Beiträge von Tobias1

    Also bei 6% erwarteter Rendite und 0,2% Kosten, nimmst halt 5,8%.

    Moin, damit oute ich mich wohl als komplett unerfahren: aber kann ich das so einfach rechnen?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird die TER auf das Fondsvolumen tagaktuell berechnet und abgezogen.

    Oder den oben schon erwähnten

    Fondsrechner zum Fondssparen

    Bei diesem Rechner wären das dann die "Verwaltungsgebühren"?


    Ich möchte insgesamt eine Vergleichsrechnung in Excel erstellen: ETF-Sparplan vs. Fondsgebundene Altersvorsorge. Ich möchte meinem Finanzberater vorrechnen, dass seine Empfehlung (Fondsgebundene Altersvorsorge) falsch war auch inkl. der ganzen Steuerthematik und Co.

    Mir ist kein Rechner bekannt, der den Kursverlauf und etwaige Ausschüttungen vorher sagen kann.

    Gehe zurück auf Los... :)

    Moin, da wir hier immer mit Annahmen rechnen, ist dies natürlich auch in diesem Fall so vorgesehen.
    Die tatsächliche Rendite lässt sich natürlich nicht vorhersagen.

    Hallo zusammen,


    kennt ihr einen guten und verlässlichen ETF-Rechner, welche sich die Kosten berücksichtigt?

    Ich möchte wissen wie viel ich am Ende meiner Laufzeit habe, wenn ich monatlich Summe X in einen ETF stecke, welcher y% Kosten hat.

    Vielen Dank für eure Tipps.

    Hallo zusammen,


    ich habe noch folgende Antwort von meinem "Verkäufer" bekommen:

    "Wir haben nun die angeforderten Restkosten Ihres Vertrags erhalten.

    Zur Veranschaulichung habe ich mit den erhaltenen Daten Ihre Excel (anbei) ergänzt."

    In der Excel hatte ich meine eingezahlten Beiträge mit den Jeweiligen monatlichen Kosten eingetragen und bin auf die o.g. Werte gekommen. Er geht davon aus, dass mein Beitrag 210€ ist.

    "Die Beiträge von 210 € werden durch die anfallenden Kosten im Schnitt auf 198,94 € reduziert.
    Wenn wir von 7 % Verzinsung p.a. nach BVI-Methode und einer Laufzeit von ca. 375 Monaten ausgehen, schmälern die offenen Kosten die Rendite um knapp 0,28 % p.a.,
    sodass wir entsprechend bei einer kostenbereinigten Wertentwicklung von ~6,72 % p.a. landen.
    Dies können Sie mit einem unabhängigen Tool wie auf https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php nachrechnen."

    Wenn ich das aber richtig rechne, dann habe ich doch über 5% Kosten (198€ im Verhältnis zu 210€). Und das mindert doch meine Rendite um diese 5%, oder?

    "Die Steuervorteile einer Fondspolice, Besteuerung des Unterschiedsbetrags bzw. des sogenannten Halbeinkünfteverfahrens zzgl. Teilfreistellung, sind durch den sogenannten Bestandsschutz gesichert.

    Die Besteuerung Ihrer Erträge in einem Investmentdepot nicht.

    Sollte z. B. die Kapitalertragsteuer angepasst werden, hat dies, zumindest im Depot, Einfluss auf:

    • Auszahlungen
    • Fondswechsel
    • Vorabpauschale

    Auf Ihr Vermögen in einer Investmentpolice hat dies keinen Einfluss.

    Zudem kommt:

    Sollte einer Ihrer Fonds/ETFs aus Gründen aus einem anderen Land emittiert werden, zum Beispiel durch eine Fondsfusion, so fällt im Depot eine volle Besteuerung Ihrer Erträge an.

    Auf Ihr Vermögen in einer Investmentpolice hat dies keinen Einfluss.

    Darüber hinaus:

    Sie wollen jedoch Ihre Anlage mindestens 1x wechseln.

    In der Ansparphase mag eine hohe Aktiengewichtung von Vorteil sein, da Sie Rendite benötigen und Schwankungen/Krisen/Crashes mit Zeit ausgleichen können.

    Kurz vor der Bezugsphase oder sogar in der Bezugsphase empfiehlt sich dies nicht.

    Hier sollte der Aktienanteil nach und nach auf 40/50/60% reduziert werden, sodass Ihr Vermögen auch in Krisenszenarien noch ausreichend erhalten bleibt.

    Umschichtungen gelten jedoch als Gewinnrealisierungen und werden im Depot voll besteuert.

    Auf Ihr Vermögen in einer Investmentpolice hat ein Fondswechsel keinen Einfluss."


    Diesen Absatz verstehe ich zwar, aber ich finde es schwer diesen zu bewerten. Was sagt ihr dazu?


