Beiträge von Marius13744

    AlexK34  Tomarcy Vielen Dank für euer Feedback :)

    Ich habe kein Problem damit, mein Gehalt offen darzulegen. Über Geld spricht man! Insbesondere bei uns in Österreich habe ich das Gefühl, dass das leider ein Tabu-Thema ist. Außerdem ist die Gehaltstabelle bei der Gewerkschaft öffentlich einsehbar :D - Es kann also nicht verheimlicht werden.

    Ich verdiene ca. 3660€ brutto exkl. Zulagen. Da ich im Turnusdienst arbeite, machen die Zulagen einen großen Teil vom Gehalt aus. Ich verdiene zwischen 2800 und 3300€ netto im Monat. Wir in Österreich haben noch ein 13. und 14. Gehalt, das wie bereits erwähnt, zur Sondertilgung herangezogen wird.

    Meine Sparraten bspw. ETF und Spaßkonto, werden aber nur vom normalen Netto ohne Zulagen gerechnet - es kann ja bspw. sein, dass ich 2-3 Wochen krank werde oder im Urlaub bin und so bspw. keine Nachtzulagen ansammle; Ich würde dann netto weniger bekommen und in eventuelle Zahlungsnot kommen, wenn ich meinen Lebensstil und die Sparraten vom tatsächlichen netto berechne. Für die Berechnung der 14,5% nehme ich ausschließlich mein Grundgehalt und füge es in einen österreichischen brutto-netto Rechner ein. Der daraus resultierende Wert bildet die Basis für die Berechnung der 14,5% Sparrate. Nachdem die Zulagen bei mir erst 2 Monate danach ausgezahlt werden, erhalte ich am 15. Jänner 2 Überweisungen - Die erste beinhaltet mein Grundnetto, die zweite die Zulagen vom November des Vorjahres - so sehe ich mein Grundnetto auch :).

    Ich glaube, wir sollten hier zwei Dinge voneinander trennen: Deine Kritik an einzelnen finanziellen Entscheidungen und die Art, wie Du mit mir darüber sprichst.

    Dass man meine Finanzierung kritisch sehen kann, dass die Anschlussfinanzierung ein Risiko darstellt, dass die Fliegerei mehr kostet als nur die 15.000 € und dass die Fondspolizze meiner Schwester keine besonders gute Entscheidung war, ist mir durchaus bewusst. Ich habe auch nie behauptet, eine perfekte Finanzentscheidung nach der anderen getroffen zu haben. Im Gegenteil: Bei der Versicherung meiner Schwester habe ich selbst ausdrücklich geschrieben, dass ich sie rückblickend nicht mehr so abschließen würde.

    Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, sind Formulierungen wie „Wissensdecke überschaubar“, „gemolken“, „große Fehler“ oder insbesondere „Deine Empfindlichkeit zeigt leider deutlich, dass Du auf dem Ohr taub bist“. Das ist keine zusätzliche finanzielle Analyse, sondern eine persönliche Abwertung. Und die ist auch dann nicht sachlicher, nur weil sie in einen ausführlichen Beitrag über Finanzen eingebettet wird.

    Auch Deine Interpretation, ich hätte meine Schwester in die Versicherung „gedrängt“, steht so nicht in meinem Beitrag. Ich habe geschrieben, dass ich sie über die Vor- und Nachteile informiere und ihr ausdrücklich das Depot empfehle. Du kannst das für falsch oder problematisch halten, aber dann bitte auf Grundlage dessen, was tatsächlich dort steht.

    Dasselbe gilt für die Finanzierung. Natürlich kann mein Depot in fünf Jahren deutlich im Minus sein und natürlich kann eine Anschlussfinanzierung dann teurer werden. Das sind keine unbekannten Risiken, sondern genau die Risiken einer solchen Konstruktion. Ob ich sie für mich eingehen möchte, ist allerdings etwas anderes als die Behauptung, ich hätte sie „nicht verstanden“.

    Und ja: Die 15.000 € für die PPL waren nicht als vollständige lebenslange Kostenrechnung meiner Fliegerei gemeint. Ich habe lediglich den Betrag genannt, den ich damals für die Ausbildung eingeplant hatte. Dass danach weitere Kosten entstehen, ist mir bewusst. Die 14,5 % meines monatlichen Nettos werden auch nicht angespart, sondern als Spaßkonto jeden Monat ausgegeben - das habe ich auch so geschrieben.

