann das Gespräch mit der Firma gesucht, er hat klar kommuniziert das er nicht gewillt ist zurückzukehren und hat um seine Kündigung gebeten und im Gegenzug auf eine Abfindung verzichtet. Der AG hat dem zugestimmt, ihn freigestellt und zahlt sogar noch 6 Monate Lohn in der gesetzlichen Kündigungsfrist.

    Ich hatte vor kurzem eine "freie" Beratung mit einem (hier aktiven) Makler, bzw. einen seiner Angstellten der eigentlich eher bekannt ist für BU´s :). Ich war vor geraumer Zeit auf seiner Homepage und hatte da mal meine Daten dagelassen, wenige Tage später kam ein Anruf ob wir uns nicht einmal zusammen setzen wollen. Gesagt getan, meine bitte war meine bestehenden Altersvorsorge und Versicherungs-Produkte mal überprüfen zulassen, was weg kann oder ausgetauscht gehört. Ich habe alle Verträge auf seinem Portal hochgeladen.

    Ich war von dieser Beratung sehr enttäuscht, der "Kollege" wollte mir sofort was neues aufschwatzen ohne das er sich mit meinen bestehenden Verträgen außeinander gesetzt hat. Im Endeffekt hätte ich ein (letztes Jahr abgeschlossenes Vorsorgeprodukt) bei ihm neu abgeschlossen unter wesentlich schlechteren Konditionen. Hier im Forum wurde mir von den Produkt abgeraten, das ich es kündigen sollte - hier war der Makler so ehrlich das er diesen Vertrag zu seinen Konditionen nicht unterbieten kann und gratulierte mir sowas abgeschlossen zu haben ?!

    Leider war das 1,5h verschenkte Lebenszeit - was mich nicht schlauer gemacht hat - sondern eher noch mehr verunsichert hat.

    Irgendwas ist immer. Gibt bei jedem Anbieter Vor- und Nachteile.

    Mir sind in erster Linie höhere Zinsen wichtiger als das keine Echtzeit-Überweisung funktioniert.

    Bin auch bei der TF Bank und auch bei mir hatte es paar Tage gedauert bis das Geld angekommen ist. Stört mich jetzt nicht so.

    Was mir noch eingefallen ist:

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    Franz, 27, Verheiratet, 2 Kinder, meine Frau Krankenschwester, ich Fitnesstrainer.

    Wir beide haben zusammen ein Einkommen von ca 4500€ + Kindergeld & 2x Weihnachts und Urlaubsgeld.

    Ich habe letztes Jahr ein Nebengewerbe gegründet um online Coaching anzubieten.

    Was ist aber wenn der Job als Fitnesstrainer in den nächsten Jahren nicht mehr so boomt ? Auf diesem Sektor sind einige unterwegs, die quasi das Hobby zum Beruf gemacht haben. Viele Gym´s sparen sich aufgrund des Kostendrucks, sich die Anstellung von Personal oder reduzieren zumindest die Arbeitszeiten. Und wenn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Geld bei vielen nicht mehr so locker sitzt, wird wohl als erstes beim Personal Coach der Rotstift angesetzt werden als am Familienauto.

    Was ist wenn deine Frau plötzlich auch nicht mehr Fulltime arbeiten kann und die Stunden reduzieren muss weil die Kids anstrengender werden und es nicht mehr machbar ist alles unter einen Hut zu bekommen.

    Das sollen nur 2 mögliche Szenarien sein, deswegen würde ich langfristig nicht unbedingt mit eurem (scheinbar) hohem Einkommen bis auf den Euro genau rechnen. Ich könnte mir auch Vorstellen das bei der Bank dieses Thema auch eine Rolle spielen wird ob ihr einen Kredit bekommt oder nicht.

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    Zum Thema Arbeit: ich arbeite in einem genialen Studio, der Chef ist Mitte 50 und hat keine Kinder. Irgendwann wird sowieso ein Umbruch kommen und es wird wahrscheinlich einer der drei Angestellten übernehmen.

