Beiträge von Dpt

    Hallo,


    Ich habe etwas ähnliches bereits durchgespielt und mit Anwälten darüber gesprochen.

    Ihr müsst mehrere Dibge berücksichtigen. Die Bank muss eure Grundbuch Verteilung mitmachen und Kredit geben. Zum Teil geben Bankrn Paaren ungleich verteilte Kredite und zum Teil nicht. Banken werden zum Teil auch nur einer Person den Kredit „erlauben“ und trotzdem erlauben, dass beide im Grubdbuch stehen.

    Eine Grundbuch Eintragung/Aufteilung, die nicht zum Verhältnis des eingebrachten Kapitals bzw. übernommenen Kredits passt, ist eine Schenkung. Sobald diese 20.000€ bei nicht verheirateten übersteigt wird Schenkungssteuer fällig.

    bei uns wäre folgendes in der damaligen Konstellation gegangen Person A 95% Grundbuch, Person B 5% Grundbuch. Person A kriegt alleine den Kredit und ist alleiniger Kreditnehmer. Man schließt einen privaten Darlehensvertrag, der die Summe von 5% abdeckt zwischen Person A und B. Daneben vereinbart man eine Rückkaufpflicht für A gegen Überschreibung der 5% und Übertrag der 5% an A. Den Kaufpreis hierfür kann man festlegen, z.B. bisher gezahlter Kredit oder bisher gezahlter Kredit minus Nutzungsgebühr oder 5% nach Wertgutachten (dann hat man 4 stellige Kosten für ein solches).

    Insgesamt soll einen dieses Konstrukt vor einer möglichen Zwangsversteigerung bei Streit schützen. Ob es das am Ende wirklich tut, wird man eher erst am Ende sehen.

    Insgesamt ist es eine schwierige Situation, die ich vermeiden würde aber teilweise emotional für die Person mit weniger finanziellen Mitteln schwierig sein kann.

    Wenn ich Person B wäre, würde ich eher 0% tragen wollen und eine Miete (ohne Erhalt von Anteilen) oder anderen Beitrag im Leben vereinbaren. Ich persönlich bin aber auch überhaupt nicht davon überzeugt, dass ein eher luxuriöses EFH um das es ging eine besonders lukrative Wertanlage ist.

    Meines Wissens musst du für den Vertrag über Rückkaufpflicht oder Option (wäre alternativ möglich) zum Notar. Das ist nicht billig orientiert am Kaufpreis.

    Der private Darlehensvertrag geht meines Wissens auch beim Rechtsanwalt ohne Notar. Insgesamt sicher 4-5 stellige Kosten. Gutachten können je nach vertragsgestaltung dazu kommen.

    Falls ihr gemeinsam/separat Kredite nehmen solltet, können auch zusätzliche Kosten dazu kommen durch schlechtere Bedingungen für A und B.

    Beim Invesco braucht man einen Broker der über Xetra handelt, an den übrigen Börsen wäre der Spread auch hoch.

    Der Amundi hat die niedrigste Ausschüttung und eine schlechte Historie der Fondsgesellschaft was den Umgang mit den Kunden angeht.

    Der Vanguard ist günstig zu bekommen aber auch derjenige, der die schlechteste Performance von den vieren hat vermutlich aufgrund höherer TER.

    Ich würde zum Invesco tendieren, wegen vergleichsweise hoher Ausschüttung in Kombi mit niedrigen laufenden Kosten, aber am Ende macht man mit keinem der genannten wirklich etwas falsch.

    Welcher Broker bietet den Sparpläne über Xetra an für den Invesco? Bei Traders Place, Finanzen Zero und Consors finde ich es nicht.

    Ihr solltet nicht vergessen euch noch anwaltlich beraten zu lassen, wie ihr das ganze als nicht verheiratetes Paar verteilen wollt. Wenn ihr nicht wirklich bei allem genau 50/50 machen könnt oder wollt, kann das nicht einfach werden. Wenigstens ist der Gesantbetrag in diesem Fall relativ niedrig.

    Die Frage war ja, ob es finanziell dumm wäre, kein Eigentum zu erwerben. Darauf habe ich versucht zu antworten.

    Dass jeder mit seinem Geld macht, was er will, ist klar. Ich glaube nur, dass eine sehr hochpreisige Immobilie aus finanzieller Sicht keine Renditegarantie gibt und mit wenig EK gibt es eben auch Risiken wie oben genannt. Gegen Krankheit und Scheidung hilft auch die Kinderlosigkeit nicht.

    Aus eigener Erfahrung würde ich auch sagen, dass man auch als Paar mehr als 5k im Monat ausgeben, wenn man sich etwas gönnt. Das muss man halt alles gegeneinander abwägen. Parallel ein 7 stelliges Depot und eine 7 stellige Immobilie wird nur zur Rente klappen, wenn beide bis dahin durcharbeiten „können“ und werden.

