Beiträge von Kritischer_Kunde

    So, habe jetzt die Antwort der HUK bekommen:

    "... Diese ist eine freiwillige Leistung und wird für jedes Kalenderjahr neu festgelegt (Art, Umfang, Höhe, etc.). Ein vertraglicher Anspruch auf eine bestimmte Höhe oder Form besteht nicht.
    Für 2025 wurde diese auf jeweils einen Monatsbeitrag für Ihren Tarif festgesetzt.
    ..."

    Ist zwar klar, daß kein Anspruch besteht, aber zumindest wäre eine ordentliche Kommunikation im Vorfeld wünschenswert.
    Für Interessierte an einer (HUK)-PKV bedeutet das heute mehr als früher: kalkuliert besser nicht mit einer BRE!

    Nun, ich selbst bin zwar privat versichert (und ebenso von ständigen Beitragserhöhungen geplagt), aber es gäbe durchaus - vielleicht unpopuläre - Ansätze.
    Zum Beispiel, daß die GKV nur eine (günstige!) Basisabsicherung bietet, und wer darüber hinaus Leistungen möchte, diese privat zusätzlich versichern kann. Dieses System gibt es wohl in den Niederlanden!
    Darüber hinaus sollte für jeden möglichen Leistungsempfänger ein Beitrag entrichtet werden. Also auch für Kinder, wenn auch entsprechend reduziert.
    Desweiteren stellt sich die Frage, ob Kosten im Zusammenhang mit allerlei risikoreichen Aktivitäten (Hobbies wie DH-MTB, Skifahren, Fallschirmspringen, etc.) unbedingt standardmäßig versichert sein müssen.
    Und auch über eine sinnvolle, vielleicht individuell festzulegende Selbstbeteiligung sollte nachgedacht werden. Privat Versicherte kennen (und bedenken) das oft.
    Aber das alles würde natürlich nur akzeptiert, wenn im Gegenzug die Beiträge auf einem sinnvollen, niedrigen Niveu mit vernünftigem Preis-/Leistungsverhältnis lägen.

    .... Nur noch einen Monatsbeitrag. ... Vor allem ohne irgendein Infoschreiben oder ähnliches .... Dort ist immer noch die Rede von bis zu 4 Monatsbeiträgen.

    Genau, deshalb ging ich von einem Irrtum, oder Rechenfehler aus.
    Denn ich habe meinen Tarif jetzt 2026 gewechselt, was allerdings die BRE für 2025 nicht beeinflußen sollte.
    Die KI sagt, es gäbe noch Faktor 2 bis 2,5 für die alten Bisex-Tarife.
    Mit dieser mangelhaften Transparenz tut sich die HUK keinen Gefallen - mit elendig langen Antwortzeiten auf Anfragen auch nicht. "Schöne", moderne Welt X/

    Hallo,

    hat noch jemand den Eindruck, daß die BRE für 2025 deutlich geringer ausfällt, als im Jahr zuvor?
    Und zwar beträgt die BRE für 2025 (Tarife: A600, Z100) bei mir in etwa Faktor 1 (also je ein Monatsbeitrag, abzgl. 10%).
    Die BRE für 2024 betrug hingegen noch in etwa Faktor 1,85!

    Die Beitragshöhe war 2024 und 2025 in o.g. Tarifen natürlich vergleichbar (in 2024 die ersten beiden Monate etwas niedriger).
    Und freilich keinerlei Rechnungen eingereicht.

    Auf eine Antwort auf meine schriftliche Anfrage bei der HUK Anfang 08.2026 warte ich - wen wundert's - immer noch...

    Wobei ich mir - zumindest für mich selbst - ziemlich sicher bin, daß man "später" nicht mehr in einen höherwertigen Tarif wechseln wird.
    Weil falls man dann gesundheitlich angeschlagen sein sollte, wird es entweder nicht möglich, oder sehr teuer zu wechseln.
    Ich meine, ab dem 61. Lebensjahr entfallen diese 10% Aufschlag für die Altersrückstellungen. Das sollte man vielleicht noch bedenken.

    Und noch ein Hinweis: Bestandteil der Widerrufsbelehrung sollte die Beitragsentwicklung des neuen Tarifs sein (Abschnitt 2 / Unterabschnitt 2 / Punkt 7). Mir wurde diese nicht bereitgestellt, was ich natürlich angemahnt habe - vor zwei Wochen. Bisher ohne Reaktion.

    Man muß unterscheiden zwischen Bisex-Tarifen ("Alte Tarifwelt" bis 2009, "Neue Tarifwelt" bis 2012) und Unisex-Tarifen.

    Laut meiner Unterlagen ist ein Wechsel in den Standardtarif grundsätzlich nur möglich, wenn der PKV-Vertrag vor dem 01.01.2009 abgeschlossen wurde!
    Nach einem Wechsel in einen Unisex-Tarif ist aber selbst dann der Standardtarif nicht mehr möglich!

    Bei den Unisex-Tarifen der HUK gibt es keinen E1000-Tarif. Dort gibt es den E1 und E3. In dem Schreiben der Beitragserhöhung wurde mir als Alternative der E3 angeboten, welcher (momentan) deutlich günstiger als der E1000 wäre, allerdings mit einem SB von EUR 1.500,-.
    Da ich jedoch erstmal in der Bisex-Welt bleiben möchte, habe ich mich für den E1000 ("Neue Tarifwelt") entschieden.

