Beiträge von Branko

    Noch mal: Ich kenne beide und kann nichts Schlechtes berichten. Wenn ich Schlechtes berichten könnte, würde ich das vielleicht auch in einem Bewertungsportal machen. Meine guten Erfahrungen habe ich da nicht geteilt, so geht es wohl den meisten.

    Verstanden. Heißt folglich: mit Traders Place kann ich im Grunde nichts falsch machen. Dennoch wäre ING unter Umständen die bessere Wahl, weil....? Es fällt ja durch geringfügig "schlechtere" Konditionen auf und ist folglich im Depot Vergleich weiter hinten. Was wären dann die Pro´s, die das aufwiegen. Wird man da als Laie besser geführt als bei einem Neobroker? Oder gibt es im Grunde keinen praktischen Unterschied? Es muss ja, insbesondere wenn du schon erfahren bist, nicht zwingend etwas "schlechtes" sein bei Traders Place sondern einfach nur ein Aspekt, der einem Laien eher die ING nahelegen sollte.

    50/50 ist doch überhaupt nicht gewünscht. Hast du den Thread bisher gelesen?

    Branko Wenn es sowieso so unterschiedlich gehandhabt werden soll, könnt ihr tatsächlich zwei Sparpläne auf denselben Index einrichten. Wenn Verzinsung wichtiger ist, dann beim Neobroker (das mit den Konditionen kann sich aber auch alles sehr schnell ändern), wenn Zugriff durch euch beide gewünscht ist, bei einer richtigen Bank.

    Wie schon geschrieben. Bevorzugt wird: ich verwalte alles. Meine Frau muss sich um nichts kümmern.

    Ich denke, es läuft auf die Variante 2 hinaus: Ich eröffne bei einem Broker, der dies anbietet, zwei Depots auf meinen Namen. Was genau bei diesen suboptimal läuft (z.B. Traders Place), konnte mir nach wie vor leider nicht beantwortet werden. Aber nun gut.

    Ich nehme aus den bisherigen Beiträgen mit: Man würde eine klassische Bank (aus eher subjektiven Beweggründen) einem Neobroker vorziehen, ungeachtet der leicht schlechteren Konditionen bzw. Kosten. Das klingt nach mir von vor zwei Wochen, ehe mir aus meinem Umfeld dieses ganze neumodische Neobroker-Zeugs als "günstiger, gleich gut abgesichert und idiotensicher in der Anwendung" angepriesen wurde. Auch den bisherigen Content von Finanztip, Finanzfluss und Co habe ich als klare Empfehlung zugunsten eines Neobrokers verstanden. Ich schwanke also schlussendlich zwischen der ING und Traders Place.

    Ein Depot (evtl Gemeinschaftsdepot), ein ETF.

    Irgendwann dann einfach die Anteile 50/50 an die Kids übertragen.

    Funktioniert nicht. Die beiden starten ja mit etwas unterschiedlichen Startsummen (bisherige Ersparnisse), da sie ja unterschiedlich alt sind. Und der ältere wird seines wahrscheinlich auch früher bekommen als der jüngere. Zudem werden auch mal Einzelbeiträge einfließen (Geburtstagsgeld), das mal unterschiedlich hoch ausfallen kann. Außerdem ist ja nicht gesagt, dass das Geld am Ende in Gänze ausbezahlt wird. Wenn sie die Depots bekommen, sollen sie selbst entscheiden, ob sie nun das ganze Geld brauchen oder ob sie das Depot auf ihren Namen weiterlaufen lassen.

    Daher brauche ich da schon eine saubere Trennung.

    wäre das denn zwei Gemeinschaftsdepots von euch beiden oder zwei Einzeldepots von dir oder deiner Frau?

    Hatte ich ja schon eingangs geschrieben. Beide Option liegen auf dem Tisch. Bevorzugen würden wir allerdings, wenn alles auf meinen Namen liefe. Aber genau, um Vor- und Nachteile abzuwägen, ja die Frage an die Community.

    Die ING wurde ja schon genannt, die würde ich empfehlen, dann könnten beide Eltern als Erziehungsberechtigte walten und bei bei Sparplänen sind die Konditionen (zumindest bisher) einwandfrei.

    Traders Place ist sicherlich auch in Ordnung...

    Ich bin als Anfänger jetzt relativ stumpf nach dem Depotvergleich von Finanztip gegangen. ING erhebt Gebühren bei Einzelinvestitionen und verzinst das nicht investierte Guthaben auf dem Verrechnungskonto geringer. Beide Konditionen könnten in unserem Fall interessant sein. Es wird ja nicht nur die Sparrate ausgeführt, sondern ggf. mal Geburtstagsgeld usw. auch investiert. Daher war ich zunächst bei Traders Place. Die schneiden von den Anbietern, die ein Zweitdepot anbieten, beim Depotvergleich von Finanztip am Besten ab. Bei Finanzwissen kommen die ebenfalls gut weg, haben bei den Kundenbewertungen i.S. ETF-Sparpläne aber nur eine positiv-Bewertungsrate von mageren 53%. Da muss ja irgendwo ein Wermutstropfen drin sein oder aber die ganze Plattform ist für meine Zwecke evtl. ungeeignet.

    Hat jemand denn konkrete Erfahrungswerte mit Traders Place i.S. ETF Besparung?

