Beiträge von OrangePilld

    Ich bin weiterhin verwirrt. Du benutzt das typische Vokabular des Sicherheitssparers schlechthin. Und gleichzeitig gehst du mit einem extrem hohen Anteil deines Vermögens in ein äusserst volatiles und risikoreiches Asset. Das ist mal was Neues ;)

    Wahrscheinlich beschäftige ich mich schon zu lange mit Bitcoin (too deep in the rabbit hole...)

    Volatilität: Bitcoin is in der Tat ein "noch" volatiles Asset. Das ist normal in einer frühen Adoptionsphase (siehe Tesla, NVIDIA zu Beginn mit einer Durchschnittsvola von +50%). Wie gesagt, wenn Du rauszoomst ist die Volatilität kein Thema. Ich verkaufe ja meine BTC nicht.

    Risiko: Wo siehst Du bei Bitcoin ein Risiko? Ich sehe keines.

    Aber egal. Um deine Frage nach Sicherheit zu beantworten: Als Inbegriff der Sicherheit gelten für deutsche Anleger kurzlaufende Bundesanleihen. Diese gibt es auch als ETF. Bspw. DBX0T8 (thesaurierend) oder A0Q4RZ (ausschüttend). Damit wirst du eine nominale Rendite knapp unterhalb der Inflation erzielen. Mehr ist bei hoher Sicherheit eben nicht drin ("no free Lunch"). Dies in Kombination mit etwas Tagesgeld könnte dann eine Lösung sein.

    OrangePilld eine Frage, ist zwar etwas Off Topix, interessiert mich aber: Wie hast du denn bei dieser Bitcoin-Anlagesumme in Selbstverwahrung auf einer Hardware-Wallet die Lagerung dieser bzw. die Sicherung der Seed-Phrase (24 Wörter) gelöst?

    Die Seed-Phrases zweier Wallets wurden in Metall gestanzt und hälftig in 2 unterschiedliche Banktresore hinterlegt. So etwas wie in Gelsenkirchen darf natürlich nicht passieren. Das Risiko jedoch liegt laut ChatGPT bei ca. 0,018%

    Hallo zusammen,

    bitte prüft besonders sorgfältig, wie groß eure tatsächliche Rentenlücke wirklich ist. Schnell kann dabei eine Lücke von 1.000.000 Euro entstehen – und es ist alles andere als angenehm, wenn am Ende des Geldes noch zu viel Leben übrig ist.

    Die Überprüfung gelingt ganz unkompliziert mit dem ePaper von Finanztip.

    LG

    Danke Adrian, hast Du einen Link zu dem ePaper?

    Aber Du wirst doch vermutlich in 7 Jahren nicht auf den Betrag als Ganzes und auf einen Schlag Zugriff nehmen müssen .... ?

    Schon gar nicht vor dem Hintergrund (jedenfalls, wenn Du das seriös gerechnet hast):

    Das stimmt allerdings. Ich bräuchte jedes Jahr 1/5tel bis zur Rente. Ich bräuchte diese aber sicher!
    Wie wäre es mit einen Bonds- Festgeld-Mix? Ich möchte das Aktienrisiko limitieren wegen des Marktkorrektur-Risiko.

    Ich verstehe nicht, mit welchem Motiv Du überhaupt diesen Thread aufgesetzt hast: Du bist offensichtlich zutiefst davon überzeugt, daß Bitcoin das beste, stabilste, dauerhafteste, rentabelste Anlageinstrument überhaupt ist.

    Warum hast Du nicht einfach den kompletten Erlös Deines Hauses in Bitcoin gesteckt?

    Nun, ich verstehe Deine Frage ist bewusst etwas Provokant gestellt :)
    Nur weil für mich Bitcoin das beste Asset ist, heißt das doch lange nicht all-in zu gehen...40% BTC allocation spricht schon für meine Überzeug, oder? Etwas Diversifikation sollte schon sein. Oder isst Du jeden Tag ausschliesslich Dein Lieblingsessen?

    Hut ab ;)

    Ich bin zugegebenermaßen einigermaßen erstaunt. Du hast dein Haus verkauft um den Großteil des Erlöses in eines der volatilsten Assets überhaupt zu investieren. Und gleichzeitig haderst du mit der potentiellen Volatilität von Aktien-ETFs? Das bringe ich wirklich überhaupt nicht zusammen. Aber es soll ja kein Bitcoin Thread werden...

