Meine Tochter arbeitet nicht in der Werkstatt. Sie hat mit unserer Hilfe und mit Hilfe der Reha-Abteilung der AA verschiedene Sachen ausprobiert um auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. In einer Werkstatt will sie nicht arbeiten (was ich verstehen kann) und auch die AA sah sie nicht in einer Werkstatt. Mittlerweile arbeitet sie Teilzeit. Aber die Bedingungen für gering qualifizierte werden seit Jahren schlechter und das wird sich in den nächsten Jahren sicherlich nicht ändern.
Ein paar Worte zu (Renten-) Versicherungen. Ich nehme meine Altersversorgung auch selbst in die Hand. Das kann Sie aber (Stand jetzt) nicht. Das Versicherungen dafür eine Gebühr nehmen ist völlig in Ordnung. Sie erbringen eine Dienstleistung, die man halt bezahlt. Ich würde natürlich auch eine große Versicherung nehmen (z.B. Allianz), bei der man annehmen kann, dass sie auch in 50 Jahren noch existiert.
Bei den staatlich geförderten privaten Rentenversicherung (Riester, Rürup, bAV) kenne ich mich nicht so gut aus. Da gibt es aber immer viele Bedingungen/Einschränkungen und die staatlichen Zuschüsse sind natürlich auch begrenzt und machen sich später zum Teil in Form von zusätzlichen KV/ESt bemerkbar. Ein Arbeitgeberwechsel ist meistens auch ein Problem.
In diesem Fall möchte ich dafür sorgen, dass meine Tochter später ein sicheres monatliches Einkommen hat und verhindern, dass eine Einmalsumme entweder in falsche Hände gerät oder "auf den Kopf gehauen" wird und sie dann vielleicht die laufenden Kosten nicht mehr tragen kann.