Beiträge von Motas91

    Ne, das ist ein Betrag, der für den sehr konservativen Vater meiner Frau "geparkt" wird, voraussichtlich nie genutzt wird und irgendwann auf sie übergeht. Hier geht es um eine theoretische, schnelle Verfügbarkeit.

    Also eine Schenkung, die keine Schenkung sein soll? Dann passt auf, dass das Konto nicht nur auf deinen Namen läuft. Deine Frau hat als Tochter einen viel größeren Schenkungsfreibetrag als du als Schwiegersohn.

    Gute Frage, wir haben vor 17 Jahren einen kleinen ETF Sparplan gestartet (25€). Mittlerweile sind über 30 T€ daraus geworden. Die Einzahlungen waren ja viel geringer, was melde ich denn dem Finanzamt als Schenkung wenn mein Kind nächstes Jahr das gesamte Depot übernimmt?

    Aufgrund von Käufen und Wiederanlage um die Freibeträge auszunutzen wäre die Ermittlung der Nettosumme ohne Zinsen nahezu unmöglich und dem Finanzamt kaum vermittelbar.

    Ich weiß, dass das eher eine theoretische Fragestellung ist.

    Wenn das jetzt dein Depot ist und du es verschenkst, dann hat dein Geschenk den Wert zum Geschenkzeitpunkt.

    Wenn das Depot von Anfang an schon auf den Namen deines Kindes lief, dann hast du immer nur 300 Euro (25 Euro x 12) pro Jahr geschenkt. Melden musst du in dem Fall nach meinem Verständnis nix.

    Kann man aus Sicherheitsgründen bedenkenlos bei der Ayvensbank Festgeld-Tagesgeld anlegen, wenn man unter 80-90K bleibt?

    Möchte keine ETF’s oder Geldmarktfonds tätigen, da ich Rentner 77 Jahre alt bin.

    Danke

    Bin seit Jahren Kunde, anfangs hieß die Bank noch Leaseplan, und kann nicht klagen. Holländische Triple-A-Einlagensicherung in Euro sollte auch passen.

    90 Prozent Aktien die Aktions-ETFs sind immer ein Jahr gültig, werden aber oft verlängert. Eigentlich würde ich ja auch gerne woanders ein Depot haben, da ich eh Girokonto wechseln möchte, aber es gibt ja leider nicht die eierlegende Wollmilchsau.

    Hälst Du den von Dir genannten für besser? Was bedeutet genau dieses "unhedged"? Ich habe darüber eher negatives gelesen...

    "Hedged" heißt währungsgesichert, also zum Beispiel gegen Schwankungen des Dollar aus Sicht eines Euro-Anlegers. Außer manchmal bei Japan-ETFs rät man in der Regel zu ungesicherten Aktien-ETFs, also "unhedged", weil sich die Schwankungen ausgleichen. Das ist auch die Mehrzahl der ETFs, bei nur wenigen steht es wie hier aber auch im Namen.

    5. Kosten von z.b. 2.5% p.a. im Vergleich zu 0.2% p.a. meiner ETFs klingen im ersten Moment viel. Wenn man aber bedenkt das z.B. der UniESG Aktien Global -net- in den letzten 10 Jahren im Schnitt 9,21% p.a. trotz der hohen Kosten gemacht hat muss er sich nicht hinter einem Welt-ETF verstecken.

    Sorry, aber ein solches Lob für den Fonds geben die Zahlen nicht her.

    Die Vergleichbarkeit der hier angegebenen Quoten hängt natürlich davon ab, was jeder einzelne in nächster Zeit an Geldzuflüssen erwartet. Ist die Auszahlung einer Lebensversicherung abzusehen oder der Erhalt einer Erbschaft oder der Erlös aus einem Unternehmensverkauf, dann lebt es sich auch mit einem kleineren Anteil an risikoarmer Anlage recht entspannt. Das Gleiche gilt für überdurchschnittliche Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung. Wer das alles nicht in Aussicht hat, staunt über 90-100 Prozent Aktien möglicherweise.

    Und der Pharmafonds ist mit 1,8 % TER plus 1,3 % Transaktionakosten ein richtiger Gebührenschatz für Union Investment. Wenn man reinschaut, was drin ist, stellt man eine große Ähnlichkeit mit dem MSCI World Health Care - aber keine gleichwertige Performance. Auch hier gibt es also keinen guten Grund, bei Geldbedarf dennoch an diesem Produkt festzuhalten oder zu ihm zurückzukehren.

    Wer sich nicht mit Einzelanleihen beschäftigen möchte, kann ja einfach einen Anleihen-ETF nehmen, z.B. Xtrackers II EUR Corporate Bond. Das ist m.E. nicht komplex und überfordernd.

    Na ja. Das entspricht in etwa den alten Ratschlägen der Stiftung Warentest. Wer dem folgte und sich nicht weiter drum kümmerte, stand 2022/23 mit minus 20 Prozent da. Dass das viele verschreckt hat, ist nachvollziehbar, oder?

    Mit Anleihen hast Du langfristig eine positive Realrendite, das rechnet sogar Kommer vor. Die hier häufig anzutreffende Angst vor Anleihen kann ich nicht nachvollziehen. Die Welt ist nicht nur schwarz/weiß.

    Die gehören für mich selbstverständlich in ein diversifiziertes Anleihedepot. Ich bezweifele etwas, dass Staatsanleihen generell sicherer, als Unternehmensanleihen sind. Mit nur "sicheren" Kurzläufern kann man wohl kaum keine positive Realrendite erreichen.

    Ja, du hast da schon einen Punkt. Wir behandeln hier ja der Einfachheit halber Anleihen oft pauschal als risikoarm/renditeschwach und meinen damit aber nur Kurzläufer. Mit Langläufern oder zum Beispiel Schwellenländeranleihen kann man natürlich nennenswert Geld verdienen, aber dann im risikoreichen Teil des Portfolios. Und mit dieser Differenzierung könnte es dann bei Tipps für Anfänger etwas zu komplex werden. Denn Anleihen sind ja in ihrer Gesamtheit nicht weniger kompliziert als Aktien, eher ist das Gegenteil der Fall.

    Hast du die Kaufkurse parat? Sonst taste dich lieber vorsichtig an die zu verkaufende Anteilssumme heran. Da hat man schnell zu viel verkauft, weil man den Gewinn auf den ältesten Anteilen unterschätzt.

    Must du überhaupt was von deinem 2ü19er-ETF verkaufen oder ist auf den beiden anderen auch genug Gewinn zum Rollen?

    Wie sieht es mit den Handelskosten aus? Neobroker-Preise oder nennenswerte Beträge?