Beiträge von Clement_Ferrault

    Hallo Alle!

    Eben habe ich mit einem Kollegen über ETFs gefachsimpelt. Er hat seine ETFs - wie ich - bei Scalable Capital - und ich habe ganz stolz erzählt, das ich neben meinem Vanguard FTSE All-World einen Geldmarkt-ETF (Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap) habe. Beide Bausteine sind Empfehlungen von der Finanztip-Redaktion; ich denke also, so falsch wird es nicht sein.

    Da sagt er: "Den Geldmarkt-ETF kannst du dir eigentlich schenken und das Geld einfach auf das Verrechnungskonto legen. Da gibt es auch 2% und das ist derzeit ja sogar eher mehr als beim Geldmarkt-ETF."

    Das klingt für mich als blutiger Anfänger eigentlich schlüssig... Oder gibt es da einen Denkfehler?

    Vielen Dank für die Denkanstöße! Als Antwort auf meine Frage nehme ich mit, dass es durchaus sinnvoll ist, noch weitere Jahre in den ETF-Sparplan einzuzahlen und die Sparraten drei Jahre vor dem geplanten Ende der Einzahlungen eher in Geldmarkt-ETFs zu investieren. (Aussage von "90 Prozent Aktien")

    Dazu noch eine Frage: Woher kommt die Aussage "drei Jahre"? Ist das eine Faustregel?

    Hallo Community!

    Hier eine Frage von einem, der wahrscheinlich viel zu spät mit dem ETF-sparen angefangen hat:

    Ich bin 59 Jahre alt und spare seit einem Jahr auf einen thesaurierenden ETF-Sparplan. Derzeit kann ich mir eine regelmäßige Sparrate von 200,- Euro gut leisten. Inzwischen habe ich gut 6000,- Euro im Topf.

    Es ist auch noch Geld im Sicherheitsbaustein (Festgeld, Geldmarkt-ETF, Tagesgeld) aber alles in Summen, die später für die Kompensation der Rentenlücke hinten und vorne nicht reichen werden. Trotzdem möchte ich natürlich jetzt noch alle Möglichkeiten nutzen, bis zur Rente etwas Kapital aufzubauen. Ich werde wahrscheinlich auch über das Rentenalter hinaus arbeiten, wenn ich auch nicht weiß, ob ich dann noch meine Sparrate werde halten können.

    Als Faustregel kann man ja häufig lesen, dass ein ETF-Portfolio mindestens 12, besser 15 Jahre "liegen" sollte, um Kursschwankungen ausgleichen zu können.

    Was mir derzeit noch nicht ganz klar ist:

    Sollte ich meinen ETF-Sparplan weiterhin laufen lassen, auch wenn ich davon ausgehe, dass ich mit 70, 71 das Geld brauchen werde? Oder ist es sinnvoll, das Geld, das ich jetzt übrig habe, in andere Töpfe zu legen?