    Du kannst meine Entscheidungen für falsch halten. Du kannst mir auch sehr deutlich erklären, warum Du sie für falsch hältst. Damit habe ich überhaupt kein Problem – dafür ist ein Forum da.

    Was ich nicht besonders hilfreich finde, ist, aus einer finanziellen Diskussion eine Bewertung meiner persönlichen Fähigkeiten und meiner angeblichen Empfindlichkeit zu machen. Kritik nehme ich gerne an. Herablassung muss ich mir deshalb trotzdem nicht als „gut gemeinten Rat“ verkaufen lassen.

    Und vielleicht noch ein letzter Punkt: Dass ich nach fünf Jahren Berufstätigkeit ein Depot von rund 27.000 € aufgebaut habe, eine Immobilie finanziere, einen Notgroschen aufbaue und mir gleichzeitig einen persönlichen Traum erfülle, ist für mich eine positive Entwicklung.

    Ich habe deine Ansicht zur Kenntnis genommen. Die Diskussion mit Dir ist für mich damit beendet.

    Das mit dem Besparen für Dritte macht aus meiner Sicht nur Sinn, sofern es sich bei diesen Dritten um nicht bzw. nur beschränkt geschäftsfähige Personen handelt. Ansonsten wird die finanzielle Selbstermächtigung dieser Personen hintertrieben.

    Aber es mag Gründe geben.

    Sie wird die ETFs selbst weiter besparen. Sie ist gerade ins Berufsleben gestartet. Jetzt kann sie erst in diesem Punkt selbstständig agieren ;)

    Zunächst die Klarstellung: Meine Schwester wird sicher nicht in etwas hinein gedrängt!! Sie informiert sich mit adäquater Literatur bspw. dem Buch von Finanzfluss. Ich habe, wie erwähnt, auch ein Flatex Depot für sie. Sie wird entscheiden, welche Altersvorsorge sie bevorzugt - von mir gibt es die Empfehlung zum Depot. Außerdem haben wir in Österreich, soweit ich weiß, keinen Pauschbetrag.

    Nein ich rechne mir die Kosten nicht schön. Die Fliegerei geht sich in der Haushaltsrechnung aus. Die Stärken und Schwächen der Geldanlage sind mir durchaus bekannt.

    Der Kredit ist kein Kombiprodukt. Zugegebenermaßen, kannte ich mich bei Krediten nicht aus. Nichtsdestotrotz, werde ich ich mit 5.000€ im Jahr (Urlaubs- und Weihnachtsgeld also dem 13. und 14. Gehalt in Österreich) sondertilgen. Der noch offene Betrag nach 5 Jahren, ist als gering einzustufen - bzw. wird eine Anschlussfinanzierung wahrscheinlich nicht schwierig sein. Wenn ich 5k jährlich diszipliniert sondertilge, werde ich nach 15-16 Jahren schuldenfrei sein. Wobei mein Nettovermögen – vorausgesetzt, der Aktienmarkt entwickelt sich mit einer durchschnittlichen nominalen Rendite von 6–7 % – bereits deutlich vor der vollständigen Tilgung des Kredits positiv sein dürfte.

    Ich habe nicht von "höheren vierstelligen Beträgen" gesprochen. Sondern von vielleicht 400-600€ für das nächste Auto "Pickerl".

    Den zynischen Schlusskommentar ignoriere ich! Ich bin sehr wohl finanzgebildet und glaube, dass mein Finanzsetup (mit Außnahme der FLV für meine Schwester, die wahrscheinlich gekündigt wird und ins ETF Depot wandert), zukunftstauglich ist. Ich habe mich bewusst für beide Wege entschieden: Lebensstilentscheidung (Immobilie + Fliegerei) sowie langfristiger Vermögensaufbau (ETF).

    Hallo :)

    Ich würde gerne meine Vermögensaufstellung mit euch teilen und bin auf die Kommentare und das Feedback gespannt.

    Ich bin 27 Jahre, männlich und als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger tätig. Nebenbei bin ich Lehrer für Gesundheits- und Krankenpflege und hatte eine nebenberufliche Lehrtätigkeit.