    Vermutlich werden über kurz oder lang aber die meisten Versicherten aus Kostengründen in die Unisex-Tarife wechseln, da die Bisex-Tarife ja geschlossen sind, Versicherte versterben, und die Beiträge somit aufgrund eines schrumpfenden Versichertenkollektivs (innerhalb der jeweiligen Tarife) weiterhin steigen dürften.
    Letztlich ist es fast schon ein Glücksspiel...

    Da ich selbst nur ein Versicherungsnehmer bin, besteht für meine Ausführungen natürlich keine Gewähr! ;)

    Nach einiger Recherche und Telefonate mit der HUK hat sich folgendes Bild ergeben:

    Es gibt zwei E1000-Tarife. Beide Bisex, der eine in der Alten Tarifwelt (bis 2009), der andere in der Neuen Tarifwelt (bis 2012).
    Beim Online-Rechner der HUK wurde mir automatisch der Beitrag der Alten Tarifwelt errechnet. Eine aktive Auswahlmöglichkeit der Tarifwelt (innerhalb Bisex!) hatte ich nicht.
    Nach Anruf bei der HUK zeigte sich, daß der Beitrag für den E1000 in der Neuen Tarifwelt jedoch günstiger ist. Ein Wechsel von der Alten Tarifwelt in die Neue Tarifwelt und zurück ist zu jedem Monatsersten möglich. (Achtung: falls man immer in der Neuen Tarifwelt war, kann man nicht in die Alte Tarifwelt wechseln!)
    Bei einem solchen simulierten Tarifwechsel zeigte sich allerdings, daß dann die Beiträge in der Alten Tarifwelt höher werden, als wenn man in der Alten Tarifwelt geblieben wäre.


    Und leider hat sich gezeigt, daß die Sachbearbeiter bei der HUK nicht unbedingt alle erstklassig geschult sind. Man sollte also hartnäckig nachfragen...

    Alles völlig normal bei Dir.

    Darum geht es mir doch gar nicht. Meine Kommentare waren als Antwort auf den TE gedacht, daß eben auch andere Tarife teurer werden und geworden sind.
    Darüber hinaus bin ich der Meinung, daß jeder für sich persönlich entscheiden sollte, ob es wirklich einen Tarif braucht, welcher alle möglichen Leistungen bietet.
    Solange das Preis-/Leistungsverhältnis gut ist und sich die Beiträge in einem vernünftigen Rahmen bewegen, mag es sinnvoll sein. Bei meinem Tarif ist das aus meiner Sicht seit einigen Jahren nicht mehr gegeben, weswegen ich verschiedene Bausteine bereits geändert habe. Und nach der aktuellen Erhöhung erwäge ich eben einen Umstieg in einen Billig-Tarif.

    Von was 27% ? das eine gute Krankenversicherung mehrere hundert Euro im Monat kostet ( und in meinen Augen auch Wert ist) sollte jedem klar sein.

    Ah, jemand der offenbar sein Geld damit verdient ;)
    Der Monatsbeitrag erhöht sich ab 03.2026 um ca. 27% im Vergleich zu 02.2026.

    Daß Leistung Geld kostet, ist klar. Nur wenn man bereits mehrere hundert Euro SB p.a. hat, sollte sich jeder fragen, was darüberhinaus wirklich nötig ist.
    Ich gehe selten zum Arzt und bleibe dann i.d.R. unterhalb meiner SB. Auch Sehhilfen habe ich noch nie über die PKV abgerechnet, da ich mit der BRE günstiger kam.
    Für mich nötig ist alles existenzielle, also primär das, was einen stationären Aufenthalt nötig macht. Aber ich brauche keinen PKV-Tarif, welcher alles mögliche zahlt und dafür (inzwischen sehr) hohe Beiträge kostet.
    Bei Abschluß dieses Tarifs war er trotz top-Leistungen natürlich dennoch deutlich günstiger als die GKV, weshalb ich ihn gewählt habe.

    Hier meine Erfahrungen dbzgl.: Ich bin seit 2003 in der HUK-PKV, im Komfort-Tarif. Anfangs mit SB300.
    Die Beiträge sind erst die letzten ca. 10 Jahre derart gestiegen, daß ich darüber Buch führe. Im Jahr 2020 bin ich dann in SB600 gewechselt, um der ständigen Beitragserhöhung entgegenzuwirken. Eine weitere Änderung war 2023 von SE auf SM.

    Gestern habe ich nun ein Schreiben über die nächste, bisher heftigste, Erhöhung ab 03.2026 bekommen: knapp +27%!
    Somit haben sich meine Beiträge seit 2003 mehr als verdreifacht! Die BRE hat sich die letzten Jahre übrigens von 3 auf 2 Monate verringert.
    Nun trage ich mich mit dem Gedanken in einen E-Tarif zu wechseln - auch im Hinblick darauf, daß ich bisher kaum Leistungen in Anspruch genommen habe.
    Außerdem ist der Deutsche eh geneigt, sich überzuversichern, da nehme ich mich selbst nicht aus ;)

    Beim Lesen mancher Beiträge hier bekomme ich den Eindruck, daß der ein oder andere wohl in der Versicherungswirtschaft tätig ist (und vermutlich weiterhin gutes Geld damit verdienen will :) ) und somit natürlich "Billig"-Tarife schlecht redet. Letztlich sind die Ansprüche jedes Versicherten unterschiedlich und eines ist klar: Was weg ist, ist weg. Das gilt insbesondere für Geld (=Versicherungsbeiträge)!