    Vielen Dank weiterhin für eure Hilfe!

    Hallo zusammen,


    erstmal vielen Dank für die vielen Antworten.

    Wie alt bist du, wie lange noch bis zur Rente, um welche Anlage geht es genau, usw.

    Ich bin 36 Jahre alt und habe eine Fondsgebundene Altersvorsorge von der Continentale (Lifeline Invest - Fond Rente) seit 03/2016. Am Anfang hatte ich eine kleinere Sparrate in Höhe von 180€ (inkl. jährlicher Dynamik). Zwischen 05/2020 und 10/2023 habe ich den Beitrag auf Anraten meines Beraters auf anfänglich 570€ (inkl. jährlicher Dynamik) erhöht. Seit 08/2024 zahle ich keine Beiträge mehr.
    Per 08/2025 habe ich 37.300€ eingezahlt und davon wurden 10.860€ als Kosten (Abschluss- und Vertriebskosten und "Weitere Kosten") abgezogen. Sodass nur 26.440€ in den Fonds angelegt wurden.
    Laut Aussage der Continentale (mitgeteilt durch meinen "Verkäufer") habe ich folgende Kosten:

    - Noch zu tilgende Abschlusskosten: 87€

    - Verwaltungskosten auf den Beitrag: 4,4%

    - Verwaltungskosten auf die Summe der ausstehenden Beiträge (monatlich): 0,28%
    - Stückkosten (monatlich): 1€

    Liegt die Summe des aktuellen Guthabens unter oder oberhalb der derzeitigen Garantie?

    Das aktuelle Guthaben weiß ich leider nicht. Ich werde aber mal direkt bei der Continentale anrufen und nachfragen. Was wäre denn, wenn das Guthaben oberhalb oder unterhalb der Garantie (gemeint ist damit die garantierte Auszahlung?) liegt?

    Oder besparst Du Deine ETFs auch nur nach Bauchgefühl mit einer beliebigen Rate?

    Aktuell besitze ich noch keinen Sparplan auf ETFs. Ich wollte erstmal rausfinden, ob ich das Geld aus FGA raus nehmen soll und das dann in ETFs investiere oder, ob ich die FGA weiterlaufen lasse ohne Beiträge und neu mit einem ETF Sparplan anfange.
    Die Beitragserhöhungen hatte ich damals gemacht, da ich vorübergehend Geld übrig hatte und es in meine Altersvorsorge investieren wollte (Zinseszins Effekt und so dachte ich mir). Da hatte mein "Verkäufer" dann dazu geraten den Beitrag zu erhöhen.

    Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Also kannst Du nur aus dem nun vorhandenen Möglichkeiten die für Dich beste Option wählen.

    Da ich bisher weitestgehend blind meinem "Verkäufer" vertraut habe, erhoffe ich mir hier von euch Hilfe und Tipps, wie ich weiter vorgehen soll.
    Ich werde zeitnah den Rückkaufwert erfragen, um dann ggfls. alle Informationen zu haben, um die beste Option zu wählen.

    Ich hoffe ich habe alle offenen Fragen, soweit mir die Daten vorliegen, beantwortet.

    Ganz herzlichen Dank noch einmal! Ich werde mich ab sofort definitiv selbst um meine Finanzen kümmern und freue mich auf eure weitere Hilfe!

    Liebes Forum und liebe Finanztip-Community,


    ich habe gerade die Podacast Folge "Schluss mit dieser Versicherung (#266)" gehört.
    Darin wird beschrieben, dass eine fondsgebundene private Altersvorsorge höhere Kosten verursacht als eine ETF-Anlage.

    Mir wurde damals über einen Makler diese Form der Altersvorsorge nahe gelegt. Also hatte ich diese abgeschlossen.
    Zwischendurch habe ich einige erhebliche Beitragserhöhungen durchgeführt, weil dies angeblich so toll sein soll.
    Jetzt habe ich mir eine Aufstellung geben lassen über das investierte Kapital und die Kosten. Dabei ist raus gekommen, dass ca. 29% meiner Investierten Beiträge als Kosten abgezogen wurden.
    Mein Berater argumentiert dies mit den zwischenzeitlich viel höheren Beiträgen.

    Ich überlege jetzt zu ETFs zu wechseln. Aber was mache ich meinem bestehenden Vertrag für die fondsgebundene private Altersvorsorge? Mein Berater sagt, dass ich schon sehr viele Kosten gezahlt habe und es sich deswegen nicht lohnt den zu kündigen.

    Ich bin gerade sehr ratlos, wie ich hier weiter vorgehen soll.
    Hat jemand einen Tipp oder Hinweis?


    Vielen Dank schon mal

    LG Tobias1