Wie sieht denn dein Rechenbeispiel aus?
Beiträge von spopovic
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Um welche Beträge geht es euch denn hier? Man hat ja in aller Regel ein kleinen Puffer von ein paar tausend für Notfälle, da gehört für mich der Neuwagen nicht dazu sondern der billige gebrauchte ums Eck. Daher würde ich sagen, alles was über 10 000 oder 15 000 Euro hinaus geht lohnt kaum vorzuhalten?
Investitionen in/ab dieser Höhe sind bei mir in der Regel planbar. Da es planbar ist kann ich das meinem empfinden nach auf den etf abstimmen und notfalls kann ich die Investition auch mal 1-2 Jahre schieben wenn der etf gerade nicht mitspielt.
Daher ist meine Strategie die 15 000, auf dem Tagegeld oder ähnlichem für 2% oder was es eben gibt liegen zu haben. Mit dem Wissen, dass ich damit auch Geld verliere durch Inflation.
Für die größeren Beträge minimieren ich das Risiko damit, dass ich früh genug und flexibel die Ausgabe plane. Als Beispiel das neue Dach. Das kann man ja auch mal 2, 3 Jahre eher machen lassen wenn z.b. der etf gerade gut steht. Oder wenn er schlecht steht eben 2, 3 Jahre später.
Vielleicht wäre das noch ein Ansatz wie man es regeln kann?
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Da fällt mir noch was zur Flexibilität ein. Ist man in der auszahlungsphase gezwungen stur auszuzahlen und kann dabei kicht 1 oder 2 Jahre aussetzen um schlechte Jahre auszusetzen?
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interessant, da muss man dann eben sehen was kommt. Wenn man aber ohnehin nicht mehr als die Betreibe bis zur Obergrenze der staatlichen Förderung als Schonvermögen geltend machen kann dann wird der monatliche Sparbetragt die 150€ nicht überschreiten. Das wäre so oder so für mich ein kleiner Teil von dem was ich weg lege.
Der steuerliche Vorteil für alles was darüber hinaus geht, also bis man die 570€ erreicht kann interessant sein. Aber ob es das auf lange Sicht wirklich ist/sein könnte müsste ich noch vollständig recherchieren.
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Da muss man jetzt konkret am Fall „arbeiten“. Viele Riesterverträge lassen gem. der Vertragsbedingungen zu, dass man auch mehr einzahlt als für das Erlangen der maximalen Zulage nötig ist.
Dann kann man also in 2026 eine größere Summe einzahlen und 2027 alles übertragen lassen.Die Pfändungssicherheit gilt zumindest beim av Depot wohl nur bis zum staatlichen geförderten Deckel. Demnach wäre die Idee 40k reinzuzahlen erstmal Unsinn sofern es um die Idee geht pfändungssicher mit dem Geld zu sein.
Was wohl passiert wenn man die 40k in die Riester einzahlt und von dort dann ins av-depot überträgt?
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Mir scheint die meisten schauen dann doch auf die Rendite und bewerten das lohnenswert danach. Meine Überlegung zielt aber auch darauf ab das Geld Pfändungssicher zu haben, wieso auch nicht das Risiko mit diesem Hebel reduzieren? Wieso zieht das "keiner" in die Überlegung mit ein, übersehe ich etwas?
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Ich hab mich natürlich auch erkundigt welche Rentenlücke auf mich zukommen wird/könnte und dementsprechend Entscheidungen getroffen ein world zu besparen. So wie es hier mehr oder weniger alle anderen eben auch machen.
Ich gehe beim AV-Depot derzeit von 0,8% Kosten aus um nicht zu optimistisch zu sein. Zusätzlich hatte ich den Gedanke in das AV-Depot zum Start insgesamt 100 000€ einzuzahlen (die 60k aus der Riester und 40k aus meinem freien Depot). Geht man von einer mittleren Rendite (5,2%) aus hätte ich mit 67 rund 450 000€ im Depot.
Entnehme ich dann 30% zu Beginn sind das nach Steuer ca. 100 000€ und die monatliche Auszahlung nach Steuer rund 1400€ nach Steuer.
Nehme ich noch die Inflation in die Betrachtung mit auf kommen einmal ca. 80 000€ und monatlich 900€ raus in heutiger Kaufkraft.
