Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen! Das hilft mir ungemein, sich mit den Themen tiefgreifender zu beschäftigen und meine Gedankengänge kritisch zu hinterfragen.
Es scheint so, als ob sich bei dem Ziel der 50-60k beim Tagesgeld die Geister scheiden. So oder so muss ich das letzten Endes mit mir selbst ausmachen.
Mit gefülltem Depot sollte das leichter gehen als ohne. Denn das Geld was du 30 Jahre vorher in Tagesgeld angelegt hast, dürfte bis dahin rund ein Drittel (habe es nicht nachgerechnet) an realem Wert verloren haben. Demgegenüber hast Du beim Depot die Aussicht, dass das Geld bis dahin real verdoppelt hat.
Zusammenfassend also, das verfügbare Geld nach Möglichkeit beim Depot anlegen anstatt Tagesgeld. Das leuchtet absolut ein. Du argumentierst weiter oben, dass bis auf Wasser- und Heizleitungen die Hausinstandhaltungskosten i.d.R. planbar sind. Auch dem stimme ich vollkommen zu. Meine Sorge allerdings: Wenn mal eine höhere Ausgabe/Investition das Tagesgeldkonto auf einen Schlag (fast) aufzehrt, ist man beim Aufbau der Rücklagen, welches durchaus bis zu zwei Jahren dauern kann, gegen ein zweites "zeitnahes" Großereignis ungeschützt. Vielleicht bin ich einfach nur zu vorsichtig. Ich frage mal anders: Wie genau würdest du vorgehen? Welchen Betrag beim TG ansetzen und den Rest aufs Depot-Konto überweisen?
TG-Hopping? Willst Du damit die max. am Markt mögliche Rendite erzielen und dafür den Aufwand treiben?
Warum denn nicht? Recherche über Vergleichsportale geht innerhalb von Minuten, insbesondere wenn man die Filter zur Selektion von Kriterien nutzt und bereits weiß, welche Banken man will oder nicht will (Stichwort: Währungsrisiko, Quellensteuer). Ein Bankkonto zu eröffnen dauert mit der eID etwa... 10 Minuten? Angenommen, die jeweiligen Aktionszinsen gelten mind. für 3 Monate = Bankenwechsel vier Mal p.a. = 40 Minuten p.a. Aufwand. Mit brittys Vorschlag, Raisin zu nutzen, geht das vermutlich noch schneller. (Danke britty dafür!
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Vielen Dank, fotoman und Leacwi für den Alternativ-Vorschlag zum Geldmarkt-ETF. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob das bei der ING eine gute Alternative ist. Derzeit habe ich ein TG-Konto mit 2,9% Aktionszins sowie monatlicher Ausschüttung und habe für 6 Monate erstmal "Ruhe".
Aber wenn Du 1000 € pro Monat ins Tagesgeld steckst, kannst Du nicht für die gleichen 1000 € ETF-Anteile kaufen und umgekehrt.
Ich merke, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Aber genau das haben wir vor. Auf dem Tagesgeldkonto liegen derzeit 30k. 1000 Euro jeweils fürs Tagesgeld und ETF-Anteile wären geplant, also insgesamt 2000 Euro, solange die Lebenslage es zulässt. Stehen größere Anschaffungen an, wird der ETF reduziert oder pausiert und das TG-Konto allmählich wieder aufgefüllt. Hat das Tagesgeld sein (derzeitiges) "Ziel" von 50-60k erreicht, werden die 2000 Euro voll in den ETF-Sparplan investiert. Ich bin jederzeit offen für Verbesserungsvorschläge.