Beiträge von Juergen Ziehm

    Moin Jürgen,

    mMn stehst du vor der Wahl:

    A) DIY Anleger und Finanzieller Selbstentscheider: dann kannst du künftig, transparent, entsprechend deiner Bedürfnisse und auch Saidis Lehrmeinung anlegen und investieren. Für die Sparkasse bist du dann eher uninteressant. Produktauswahl und Kauf liegen dann bei dir, keine wird dir die Hand führen.

    B) du hast das Bedürfnis nach mehr Unterstützung von „echten Menschen im persönlichen Kontakt, also Angesicht zu Angesicht“. Das ist vollkommen ok. Da wird dir die Hand geführt und du bekommst „Unterstützung“. Aber das kostet halt.

    Ich denke: diese Punkte solltest du erstmal für dich klären, bevor es hier weitergeht. Denn beides zu bekommen wird vermutlich nicht möglich sein…

    Ich denke, die Entscheidung ist schon gefallen. Ich bin jetzt DIY Anleger. Ich hatte ein zweites Gespräch mit der Beratung. Das ich an die Schuldverschreibung nicht richtig dran kam, lag am fehlenden update der Software. Jetzt habe ich da auch einen Verkaufen-Button.

    Mal eine grundsätzliche Frage.

    Bei "Geld ganz einfach" bzw "Finanzen ganz einfach" erklärt Saidi die 50:30:20 Regel und wenn man den Notgroschen voll hat, empfiehlt er von den 20% Sparen 15 Prozentpunkte ETF und 5 Prozentpunkte Sicherheitsbaustein

    In anderen Videos sagt Saidi 50:50 zwischen ETF und Sicherheitsbaustein.

    Und wieder andere Videos sagt er 100-Alter sollte der ETF-Anteil sein.
    Welche der drei Regeln gilt wann ?

    Im letzten Jahr hatte ich Festgeld für ein Jahr. Und das wollte ich nicht weiter machen. Ich wollte nicht Jahr für Jahr neu anlegen. Aus dem gleichen Grund, wie Saidi immer von ausschüttenden ETF abrät. Ich wollte eigentlich als zweiten Sparplan einen Geldmarkt ETF.

    75% Aktien ETF

    25% Geldmarkt ETF


    Das war ja nicht möglich und da war dieser ein "Kompromiss" zwischen einem Jahr und Sparplan.
    Es gab ihn auch mit kürzeren Laufzeiten


    Ich möchte zwischen 2029 (mit 62 Jahren und 10,3% Abstrichen) und 2032 (mit 65 Jahren und ohne Abstriche) in Rente.

    Die letzten Jahre habe ich ohne gezielte Sparsamkeit pro Jahr 15.000 € bis 20.000 € über gehabt. So sind die oben genannten 60.000 zusammen gekommen. Da es mir nicht immer so gut ging und ich erst in den letzten Jahren Karriere gemacht habe, habe ich eine relativ große Rentenlücke.

    Mein Ziel: die vorhandenen 60.000 plus 15.000 bis 20.000 pro Jahr bis zur Rente sinnvoll anlegen und dann wenigstens etwas zur Rente dazu tun

    Nochmal Hallo,

    Ich habe euch nicht vergessen, diese Woche war zu viel los.

    Vielen Dank für die vielen guten und teilweise sehr ausführlichen Tipps.

    Als erstes mach ich mir jetzt Gedanken über den Broker. In meiner engeren Wahl sind S-Broker, s-Neo oder ING

    Dann werde ich die die ISIS zu meinen Produktes raussuchen und euch um eure Meinung bitten. Hier drunter oder besser an anderer Stelle?

    Liebe Grüße und einen schönen Rest-Sonntag

    Jürgen

    Hallo,

    hätte ich gewusst, dass die Schuldverschreibung nicht der Einlagensicherung unterliegt, hätte ich das nicht unterschreiben.

    Ich wollte 3:1 also 3 Teile Risiko und 1 Teil Sicherheitbaustein.