    Nun muss ich doch etwas zu Bitcoin sagen: Ich weiß, 40% aus dem Hauserlös (2024) in BTC klingt unvernünftig, ist es aber meiner Meinung nach nicht. Ganz im Gegenteil, für mich hat es sich gelohnt und es ist mein safe haven. Eine im Leben einmalige Gelegenheit. Bitcoin ist eine neue Asset-Klasse und hat seit dem sie existiert (+17 Jahre) alle anderen Asset-Klassen bei weitem outperformed. Und das wird es sehr wahrscheinlich auch in Zukunft. Die Volatilität ist kein Bug, sondern ein Feature! Mich juckt die Volatilität überhaupt nicht, da es mein langfristiges Asset ist. Wie bei allen jungen Assets wird die Volatilität mit den Jahre abnehmen und BTC wird zur globalen Währungsreserve werden.
    Also Bitcoin langfristig und sicher in meiner Cold Wallet. Es gibt kein besseres Gefühl durch self custody.

    Im Gegensatz dazu habe ich cash auf meinem Konto. Nunja, wohl etwas sicherer als unter meinem Kopfkissen... Zudem benötige ich ja das Geld in 7Jahren! Das ist entscheidend! Ich muss die Lücke bis zur Rente mit 67 füllen. Das Risiko das ich sehe: jetzt damit in einen bullrun all-time high Markt reinzugehen und zu hoffen, das die Märkte in den nächsten 7 Jahren weiter all-time high's schreiben, ist gewaltig. Alles schreit nach einer dringenden, gesunden Markt-Korrektur!

    Wenn wir die Cold-Wallet mal für einen Moment ausblenden: Du hast ja in 7 Jahren einen hoffentlich noch langen Entnahmezeitraum von mehreren Jahrzehnten vor dir. Wenn du in diesem Zeitraum eine möglichst hohe Entnahmerate erzielen möchtest, wirst du um eine signifikante Aktienquote von wenigstens 50% nicht umhinkommen. Und mit dem bisschen Vola eines Welt-Aktien-ETF wirst du doch locker umgehen können 8o

    PS: stöbere mal auf dem Blog Finanzen?Erklärt! Da findest du einiges zu Entnahmestrategien im Ruhestand

    In 7 Jahren willst Du in Rente gehen. Brauchst Du dann wirklich alles Geld auf einmal oder warum diesen 7-Jahresplan? Üblicherweise rechnet man mit 30-40 Jahren für die Entnahme auch wenn es im Durchschnitt bei Männern nur knapp 20 werden ab 65. Manche leben halt länger.

    Ja, bräuchte ich schon. A) Weil die BTC nicht monetarisiert werden sollen, und B), weil ich dann bis zu meiner Rente mit 67 noch 5Jahre überbrücken muss.

    Danke, dass macht für mich Sinn. Meine Challenge ist, dass ich für Aktien zu kurzes Zeitfenster von 7Jahren habe. Ich verfolge die Märkte sehr intensiv und mein Bauchgefühl sagt mir, dass es in 2026/2027 ein ordentliche Korrektur sehr wahrscheinlich ist.

    OrangePilld

    Nur am Rande aber in dem Kontext

    sind mir einige Fälle in praxi bekannt, wo sich das in dem Alter relativ schnell geändert hatte. Sollte man ggf. wenigstens mit "auf dem Schirm" haben.

    Da stimmt ich dir zu! Auf der anderen Seite: Da ich schon +30Jahre im Unternehmen bin, wäre das Abfindungspaket entsprechen attraktiv

    Wenn das 5 bis 10 Prozent der Gesamtmittel entspricht - why not ? Ansonsten wäre das nix für mich. Aber für mich gilt auch "Paragraph Eins - jeder macht Seins" :)

    Nunja, es sind 40%. Ich verkaufe doch mein Haus nicht um 5-10% in BTC zu stecken.

    Generelle Erkenntnis aus meinem Umfeld: Ehe, wenn überhaupt, nur mit einem fairen und ausgewogenen Ehevertrag.

    Kinder sollten, aus meiner Sicht, ihren eigenen finanziellen Weg finden und bestreiten. Die bestmögliche Ausbildung ist natürlich dennoch obligatorisch. Wäre daher auch eher nichts für mich.

    100%

    Aber siehe oben: "Paragraph Eins -jeder macht Seins"

    So wie die Dinge schon lange geworden sind: "Konservativ" (nach der alten Einstufung in drei Risikoklassen die niedrigste (konservativ/defensiv - ausgewogen - offensiv)) und "inflationsgeschützt" (nach Steuer) schließen sich eher aus oder stehen zumindest in einem erheblichen Spannungsverhältnis.

    Genau in diesem Spannungverhältnis stecke ich. Konservativ/defensiv ja, ausgewogen (BTC lastig) und offensiv nein

    Zum einen: Die gesetzliche Einlagensicherung von nur 100.000 pro Kopf und Bank beachten.

    Meine Volksbank garantiert 100% durch zusätzlich Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Das ist kein Thema. Bin nur bei der Volksbank

    Zum anderen: Ob Mittel da nicht gut liegen, hängt von der Gesamtsituation ab. Wenn man nicht mehr auf Rendite angewiesen ist, why not ? Oder auch: "If you have won the game, stop playing"

    Ich warte ggf. auf die nächste 20-30% Korrektur wäre auch eine Option.

