Beiträge von Newbie007

    Danke für deinen hilfreichen Beitrag 90 Prozent Aktien

    Geht es Dir um eine theoretische Frage oder hast Du konkret Probleme mit den Schwankungen? Beschäftige Dich mit dem Thema Risiko und versuche herauszubekommen, wo für Dich der ideale Kompromiss zwischen Rendite und Sicherheit liegt. Beides zugleich geht nicht.

    Da ich bisher noch keine Erfahrungen an der Börse gemacht habe (außer seit kurzem das Depot bei ING mit geringem Einsatz zum Herantasten) möchte ich ungern rein in Aktien-ETF´s investieren um schlaflose Nächte zu minimieren. Daher habe ich auch als Beispiel das Thema des Vanguard Life-Strategie angeschnitten und den Hinweis der "moderaten" Risikobereitschaft angegeben. Mir ist bewusst das die Rendite dadurch geringer ausfallen kann/wird, aber da ist mir ein angenehmer Schlaf wichtiger.

    Ich persönlich bin kein großer Freund der LifeStrategy Fonds. So ein Mischfonds ist geeignet für jemanden, der sich mit dem Thema nicht genauer beschäftigen will und größere Schwankungen nicht gut vertragen kann. Du hingegen willst den Dingen auf den Grund gehen. Gute Voraussetzungen, um die sinnvollen Bausteine selbst zu kombinieren.

    Auch hier kannst Du es im ersten Schritt einfach halten. Lege ein Verhältnis von Aktien zu risikoarmen Anlagen fest und nimm für den risikoarmen Teil erst mal Tagesgeld/Geldmarktfonds/Festgeld. Moderat könnte beispielsweise 50/50 sein. Wie hast Du es für Dich definiert?


    Ich denke, das würde genau auf mich zutreffen bzw. würde ich nicht von "nicht beschäftigen wollen" sprechen sondern vielmehr davon mich nicht noch mehr in der Materie zu verlieren. Ich hatte hier im Forum die "alternativen Strategien" unter einem Thema von "LIFESTRATEGY" gelesen und irgendwann gedacht.....ok....das wird mir persönlich jetzt zu "kompliziert" bzw. undurchsichtig. Vielleicht bin ich da aber auch nur nicht die hellste Kerze am Kranz.

    An sich könnte ich mich mit dem LifeStrategy 60 anfreunden, aber wie du sind scheinbar mehrere nicht überzeugt von dieser Art Anlage. Dazu liest man mittlerweile auch häufiger, dass das 60/40 Portfolio "ausgedient" hätte.

    Es ist Dein Geld und eine solide Basis an Wissen, kann Dir viel Geld bringen in den nächsten 40 Jahren. Du solltest Dich natürlich nicht verrückt machen, aber Fragen stellen und die Dinge verstehen wollen ist absolut vernünftig.

    Ich denke es ist schon wichtig, lieber mal eine Frage zuviel zu stellen als eine zu wenig. Ich kann auch mit dem Ansatz "einfach mal machen" wenig anfangen. "Einfach mal machen" kann ich bei nem Schrank aufbauen aber wenn es ums Vermögen/Altersvorsorge geht, sollte das schon durchdachter zugehen.

    Ich habe schon von Leuten gelesen, die mit nem einfachen World ETF nix falsch machen wollten und versehentlich bzw. durch Unwissen einen mehrfach gehebelten World ETF gekauft haben. Mag sicher Vorteile bringen, aber halt auch Nachteile........dementsprechend finde ich manche Antworten a la "einfach irgendeinen World ETF" besparen gerade für Einsteiger oftmals SEMI-hilfreich.

    Hallo Forengemeinde,


    ich bin Mitte 40 und beschäftige mich jetzt (erst) seit einiger Zeit zum ersten mal intensiver mit ETF´s als Geldanlange. Als ich mich zunächst grob eingelesen habe (u.a. bei Finanztip oder in bekannten Büchern) dachte ich, das klingt ja eigentlich viel leichter als ich dachte.....schnell Depot eröffnen (was ich auch schon getan habe).....einen der bekannten ETF´s (World, All World) heraussuchen, investieren und auf die ersten "Millionen" (kleiner Scherz;)) warten.


    Aber umso mehr ich mich mit der Zeit eingelesen habe, begegnen mir ständig neue "Begriffe" und Dinge, die mich immer mehr verunsichern. Hat der ETF einen geringen Spread? Wie steht es mit Währungsrisiko? Ist die Volatilität nicht zu hoch....ist zuviel US-Gewichtung "zuviel" und zu wenig Schwellenländer zu wenig?.............sind nur einige Sachen, die ständig neu dazukommen.

    Nachdem ich mein Risikoprofil als "moderat" eingestuft habe, kämen dann zu einem World evtl. auch noch (kompliziertere) Anleihen dazu...die aber doch nicht (mehr) so sinnvoll und risikoarm sind, möchte man der breiten Meinung des Internets glauben. Damit würde auch die "einfache" Alternative des Vanguard LifeStrategy rausfallen, die mir wenigstens das "Rebalancing" erspart hätte und die Frage....sind kurzlaufende Anleihen zu kurz und lange zu lang?


    Vielleicht denke ich auch einfach zu kompliziert oder mache mir zu viele Gedanken.


    Geht es einigen auch so oder ist es letzten Endes doch gar nicht so kompliziert und ich verrenne mich nur in immer wieder "neu gefundenes"?

    Schließlich steht quer durchs Internet ja.......einfach Depot einrichten......Sparplan oder Einmalinvest tätigen (dann natürlich die Orderprovision beachten) und zurücklehnen.