Als Argument zu seinem investitiongeschick würde ich noch was anmerken.
Wenn er nicht 500k sondern "nur" 300k gemacht hätte, würden er zwar nur 100k abdrücken müssen, hätte aber in Summe immernoch weniger. Er soll froh sein das er Erfolg hatte, den ihr jetzt beide verdient habt.
Dafür hättest du ihm bei einem Börsencrash mit deinem Tagesgeld lässig mal ausgeholfen. Denke nicht das du mit der Wimper geguckt hättest.
Ich (m) selbst bin jetzt erst 13 Jahre verheiratet, sind aber seit der Schule zusammen. Vermutlich auch aus dieser Situation heraus käme ich, stand jetzt,(ehrlich gesagt kein Ahnung wie das bei e7ne Trennung wäre) nicht auf die Idee meiner Frau weniger als die Hälfte zu geben. Vor allem wenn sie noch die Kindererziehung weiterhin größtenteils übernimmt.
Ich habe auch die finanzielle Dinge bei und übernommen, aber ich habe auch Spaß daran. Das man in der Ehe alle Aufgaben teilt, nach Talent und Neigung ist doch normal. Meine Frau führt die unangenehmen Telefongespräche für mich😅🤣. So endlos viele Kleinigkeiten macht der eine oder andere. Nur weil das ganze sich jetzt monetär auswirkt, sollte man seine Rolle nicht überhöhen. Es wird nur außer (Lohn-)Arbeit und Investment nichts vergütet.
Ansonsten wenn es dir so unfassbar wichtig ist und du dich gut abgesichert fühlst, biet ihm die Rentenpunkte an. Dafür dann aber der Rest 50/50. Dann hat er was fürs Ego. Oder nimm die Rentenpunkte und verzichte auf den heutigen Gegenwert. Wenn ihm das reicht wäre es der Schritt auf ihn zu der eigentlich schon zu viel ist. Aber wichtig ist das du damit Leben kannst. Glaube, aus dem was man liest von dir, du machst dir nicht übermäßig viel aus Geld.
Wenn er darauf nicht eingeht dann nimm alles. Ob du im Streit rausgeht mit zu wenig Geld, oder im Streit mit dem fairen Anteil rausgeht. Irgendwann wirst du dich sonst vermutlich ärgern das du dich unter Wert verkauft hast.