    Meiner Meinung nach ist es finanziell überhaupt nicht dumm kein Eigenheim zu haben. Es ist meiner Einschätzung nach ganz vorrangig bis nahezu ausschließlich eine Lifestyle/Konsum Ausgabe und keine finanzielle Anlageinvestition. Vor allem in diesen Größenordnungen (1-1,5 Mio €), wenn es nicht gerade München ist, ist es nie einfach Käufer zu finden und ob die Lage und die Art der Immobilie in 20-30 Jahren immer noch vergleichbar wertvoll ist, lässt sich nicht prognostizieren.

    Die Demografie wird erst die nächsten 10-30 Jahre richtig zuschlagen.

    Ich sehe im Südwesten in mittelgroßen bis großen Städten zahlreiche EFH/teure Wohnungen, die sich jahrelang nicht verkaufen.

    Ich würde es also allein von den Lebensvorstellungen abhängig machen. Als Mieter mit großem Aktiendepot und hohem Einkommen hat man eine hohe Flexibilität und kann sich einen hohen Lebensstandard leisten auch bei unerwarteten Krisen.

    Durch eine sehr teure selbst genutzte Immobilie kann man das gefährden. Wenn Trennung/Scheidung/Jobverlust/BU eintreten und man kurzfristig eine für 1,5 M € gekaufte Immobilie nur noch für 1,0-1,1 los kriegt ist das ein ziemlicher Verlust, den man in so einer Situation verdauen können muss, bzw. Sich dieses Risikos bewusst sein sollte.

    Ich habe mich zu diesen Aspekten schon juristisch beraten lassen und mir wurde hier klar gesagt, dass bei 50/50 im Grundbuch aber finanziellem Missverhältnis in der Einbringung/Kreditübernahmr (z. B. 20/80) sofort Schenkungssteuer fällig würde sofern die 30% bei Unverheirateten über dem Freibetrag von 20.000€ liegen. Die Konstellation unverheiratet gemeinsam zu kaufen ist sehr problematisch und weist viele Tücken auf. Es kann auch in dem Fall meiner Einschätzung noch passieren, dass auch eine nicht angezeigte Schenkung als Problem noch im Verlauf hinzutreten könnte.

    skyliner905

    Hat es dann bei dir mit dem Wechsel in die GKV geklappt?

    Weiß jemand, wie eine Elternzeit ohne Beschäftigung und ohne Bezug von Elterngeld behandelt würde? Träte hier auch die GKV Pflicht ein bzw. Könnte man aus der PKV zurück in die GKV


    Also konkretes Beispiel:

    Mann und Frau beide über JAEG und beide PKV. Frau geht in Mutterschutz und nimmt erstmal (8,10 oder 12 Monate) komplett frei und arbeitet erst danach wieder in Teilzeit (unter JAEG). Ab welchem Zeitpunkt wäre der Wechsel PKV -> GKV bei ihr Pflicht bzw. Möglich?


    Da der Thread nicht so alt ist und skyliner905 letzte Woche noch eingeloggt war, hoffe ich, dass die Reaktivierung des Threads hier hilfreicher sein könnte als ein neuer.

    Vielen Dank für euren Input.

    Normalerweise sollte bei kombinierten Versicherungen die Rürup Basisrente 51% ausmachen. Kannst du diese aktuell von der Steuer absetzen? Falls ja, musst du es genau durchrechnen ob es lohnt einen Kombivertrag zu haben oder nicht. Meist nicht. Erst recht nicht, wenn du es gar nicht absetzt, da z. B. Die möglichen Bettäge durch andere Versicherungen verbraucht sind. Bei Beamten eher unwahrscheinlich meines Wissens.

    Bei der Bewertung der BU wirst du meiner Einschätzung nach nicht um ein Gespräch mit spezialisiertem Berater Drumherum kommen und musst in Anbetracht deiner Gesubdheit betrachten, welche Alternativen Angebote du kriegen kannst. Da du jetzt dann sowieso eine DU brauchst, ist das ganze sowieso neu zu betrachten. Auch dürfte der bisherige Betrag keinen Sinn machen.

    Unter Altersvorsorge verstehst du ein Haus in dem du in 15-20 Jahren (oder wann genau?) leben willst? Für mich persönlich gäbe es da zu viele Unsicherheiten, so dass ich mir nicht so einen Klumpen ans Bein binden wollte für einen Zeitpunkt so weit in der Zukunft, so dass extrem viel passieren kann, dass man es doch nicht bewohnen will.

    Es gibt jede Menge Rechner online mit denen du es dir ausrechnen kannst, welche Summe, wie lange getilgt werden muss.

    Eine Immobilie zum selber bewohnen ist zu einem überwiegenden Teil Konsum/Lebensstil. Da bewertet jeder anders, was sich lohnt. Aus Vermieter Sicht lohnt sich ein möglichst gutes Verhältnis von Kaufpreis zu Jahreskaltmiete. Dein geschildertes Beispiel dürfte das nicht erfüllen meiner Einschätzung nach. Wenn du sowieso erst in 15-20 Jahren einziehen willst, würde ich bis dahin möglichst viel Kapital aufbauen z. B. Mit Aktien ETF und dann könntvihr in Abhängigkeit eurer Wünsche, finanziellen Möglichkeiten und der Immobilienpreise der Zukunft (ich vermute auf die Kaufkraft bezogenen werden in 15-20 Jahren viele Immobilien günstiger sein als heute, habe aber auch keine Glaskugel) entscheiden, wie ihr eure Wohnsituation gestalten wollt.