Also zumindest in etwa. Das ist etwas ernüchternd aber auch einigermaßen realistisch gerechnet. Trotzdem ist es schon mal ein relevanter Betrag zur Aufstockung der Rente, besonders wenn ich den Fakt dazu nehme dass das Depot bisher vor Pfändung geschützt ist.
Ich komme hier immer wieder auf den Gedanke, dass das so schlecht vielleicht doch nicht ist?
Den das frei private Depot kann man auch komplett verlieren wenn es mit z. B. im Lebensalter von 50 schlecht mit dem Job aussieht und man abrutscht. Gerade dieser Fakt treibt mich da eben schon sehr um...
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Das werde ich schon so machen. Mich interessiert aber auch sehr was andere so machen da im Freundeskreis das Thema Finanzen und Vorsorge nicht sonderlich diskutabel ist.
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Hallo,
ich hab derzeit noch eine Riester die stillgelegt ist aber einen Wert von rund 60k hat. Ich hadere schon lange damit es einfach liegen zu lassen oder abzulösen und in ein World ETF zu stecken. Einer der großen Pluspunkte warum ich das bisher nicht gemacht habe ist dass das Geld in der Riester vor Pfändung geschützt ist, also eben im Fall des Falles bei Bürgergeld nicht aufgebraucht werden muss. Ob das jemals relevant wird oder nicht ist natürlich eine Frage die man nicht beantworten kann. Aber zur Risikominimierung kann man den Punkt meiner Ansicht nach durchaus ins Spiel bringen.
Nun soll ja das AV-Depot kommen und ich hab dazu etwas eingelesen und mit derzeit verfügbaren Rechnern rumgespielt. Die 150€ für die max. Förderung wäre dafür eine Grundlage und für mich machbar. Es scheint aber so dass ich beim AV-Depot maximal Kosten von 0,8% haben dürfte damit es sich lohnt.
Bleibt denn beim AV-Depot nun wirklich noch der Fakt stehen dass es Pfändungssicher ist?
Gibt es schon erste "Pre-reads" wie künftige Verträge der Anbieter aussehen werden und was die Kosten angehen wird?
Habt ihr schon mehr oder weniger entschieden das AV-Depot zu nehmen/wechseln oder ggf. auch klar dagegen und wieso diese Entscheidung?
Bei der Entnahme habe ich garantiert die Hürde, dass ich nicht alles auf einmal auszahlen kann? Das habe ich in meiner derzeitigen Vorstellungskraft zwar ohnehin nicht vor aber man weiß ja nicht was kommt und ob sich diese Meinung mal noch ändert.
Alles in allem scheint mir das ganze AV-Depot schön gedacht. Aber der Ablauf des ganzen wirkt für mich nach und nach doch nicht so überlegen wie man zuerst denkt und ich bin derzeit an dem Punkt dass auch hier fast nur der Punkt der Pfändungssicherheit bestehen bleibt. Alles andere ist kompromissbehaftet und ggf. einfach nachteilig
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Ich denke du verschätzt dich da etwas . Angenommen die USA werden zum faild state. Logisch rauschen deren Kurse ins bodenlose. Und ebenfalls würden diese in so einem Szenario lange nicht mehr nach oben kommen. Ein Europa hingegen rauscht erstmal mit nach unten ist aber nicht faild und damit bleiben produktionsfähige Strukturen erhalten. Es fehlt nur der Absatzmarkt und dieser wird sich in so einem Szenario zügig innerhalb einiger Jahre neu bilden. Daher gehe ich davon aus, dass der Kurs eines eurostoxx600 zwar schon hart fällt und auch eine Zeit brauchen wird bis er wieder hoch kommt aber kein Vergleich zu dem US Markt welcher ja nachhaltig zerstört ist.
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Fang an darüber zu reden wie toll ein Motorrad ist und bau nach und nach die Konsequenz auf dass du unbedingt zum Geburtstag ein Motorrad haben willst
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Was hab ich denn nicht verstanden?
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Man kann es auch so machen, dann man Anfang des Jahres die wirklichen Fixkosten für das Jahr ermittelt und dann auf den Monat umlegt. Das System haben mit Joshi und Brunhilde aus dem Yogakurs erklärt.
