Beiträge von Andreas21

    Na ja, wenn ProLife sicher ist, dass da was zu holen ist, warum sollte das die Verbraucherzentrale nicht auch schaffen. Gerade weil bereits etliche Prozesse schon entschieden wurden, sollte die Verbraucherzentrale die entscheidenden Argumente (Paragraphen) kennen, um den Fall schnell abzuschließen.

    Ob sich ProLife so sicher ist, noch was zu holen, weiß ich nicht.

    Steht darüber irgendendwas Konkretes in dem Ankaufsangebot? Stand da auch der komplette Rückkaufswert als Kaufpreis?

    Ich hatte im letzten Jahr eine Anfrage an ProLife bezüglich des Verkaufs einer privaten Rentenversicherung gesendet. Telefonisch versprach man mir auch, sich noch um einen höheren Betrag als den Rückkaufswert bei der Versicherung zu bemühen. Im Kaufvertragsformular war davon nichts zu finden. Damit sind solche mündlichen Versprechungen auch hinfällig und nicht Vertragsgegenstand. Zudem war der Kaufpreis der ProLife auch 15 % niedriger als der aktuelle Rückkaufswert. Wenn eine Rückabwicklung nicht möglich ist, solltest Du die Versicherung kündigen und den aktuellen, aber gesamten Rückkaufswert der Versicherung nehmen. Falls Du bis dahin auf die BU-Versicherung verzichten kannst, sollte die separat schon vorher kündbar sein.

    War der Beitrag zur BU vorher schon so hoch und wieviel BU-Rente würden denn gezahlt werden?

    Alex2026

    ich habe mich im letzten Jahr aus ähnlichem Grund dazu entschieden, zwei PRV 6 Jahre vor Ablauf zu kündigen. Auch die vorzeitige Auszahlung (der sogenannte vorzeitige Abruf) hätte zur Verbeitragung in der Krankenversicherung als freiwillig Versicherter geführt.

    Nur die vorzeitige Kündigung wird dann so betrachtet, als ob nur eine Beitragsrückzahung stattfindet.

    Ein Verkauf der Police einer privaten Rentenversicherung oder einer Kapitallebensversicherung wird hier bei Finanztip auch als Möglichkeit erwähnt. Ich hatte zwei Firmen dazu angeschrieben. Die eine, Winninger wollte nicht kaufen, die andere, Pro Life GmbH bot mir 85 % des Rückkaufwertes + das telefonische Versprechen nach Verkauf in Verhandlungen mit der Versicherung noch mehr rausholen zu wollen. Davon stand dann nichts im Kaufvertragsentwurf. War also nur leeres Gerede. Verkauf fällt damit flach.

    Versuche beide Verträge zu kündigen und die Rückzahlung deutlich vor dem Ablaufdatum zu erzielen. Der Verlust der nicht garantierten Überschüsse sollte im Vergleich zur Summe der KV und PV Beiträge selbst ab Ende 2028 zu verschmerzen sein.

    Eine vorherige Beitragsfreistellung sollte auch den Abzug vom Rückkaufswert, der durch die Versicherung bei Kündigung vorgenommen werden kann, verringern.