    Ich nehme an der Chef ist Eigentümer ? Wieso kommst du darauf das einer von den Angestellten das Studio übernehmen wird, der Chef wird seine Firma euch kaum schenken. Kennst du dich in Betriebswirtschaftlichen Themen überhaupt aus - es könnte sein das einer von Euch das Studio zum Kauf angeboten wird, das sind dann nochmal andere Zahlen als ein möglicher Immobilienkredit vom Haus deiner Oma. Und dann hättest du 2 Kredite an der Backe. Dieses Szenario halte ich für unwahrscheinlich, in meinem Gym war der Chef froh das Studio an eine (kleine) Kette verkauft zu haben. Das erste war der neue Eigentümer getan hat, Personalkosten einsparen ... .

    Ich will nicht alles negativ reden, aber ich hoffe du kannst einen neutralen Blick auf die Dinge gewinnen. Der Traum vom Haus muss jetzt auch nicht unbedingt sterben, wenn du mit deiner Partnerin wirklich planst eine Immobilie zu erwerben, habt ihr noch ein gutes Alter zum sparen, Familienplanung ist abgeschlossen, nehme ich mal an ? Dann fangt mit einem Sparplan an, 500 € auf ein Tagesgeldkonto oder besser in einem ETF - nach 5 oder 10 Jahren rechnet ihr zusammen und überdenkt nochmal die Entscheidung, vielleicht ist jetzt die Oma gegen Auszug bereit ihr Haus zu verkaufen oder ihr kauft euch ein anderes Haus, vielleicht auch dann mithilfe eines Erbteils der Oma, auch wenn es irgendwie moralisch verwerflich ist damit zu spekulieren.

    Viele Grüße ins 30km entfernte Schneeberg :). Die Gegend da ist echt schön, wir sind da auch regelmäßig mit dem MTB oder zum wandern unterwegs - allerdings ist die Gegend wie schon angesprochen sehr strukturschwach, leider ist Sachsen sehr von der Automobilindustrie und dem Maschinenbau abhängig - die wirtschaftliche Lage in diesem Feld ist bekannt und ich sehe hier absolut keine positiven Zeiten in den nächsten Jahren entgegen, leider ! Es werden demnächst viele junge Häuser auf den Markt kommen, weil die Häuslebauer nicht mehr die Rate wegen Job-Verlust oder andauernde Kurzarbeit bezahlen können.

    Euer Einkommen hört sich für die Region gut an, eine Finanzierung ohne Eigenkapital halte ich für zu Riskant. Wäre eine Finanzierung noch möglich wenn deine Frau ausfällt (BU, weiteres Kind usw), sicherlich nicht und wenn wird es sicherlich sehr eng ? Außerdem frage ich mich wieso es euch nicht möglich war in den letzte Jahren zumindest etwas Eigenkapital aufzubauen.

    Meine Großeltern hatten uns Enkel vor 15 Jahren ein ähnliches Angebot gemacht bzw. hier stand sogar zur Debatte Haus gegen Erbteil auszutauschen, allerdings war bzw ist hier das Haus in die Jahre gekommen und 100 Jahre alt, am Ende hatte sich kein von 4 Enkeln gefunden - und nun, meine Großeltern sind mittelweile Ü90 und wohnen immer noch drin und haben (berechtigter Weise) Angst vor einem Umzug ins Altersheim.

    Ein Eigenheim hat sicherlich seinen Charm - auch wer vielleicht selbst so aufgewachsen ist - möchte später auch so leben, allerdings stellt sich die Frage ob einem das wirklich alles soviel Wert ist, ihr müsstet auf einen langen Zeitraum auf viel verzichten nur damit ihr ein Haus euer Eigen nennen könnt und solch ein Thema hat schon so einige Beziehungen gekilllt, wenn deine Partnerin da nicht genauso offen wie du gegenüber steht.


    Edit: Wäre die Oma für den Vorschlag zu haben in eure "günstige" Mietswohnung zu ziehen und ihr dafür nach Kauf sofort in ihr Haus, wäre das eine Option ? Wie ich herauslese bräuchtet ihr jetzt das Haus und nicht erst in 5 oder 10 Jahren.

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    Wie hoch wäre denn Deine Rente, wenn Du morgen berufsunfähig würdest?

    Rente wegen voller Erwerbsminderung wäre 1.428,44€.

    BU von der Allianz 650 €.

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    Der Finanzprodukteverkäufer freut sich darüber. Wenn Du vor Ablauf von 5 Jahren kündigst, muß er Provision zurückzahlen. Ich könnte mir vorstellen, daß ich mir diese Police verkniffen hätte.

    Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer, ich wollte was für die Altersvorsorge machen und das hatte sich alles gut angehört, wie das so ist bei den Finanzverkäufern.

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    Schreib das doch alles mal zusammen, damit Du einen Überblick hast!

    Das habe ich getan in einer Excel.

    Riester beitragsfrei liegt bei 18.000 € (monatliche Garantierente 125 €)

    BAV beitragsfrei (hier hat nur der AG eingezahlt) 10.300 € (monatliche Garantierente 33 €)

    Allianz Privatrente hier sind 16.000 eingezahlt, Rückkaufswert 11.000 (bei Beitragsgestellung Garantierente von 73 €)

    Just Invest Rente AXA hier wurden bisher "nur" 1.500 € eingezahlt, Sparplan läuft weiter

    Sonst liegen bei Scalable 10K auf dem ETF Sparplan und 40K auf dem Tagesgeldkonto, 20K Festgeld

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    Ist eine spätere Verbeamtung im Bereich des Möglichen? Dann sollten Sie über eine BU mit DU / Dienstunfähigkeitsklausel nachdenken.

    Eine Verbeamtung ist auch auf längerer Sicht nicht geplant.


    Vielen Dank für die Antworten, darüber werde ich mir jetzt intensiver Gedanken machen das umzusetzen.

    Hallo,

    meine Eltern haben zu meinem Ausbildungsstart 2004 bei der Allianz eine private Rentenversicherung kombiniert mit einer BU abgeschlossen, damals zu einem garantierten Rechnungszins von 2,75 %. Seit 2007 zahle ich selbst in diesem Vertrag ein.

    Aktueller Beitrag liegt bei 111,52 €. Dieser ergibt sich aus:

    • ZukunftsRente Klassik ohne Beitragsrückzahlung 57,80 €
    • Konstanter Todesfallschutz 18,82 €
    • Beitragsbefreiung Plus bei Berufsunfähigkeit 5,82 €
    • Berufsunfähigkeitsrente Plus 29,08 €

    Wie ihr euch denken könnt hält bei den Beiträgen der Rentenanspruch sowie der BU-Anspruch in Grenzen.

    Nach dem einlesen hier im Forum weiß ich das man solche Verträge kündigen sollte und die BU separat abschließen sollte.

    Nun ist es so, das ich nach dem Jahreswechsel aus der freien Wirtschaft in den öffentlichen Dienst wechseln werde. Deswegen will ich jetzt den Vertrag bei der Allianz kündigen. Stilllegen macht wenig Sinn (16.000 sind im Topf), der Rückkaufswert liegt aktuell bei 11.000 € - diese Summe geht dann größtenteils in meinem ETF Sparplan.

    Für die Absicherung im Alter habe ich dieses Jahr bei der AXA eine JustInvest Rente abgeschlossen, vielleicht nicht unbedingt clever - ich will diese aber erstmal die nächsten Jahren 5 Jahre laufen lassen und dann entscheiden ob weiter oder weg damit. Für den langfristen Vermögensaufbau nutze ich bei Scalable einen MSCI ETF als Sparplan.

    Ich denke das ich durch eine gute Einstufung und dadurch den höheren VBL Anteil die Rentenlücke (hoffentlich) nicht zu hoch ausfallen wird, ich habe noch einen Riester und eine ältere BAV die Beitragsfrei liegen + im optimal Fall die JustInvest Rente, wobei ich nicht sicher bin ob diese sich wirklich etabliert.

    Zum Thema BU, hier liegen mir einige Angebote vor. Ich möchte meine Berufsunfähigkeit bis 1.500 € absichern, bin mir aber noch unschlüssig ob bis 65 oder 67. Jahren. Kostenpunkt wären hier um die 60 €/Monat. Den Vertrag werde ich erst nach Dienstantritt abschließen. In der Vergangenheit gab es übrigens einige Verdachtsdiagnosen (Autoimmunerkrankung) die im Raum standen, bestätigt wurde da aber noch nichts und mein Arzt betrachtet mich als Gesund, er kann aber nicht ausschließen das im Alter sich doch was entwickelt. Gerade deshalb halte ich eine BU in meinem Fall für unabdingbar.

    Habt ihr noch für mich Tipps und Anregungen auf was ich noch achten sollte und ob mein Vorgehen überhaupt so richtig ist ?