    Danke für diese Beschreibung. Du tust dir leichter, indem du einfach sagst: ich möchte einen Broker, wo ich zwei Depots einrichten kann.

    Was dann später mit den Depots passiert, ist ja jetzt völlig egal.

    Hast du denn selbst schon ein Depot ?

    Bei der ING kannst du bequem soviel Depots einrichten wie du willst.

    Ich selbst habe kein Depot. Bleibt vorläufig auch so.

    Dass es Broker gibt, die ein Zweitdepot anbieten, weiß ich ja bereits. Aber das sind meist nicht die Testsieger. Warum, kann ich mir als Laier noch nicht ganz erlesen. Daher ja die Frage an die Community.

    Warum genau tendieren die ersten zwei Antworten zur ING? Da scheinen laut dem Depotvergleich von Finanztip mehr Gebühren anzufallen. Ist es dort einsteigerfreundlicher aufgebaut?

    Hallo zusammen,

    ich will für meine zwei Kinder jeweils ein Depot einrichten und jeweils einen Welt-ETF besparen. Bin absoluter Anfänger. Die Depots sollen aus verschiedenen Gründen auf meinen Namen und/oder den Namen meiner Frau laufen. Nun haben wir festgestellt, dass die meisten Neobroker meist kein Zweitdepot offerieren. Die wenigen, die das tun (z.B. Traders Place) scheinen eine etwas andere Zielgruppe zu haben, wenn ich was richtig aufgeschnappt habe.

    Was wäre also die praktikabelste Lösung?

    1. Ich richte auf meinen Namen jeweils ein Depot bei zwei verschiedenen Brokern ein (z.B. bei Trade Republic für Kind 1 und bei Scalable Capital für Kind 2) und bespare bei diesen den selben ETF.

    2. Ich richte zwei Depots bei bei Traders Place ein und bespare den selben ETF.

    3. Ich richte ein Depot für Kind 1 auf meinen Namen bei einem Neobroker ein und bei demselben Broker richtet meine Frau auf ihren Namen ein Depot für Kind 2 ein.

    Bei beiden Kids wird dieselbe Sparrate gespart werden. Und es soll auch von beiden der selbe ETF bespart werden, damit der eine am Ende durch unterschiedliche Wertentwicklung am Ende nicht doch etwas weniger Gewinn als der andere hat.


    Was ist Eurer Meinung nach die praktikabelste Lösung? Gibt es irgendwelche Fallstricke?
    - Wir sind Passiv-Sparer.
    - Verwalten würde ich das eher in unregelmäßigen Abständen am Laptop als täglich in einer App auf dem Handy.
    - Eine Lösung, bei der meine Frau wenig Verwaltungsaufwand hat, wäre von uns zu bevorzugen.

    Für alle konstruktiven Beiträge schon mal vielen Dank im Voraus!

    Diesen Teil habe ich nun gar nicht verstanden: das Depot soll übertragen werden auf das Kind, aber auf ein Depot welches nicht auf das Kind lautet.... 🤯??

    So was funktioniert natürlich auch nicht, ebenso wenig wie die anderen, vorher beschriebenen Ansätze.

    Nein. Das Depot läuft auf Papas Namen. Es geht an das Kind über, wenn dieses von Papa als "reif genug" eingestuft wird. Ob das mit 18 geschieht, mit 25 oder mit 30 lässt sich im Vorwege ja schlecht prognostizieren.


    An alle anderen Antwortenden: Vielen Dank. Die meisten Beiträge waren sehr hilfreich und konstruktiv.

    Moin Community,

    ich bin bei dem Thema absoluter Neuling und hoffe hier auf Hilfe. Mal angenommen, man überträgt seinem erwachsenen Kind ein komplettes Depot, das viele Jahre im Wert gewachsen ist. Wie verhält es sich bei dieser Variante steuerlich?

    • Dass keine Schenkungssteuer fällig wird, habe ich bereits verstanden (wir gehen von weniger als 400.000 € Wert aus).
    • Kommen auf einen der beide (den schenkenden Vater / das beschenkte Kind) irgendeine Art von Kapitalertragssteuer zu? Es ist ja in Summe ein Gewinn geschehen. Allerdings hat der Vater nie Gewinn realisiert (weil nie ausgeschüttet) und das Kind ebenfalls nicht, weil es die Anteile direkt nach Erhalt ohne weiteren Gewinn verkauft.
    • Wie verhält es sich mit dem vom Vater im Laufe der Jahre gezahlten Steuern auf die Vorabpauschale? Gibt es da irgendwas zurück? Es ist ja, wenn ich es richtig verstanden habe, eine Vorauszahlung auf erwartete, zukünftige Gewinne, die der Vater allerdings nie bekommen hat. Wir gehen in meinem Beispiel nämlich davon aus, dass Vater und Mutter keine Freibeträge für das betreffende Depot eingesetzt haben, da diese an anderer Stelle genutzt wurden.

    Wie Ihr euch vorstellen könnt, geht es um eine sinnvolle Kapitalanlage für die eigenen Kinder, aber definitiv in der Variante, in denen das Depot nicht auf ihren Namen läuft. Es gibt ein gutes Video von Saidi zu der Thematik, das aber bereits vier Jahre alt ist und die o.g. Punkte für mich nicht ohne Restfragen aufgelöst hat.

    Für alle sinnvollen Hinweise schon mal recht herzlichen Dank im Voraus!
    Artikel, Videolinks, Beispielrechner etc…