Beiträge von ETFEntdecker

    Bei den Abzügen durch förderschädliche Kündigung handelt es sich regelmäßig um Scheinvermögen - die lebst nicht lange genug, um das Geld nach Inflation zu errenten.

    Du hast das Geld jetzt schon nicht, es ist nur ein Kündigungsschutzköder. Blende das bei deiner Entscheidung besser aus.

    Das ist mir bewusst, aber wenn ich das richtig verstanden habe, würde ich die bisherige Förderung bei der Transformation zu Wohn-Riester nicht "verlieren". Da ich sowieso in den nächsten 5 Jahren Eigentum erwerben will und da vielleicht sogar eine (energtische) Sanierung durchführen muss, wäre das doch gar nicht so blöd oder?


    Also ich habe noch 30 Jahre bis zur Rente, so wie das aussieht. Der aktuelle Vertrag hat laut der letzten Auskunft einen Auszahlungsbetrag bei Kündigung von rund 4900 EUR. In einem vorherigen Vertrag, der bereits zugunsten dieses Vertrags stillgelegt wurde (das war alles noch bevor ich mich ernsthaft selbst mit meinen Finanzen und der gesamten Thematik beschäftigt habe), liegt noch einmal eine ähnliche Summe.

    Ich habe schon etwas mit den Zahlen jongliert, wo ich denn zum Rentenbeginn finanziell heraus käme, wenn ich a) den Vertrag so weiter bezahle oder b) das ganze kündige und die Summe in mein ETF-Portfolio verteile sowie die monatliche Zahlung stattdessen in ETF-Sparplänen unterbringe. Das ist natürlich sehr theoretisch, aber selbst pessimistisch gerechnet (natürlich ohne die Möglichkeit eines Crashs zu Rentenbeginn) wäre ich mit dem ETF-Portfolio finanziell deutlich besser dran.

    Hallo zusammen,

    ich bin noch ganz neu hier im Finanztip Forum, aber ich habe bereits schon ein bisschen was nachgelesen zum Thema. Mich treibt nämlich zur Zeit folgendes um: Ich habe noch eine Riester-Rente von der Generali laufen und überlege, was ich damit anfangen soll?

    1. Weiter laufen lassen, bezahlen, Rendite liegen lassen und darauf hoffen, dass ich nach Renteneintritt lange lebe, um möglichst lange Geld zu bekommen aus dieser Versicherung?
    2. Kündigen und auszahlen lassen mit den bekannten krassen Abzügen und das Geld dann in meinem ETF-Portfolio anlegen?
    3. Besser nur stilllegen und dann später das bisschen Geld als weitere Ergänzung zur Rente kassieren?
    4. Oder aber stilllegen und das Guthaben dann abzugsfrei in ein paar Jahren als Wohnriester für das Eigenheim (Kauf oder Sanierung) verwenden?

    Aktuell zahle ich für diesen Vertrag 150 Euro/Monat. Dass da nicht viel bei rumkommen wird, liegt in der Natur der Sache. Sowas wird aber einem leider erst klar, wenn man sich mal aktiv mit dem Thema beschäftigt und das habe ich leider erst viel zu spät gemacht. Es ist zwar eine Berufsunfähigkeitsversicherung inkludiert, allerdings macht das nur einen geringen Teil aus, ist also zu vernachlässigen wie ich meine.

    Welche Option ist am sinnvollsten?