Beiträge von Naseweis

    Du hast ja sicher schon die verschiedenen Beiträge zu dem Thema gelesen. Leider gibst du trotzdem nicht gleich alle notwendigen Angaben:

    Hast du schon ein (oder mehrere) hier empfohlene Bücher zum Thema gelesen? Falls nein, wäre das der erste Schritt.

    Wie lange kannst/ willst du auf das Geld vom Bausparer verzichten?

    Ist dir klar, dass auch ein WeltETF in der Krise erhebliche Verluste erleiden kann?

    Anmerkung: Ich kann mir gut vorstellen, dass es Privatinvestoren gibt, die in ihrem Wohnort gut vernetzt sind und dadurch an Informationen kommen, die ihnen einen Vorteil verschaffen. Zumindest ist das bei uns so: Richtig gute Objekte werden gar nicht erst veröffentlicht. Ins Netz kommen eigentlich nur die Gurken.

    Das wäre auch ein Vorschlag von mir. Hier in meiner näheren Umgebung kommt man nur so an eine gute Immobilie.

    Ich würde aber auch die Portale weiter beobachten. Wenn ein Objekt lange drin ist, dürfte es sich zwar wie schon von anderen geschrieben um eine Gurke handeln. Aber das kann man dann auch für sich ausnutzen, denn der Eigentümer könnte zwischenzeitlich mürbe geworden sein und auf einen realistischen Preisvorschlag eingehen. Das Objekt sollte man bei der Besichtigung aber nie schlecht machen, das kränkt den Eigentümer und ist schlecht für die Verhandlung. Aber ganz deutlich sollte man auf die Renovierungskosten und evtl. weitere jetzt noch nicht sichtbare Mängel hinweisen und das die beim Preis eben auch berücksichtigt werden müssen.

    Weiter sollte das Objekt nicht zu weit von deinem Aufenthaltsort liegen, denn anders als ETFs können Mieter auch am Wochenende sich melden und kleine oder größere Katastrophen melden, man sollte dann nicht zu weit entfernt sein.

    Ich sehe vermietete Immobilien als zusätzliche Diversität, nicht als Konkurrenz zu ETFs. Sie machen aber erheblich mehr Arbeit als ein ETF.

    Sovereign im anderen Tread "Wie umgehen mit einem fehlenden Crash (oder so ähnlich 😁)

    "Zum anderen gibt es - nach meinen Erfahrungen - bei nicht wenigen Protagonisten einen (erheblichen) Unterschied zwischen nur vorab theoretisch durchgespielten (simulierten) Crashs - und dann einem tatsächlich live erlebten (realen) Crash - noch dazu mit eigenem relevanten Engagement in Aktien.

    Auch das Alter kann (nicht muß) eine Rolle spielen. Mit einem Humankapital (Alter 20, 30, 40 Jahre) "voll im Saft" und einem eher noch kleineren Depot kann sich ein MDD anders anfühlen - als mit 55 oder 60 + und einem schwindenden (oder gen Null tendierenden) Humankapital und auch größeren Depot.

    Für meinen Teil hatte ich diverse heftige Crashs beispielsweise am Aktienmarkt live und mit relevantem eigenen Engagement miterlebt (1987, 2000 ff, 2008 ff).

    Ich würde jede Wette halten, daß sich dann auch in einem solchen Forum - in weiten Teilen jedenfalls - der "Wind ziemlich dreht".

    Das hatte ich in 2000 ff und auch 2008 ff selbst oft genug beobachten können. Aus (selbst ernannten) " Hard boiled"-Jungs wurde (teilweise) "Himbeerbubis" und aus überzeugten "Buy and Hold"-Mädels dann "Schneeflöckchen"."

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Genau das habe ich bei früheren Crashs erlebt. Leute, die vorher nur ein Sparbuch hatten und dann alles auf Aktien oder Aktienfonds (ETF gab's noch nicht bzw. waren noch nicht so bekannt) setzten sind bei einem dicken Minus ausgestiegen und bis heute nicht mehr investiert.

    Du hast bisher keinerlei Anlageerfahrung, wie du schreibst, Geld auf dem Giro ist keine Anlage. Und jetzt im Alter willst du groß einsteigen. Kann man machen und die Strategie die du beschreibst ist nicht schlecht, aber wie wirst du reagieren, wenn's wirklich richtig hart kommt? Ich finde von 100 % Giroeinlage ist der Wechsel äußerst mutig, aber es ist deine Entscheidung.

    Sovereign ich hoffe, es ist für dich okay, dass ich deinen Beitrag hierher entführt habe, aber m.E. passt er perfekt.

    Naseweis, es ist OHB. Dachte nicht, dass das für die grundsätzliche Frage entscheidend ist. Aber offensichtlich geht es hier ja doch um Prognosen.

    Ich denke, dass du aus den neueren Antworten siehst, dass es wichtig war. Die Meinungen des Forums zu deinen Aktien kannst du jetzt in deine Meinungsbildung einbeziehen, aber die Entscheidung kann man dir nicht abnehmen.

    Ich würde bei dem, was du geschildert hast, auch zum Alleineigentum Mann raten. Du kannst dich ja finanziell beteiligen, so etwa im Betrag einer fiktiven halben Monatsmiete. Wenn die Beziehung auseinander gehen würde, musst du ausziehen, aber das ist dir scher klar. Ich denke, dass du dich nicht besonders absichern musst, weil du ja außer einem monatlichen Beitrag nichts leistet. Solltest du aber später z.B. die Einrichtung (mit)finanzieren oder deinem Freund ein Darlehen geben, solltest du unbedingt vorher mit ihm regeln, was bei Trennung damit geschieht.

