So hatte ich es bisher auch verstanden und mich gefragt, ob die ungeförderte Einzahlung sich dann überhaupt steuerlich lohnen kann im Vergleich zum normalen Depot...
Klar, man spart sich in der Ansparphase die Steuer auf Vorabpauschale bzw. Ausschüttungen und kann beliebig steuerfrei umschichten, aber in der Entnahmephase ist (zumindest nach aktueller Gesetzgebung mit Kapitalertragssteuer) die Besteuerung dann ja deutlich schlechter, oder?
Das verstehe ich etwas anders: Wenn mein Bild stimmt, ist ja nur die Hälfte der Erträge zu versteuern. Und im Rentenalter ist mein Grenzsteuersatz vielleicht niedriger als heute (das muss in der Tat nicht für alle gelten). Dann ist der Vergleich:
- Normales ETF-Depot und 26,xy% KESt und Soli auf den Ertrag
vs.
- Ungefördertes AV-Depot und Grenzsteuersatz (z. B. 30%) auf den halben Ertrag