    Aber diese Dubiose Fragen zu Anfang bzw. meine Antworten erlauben nur 1:1


    10.000 msci world, 10.000 GobalChampion Fonds

    20.000 Schuldverschreibung 2,7 %

    Vielen Dank für die vielen guten Tipps.

    Den ETF habe ich im Februar mit 10.000 als einmalige Einlage gestartet und dann mit 500 € Sparplan weiter gezahlt.


    den s-Broker habe ich mir angeschaut und er scheint sehr oversized für mein bedarf. Aktuell habe ich nur die App Deka-Invest im gebrauch. Fehler?

    Die Schuldverschreibung liegt in einer kostenlosen Version des Flexdepot. Ich sehe es im Online Banking, kann es da aber nicht bearbeiten, also auch nicht verkaufen. Im Deka Invest App sehen ich die Schuldverschreibung nicht oder bediene es falsch.

    welcher Broker ist für Anfänger geeignet. Aktuell brauche ich nur zwei ETF (Aktien ETF und Gekdmarkt ETF) jeweils mit Startguthaben anzulegen. Abundzu weitere einmalige Einlagen, wenn ich zu wenig verbraucht habe bzw zu niedrige Sparrate gewählt habe.

    Hallo zusammen,


    vorab: ich bin absoluter Anfänger. Aber trotzdem, ich weiß, das Bashing zur Sparkasse ist mir gewiss, und damit habt ihr recht aber das hilft mir nicht weiter.

    Im vergangenen Sommer habe ich online, mit der Kreditkarte bezahlt. Wenige Wochen später war meine Kreditkarte nicht mehr Vertrauenswürdig. Noch etwas später bekam ich eine E-Mail von dem, wo gekauft habe, er ist gehackt worden und Kreditkarten Daten sind abgeflossen. Natürlich habe ich sofort eine neue Kreditkarte beantragt. Die Aktivierung von 3D-Secure nach Anleitung hat nicht funktioniert und eine Alternative habe ich nicht gefunden. So war ich froh. In eine Filiale gehen zu können. Dort wurde mir bestätigt, dass irgendetwas in der APP krumm ist und es wurde Push-Tan an die Kreditkarte angebunden. Ich kannte euch noch nicht und war deshalb froh, eine Finale zu haben. (Per telefonische Rücksprache geht vielleicht auch, aber wegen der Behinderung habe ich bei Face to Face bessere Erfahrungen)

    Ebenfalls wegen meiner Behinderung komme ich mit Geldautomaten nicht zurecht. Wenn die Karte raus kommt, kommt sie nur ein ganz kleines Stück raus. Das kann ich nicht greifen. Bargeld, wenn ich überhaupt noch welches brauche, hole ich mir im Supermarkt. Doch zuletzt bekam ich mit, dass in meinem Superz nicht alle Karten akzeptiert werden. Da war ich schon froh, bei der Sparkasse zu sein. Die ist zu groß um von einer so großen Supermarkt-Kette nicht akzeptiert zu werden.

    Soviel zur Erklärung, warum ich trotz schlechter Erfahrungen immer noch an der Sparkasse festhalte. Aber nun zu meinem Problem.

    Vor ein paar Wochen hatte ich einen Beratungstermin. Wenn man diese nicht annimmt, wird man so lange angerufen, bis man einen Termin annimmt. Also habe ich direkt zugesagt. Ich habe ca. 50.000 auf dem nutzlosen Tagesgeld Konto und 10.000 in einem empfohlenen Fonds, der auch nichts bringt. In der Vorbereitung zu dem Gespräch habe ich Finanztip kennengelernt. Und das wollte ich umsetzen. Die schöne 50:30:20 Regel. Und bei den 20 wollte ich 15 in iShares msci world und 5 in einem Geldmarkt ETF. Aber ich habe mich Blenden lassen.

    1. Das Gespräch begann mit so seltsamen Fragen, die ich wohl früher schon mal beantwortet hatte. Fragen wie "wie wichtig ist für Sie…“. Ich habe den Sinn der Fragen nicht verstanden, und irgz Grob geantwortet. Später fiel mir die Bedeutung auf. Die Beratung sagte immer wieder, bz Ihren Antworten vom Anfang erlaubt der Computer das nicht. Man könnte zwar die Fragen abschalten. Aber davon würde dringend abgeraten. Das sei nämlich sehhhhhr riskant….

