ich beschäftige mich aktuell mit der Entnahmephase im Alter, ist gerade ein Thema bei Bekannten, und stolpere dabei immer wieder über das Thema Transaktionsgebühren.
Während in der Ansparphase durch kostenlose Sparpläne bei vielen Brokern (wie der ING oder der DKB) kaum Kosten anfallen, sieht das beim Verkauf oft ganz anders aus. Wenn man monatlich oder quartalsweise feste Beträge entsparen möchte, läppern sich die Gebühren über die Jahre doch ganz schön – erst recht, wenn man keine riesigen Tranchen auf einmal verkaufen will.
Daher meine Fragen an die Runde und vor allem an diejenigen, die schon in der Entnahmephase sind oder sie konkret planen:
- Wie setzt ihr eure Depotentnahme praktisch um? Verkauft ihr manuell (z. B. einmal im Quartal/Jahr) oder nutzt ihr automatisierte Auszahlungspläne (sofern verfügbar)?
- Zähneknirschen oder Broker-Wechsel? Akzeptiert ihr die relativ hohen Verkaufsgebühren der etablierten Broker (wie die 4,90 € + 0,25 % bei der ING oder die gestaffelten Gebühren der DKB) für das Gefühl von „Sicherheit“ und Service im Alter?
- Nutzt ihr Neo-Broker im Alter? Habt ihr euer Entnahmedepot zu günstigeren Anbietern (z. B. Trade Republic, Scalable Capital etc.) übertragen, um für 1 € oder komplett kostenlos zu verkaufen? Spielt da das Bauchgefühl mit Blick auf die Zuverlässigkeit im Alter mit?
Ich bin gespannt auf Eure Strategien, Erfahrungen und Meinungen dazu!