    Ein großer Finanzkiller ist mein Hobby, die Fliegerei (Privatpilotenlizenz). Allerdings sehe ich das eher als persönliche Entwicklung und als Erfüllung eines Traumes. Außerdem habe ich mir vor dem Beginn der Ausbildung zum Privatpiloten gedacht: "Willst du wirklich in 40 Jahren mit 67 wehmütig in Gedanken zurück schweifen und dir denken, 'hätte ich doch die 15k investiert und mir den Traum erfüllt?'". Da ich weder Rauche noch einen übermäßigen Alkoholkonsum habe, ist das sozusagen mein einziges finanzielles Laster.

    Mein Girokonto befindet sich bei der Sparkasse, wobei ich überlege zum gratis Konto der Easybank zu wechseln, weil mir die quartalsmäßigen Gebühren ein Dorn im Auge sind. Ich sehe nicht ein, für ein Girokonto zu zahlen. Die Bank arbeitet sowieso mit meinem Geld. Allerdings finde ich den Service bzw. das Online-Banking George der Sparkasse sehr gut - insbesondere als Übersichtstool meiner Einnahmen und Ausgaben. Ich sehe bspw. auf einem Blick, wie viel ich für Nahrungsmittel ausgegeben habe. Das erleichtert das Anpassen der Ausgaben enorm. Ich habe hier einen guten Überblick der Haushaltsrechnung. Weiß jemand, wie das Online-Banking der Easybank ist?

    14,5% meines monatlichen Nettos gehen auf das Onlinekonto N26. Als Altkunde habe ich noch die Möglichkeit, 2 gratis "Unterkonten" bzw. 2 unverzinste Spaces zu nutzen. Sozusagen habe ich aus einem, also 3 Konten gemacht. Am ersten liegen die 14,5% meines monatlichen Nettos als Spaßkonto (Kino, Essen, etc.). Der zweite Space beinhaltet Rücklagen für mein Auto - zumindest immer soviel, um das nächste Service zu bezahlen. Am Dritten wird Geld für eventuelle weitere Ausbildungen angespart.

    Ich weiß, ich könnte das Geld auch auf ein Tagesgeldkonto legen und zumindest etwas an Zinsen erhalten. Allerdings finde ich diese Übersicht praktischer. Außerdem befindet sich dort nicht viel Geld. Die Rücklagen fürs Autoservice, sind bspw. nur ein paar hundert Euro, die auch nur max. ein paar Monate dort liegen.

    Meine Altersversorge betreibe ich mit 2 ETF Sparplänen über Flatex. Ich bespare mit ca. 14,5% meines monatlichen Nettos (ohne Zulagen) einen MSCI World ETF (IE00B4L5Y983) und einen MSCI EM ETF (IE00B4L5YC18) in einem Verhältnis 70/30 seit ca. 5 Jahren (aktueller Depotwert ca. 27.000€). Für meine kleine Schwester (19) besparte ich einen MSCI ACWI auf Flatex IE00B6R52259. Damit sie nicht Rebalancen muss, entschied ich mich für eine 1 ETF-Lösung. Mit dem Verkaufstrick, dass ETF-Gewinne in Fondpolizzen nicht der 27,5% KEST unterliegen, wurde mir durch einen Versicherungsagenten eine Fondpolizze für meine kleine Schwester angedreht. Dass diese Polizze eine Bruttopolizze ist und die Zillmerung stark ins Gewicht fällt und es günstigere Nettopolizzen über Honorarberater gibt, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Sie wird ohnehin über die Vor- und Nachteile der einzelnen Möglichkeiten von mir informiert - mit der klaren Empfehlung zum Depot. Das Depot gibt mehr Freiheit, auch wenn man bspw. mal umziehen will. Ein Depotübertrag ins Ausland ist möglich - Die Versicherung kann, soweit ich weiß, nicht übertragen werden. Außerdem finde ich es unklug, eine finanzielle Entscheidung durch steuerliche Aspekte leiten zu lassen. Die KEST gibt es erst seit ca. 15 Jahren - über eine Behaltefrist wird ständig diskutiert. Steuerliche Aspekte können sich über einen so langen Anlagehorizont ändern.

    Eine Lebensstilentscheidung traf ich mit dem Kauf meiner Eigentumswohnung (50 qm2 m+ 20qm2 Terrasse und KFZ-Stellplatz; in der Nähe von mehreren Seen) im Mai 2026 für die ich einen Kredit in Höhe von insgesamt 119.000€ aufgenommen habe (Kaufpreis: 133.000). Laufzeit: 35 Jahre; Zinsen: 3,37% fix für 5 Jahre ab September 2026; Rate: rund 500€; Geplant ist, dass ich jährlich ca. 5000€ Sondertilge um in ca. 15-16 Jahren fertig zu sein. Sollte es bis dahin keine Marktkrise geben, wird mein Depotwert ohnehin die Restschuld in einigen Jahren übertreffen. Der Kredit wurde mir aufgrund von Zeitmangel von einem provisionsbasierten Verkäufer verkauft (Der gleiche Versicherungsagent, der mit die FLV verkauft hat).