    2. Wenn schon ETF dann am besten in dem kostenlosen Depot von Deka, meinte die Beratung. Das andere Depot würde doch 25 € im Jahr kosten, das könne ich mir doch sparen. Und schon schnappt die nächste Falle zu. Im Kostenlosen Depot gibt es den MSCI Wolrd nur von Deka und dessen TER liegt bei 0,3%. Der von iShare bei 0,2%. Ab einem Betrag von 25.000€ ist also der iShares inklusive Depotgebühr billiger als der Deka ohne Depotgebühr. Rechnen müsste ich eigentlich können.

    3. außerdem war mit der Fixierung auf das Deka-Depot auch der Geldmarkt ETF unmöglich. Deka bietet den nicht an. Stattdessen konnte ich in Schuldverschreibung investieren. Über 4 Jahre aber nur einmal einen festen Betrag. Bei 5% und 15%, wie Saidi immer wieder empfiehlt, müsste ich ja Risiko- und Sicherheitspaket eigentlich gleichzeitig besparen. Das ist damit raber nicht möglich.

    4. wegen den Fragen am Anfang. Risiko und Sicherheit darf nicht 3:1 sondern muss 1:1. (gibt der Computer vor)

    5. und überhaupt. ETF nur zur Hälfte des Risiko. Die andere Hälfte des Risiko unbedingt in einen Fonds. Deka GlobalChampions. Begründung: Diversifizieren. Der Witz. So weit ich bisher herausgefunden habe, sind im Fond die gleichen Aktien enthalten, die auch im ETF sind. Also ist es keine Diversifizierung.

    Bei dem Beratugstermin wurde mir vorgeschlagen, alles zuhause in Ruhe noch mal durchzulesen. Aber ich fühlte mich so gut, dass ich direkt alles unterschrieben habe. Jetzt habe ich noch viele weitere Videos von Saidi und von anderen gesehen und fühle mich überhaupt nicht mehr gut. Mittlerweile denke ich sogar, obwohl ich durch Ausgabeaufschlag etc. schon einige Verluste habe. Wäre ein Umstieg auf ein anderes Depot, andere ETF wahrscheinlich billiger, als weiter zu behalten ? Aber wie? Da brauche ich mal eure genaue Hilfe. Gerne auch links und Videos.

    Mein Problem. Ich bin kein beruflicher Anfänger der noch 40 Jahre Zeit hat. Ohne Abstriche kann ich in 9 Jahren in Rente gehen. Beruflich lief es aber bisher nicht immer so gut wie jetzt. Ich habe VBL und VBL Extra laufen. Aber trotzdem wird die Rentenlücke wahrscheinlich relativ groß sein. VBL Extra wurde mir damals bei einem Gespräch in der Verbraucherzentrale empfohlen. Da ist eine BU enthalten ohne gesundheitscheck, was für Behinderte Menschen günstig ist.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Muss ich z.B. den ETF-Sparplan oder den Fonds eine mindeszeit behalten um Spekulationssteuer zu vermeiden?

    Viele Grüße

    Jürgen

    Sorry, war schlecht formuliert


    Hallo zusammen,

    gerade mache Ich mir Gedanken, wann ich in Rente gehen kann. Seit meiner Geburt bin ich behindert. Trotzdem habe ich bisher keine Erwerbsminderung.

    Altersbedingt könnte ich 2034 abschlagsfrei in Rente gehen. Wegen der Behinderung könnte ich 2032 Abschlagsfrei in Rente und mit Abschlag schon 2029.

    Da ich im öffentlichen Dienst bin, habe ich einen VBL Klassik Vertrag und einen VBL Extra.

    Im Internet finde ich zu dem Thema VBL mit Behinderung leider keine eindeutige Aussagen. Kann das sein, dass ich wegen dem VBL bis 2031 Arbeiten muss und dann noch 10,8 % Abschläge auf mein VBL bekomme?


    Danke für eure Hilfe

    Viele Grüße

    Jürgen