Beiträge von Raimund_hr

    Bist du dir da sicher? Bei meinem Vertrag kann ich jederzeit in anderen Fonds umschichten. Die Auswahl ist zwar limitiert aber immerhin ca 50 Fonds sind möglich. Ich kann auch eine prozentuale Aufteilung auf mehrere Fonds vornehmen.

    Ja, wenn ich es richtig im Kopf habe ist keine Umschichtung in andere Fonds möglich - nur eine Umschichtung in den Rentenfond Uni Euro Renta, aber wie der Rentenfond läuft weis ja jeder... Einmal umgeschichtet kann auch nie wieder zurückgeschichtet werden. So habe ich es im Kopf von damals...

    Wenn du mich so drauf ansprichst, dann muss ich dir sagen:
    So schlecht läuft der UniGlobal doch garnicht.

    Im letzten Jahr war er nicht so gut, aber auf lange Sicht keiner der Schlechten!


    Mir geht das herumgenöhle mit nicht vergleichbaren Daten auf den Sack!

    Wenn man etwas vergleicht, dann sollte man das auf einer "vergleichbaren Basis" tun.
    Und nicht so dahingeworfen!
    (MSCI-Index auf $-Basis mit aktivem Fonds in € abgerechnet ist nicht vergleichbar.)

    der Rieser Vertrag beinhaltet den UniGlobal Vorsorge, ist ein anderer wie der UniGlobal.

    Ich kann die Beurteilung auch noch nicht ganz nachvollziehen.

    Der Riester-Vertrag hat eine Top-Rendite, auch im Vergleich zu weltweit diversifizierten ETFs. Bei denen kann man laut Finanztip etwa 6% (bis 8%) auf lange Sicht erwarten. Deiner liegt auf 15 Jahre gesehen bei 11%.

    Hab wie gesagt noch nicht wirklich verstanden , warum du damit unzufrieden bist.

    Oder stört dich eher die Unflexibilität oder die Zwangsverrentung?

    Ich bin bis letztes / vorletztes Jahr damit sehr zufrieden gewesen, aktuell läuft der Fond aber nicht wirklich gut. Genau, mich stört die Unflexibilität, ich kann hier nicht eingreifen / umschichten / was anderes wählen... Auch die zukünftige Zwangsverrentung hat einen faden Beigeschmack, sollte die gesetzliche Lage so bleiben wie bisher.


    Aber wie gesagt, warten wir mal dieses Jahr ab was geschieht. Danach dann in Ruhe weiterschauen. Und ja, eigentlich ist das "jammern auf hohem Niveau", ich muss mir das dringend abgewöhnen... :)

    Das hat der Index gemacht.
    In Euros sind da aber wesentlich weniger ´rüber gekommen.

    und deswegen performt der Uni Global mit -4% in den letzten 12 Monaten ?

    Hinzu kommen noch 5% Ausgabeaufschlag...

    Nee, bin damit nicht wirklich glücklich, auch wenn die letzten Jahrzehnte das Teil "nicht schlecht" gelaufen ist. Hoffen wir mal auf ne Lockerung nächstes Jahr mit den Riesterauflagen, dann entscheide ich was ich mache.

    bei dieser Rendite und dieser Entwicklung würde ich persönlich auch ernsthaft über "laufen lassen wie es ist" nachdenken. 10,6% nach Kosten und vor allem auch noch vor Steuerermäßigung ist wirklich sehr gut.

    Nun ja, wie gesagt wenn die Gesetzgebung dahingehend erweitert wird, die Auszahlmodalitäten zu ändern wäre ich nicht abgeneigt es weiter laufen zu lassen. Sollte das aber nicht geschehen werde ich vermutlich eine von meinen 2 genanten Optionen in Erwägung ziehen.

    Die Rendite war bis vor einigen Jahren noch recht gut, aber jetzt die letzte Zeit ? Allein letztes Jahr UniGlobal Vorsorge knapp -4%, und das obwohl alles rundherum gestiegen ist - MSCI World +17%, Dax +16% usw. usw.

    Geht gar nicht...

