Beiträge von renizzle

    Hallo zusammen,

    Da meine Eltern das Thema leider über die letzten Jahre haben schleifen lassen, kam nach der ersten Schätzung das große Erwachen. Das Gebäude hat seinen Verkehrswert in den letzten 10 Jahren quasi verdoppelt. Klingt erstmal gut ist es aber nicht. Zumindest nicht für uns !

    Der Steuerberater des Vertrauens ist jetzt auch erst einmal im Urlaub und wir sind am Grübeln,

    In der Tat ist die Überlegung der Umwidmung die 200qm Regel in Anspruch nehmen zu können.

    Eine Umwidmung und Teilung in ein Zweifamilienhaus ist ebenfalls denkbar. Damit könnte eine Wohnung des Zweifamilienhaus geschenkt werden und in die zweite Wohnung dann selbst eingezogen werden unter Inanspruchnahme der 200qm Regel.

    Ich weiß gegenwärtig überhaupt nicht, was das Wohn-und Bürogebäude im Hinblick auf eine Schenkung/-Erbschaft bedeuten wird. Vielleicht hat es auch versteckte Vorteile ?

    Nur ewig Zeit für Umbau oder sogar eine Teilung des Gebäudes will wohl überlegt sein. Die Jüngsten sind die Beiden leider auch nicht mehr und zumindest meiner Mutter wäre eine zügige Umschreibung mehr als Recht. Der Herrn des Hauses stimmt dem Treiben zwar zu aber es möge bitte einfach sein.


    Vielleicht hat ja ein Forenmitglied eine ähnliche Konstellation anhand derer ich mich in der Zwischenzeit orientieren kann.


    Vielen Grüße

    renizzle

    Zum meiner Person:

    Ich bin das einzige Kind (37) meiner noch lebenden Eltern 71 und 73 Jahre und werde ab Januar 2026 Vater.


    Meine Eltern haben in 2013 ein Wohn-und Bürogebäude erworben und sind mittlerweile auch Eigentümer dieser Immobilie.

    Nun möchte ich möglichst zeitnah eine Schenkung, von 400k je Elternteil an mich selbst und zu je 200k an meine hoffentlich sehr bald geborene Tochter in die Wege leiten.

    Der Wohnbereich umfasst etwa 250qm und der Bürobereich etwa 400qm. Der Bürobereich steht seit gut einem Jahr leer, da sich einfach kein gewerblicher Mieter mehr findet (Kreis Groß-Gerau in Hessen).

    Die 250qm Wohnfläche bereiten mir aktuell auch recht wenig Sorge, im Hinblick auf die Freibeträge und die 200qm Regelung.

    Der Bürobereich dafür um so mehr, der mit 400qm zu Buche schlägt.
    Die Immobilie ist im Sommer 2025 nach dem Sachwertverfahren auf ~2,6..2,7 Millionen geschätzt worden.

    Als die 400qm Büroflächen noch vermietet waren, kamen da dann annähernd 60k Miteinnahmen pro Jahr zusammen. Beim Finanzamt scheint das Gebäude 40% Wohnen und 60% Gewerbe zu sein.

    Frage:
    Wie kann ich die Büroflächen erbschaftssteuertechnisch optimieren ?
    Wäre es vielleicht angeraten, die Bürofläche in Wohnfläche umzuwidmen ? Dann würde das ein sehr großes Einfamilienhaus ergeben.
    Oder aus dem Bürobereich eine zweite Wohneinheit machen, sodass aus dem Wohn-und Bürogebäude schlussendlich ein Zweifamilienhaus wird ?

    Vielen Dank im Voraus
    renizzle