Vielen Dank für eure Antworten!
Balu Ich wünschte wirklich, ich hätte mich verrechnet und es wären nur 6,5 Jahre. 😉
@Achim Weiss Ich bin jetzt zur ING gewechselt. Ein Depot habe ich auch eröffnet und werde das Geld erstmal in den ETF A2PKXG (den thesaurierenden Vanguard FTSE All-World UCITS) investieren.
Klar war ich irgendwo zu naiv, der Trulla von der Sparkasse einfach alles zu glauben, das weiß ich jetzt auch. Ich habe mir das angesproche Buch von Saido schon bestellt, aber auch hier und in anderen Foren bzw. auf Seiten viel gelesen in den letzten Wochen.
Danne86
Die Kosten waren extrem hoch, ja. 3,5% Ausgabeaufschlag,Verwaltungsgebühren, TER und sicherlich auch irgendwelche Abschluss- und Vetriebskosten. Bezahlt habe ich 9.000€, in den Vertrag eingezahlt davon wurden nur rund 7.300€, das konnte ich in der App sehen. Der Rest waren dann wohl Gebühren. Das wurde aber alles vorher nicht offen kommuniziert. Es steht aber wahrscheinlich irgendwo im Kleingedruckten, ich hab es unterschrieben und damals einfach nicht gecheckt, weil es so intransparent ist.
Die Sparkassenfrau sprach jetzt zuletzt von 14% Rendite im Zukunftsplan 1 über die Jahre. Ich habe sie dann gefragt, was das pro Jahr bedeutet - ihre Antwort: das werten wir gar nicht so genau aus. Die 14 % waren die Differenz der Summe, die meinerseits in den Vertrag geflossen ist und dem aktuellen Tageswert des Depots, der da bei um die 8300€ lag. Ich habe es grob nachgerechnet, die tatsächliche Rendite müsste bei ca. 1,7% gelegen haben.
@Achim Weiss
Wir haben unser Haus über Wohn-Riester bei der LBS finanziert. Dies schon vor 2018. Dafür bekommen wir jeweils, also mein Mann und ich, jährlich die staatl. Zulage, der Kinderbonus fließt in seinen Vertrag auch mit ein. Und das weiß die Dame von der Sparkasse zu 100%, wir haben mit ihr genau darüber mehrfach gesprochen, schon vorher - und trotzdem hat sie mir den Zukunftsplan in 2018 angedreht. Ich konnte die Zulage ja gar nicht mehr dafür erhalten.
Der Abzug der Steuerrückzahlung geschah vermutlich, weil der Zukunftsplan als Basisaltersvorsorgevertrag ja steuerlich geltend gemacht werden kann. Durch die vorzeitige Auflösung muss ich jetzt alle in den Jahren erhaltenen Steuervorteile zurück zahlen, die Deka leitet das Geld wohl direkt ans Finanzamt. Auch das erwähnte sie nicht.
Die "neue Vertrieblerin" hat mir meine Frage "Was bedeutet eigentlich Ausgabeaufschlag?" übrigens so erklärt: Das sei eine Art fiktive Zahl, von der ich nur dann etwas mitbekomme, wenn ich am selben Tag kaufe und direkt wieder verkaufe. Über die Jahre sei der gar nicht relevant. Gut, dass ich mich vorher dazu schon eingelesen habe. Mir war da sofort klar, dass sie mich gerade einfach belügt.