    Weil ich es endlich mal genau wissen wollte, habe ich mir heute morgen die Mühe gemacht, auszurechnen, was die Grundzulage bringt. Antwort: Bereits weit unter dem Mindestlohn verpufft die Grundzulage vollständig, und zwar deswegen, weil die Steuervorteile viel höher sind und die Zulage nicht etwa zu den Steuervorteilen addiert, sondern davon abgezogen wird.

    Sollte Dein Gehalt also über dem Mindestlohn liegen, kannst Du die Grundzulage komplett vergessen.

    Ich denke jeder der sich etwas mit dem Thema auseinandersetzt sollte das wissen - auch mit dem Steuerprogramm für die ESt (ich benutze seit Jahren WISO) kann man das gut simulieren. Auf die Grundzulage kannst du pfeifen...

    Bei meiner Frau ist das anders - Durch 2 Kinderzulagen kommt hier bei geringem Aufwand (Einzahlung Mindesteigenbetrag) doch etwas zusammen.

    Zitat

    Die Zahlen sind vermutlich unplausibel, da ich damals beim Hausbau die Sparrate herabgesetzt habe. Ja, ich weiß, Erhöhung auf [die maximalen 2100 €] ... der Steuerreduktion wegen, aber ich erhöhe den Beitrag nicht - diese 70 € investiere ich lieber in einen ETF.

    Für einen Anleger ist es das A und O, daß er selber rechnen kann. Das tun aber verblüffend wenige Anleger, sie surfen lieber, glauben also irgendwelchen Zurufen.


    2100 / 12 = 175 €

    also sind es 75 € die ich dem Steuervorteil wegen mehr in den Riester investieren könnte. Was das mit "glauben an irgendwelchen Zurufen" zu tun hat verstehe ich nicht.

    Ja, ich könnte das in Summe hochschrauben auf 4200 € wegen Zusammenveranlagung, mache ich aber nicht - es gibt wirtschaftlichere Optionen als diese.


    Man könnte sich den Effekt des Steuerstundungseffekts ausrechnen. Wenn Du Beiträge von der Steuer absetzen kannst, zahlst Du bei gleichem Geldeinsatz erstmal mehr in den Sparvertrag ein, wodurch der schneller wächst, als wenn Du ihn aus Nettoeinkommen speist. Während seiner Laufzeit läuft er Deinem ETF-Depot somit vermutlich davon.

    Kann man ausrechnen.

    Ich denke nicht das der Riester meinem privatem ETF-Depot davonläuft, bzw. ich bin davon sogar überzeugt. Im Riester bin ich ja an den Uni Global Vorsorge gebunden, man schaue sich seine Rendite die letzte Zeit an - jeder halbwegs konservative ETF ist dem UniGlobal davongelaufen, da würden die Steuereffekte wenig bewirken können bei gleichem Geldeinsatz.


    Zitat

    Da gibt es nichts zu machen, der [Arbeitgeberzuschuß] ist fix vom Arbeitgeber vorgegeben - die Arbeitgeberbezuschussung ist 1% vom Jahresbrutto + VL. Also betrüblich finde ich den ganz und gar nicht, der läuft wie gesagt sehr sehr gut und die Auszahlmodalitäten in der Rentenphase sind auch sehr gut, da flexibel gestaltbar.


    Ob das stimmt, läßt sich ohne Zahlen nicht ermessen. Aber Du bist ja kein besonderer Zahlenfreund.

    Ich denke schon das ich ein kleiner Zahlenfetischist bin.

    31800€ hab ich bisher selber in die betriebliche Alterversorgung vom Brutto eingezahlt (Steuervorteil), der Rest etwa 33500 € sind Beiträge vom AG (Firmenbeitrag, Beiträge VL und ab und an gibt es auch einen Firmenzuschuß je nachdem wie erfolgreich oder auch nicht das Jahr verlaufen ist...). Natürlich muss man bedenken das der pers. Steuersatz im Auszahlungsfall gilt. Die Auszahlungsmodalitäten sind äußerst flexibel --> monatliche lebenslange Rente, als Einmalauszahlung oder als Mischung von Beiden (höhe Einmalauszahlung wählbar). Auch positiv, bei Invalidität oder Todesfall während des Berufslebens ist man bzw. die Familie ordentlich abgesichert. Diese Altersversorgung habe ich seit 25 Jahren, wobei die ersten Jahre ein viel geringerer jährlicher Beitrag geflossen ist und sich der Versorgungsvertrag damals geändert hat.

