Beiträge von Hmpf

    An der Diskussion erkenne ich den Unterschied zischen:

    a) Man verdient noch Geld, das bei einem Kursrückgang geschickt investiert werden kann, und lebt noch nicht von der Substanz.

    b) Es kommt kein Geld mehr rein und man muss allein von der Substanz leben.

    Im Fall b) führt jeder Kursrutsch zu Sorgen bzgl. Einschränkung der zukünftigen Möglichkeiten. Dem kann man eigentlich nur begegnen, wenn man außerhalb der Depotsubstanz genügend Spielgeld hat.

    Ich finde die Herangehensweise mit der Rechnung sehr gut.

    Ich bin auch sehr dafür, eine emotionale Entscheidung für eine Ausgabe immer anhnd einer Wirtschaftlichkeitsberechnung zu reflektieren.

    Erst dann weiß man, was man hat.

    Todkranke, millionenschwere Person ehelichen. 😄

    Willkommen im Club, ich musste auch mehrfach im Leben von vorne anfangen. Mittlerweile sehe ich in einem Neubeginn weniger ein Übel, sondern die Chance, alte Fehler hinter sich zu lassen und es diesmal richtig zu machen.

    Ich finde, du hast einen guten Plan. Erst den Notgroschen, damit du Spielraum gewinnst. Bis dann sind auch die finlen Konditionen für das AVD klar. Dann legst du mit Aktien los.

    Bis dahin verpasst du auch nicht viel, wir haben jetzt erstmal Krise.

    Wenn Strategy die Liquidität NICHT über den Verkauf von Bitcoin generieren sollte, sondern - wie du schreibst - durch andere Kapitalzuflüsse, dann ist das ein astreines Bilderbuch Ponzi-Sytem!

    Strategy hat übrigens alleine in der vergangenen Woche mehr als 1 Milliarde US-Dollar durch die Ausgabe der Vorzugsaktie STRC eingenommen ... :|

    Millionen Fliegen können sich nicht irren?

    Rendite wird nicht aus warmen, wohlfeilen Worten herbeigeglaubt, sondern aus nackten, harten Zahlen gerechnet.

    Wenn ich an das Geschäftsmodell von Strategy glaube ... dann wäre es vollkommen idiotisch, das Finanzierungspapier anstelle vom gleich Bitcoin zu kaufen. Denn von "meinem" indirekten Bitcoingewinn gehen 11% an die Anteilseigner ab.

    Außerdem, und das ist der systemimmanente Killer, muss Strategy zur Zahlung der Dividende kontinuierlich Bitcoin verkaufen (woher soll die Liquidität sonst kommen?) UND kontinuierlich IMMER teurer einkaufen (woher soll sonst der Gewinn kommen?).

    Wer halbwegs rechnen kann, macht einen großen Bogen um den Schwachsinn.

    Alles verkaufen, sofort, und nie wieder etwas mit Aktien machen.

    Oder: Abwarten und Tee trinken, weil man nur das Geld investiert hat, das man auf viele Jahre nicht braucht.

    Oder: Die Gelegenheit nutzen und nachkaufen, wenn es irgendwie machbar ist.

    So, Thread kann zu.

    Irgendwann musste es ja zu einer Niveauverschiebung kommen. Ewig würden die Schwankungen des MSCI World nicht so stabil beiben:

    Entweder wäre ich dann gerade liquide und die Kurse zögen davon.

    Oder: Ich wäre voll investiert und die Kurse brächen ein.

    Heute trat der zweite Fall ein, und meine Renditejagd ist vorerst beendet. Das Budget von 10% umgewidmeter Liquidität aus der Reserve liegt fest, mehr geht erstmal nicht.

    Problem? Keines. Die Papiere habe ich auch in einem buy and hold Depot, jetzt eben ein paar Anteile mehr.

    Bis dahin lief es übrigens reativ gut, deutlich über der buy & hold Rendite. In absoluten Zahlen aber bedeutungslos.

    Mal sehen, ob aus der Spekulation auf wenige Stunden bis Tage nun ein langfistiges Investment wird...

    😇

    Mein Portfolio-Mix ist flexibel und lässt sich entsprechend den aktuellen Bedingungen anpassen.

    Das heißt, du läufst dem Markt hinterher.

    Sinnvollerweise müsstest du deinen Mix auf die zukünftigen Bedingungen anpassen. Das kannst du aber nicht, und deshalb ist deine Strategie für die Tonne.

    Ich bin ein viel Trader...

    Das bin ich bald auch, aber ich handle nur einen einzigen ETF. Mehr ist bei breit gestreuten auch nicht nötig, da sie miteinander korrelieren.

    Aber wenn du Angst hast, irgendwo etwas zu verpassen, kaufe einfach für jede denkbare Lücke einen ETF und lass dann laufen. Dein Spaß sei dir gegönnt, eine Blaupause für ein Erfolgsmodell ist es nicht.

    Kann mich nicht erinnern, in den letzten 10 Jahren jemals mehr als 100 Euro Cash besessen zu haben. Jahrelang hatte ich definitiv nicht mehr als 25 Euro Bargeld zur Verfügung. ... Ich kann und will seit 20 Jahren alles mit Kreditkarte bezahlen und wo das nicht geht, gehe ich nicht hin.

    Ich bin allerdings mit Cash aufgewachsen und entsprechend im Umgang mit richtigem Geld geschult. Vielleicht kann ich nur deshalb so gut allein mit virtuellem Geld leben, wer weiß.

    Hallo Chris, woher weißt du, was die Wohnungen über den Kaufpreis hinaus wert sind?

    Immobilienrenditen waren die meiste Zeit sehr mau, du verzeichnest hingegen beeindruckende Wertzuwächse ... Hast du konkrete Kaufangebote vorliegen oder sind das (Makler)Wunschpreise?