Die haben jährlich 6000 Euro richtige Fixkosten und Brunhilde hat einen Dauerauftrag über 250 Euro Anfang des Monats von ihrem Girokonto eingerichtet.Würde empfehlen Vorkasse zu machen und entsprechend 7% Zins auf den vorgestreckten Betrag zu legen.
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In meiner letzten Beziehung gab es ein gemeinschaftskonto auf dieses hat jeder die Hälfte der Lebenshaltungskosten eingezahlt + Urlaub. Der Rest war getrennt und mir war egal was sie mit ihrem Geld macht und ihr was ich mit meinem mache.
Für mich die einzig wahre Aufteilung und was anderes würde ich auch nicht mehr wollen. Selbst dann wenn sie Millionen hat will ich da kein Cent von
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Ich bin aber nicht derjenige der die Meinung vertritt dass man zu Rente 1 Mio. Im Depot braucht.
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Hört sich wild an wie mit Zahlen um sich geworfen wird. Heute braucht der Rentner also schon 1 Mio. In 30 Jahren dann rund 2 Mio....
Wer von euch ist eigentlich in der Lage die prognostizierte Rentenlücke zu schließen? Hat schon mal wer gerechnet wie und ob er die Zahlen die nötig sind erreicht?
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Ich bin jetzt schon in Rente, aber wenn ich jetzt für mich in 30 Jahren rechnen müsste, dann:
würde ich von 1 Mio€ im Depot ausgehen, wenn noch andere Renten (DRV. bav, etc.) dazu kommen. Fallen die flach sollte es wesentlich mehr sein. Und dann mal alle 5 Jahre überprüfen wo man ist. Wenn sich dann wieder zuviel ansammelt, dann arbeitsmäßig kürzer treten. Wenn es später nicht reicht ist man in den Ars** gekniffen. und die letzten 18-36 Jahre jeden Pfennig, ne cent, oder was es dann gibt, umdrehen zu müssen macht auch keinen Spaß.Wenn man von einer Millionen mit 67 ausgeht dann braucht man also mit
55 Jahren 500 000€
43 Jahren 250 000€
31 Jahren 125 000€
19 Jahren 62 500€
Wer einen dieser Schnittpunkte hat der braucht sehr wahrscheinlich keine weitere Einzahlung machen. Trotzdem wird man das Ziel erreichen.
Man kann natürlich weiter machen oder aber das anlageziel hinterfragen. Gerade wenn es darum geht weiter anzulegen heißt es ja nicht dass man gar Jacht mehr anlegt
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Kann "man" das? Ich könnte sowas nur, wenn durch das vorhandene Vermögen mein Auskommen ab heute bis zum vermuteten Ableben gedeckt wäre.
Man sollte abstraktes Denken doch beherrschen oder findest du nicht? das führt dazu einen Standpunkt aus verschiedenen Perspektiven zu bewerten und Abschätzungen zu daraus zu ziehen. ich mache das gern, mag sein dass eine Entscheidung dann etwas zeit braucht, aber es ist ein Hilfsmittel welches mir schon viele jahre dazu verholfen hat sehr gute Entscheidungen zu treffen
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Das ist meiner Meinung nach zentral, um deine Situation überhaupt seriös bewerten und deine Eingangsfrage beantworten zu können.
Inflation von 2 % (eher 3 %) wurde berücksichtigt? 2.000 Euro sind in 30 Jahren nur noch 1.110 Euro wert ... Bei 3 % 820 Euro. Der Kaufkraftverlust beträgt somit über 58 %, wodurch sich der reale Wert deines Geldes mehr als halbiert.
Soweit es halbwegs seriös möglich ist ja, es wurde berücksichtigt. Man kann sich natürlich in den Wahnsinn treiben und sagen man wird 4% Inflation erleben. Oder annehmen dass man 110 jahre wird oder...
ich hab das für mich durchgerechnet auf Basis der Durchschnittswerte die bekannt sind. ich gehe auch davon aus, dass ich nicht weit über die durchschnittliche Lebenserwartung kommen werde. das sind natürlich Punkte die jeder für sich bewerten und damit in seine Rechnung einfließen lassen muss. Der eine macht so der andere anders.
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Kann es nicht in beiden Fällen positiv sein?