Beiträge von Evaluise

    Ich finde Sparpläne gut, eben weil jeden Monat gekauft wird.

    ... ohne dass ich mir jeden Monat den Kopf zerbrechen muss, ob ich nicht vielleicht doch einen anderen ETF oder sonstwas wähle, weil gerade jetzt doch wasweißichwas los ist. Und nach diversen Einmalanlagen find ich's auch gut, dass die Sparpläne - jedenfalls wenn man den richtigen ETF erwischt - keine Kaufgebühren kosten, denn ich bin bei ING und deren Einmalanlage-Kaufgebühren sind nicht neobrokermäßig.

    Angefangen mit dem hier: DE000ETF7011 , danach den heiligen Gral, danach den Spdr acwi imi. Ab Anfang des Jahres wieder neu.

    Sind ja alle nicht blöd, auch wenn ich mir den ...7011 verkniffen hätte => lass sie liegen und vor sich hinwachsen, bespar den 60/40er und gut ist. Zu Oster und Weihnachten Depot gucken, und wenn der Vergleich von 60/40 und 80/20 ergibt, dass der 80/20er viiiel besser gelaufen ist, überlegt es sich Deine Frau vielleicht doch noch anders und Ihr wechselt wieder. Ob's nun vier oder fünf Zeilen im Depot sind - was soll's.

    Dein Depot ist jedenfalls deutlich besser als das, was sich in meinem eigenen Depot tummelte, bevor ich endlich die Zeit gefunden habe, mich ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen. Erst dann kamen ein paar Optimierungsversuche, aber langsam beruhige ich mich wieder ... ähh, hoffentlich.

    Wie bekommt man den ständigen Optimierungsdrang in den Griff? Habt ihr da Tips. Ich habe sogar schon Exceltabellen für die dynamische Entnahme angefertigt, obwohl ich gerade erst wieder mit dem Vermögensaufbau anfange (krank?).

    Nö, zwar Blödsinn, aber nicht krank. Vermutlich wolltest Du Dich vor einer anderen Aufgabe drücken, die kurzfristig wichtiger, aber lästig gewesen wäre.

    Wie lange versuchst Du schon kunstvoll zu optimieren? Wenn's noch nicht so sehr lange oder oft ist: wahrscheinlich gibt sich das mit der Zeit, weil es Dir irgendwann auf den Keks geht.

    Achtung bei Revolut!

    Wenn man den verschiedenen Postings im Web so glauben kann, sperren die wohl öfters die Konten bei ungewöhnlichen Geldeingängen.

    Bei einer Auszahlung einer Erbschaft gehe ich mal von einem größerem Geldbetrag aus, ob man den so einer Klitsche anvertrauen will, muss jeder selbst wissen, ich würde das nicht machen.

    Na dann ist es möglicherweise sogar gut, dass ich (weil ich wegen so einer vorübergehenden Sache das Überweisungslimit nicht hochsetzen wollte) den Betrag in Häppchen splitte.

    Wo die Kleene ihr Girokonto (schon seit 'ner Weile) hat und ihr Tagesgeldkonto (erst kürzlich eröffnet) hat - null Einfluss. Aber mit einem Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank hätte das wahrscheinlich noch länger gedauert als die knapp zwei Monate, bis sie mit dem jetzigen Tagesgeldkonto endlich aus dem Quark kam.

    Die Steuernummer müsste sie vermutlich garnicht angeben, weil die Zinsen auch so ausgezahlt werden ... So oder so sollte sie definitiv ihre Steuernummer angeben + Freistellungsauftrag hinterlegen, um sich das Leben so einfach wie möglich zu machen ;)

    Laut Revolut-Website: nix Steuernummer => nix Zinsen. Immerhin weiß die Kleene ihre Steuernummer, ist ja schonmal was! Und mehr als sie per Mail + telefonisch mehrmals drauf zu stupsen, dass der Freistellungsauftrag wichtig ist, kann ich angesichts der ca. 500 km Entfernung zwischen uns nicht tun. Faktisch ist es aber für 2026 noch egal, weil der Zinsertrag da noch unter 1.000 Euro liegen wird.

    Danke an alle, die geantwortet haben! Der Thread kann von mir aus jetzt geschlossen werden.

    ... und könnte selbst das Steuer übernehmen!

    Bei dieser Formulierung hab vermutlich nicht nur ich gekichert ...

    Ich hab mich von der exUSA-Panik hier im Forum anstecken lassen und einen größeren Betrag in einen MSCI World exUS gesteckt. Bisheriges Fazit (kann sich natürlich im Laufe der Zeit mehrfach ändern): keine gute Idee => bis ich das Experiment wiederhole, müsste noch einiges passieren.

