Beiträge von Evaluise

    Evaluise : soeben (29.8.26) kam per Briefpost meine Förderzusage vom BAFA für meinen neuen R5, möglicherweise interessiert der zeitliche Ablauf

    Danke für die Info + gratuliere, dass es so gut geklappt hat + viel Spaß mit der schnuckligen neuen Kiste!

    Ich hab mich allerdings entschieden, meine Nuckelpinne bis auf weiteres zu behalten, denn außer dass sie Benzin braucht hab ich an ihr nix zu meckern.

    Ich persönlich verstehe es nicht, warum Ehepartner drei Girokonten besitzen und sich dann fragen, ob irgendetwas fair ist bei der Steuererklärung.

    Das versteh ich durchaus - was ich nicht verstehe, ist Katrins Frage. Fair wem gegenüber? Und geht es um die Verteilung der gemeinsamen Ausgaben, also wer wie viel trägt, oder um die Aufteilung der Steuererstattung oder worum überhaupt?

    Also sooo schwierig ist das doch nicht:

    Entweder betreibst Du zwei Jahre lang Tagesgeldhopping mit dem Vorteil, dass Du jederzeit an das Geld kommst, wenn Dein jetziges Auto doch schon früher die Grätsche macht - und dem Nachteil, dass Du Dir alle paar Monate einen neuen Anbieter aussuchen musst.

    Rechne mal aus, wie viel die Zinsunterschiede ausmachen bei dem Betrag, der Dir vorschwebt bzw. welcher Betrag bis wann aufgelaufen sein könnte. Wir wissen ja nicht, ob Du an ein Gebrauchtauto denkst oder an eine neue Nuckelpinne oder an was gaanz tolles Teures.

    Ich vermute mal, dass wir hier nicht von gigantischen Beträgen reden, so dass der Zinsunterschied gar nicht so sehr viel ausmacht. Wenn Du Dir die Hopperei sparen willst: könntest Du statt mit 2.000 Euro vielleicht gleich mit 2.500 Euro Tagesgeld starten? Bei Ascory gibt's nämlich dauerhaft 2,5 % auf Tagesgeld; es gab nur eine ganz kurze Phase, in der es mal nur 2 % waren, und die 2,5 % wurden auch gezahlt in Zeiten, in denen andere Banken nur lausige Tagesgeldzinsen boten. Haken ist bloß, dass Ascory eine Mindesteinlage von 2.500 Euro verlangt. Sobald die vorhanden ist, wird aber der ganze Betrag verzinst, nicht nur der Betrag, der drüber liegt.

    ETF, geschweige denn Einzelaktie ... kann gutgehen, kann schiefgehen. Wäre m.E. nur dann eine Option, wenn Du nur noch auf einen Wink des Schicksals wartest, um dauerhaft auf ÖPNV oder Fahrrad umzusteigen.

    Der „IMI“ geht jetzt schon unter

    ... was von mir aus nicht so wäre, wenn der bei ING nicht nur für nur 1,90 Euro bei >1.000 Euro angeboten würde, sondern auch als Gratissparplan. Wird er aber (zumindest in der ausschüttenden Variante) hartnäckig nicht.
    Den Global-Vanguard ziehe ich erst in Betracht, wenn es den bei der ING für 1,90 Euro oder als Gratissparplan gibt.

    Vorschlag auch angesichts Deiner überschaubaren Sparrate: alles in den Vanguard AllWorld und das Buch von Saidi lesen. Wenn Dir dann immer noch nach einem zusätzlichen nicht marktbreiten ETF zumute sein sollte, kann der gekauft werden, wenn mal "Extrageld" auftaucht: Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Steuererstattung oder sowas. Wahrscheinlich ist Dir nach der Lektüre aber gar nicht mehr nach einem zusätzlichen ETF zumute.

    Wenn die Hälfte Deines Vermögens in Tagesgeld liegt und die andere Hälfte in ETFs und Festgeld, hast Du mehr als 50 % in (so gut wie) sicheren Anlagen. Dieser Prozentsatz scheint mir ziemlich hoch; sofern Du nicht in einer Situation bist, wo ganz plötzlich enormer Finanzbedarf entstehen könnte (mir fällt gerade nur "übel sanierungsbedürftiges Haus" ein), denke ich, Du könntest mit 64 da etwas mutiger sein.

    Die KI meint: Lebensdauer 8-10 Jahre bei Mikrowellen…

    Könnte hinhauen ... zwar lebt meine schon länger, aber erstens älteres Baujahr (nach meinem Gefühl Faustregel: je frischer das Baujahr, desto schneller sind Geräte im Eimer) und zweitens kein Superduperkombigerät.

    Ich würde den alten Herd erst gegen das geplante Superduperkombigerät austauschen, wenn irgendwas Wichtiges daran wirklich kaputtgeht.

    Es ist in Sachen Nachhaltiogkeit oft die schlechtere Lösung, ein funktionierendes Gerät durch ein neues zu ersetzen, auch wenn es weniger verbraucht. Auch die Herstellung zählt mit

    - und möglicherweise sogar die Herstellung mehrerer Neugeräte. In den >30 Jahren, die mein olles Schätzchen schon einwandfrei läuft, hat meine Mutter zwei (oder waren's sogar drei? Überblick verloren ...) modernere Herde+Backöfen verschlissen. Auch das zählt sowohl zur ökologischen als auch zur ökonomischen Berechnung.

    80% kann gut erreichen, alles darüber ist schwer.

    Schön wär's ... aber trotz Speicher und halbem Dach voller Module kriegen wir das im Winter nicht hin und oft auch im Frühjahr und Herbst nicht. Vielleicht schaffen das Leute, die ihre Wäsche woanders waschen und sich nur per Lieferservice oder kalte Küche ernähren? Und wir haben noch nicht einmal eine Wärmepumpe oder ein E-Auto.
    Rückblickend gesehen wird sich angesichts unseres Alters die Anlage wohl nicht amortisieren.

    Momentum, Schmomentum ... es dürfte doch Einigkeit bestehen, dass die ursprüngliche Idee "90% Welt, 10% Momentum" nicht völlig blöd ist und es viele Kombinationen gäbe, die deutlich dusseliger wären. Also, Haparanpanda: mach hinne!

    Ich würde mir den Momentumkram alleine deshalb verkneifen, weil ich nicht kapiere, wie sowas funktioniert (Tomarcy, danke für die Erklärung weiter vorne in diesem Thread - genauer will ich's nicht unbedingt wissen). Ist vielleicht ein Fehler, vielleicht auch nicht.

    Wow. 12 x Festgelder die monatlich fällig werden. :/
    Lohnt sich das wirklich? Also Ertrag vs. Aufwand?

    Wenn man wie Börsenfeger und ich nur noch ein bisschen berufstätig ist => genug Muße hat: ja. So sehr viel mehr als fünf Minuten sind es ja nicht, selbst wenn man wie ich kunstvolle Listen nebst Papierablage führt, damit mir nix durchflutscht.