    Ein risikoarmer Teil mit bspw. Geldmarkt-ETFs kommt aufgrund des Kredits nicht in Frage – eine Sondertilgung hätte mehr „Rendite“, wie ein Geldmarkt-ETF bringen würde. Mit 100% Aktien und einer Immobilie, die fremdfinanziert ist, fahre ich also 100% Risiko. Wobei mein Rest-Anlagehorizont bei ca. 40 Jahren liegt und ich demnach genug Zeit habe, um Kapitalmarktkrisen zu überwinden und den Kredit abzuzahlen.

    Mein Notgroschen von ca. 5500€ wird aufgrund der Eigentumswohnung auf insgesamt 10.000€ erhöht.

    Insgesamt bin ich mit meinem Finanz-Setup sehr zufrieden. Ich arbeite seit 5 Jahren und bin seit dem ersten Gehalt an der Börse aktiv. Ich weiß, in diesem Forum werden ständig 100k+ Depots gepostet - ich bin auf meine 27k aber sehr stolz und finde mein ganzes Finanz-Setup zukunftstauglich. Insbesondere der Mix aus Lebensstilentscheidung (Immobilie) und Altersvorsorge (ETFs) gefällt mir. Einerseits erfülle ich mir meine Träume (PPL, Immobilie) und andrerseits schaffe ich es, mir eine adäquate Altersvorsorge mit ETFs aufzubauen. Ich habe sozusagen beide Welten vereint.

    Ich freue mich auf euer Feedback :)

    Eine HTML-Datei, in der sich alle Daten befinden. Dazu eine Export- und Import-Funktion, zwecks Datensicherung und Einspielen in ein mögliches Update bzw. andere Tools.

    Du machst zu einem Stichtag eine Bestandsaufnahme und das Tool rechnet dir anhand von (wählbaren) Annahmen einen Verlauf aus. Üblicherweise wiederholt man das jedes Jahr oder auch jedes zweite Jahr.

    Halt klassische Vermögensplanung.

    Wo kann ich die Datei downloaden?

    Hallo :)

    Zu A und B habe ich nichts zusagen. Ja, die Steuern müssen wir leider zahlen :D.

    Zu C:

    Eine Fondgebundene Lebensversicherung mit ETFs kann man glaube ich ausschließen, dazu müsstest du ein österreichisches Girokonto haben - außerdem ist die Kostenstruktur unübersichtlich; Der einzige Vorteil wäre steuerlich (keine KEST).

    Ich glaube, dass du alles auf einen Depot investieren sollst. Keep it stupid simple. Wenn du eines Tages wieder nach Österreich ziehst, kannst du, soweit ich weiß, einen gratis Depot Übertrag veranlassen. Mein Depot (bin auch Österreicher) ist beim steuereinfachen Broker Flatex.

    LG


    Marius :)

    Hallo :)

    Mich würde interessieren, wie ihr den Überblick über euer Vermögen behaltet. Trackt ihr euer Vermögen in einer Excel Tabelle oder verwendet ihr Programme wie Portfolio Performance.

    Ich verwende Portfolio Performance und Tracke meine Tagesgeldkonten und mein Aktien ETF Depot zu Altersvorsorge damit. Schade finde ich, dass ich ausschließlich Wertpapiere tracken und nicht mein gesamtes Vermögen (bspw. inkl. Auto) abbilden kann. Ja ich weiß, das Programm ist für den Wertpapiermarkt konzipiert.


    Wie behaltet ihr den Überblick über euer Vermögen?


    Marius :)

    Hallo :)

    Ich wohne in Österreich und bespare zur Altersvorsorge 2 ETFs (MSCI World und EM beide von iShares) über Flatex.

    Mich stören die Kontoführungsgebühren bei meinen Girokonto (Sparkasse), da mir der "Berater", oder besser gesagt der Verkäufer sowieso nichts bringt und die Bank tagtäglich mit meinem Geld arbeitet. Wieso soll ich dann noch zahlen? Außerdem macht man heutzutage sowieso alles über die App - eine stationäre Bankfiliale braucht man demnach eh nicht mehr und sollte ich mir irgendwann mein Eigenheim kaufen, ist es ohnehin naiv zu glauben, dass man bei seiner stationären Hausbank bessere Konditionen erhält.