    Richtig, nach der aktuellen Gesetzgebung ist das nicht möglich. Aber wie Fred_ bereits erwähnt hat, tut sich bei der Reform der privaten Altersvorsorge ja gerade etwas und soll, wenn es dann mal durch alle Mühlen der Gesetzgebung durchlaufen hat, zum 01.01.2027 in Kraft treten. Also wäre meine Empfehlung: noch ein wenig warten und zum Ende des Jahres anhand der dann verfügbaren Optionen und der neuen Förderlogik entscheiden.

    Aber bist du dir sicher mit deinen Zahlen? Ein aktuelles Altersvorsorge-Vermögen von 83.000 € bei Einzahlungen von "nur" 29.000 € wären ja überschlägig eine Rendite von 10,6% und das jährlich. Dabei sind die Steuerermäßigungen noch gar nicht berücksichtigt. Ist das wirklich das aktuelle Vermögen oder das für den Rentenbeginn prognostizierte?


    Das klingt spannend - dann warten wir mal ab was da mit der Reform noch kommt.

    Ja, ich bin mir mit meinen Zahlen sicher :) hier der Auszug vom letzten Jahr Stand 31.12.2024, der aktuelle Auszug kommt erst im Februar.


    Im Großen und Ganzen kann ich mich nicht beklagen, vermutlich habe ich damals vor 20, 25 Jahren rückblickend betrachtet vieles richtig gemacht.


    Einzig der Riester macht mir etwas Kopfweh, da die Auszahlungsmodalitäten für den Endkunden nicht begünstigt sind. Aber vielleicht tut sich hier zukünftig ja noch was Gutes - ansonsten bleiben für mich persönlich nur 2 Optionen: kündigen oder umwandeln zum Wohnriester.

    UniProfiRente ist eine der wenigen Riesterverträge mit tolerabler Rendite in der Ansparphase.

    Die Zulagen sind in Deinem Fall vermutlich völlig egal. Deine Zahlen sind allerdings unplausibel, sie passen nicht zusammen. Du könntest erwägen, den Beitrag auf Maximum hochzubringen, aber nicht etwa der Zulage wegen, sondern der Steuerreduktion wegen.

    Genau, die Zulagen sind in meinem Fall zweitrangig da relativ gering. Die Zahlen sind vermutlich unblausibel da ich damals beim Hausbau die Sparrate herabgesetzt habe. Ja ich weis Erhöhung auf Max wegen der Steuerreduktion wegen, aber ich erhöhe den Beitrag nicht - diese 70 € investiere ich lieber in einen ETF.

    Vermutlich reicht 1 ETF. Die Beimischerei ist sehr beliebt, bringt aber pftmals nichts (außer Verwirrung, natürlich).

    Der Hauptfokus liegt natürlich auf dem MSCI World, nebenbei habe ich dann noch 2 etwas risikofreudigere ETF´s mit denen ich einfach rumspiele...


    Auch den müßte man sich im Einzelfall anschauen. Eine Kenngröße ist die Arbeitgeberbezuschussung. Betriebliche Altersversorgungen sind häufig betrüblich.

    Da gibt es nichts zu machen, der ist fix vom Arbeitgeber vorgegeben - die Arbeitgeberbezuschußung ist 1% vom Jahresbrutto + VL. Also betrüblich finde ich den ganz und gar nicht, der läuft wie gesagt sehr sehr gut und die Auszahlmodalitäten in der Rentenphase sind auch sehr gut da flexibel gestaltbar.

    Einen Darlehen mit Zinssatz 1,75% löst man sinnvollerweise nicht vorzeitig ab, sondern spart parallel.

    Ich würde an Deiner Stelle vermutlich anläßlich der Prolongation des Immodarlehens den Riester zu einem Wohnriester umbauen.

