Also sooo schwierig ist das doch nicht:
Entweder betreibst Du zwei Jahre lang Tagesgeldhopping mit dem Vorteil, dass Du jederzeit an das Geld kommst, wenn Dein jetziges Auto doch schon früher die Grätsche macht - und dem Nachteil, dass Du Dir alle paar Monate einen neuen Anbieter aussuchen musst.
Rechne mal aus, wie viel die Zinsunterschiede ausmachen bei dem Betrag, der Dir vorschwebt bzw. welcher Betrag bis wann aufgelaufen sein könnte. Wir wissen ja nicht, ob Du an ein Gebrauchtauto denkst oder an eine neue Nuckelpinne oder an was gaanz tolles Teures.
Ich vermute mal, dass wir hier nicht von gigantischen Beträgen reden, so dass der Zinsunterschied gar nicht so sehr viel ausmacht. Wenn Du Dir die Hopperei sparen willst: könntest Du statt mit 2.000 Euro vielleicht gleich mit 2.500 Euro Tagesgeld starten? Bei Ascory gibt's nämlich dauerhaft 2,5 % auf Tagesgeld; es gab nur eine ganz kurze Phase, in der es mal nur 2 % waren, und die 2,5 % wurden auch gezahlt in Zeiten, in denen andere Banken nur lausige Tagesgeldzinsen boten. Haken ist bloß, dass Ascory eine Mindesteinlage von 2.500 Euro verlangt. Sobald die vorhanden ist, wird aber der ganze Betrag verzinst, nicht nur der Betrag, der drüber liegt.
ETF, geschweige denn Einzelaktie ... kann gutgehen, kann schiefgehen. Wäre m.E. nur dann eine Option, wenn Du nur noch auf einen Wink des Schicksals wartest, um dauerhaft auf ÖPNV oder Fahrrad umzusteigen.