    Somit stellt sich für mich die Frage, wo habt ihr euer (gratis!) Girokonto + Tagesgeldkonto?

    Bei meiner Hausbank habe ich derzeit ein Girokonto sowie ein Tagesgeldkonto (Notgroschen - ja, ich weiß, dass man den Notgroschen prinzipiell bei einer anderen Bank haben sollte, ich bin jedoch sehr diszipliniert und greife ihn nicht an). Ich würde gerne zu einem kostenlosen Girokonto mit Tagesgeldkonto wechseln, bspw. bei easybank (hier sind die Bargeldbehebungen aber limitiert).

    Ich freu mich auf die Diskussion :)


    Marius

    Danke für diese ausführliche und respektvolle Antwort :)

    Das Geld per monatlichen Sparplan in Aktien ETFs zu stecken, kommt für mich aufgrund der kurzen Dauer nicht in Frage. Ein jährliches Festgeld in Höhe der monatlichen Sparrate x12, so wie es ein Kommentar weiter oben als Idee hingeschrieben hat, kommt schon eher in Frage.

    Wobei ich eher Simple fahren will und immer noch zwischen der Frage Taggeldkonto VS Geldmarkt ETF stehe und sich bei letzterem noch die Frage stellt, ob es ein ESTR oder Anleihen ETF sein soll.


    Danke für die Antwort :)

    Nein. Gibt auch Banken, die sich am aktuellen EZB-Einlagensatz orientieren, beispielsweise WillBe der LLB.

    Aha interessant. Wusste ich gar nicht.

    Da stellt sich für mich die Frage, ob das ganze auch in Österreich steuereinfach möglich ist. Also, ob die Steuer automatisch dem Finanzamt in Österreich vom Broker bzw. in diesem Fall der Bank überwiesen wird.

    Ob man lieber auf Tagesgeld oder Geldmarkt ETF anspart hängt meiner Meinung nach primär davon ab wieviel Bock man auf Tagesgeldhopping hat und wie teuer die Spar/Ordergebühren für den Geldmarkt ETF beim jeweiligen Broker sind. Evtl. noch ob man Probleme mit der Einlagensicherung bekommt bzw. Geld auf mehrere Banken aufteilen muss.

    Wie andere bereits geschrieben haben, kann man in so einem Fall auch gut mit Festgeld arbeiten und versuchen dort noch einen höheren Zins als den EZB Einlagenzins zu bekommen.

    Danke für den Input.

    Soweit ich weiß, sind die Ordergebühren für einen ETF Sparplan bei Flatex die nicht steuereinfach sind, bei 1,50€ pro Ausführung... Da stellt sich mir die Frage, ob der höhere Zins zum Tagesgeld ausreichend rentabel ist, um umzusteigen.

    Boah ey... Wenn mit ETF bei einem Crash 50% Buchverluste im Depot stehen wird NATÜRLICH NICHT verkauft, sondern weiter gespart.

    Passende Immos finden sich immer wieder, no FOMO.

    Ist doch nicht so, dass du an Tag X dringend ne eigene Immobilie brauchst, koste es was es wolle. Ich würde nur in ETF sparen und allenfalls bei Erreichen der Zielsumme rausgehen. Außerdem kann beim ETF Sparen trotz Kursverfall die erreichte Summe immer noch höher sein als beim Sparbuch.

    Ja, stimmt. Sehr rational gedacht.

    Danke.

    Danke für die tolle Antwort!


    Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich wird mit Kapitalbindenden Lebensversicherungen viel Geld gemacht. Der Steuervorteil, bei dem bei der Lebensversicherung die 27,5% KESt wegfällt, lassen die sich teuer bezahlen. Der kommt auch erst nach Jahrzehnten zum Tragen. Ich für meinen Teil, habe mich für einen steuereinfachen Broker (Flatex Österreich) entschieden.


    Danke für die Idee der Sparratenausrechnung und der Veranlagung im Festgeld. So könnte ich das wirklich aufbauen.

    Mein Gedankenkonstrukt mit dem Geldmarkt ETF hält sich noch - muss mir das ganze noch überlegen.


    Danke :)