    Dazu kann ich nix sagen.

    Ich kann nur sagen, wie ich das Geld anlegen würde: So wie bisher auch schon - nur, was hilft Dir das ?


    Ohne eine gründliche Bestandsaufnahme (inkl. Feststellung Deiner objektiven Risikotragfähigkeit und Deiner subjektiven Risikobereitschaft sprich Risikotoleranz) mit allen bestehenden Vermögenswerten, schon vorhandenen Altersvorsorgeansprüche, zu erwartende Rente(n), ungefährer Bedarf im Ruhestand, Versorgungslücke, falls ja, wie hoch etc. pp. werden da Versuchen von konkreten Hinweise eher auf "Stochern im Nebel" hinauslaufen.

    Mit 40% BTC bin ich ja schon recht risikolastig. Bisher mit Erfolg.
    Den Rest möchte ich risikoneutral/sicher anlegen. Versorgungslücke wird es nicht geben, vor allem nicht wegen meiner Firmenpensionsansprüche).

    Es geht mir nur um meine X-Hunderttausend auf dem Tagesgeldkonto, welches dort nur inflationiert wird.
    Die Frage ist doch eigentlich gar nicht so schwer.

    Gutes Gelingen wünsche ich !

    Danke

    Wenn du x Hunderttausende in BTC nie mehr veräußern willst, kannst du nicht ernsthaft auf der Suche nach Rendite sein. Worin läge da der Sinn?

    Inflation oder kaum Zinsen kann unmöglich eine Rolle spielen, wenn du ohnehin auf so viel Geld verzichtest...

    Von daher ist es egal, was du mit dem Rest machst.

    Nun, Bitcoin verkaufe ich nicht, weil es in Zukunft als Lending-Vehikel dienen wird und ich ausreichen APY (Zinsen) bekomme. Ich fungiere wie eine Bank.

    Ist es ein Tagesgeldkonto oder mehrere? Es sind nur 100.000€ von der Einlagensicherung gedeckt. Das nur als Hinweis.

    Mit Tages- und Festgeld wirst du die Inflation vermutlich nicht komplett ausgleichen können. Warum nicht einen geteilten Ansatz fahren? Die Hälfte in Tagesgeld (oder Geldmarkt wg. Einlagensicherung) und die andere Hälfte in einen Welt-ETF.

    Einlagensicherung ist bei mir kein Thema. Ich bin bei nur einer Bank (Volksbank) und die hat über die gesetzlichen 100.000€ über den Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zu 100 % abgesichert.

    Danke für Deinen Tip. Welt-ETF. Hatte ich auch überlegt, sollte ich dann aber mindestens 15Jahre halten. Es gab Zeiten, da waren ETF 18Jahre lang höchsten flat. Der Punkt ist, dass ich befürchte, dass wir in 2026 oder 2027 eine ordentliche Korrektur bekommen. Wir sind ja mit allem am Anschlag (DAX, S&P, QQQ, Metalle, etc.)...Daher auch noch so viel auf dem Tagesgeld Konto.

    Meine Situation: Ich bin männlich, 55 Jahre, geschieden und leitender Angestellter mit gesichertem Jahreseinkommen. Keine Schulden oder sonstige Verpflichtungen. Möchte in spätestens 7 Jahren in Ruhestand. 2024 habe ich mein Haus verkauft und miete derzeit eines.

    Aus dem Erlös gingen X-Hundertausend € in Bitcoin (neben meiner Scheidung war das die beste Entscheidung in meinem Leben :/). Die BTC bleiben auf meiner Cold Wallet forever und werden an meine beiden Kinder vererbt. Bin seit vielen Jahre tief in diesem Thema drin, aber bitte, das soll hier kein BTC thread werden...

    Nun liegen noch X-Hundertausend € auf meinen Tagesgeldkonto, und da liegen sie nicht gut...(Inflation, Einlagensicherung, etc.)
    Wie würdet Ihr dieses Geld anlegen? Mit Blick auf die Märkte und meiner 7-Jahresplanung, hadere ich mit ETF's... Alles nur ins Festgeld? Oder doch einen Teil via DCA in einen z.b. Firmen, - Staatsanleihen-ETF? Mein Ziel: Konservativ und inflationsgeschützt über die Ziellinie kommen.

    Randbemerkung: Ich bin im absoluten downsizing-modus: Sprich, ich habe alle größeren Sachwerte verkauft und will mich im Ruhestand nicht um irgendwelche Immobilien, Oldtimer oder sonstigen Beinglötze kümmern, um dann absolut flexible zu sein (Reisen, Sport, etc.).

    Vielen Dank schon vorab für alle Tips!