    Du hast bei Revolut nur eine IBAN für das Girokonto und erstellst ein Unterkonto für das Tagesgeldkonto. Dafür bekommst du aber keine eigene IBAN zugewiesen. Die Empfängerin muss selbst den Betrag auf das Tagesgeldkonto "schieben".

    Aha, danke! War meine Hoffnung doch berechtigt, dass mir hier geholfen wird.

    Die anderen haben ja recht damit, dass es nicht mein Problem ist und ich einfach überweisen soll und nach mir die Sintflut. Bloß mach ich mir halt Sorgen bei einer Erbin, die in puncto Geld ... öhh ... nicht die allerhellste Kerze auf der Torte ist. Die Erblasserin hat sich auch immer Sorgen um die Finanzen der (längst erwachsenen) Kinder und Kindeskinder gemacht, und anscheinend hab ich auch das geerbt!

    Okay, ich überweise jetzt peu à peu (häppchenweise wg. Überweisungslimit) das Geld aufs Girokonto. Ob die Kleene es dann auf die Reihe kriegt, a) das aufs Tagesgeldkonto zu schieben, b) der Bank ihre Steuernummer zu nennen, weil ohne Steuernummer keine Verzinsung, c) einen Freistellungsauftrag zu erteilen, ist ihr Bier.

    Diese Erbengemeinschaft ... die jüngste Erbin hat nun endlich bei Revolut, wo auch ihr Girokonto läuft, ein Tagesgeldkonto eröffnet, auf das ich ihren bisher aufgelaufenen Erbanteil überweisen soll. Bloß ist die von ihr genannte Kontonummer identisch mit der ihres Girokontos! Aus der Revolut-Website werde ich nicht so recht schlau: Kann es sein, dass es nur diese eine Kontonummer gibt und Revolut den Betrag dann weiterverteilt? Aber woher will Revolut denn wissen, dass genau dieser Betrag (anders als z.B. Lohnzahlungen) aufs Tagesgeldkonto soll?

    Ja, das könnte ich auch die Erbin fragen. Hab ich auch. Nach bisheriger Erfahrung kann es aber dauern, bis die reagiert. Und vielleicht ist hier im Forum ja jemand, die/der auch ein Girokonto und Tagesgeldkonto bei Revolut hat und mir aufs Pferd helfen kann?

    Doch Mischu, mit einem "Erwachsenen"-Buch lässt sich was kaputtmachen. Als ich (ist lange her!) zum ersten Mal in ein Finanzkrambuch reingeguckt habe, bin ich schon dran gescheitert, dass dort stand, ich müsse mir erstmal Gedanken machen, was ich denn vom Leben will und was für ein Mensch ich sein will und all sowas. Mit 18 und auch noch ein paar Jahre danach ist man aber noch im Selbstfindungsprozess - ich hatte auf praktische Tipps gehofft und hab das Buch gleich entnervt wieder zugeklappt.

    War aber vermutlich gut, denn damals hab es solche praktischen Bücher wie das von Saidi noch nicht und ETFs auch noch nicht, jedenfalls nicht als Massenphänomen.

    Wenn die Mutter gut mit Geld kann, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Tochter schon etwas abgeguckt hat.

    Bei uns 50/50 - ich ja, mein Bruder ... trauriges Thema.

    Nach Lektüre vom Kommer, Walz und Saidi, als ich drüber nachdachte, meinem Bruder anlässlich der Erbschaft ein passendes Buch zu schicken, würde ich ausschließlich das Buch von Saidi empfehlen, jedenfalls dann, wenn es sich um jemanden egal welchen Alters handelt, der eigentlich wenig Lust hat, sich mit sowas zu beschäftigen und dafür womöglich auch noch Konzentration aufzubringen.

    Vielleicht bin ich auch zu doof.

    Na dann sind wir schon zu zweit ...
    Ich denke, rechnerisch hast Du völlig recht. Nur eine Überlegung: Wenn das Depot nicht ganz so sehr abkracht, hindert das vielleicht einige Leute dran, alles panisch zu verkaufen und zukünftig alles nur noch in Tagesgeld zu stecken - und ihrer ganzen Umgebung zu erzählen, dass ETFs Mist sind.

    Wie gut, dass die ING mir die Entscheidung leicht macht: Sparplan läuft auf Vanguard FTSE-AllWorld, weil als Sparplan kostenlos. Und Einmalanlagen gehen auf SPDR-IMI, weil der zur Zeit nur 1,90 pro Transaktion kostet.
    Ohne diese Entscheidungshilfe würden mich die hiesigen Diskussionen seit dem FT-Umschwung tendenziell irremachen.