Beiträge von CaVo

    Das erreichst Du am einfachsten, wenn Du Dein Vermögen rechtzeitig an die Kinder überträgst, es ihnen also schenkst.

    Ich finde die Idee ziemlich unsozial.

    ... Solltest Du pflegebedürftig werden, halte ich es für völlig in Ordnung, daß Du zur Bezahlung Deiner Pflegekosten erstmal Dein eigenes Vermögen einsetzt, statt daß andere Leute dafür bezahlen müssen, damit Du Dein Vermögen an Deine Kinder übertragen kannst.

    Was konkret war jetzt Deine Frage?

    Entschuldige, aber deine Replik verstehe ich nicht ganz. Es geht doch darum, dass man - um vermeintliche hohe Pflegekosten in spe bezahlen zu können - heute bereits eine Pflegezusatz-versicherung abschließen kann. Um die Lücke zwischen diesen monatlich zu erwartenden horrenden Pflegekosten und den zur Verfügung stehenden monatlichen Rentenauszahlungen schließen zu können. Und dafür heute bereits durch, ebenfalls monatliche, Versicherungs-beiträge vorzusorgen. Um das Vermögen zu erhalten (ohne es zuvor durch Schenkung beiseite zu schaffen.) Diese Möglichkeit gibt es, und die funktioniert eben so, wie alle Versicherungen funktionieren.

    Die Frage ist nur, welche Variante hier am besten ist: die Pflegezusatzversicherung oder die Pflegerente. Wurde hier aber bereits ganz gut erläutert (z. B. von Wanderslust). Vielen Dank dafür an alle!

    Hallo zusammen!

    Mein Anliegen wurde hier vermutlich schon mehrfach diskutiert: Wie sorge ich hinsichtlich nicht auszuschließender Pflege in spe bestmöglich vor (spät, aber wohl besser als nie - bin Jahrgang 1962), so dass die Rücklagen, die mal an die Kinder weitergegeben werden sollen, als Erbe möglichst erhalten bleiben. Die Beraterin einer Versicherungs-agentur gab zu bedenken, dass die eingezahlten, hohen monatlichen Beträge (200 € plus?) bei der Pflegetagegeld-Variante aus verschiedenen Gründen wie z. B. überraschender Sterbefall, Zahlungsunfähigkeit etc. halt verfallen, wohingegen bei der Pflegerente zwar ein anfänglich prominenter Betrag eingezahlt wird (sie sprach von 50.000 €), dieses Geld aber gesichert ist und verzinst wird. (Wie man damit allerdings dann vielleicht 5 Jahre Pflegeheim maßgeblich mitfinanzieren können sollte, hat sie mir nicht erläutert.) - Ich habe dies gerade bei meinem Vater erlebt, dessen sehr gute Pension von einem kleinen Zimmer in einem Pflegeheim mit Verpflegung von bescheidener Qualität schließlich komplett aufgezehrt wurde. Insgesamt, inkl. Pflegegeld - Grad 4, belief sich die monatliche Rechnung auf knapp 6.000 Euro. Das war megakrass. - - -

    Für eure Tipps, Erfahrungswerte und Empfehlungen wäre ich dankbar.

    Allerbeste Grüße für den Moment.

    CV