Beiträge von Palmentraum

    Gerade die Altersvorsorge ist wichtig. Da bringt es ja nichts, wenn du die halbe Welt gesehen hast, die aber Gedanken darum machen musst, wie du die nächste Reparatur des Autos, Waschmaschine etc. bezahlen kannst.

    Ich gehe nicht davon aus, dass es irgendwann mal so schlimm sein sollte. Wir sind beide verbeamtet und arbeiten ja zusätzlich noch an einer zusätzlichen Altersvorsorge. Gleichzeitig, finde ich, dass wir auch sonst sehr sparsam leben - nur ein Auto, viel Second-Hand, Bücher fast ausschließen leihen, statt zu kaufen etc.


    Deshalb soll es eher einer philosophische Frage sein, wie man rückblickend im Alter darüber denkt.

    Als ich Kind war, waren wir jedes Jahr zweimal an der Nordsee, auch Italien war mal dabei.

    Vermisst habe ich nichts.

    Auch interessant. Habe gerade darüber nachgedacht, wie die Sicht aus der Sicht eines Kindes ist und aus der einer Mutter.


    Ich glaube, wenn man es nicht anders kennt, dann vermisst man es i. d. R. auch nicht. Ich bin auch ähnlich aufgewachsen und wir haben als Familie einen größeren Urlaub im Jahr gemacht.


    Ich denke auch, dass es da aus Sicht der Kinder an nichts fehlen wird - aber ist es aus Sicht eines Vaters / einer Mutter im Alter genauso, also wenn die Kinder groß sind?

    Danke für deine Rückmeldung. Das hört sich nach einem guten Mittelmaß an. Um die gemeinsame Zeit zu garantieren, arbeiten wir beide in Teilzeit, da uns genau das wichtig ist.


    Ich stelle mir die Frage, da wir durch die Elternzeit bzw. darauffolgende Teilzeiten natürlich auf Geld verzichten. Im Hinblick auf die Altersvorsorge macht es natürlich einen Unterschied ob ich monatlich 100€ oder 300€ als Sparplanrate habe - im Hinblick auf gemeinsame Urlaube aber natürlich auch. Daher meine Frage. Einen festen Urlaub haben wir jedes Jahr (also meist eine Flugreise nach Spanien/Griechenland), da ist aber tatsächlich meine Überlegung, ob man im Nachhinein lieber die Zeit intensiviert hätte und vielleicht noch einen oder zwei kleinere Urlaube (bspw. Ferienwohnungen in Deutschland) übers Jahr gemacht hätte. Da wird dann dieser Unterschied zwischen den o. g. Sparraten ggf. von Bedeutung sein.


    Natürlich kommt es nicht immer darauf an, dass man Geld ausgibt, um eine schöne Zeit und Erinnerungen zu schaffen, aber irgendwie halt auch manchmal schon 😂 Ich hoffe, man versteht, wie es gemeint ist..

    Hallo zusammen,

    ich (31) bin Mutter von zwei kleinen Kindern und mache mir aktuell viele Gedanken über unsere finanzielle Planung. Mein Mann würde unsere Sparquote gern weiter erhöhen, um noch besser fürs Alter vorzusorgen – was ich grundsätzlich auch richtig finde.

    Gleichzeitig frage ich mich aber, ob ich irgendwann rückblickend eher die verpassten Erlebnisse bedauern werde: die Reisen mit den Kindern, gemeinsame Ausflüge, kleine und große Abenteuer, für die man eben auch Geld (und Zeit) braucht. Ich frage mich manchmal, ob wir nicht jetzt die Lebensphase haben, in der Erinnerungen entstehen, die uns allen langfristig mehr geben als ein zusätzliches Polster in 30 Jahren.

    Deshalb richte ich meine Frage bewusst an die Älteren hier im Forum – besonders an diejenigen, die sich im Ruhestand befinden oder kurz davor stehen:

    Wenn ihr zurückblickt: Hättet ihr lieber etwas mehr gespart oder etwas mehr gelebt? Gibt es etwas, das ihr bereut – sei es finanziell oder emotional – wenn ihr an eure Jahre mit kleinen Kindern zurückdenkt?
    Gab es vielleicht sogar einen guten Mittelweg?

    Ich freue mich sehr über eure Perspektiven. Danke euch im Voraus fürs Teilen eurer Erfahrungen!

    Viele Grüße

    Ich würde auch definitiv Option 3 oder 4 wählen. Tendenziell vermutlich Option 4. Manchmal zahlt man einfach ein kleines Lehrgeld dafür, dass man zu einem späteren Zeitpunkt bessere/andere Entscheidungen trifft. Dies habe ich auch schon zweimal gemacht und nicht bereut. Besonders die von die angesprochenen Verwaltungsgebühren würde ich nicht weiter tragen wollen. Dann lieber einmal ein „vernünftiges“ Depot einrichten und vorher noch überlegen, wie dieses strukturiert sein soll.

    Das ist ein wichtiger Punkt, den einige nicht verstehen. Market Timing bedeutet nicht, dass man den richtigen Zeitpunkt trifft, sondern dass man auf den richtigen Zeitpunt wartet bzw. an seine Existenz glaubt.

    Und wie ist mit einer größeren Summe, als des sonstigen Sparplans? Ich habe eine Summe von 5000€ zur Verfügung, die ich aktuell auf meinem Extrakonto geparkt habe. Diese würde ich auch gerne in meinen bereits besparten MSCI ACWI fließen lassen. Überlege aber damit bis zum 01. zu warten, um sie gebührenfrei als Sparplan einfließen lassen zu können.