    Du solltest einen Kaufvertrag bzw. Nachweis über den Verkauf haben und aufbewahren. Als ich einmal ein Auto bar verkaufen musste, bin ich direkt mit Geld und Verkaufsvertrag zur Bank, die diesen natürlich als Nachweis sehen wollte, da es über 10000€ waren. Theoretisch könnte irgendwann trotzdem noch eine Nachfrage vom Finanzamt kommen, daher empfiehlt es sich den Nachweis gut aufzubewahren. In meinem Fall kam aber nie eine Nachfrage. Wenn du das Geld bisher nirgends eingezahlt hast, wirst du den Nachweis schon hierbei benötigen, sofern der Betrag die entsprechende Höhe haben sollte.

    Hallo allerseits,


    vielen Dank für die Rückmeldungen. Habe jetzt Zeit gefunden mir zumindest die seit Übertrag gelaufene Performance im Vergleich zu anderen ETF auf den Index anzusehen. Ein klarer und konkreter Performance Nachteil lässt sich daraus bisher nicht ableiten bzw. berechnen. Insofern werde ich den ETF nicht verkaufen aber würde falls ich wieder in Euro Stoxx 600 investieren wollen sollte, einen anderen ETF hierfür nehmen.

    Insgesamt für mich wieder eine Lehre, dass es insgesamt bei größerem Portfolio und langer angepeilter Haltedauer auch bei identischen bzw. ähnlichen Schwerpunkten (auch Welt Indizes) günstig ist etwas zwischen verschiedenen ETF und Anbietern zu streuen, damit man bei Übernahmen, Wechseln, Anpassungen der TER ebenfalls seine Risiken diversifiziert hat.

    Am IPhone kann ich Schriftgröße anpassen, allerdings ist die Forumsübersicht gut und nur der Text im Beitrag zu groß. So muss man dann immer wieder die Schriftgröße anpassen. Wäre angenehmer, wenn Übersicht und Beiträge selber ähnlich groß wären wie früher.

    Danke für die Rückmeldung. Ich brauche den Euro Hedge auch nicht und verstehe auch nicht, wieso das 2024 eingeführt wurde.

    Kann ich denn irgendwie die genauen Kosten durch das Hedging zumindest seit der Umstellung herausfinden?

    Mit Chat gpt habe ich es simuliert wie sich Verkauf und Neuanlage in einen anderen ETF auswirken würden. Bei Annahme von 0,5% zusätzlichen Kosten durch das Hedging würde es bei einer angenommen Rendite zwischen 5 und 7% (ohne Hedge) ca 10-12 Jahre dauern bis ein Break Even erreicht wird. Der steuerliche Nachteil erscheint mir daher schon relevant und es wäre gut für eine Entscheidubg die Hedging Kosten genauer bestimmen zu können.

    Der ETF LYX0WH auf den Euro Stoxx 600 war früher eine Empfehlung von Finanztip für einen ausschüttenden ETF auf den Euro Stoxx. Ich habe diesen eine zeit lang bespart.

    Anfang 24 wurde er übertragen. https://s.wmdaten.de/?d=11993
    Jetzt ist dieser als Eur hedged monthly geführt, was er vorher meiner Meinung nach nicht war. Für jemanden aus dem Euro Raum ist Eur hedged meiner Einschätzung vergeudete Kosten oder wie seht ihr das? Kann ich abgesehen von der TER und der Performance im Vergleich ableiten, wie viel Performance dieses Hedging kostet?

    Meine Buchgewinne sind im mittleren 5-stelligen Bereich, so dass bei einer Umschichtung relevante Steuern anfallen und Zinseszinseffekte verloren gehen würden. Gibt es hier noch andere, die diesen ETF hatten/haben und sich hierzu Gedanken machen? Wie habt ihr euch entschieden? Behalten oder auf einen anderen ETF gewechselt?

    Ich hänge mich auch mal hier an. Ich habe früher auch den LYX0WH bespart, der Anfang 24 übertragen wurde. Jetzt ist dieser Eur hedged monthly, was er vorher meiner Meinung nach nicht war. Für jemanden aus dem Euro Raum ist Eur hedged meiner Einschätzung vergeudete Gebühren oder wie seht ihr das?

    Meine Buchgewinne sind im mittleren 5-stelligen Bereich, so dass bei einer Umschichtung relevante Steuern anfallen und Zinseszinseffekte verloren gehen würden. Gibt es hier noch andere, die diesen ETF hatten/haben und sich hierzu Gedanken machen? Wie habt ihr euch entschieden?