    Ob du irgendwann später mit ins Grundbuch willst und zu welchen Konditionen, würde ich erst entscheiden, wenn es ansteht. Kosten für Notar und Grundbuch richten sich nach dem Zeitwert deines Anteils, Grunderwerbsteuer entsteht nur, wenn ihr dann noch nicht verheiratet seid.

    Ich verstehe so eine Reaktion nicht. Warum kann man solche Posts nicht einfach sein lassen und seine konstruktive Meinung zu einer Geldanlage über 300 K schreiben. Der eine BSV über 40 K hat damit nun wirklich nichts zu tun. So einen blöden Smiley kann man doch einfach sein lassen.


    Nur zur Klarstellung und bestimmt nicht was du lesen möchtest:

    Du bist in einem kostenlosen Forum von Laien, die ihre Meinung schreiben und nicht bei einem von dir bezahlten Berater, dem du Vorschriften machen kannst. Du hast hohe Ansprüche an das Forum, fühlst dich bei harmlosen Aussagen schon angegriffen, teilst aber selbst ordentlich aus. Ich habe den Eindruck, dass du nur Bestätigung suchst, das ist aber nicht der Sinn des Forums. Vielleicht bist du hier einfach falsch.

    Nach meiner Erfahrung rechnet sich das wieder, wenn der aktuelle Versorger den Wechselprämien der anderen eine eigene Treueprämie entgegensetzt. Das funktioniert oft auch dann, wenn Grundpreis und/oder Verbrauchspreis eigentilch höher sind. Aber vielleicht haben wir auch nur zweimal Glück gehabt.

    Falls erlaubt: kannst du bitte den Versorger mit Treueprämie nennen?

    Ich finde es traurig, dass immer Neukunden besser gestellt werden, egal ob beim Versorger, Tagesgeld, Handy etc.

    Wenn man bei Verivox über den jährlichen Verbrauch den besten Tarif gefunden hat ist und wechseln will, bekommt Vattenfall als Grundversorger das mit – und meldet sich in der Regel mit einem Angebot, das noch besser ist.

    Das dann jedes Jahr wieder machen, also am besten Tarife ausschließen, die eine längere Vertragsbindung haben als 12 Monate.

    Das ist mir neu, dass dann ein besseres Angebot als bei einem der Vergleichsportale angeboten wird. Ich habe bei Kündigung zwar auch immer ein günstigeres Angebot wie vorher erhalten, beim Vergleichsportal gab es aber noch günstigere Anbieter und ein Wechsel ist ja wirklich leicht.

    Jede Bank hat so einen "erweiterten Sicherungsfonds".

    Nein, das stimmt nicht, die meisten, aber nicht alle (und ich meine damit nicht die Sparkassen und Volksbanken). Deshalb ist es gut, wenn man über den Link in 1 prüft, ob die eigene Bank dabei ist. Es gibt nämlich auch Banken hier, denen man nicht gleich ansieht, dass sie zu einer anderen EU-Einlagensicherung gehören oder dem erweiterten "Zusammenschluss" sich nicht angeschlossen haben.

    Es kann auch umgekehrt laufen, wie bei unserer Erbengemeinschaft....8 Monate bis zum Zugriff auf Depot/Konten....guter Börsenanstieg in diesem Zeitraum, der Erbschaftssteuer und sonstige Kosten kompensiert hat.

    Wie immer im Leben, mal gewinnt man - mal verliert man.

    Genau, hier ist man der Glückspilz und hat Vermögenszuwachs, der von der Erbschaftssteuer nicht mehr erfasst wird, im umgekehrten Fall ist man der Pechvogel, das Depot ist weniger Wert und man bezahlt Erbschaftssteuer aus einem höheren Betrag.

    Lieber Tomarcy,

    ich habe es nochmals nachgeprüft und bleibe bis zum Gegenbeweis (bitte Aktenzeichen eines veröffentlichen obergerichtlichen Beschlusses) bei meiner Meinung. Ein angemessenes Haus ist Schonvermögen solange der Ehegatte darin lebt. In den meisten derart gelagerten Fällen wird irgendwann der andere Ehegatte ebenfalls ins Pflegeheim ziehen und dann entfällt der Status Schonvermögen für die Zukunft.

    Ich habe es so gelernt: Wenn du die staatliche Leistung zu Recht beziehst, dann darfst du alles Erlangte behalten, auch wenn du plötzlich über Nacht Millionär wirst. Nur für die Zukunft bekommst du halt nichts mehr. Ob das gerecht ist oder nicht, entscheide nicht ich.

    In vielen Fällen wird man sich aber über die Angemessenheit streiten und da kenne ich Fälle, wie du sie schilderst. Denn wenn man dann den sofortigen Verkauf verlangen würde, hätte man jemand zum Wohnungs- bzw. Obdachlosen gemacht.

    Eine Beratung durch Sozialverbände in Anspruch zu nehmen, schadet sicher nicht. Aber ich bleibe dabei, dass ein angemessenes Einfamilienhaus nach derzeitiger Rechtslage Schonvermögen ist, solange der Ehegatte weiter darin wohnt. Wenn der Ehegatte auszieht, entfällt der Schutzstatus, aber nur für die Zukunft, nicht rückwirkend.

    Was künftig sein wird, weiß weder ich noch eine Sozialberatung.

    Leider hat Habu nicht mitgeteilt, ob es ein Ein- oder Mehrfamilienhaus und wie groß die Wohnfläche ist, daher ist alles noch stochern im Nebel.