    Das ist bei Riesterverträgen nicht möglich. Wenn Du aber einen Wohnriester daraus machst, bekommst Du das Geld auf einmal aus dem Vertrag heraus und sparst Dir die Verrentungsphase. Am günstigsten wäre es, wenn Du die aktuelle verhältnismäßig gute Rendite noch ein Weilchen mitnehmen würdest, aber ich weiß nicht, wann die Versicherungsgesellschaft auf Sicherung umschaltet. Spätestens dann würde ich aussteigen. Der Riestervertrag läuft noch 20 Jahre, die Immofinanzierung noch 9 Jahre. Könnte sein, daß die Prolongation des Immodarlehens ein guter Zeitpunkt zum Umschalten ist.

    Ja, das Immo-Darlehen mit 1,75% ist natürlich gut, aber man möchte den auch ganz gerne irgendwann fertig abgeschlossen haben (vermutlich psychische Hintergründe...).

    Ich gehe mal nicht davon aus dass die Union Investment die nächsten Jahre in meinem Fall auf Geldmarktfond umschaltet, meine Restlaufzeit ist ja noch 20 Jahre - da könnte ich mir die letzten 10 Jahre vom Vertrag vorstellen. Genau weis ich es aber auch nicht...

    Ja, in 9 Jahren läuft die Immofinanzierung aus und danach bin ich schuldenfrei, es gibt keine Prolongation :) Momentan habe ich noch 90.000 € Restschuld auf den Immokredit, würde sich in etwa mit dem Guthaben im Riesterfond decken. Deswegen war ja meine Überlegung den zu Wohnriester umzuwandeln, alles Geld rausholen und die Restschuld auf einen Schlag begleichen, danach aber nichts mehr in den Riestervertrag einzuzahlen. Stattdessen die freigewordene Kreditrate dann lieber in etwas sinnvolles investieren, wenn du verstehst was ich meine.

    Guten Tag,


    auch ich habe in etwa wie der Threadstarter eine ähnliche Konstellation.

    ich bin 45 Jahre alt, Vertragsbeginn war Ende 2007 - UniProfiRente (momentan alles im Uni Global Vorsorge), monatliche Einzahlung 100 €, Zulage bekomme ich 109 € p.a. Voraussichtliches Ende der Ansparphase: 31.12.2045

    Das habe ich mir damals in der VR-Bank andrehen lassen, egal besser als das ich die Kohle sinnlos verballert hätte...

    Summe Ihrer eingezahlten Altersvorsorgebeitrage: 29000 €

    Summe Ihrer erhalten Grund- und Kinderzulagen: 2200 €

    Stand Altersvorsorgevermögen 31.12.2025: 83000 €

    Ich bespare nebenbei noch ein paar ETF´s (u.a. den MSCI World und noch paar andere) in Höhe von 300 € jeden Monat... Außerdem habe ich noch eine gut laufende betriebliche Altersvorsorge, hier zahlt mein Arbeitgeber ein und ich auch mit einer sogenannten Entgeltumwandlung vom brutto - es ist der Bosch Pensionsfond mit aktuellem Vorsorgeguthabenstand in Höhe von 120.000 €

    Außerdem habe ich vor 11 Jahren ein Eigenheim gebaut, damals auf 20 jährige Zinsbindung mit 1,75% Zins - der Kredit läuft also noch 9 Jahre - Restschuld 90000 €


    Ich weis echt nicht was ich mit dem Riester machen soll... Umwandeln zu Wohnriester und meine Restschuld begleichen ? Weiterlaufen lassen ? Kündigen ? Ich weis, die Entscheidung kann mir niemand abnehmen, über ein paar Tipps über gewisse Vor- und Nachteile würde ich mich dennoch sehr gerne freuen.

    Wenn ich den Riester bis zur Rente laufen lasse, dann kann ich ja 30% auf einmal auszahlen lassen und der Rest kommt dann zur monatlichen Verrentung. Das möchte ich eigentlich nicht, viel lieber möchte ich das Kapital auf einen Schlag bekommen. Sowas ist bei Riesterverträgen nicht möglich oder ?


    Fragen über Fragen... Danke schonmal