Beiträge von enfield

    Ich habe jetzt schon sehr viel Zeit in das Thema versenkt und muss jetzt zu einem Abschluss kommen...

    Die BUZ mit Basisrente halte ich durchaus für vorteilhaft wenn man es konstant durchzieht bis 67.

    Wenn es sich finanziell ausgeht ist mein Ziel aber nicht bis 67 zu arbeiten sondern eher mit 60 in Rente bzw. früher schon in Teilzeit zu gehen.

    Da werden dann die Vorteile einer BUZ sich womöglich auflösen oder sogar nachteilig werden?

    Ich gehe bisher immer von dem Szenario aus nicht BU zu werden.

    Moin @EN

    Klare Empfehlung auch aus Erfahrungen aus dem Familienkreis: in jedem Fall trennen. Steuerthema sollte nie D A S Kriterium sein. Und: ich würde auch keine kombinierte BU/Rechtsschutzversicherung abschliessen.

    Grundsätzlich zum Thema Basisversicherung. Rein als Anlageprodukt nicht zu empfehlen.

    Und der "Berater" ist wirklich unabhängig (Cui bono)? Was hat denn die erste Beratung gekostet (Honorar bei der Honorarberatung).

    Das sagt auch mein Bauchgefühl der klaren Trennung und einem einfachen Produkt wo ich klar weiß was ich bezahlen muss und was heraus kommt im BU-Fall. Jedoch sollten in diesem Fall Fakten überzeugen und kein Gefühl.

    Habe es zuvor schon geschrieben. Es ist provisionsbasiert. Das sind aber auch fast alle Anbieter die von finanztip empfohlen werden?

    Genau das sind meine Bedenken. Lohnt es sich am Ende wirklich für mich oder lohnt es sich vor allem für den Makler...

    Vielen Dank euch allen für die ganzen Antworten! Die Links und Infos werde ich mir noch alle anschauen.

    Ich bin bei einem Berater, der von finanztip empfohlen wird und auch im Forum glaube ich ein gutes Ansehen hat. Letztlich aber Provisionsbasiert, worunter auch Dr. Schlemann fällt.

    Diese Kombination erscheint mir ungewöhnlich. Normalerweise ist die Möglichkeiten zum Aussetzen von Dynamiken bei SBU und BUZ identisch. Um welchen Anbieter handelt es sich?

    Richtig. In diesem Fall wären es zwei verschiedene Anbieter gewesen mit nahezu identischen Beitragskosten. Daher der Unterschied. Volkswohlbund und bei Baloise unbegrenzt.

    Bei einer BUZ ist eine AU Klausel normalerweise nicht möglich, bei der SBU ist sie sinnvoll. Weshalb ohne?

    Hat der Berater von sich aus so vorgeschlagen ohne AU, evtl. um bei den Kosten niedrig zu bleiben oder um bereits den Weg für die BUZ zu ebnen. Damit es keinen Unterschied gibt...

    Der Spitzensteuersatz ohne Kirchensteuer beträgt strenggenommen 44,31%. Der Grenzsteuersatz ist deshalb relevant, da Sie mit steuerlich absetzbaren Ausgaben Ihr zu versteuerndes Einkommen "von oben" reduzieren, also den letzten Euro, der im höchsten Steuersatz gem. Progression versteuert wird.

    OK ich verstehe, danke für die Erklärung.


    Dr. Schlemann

    Auf ihrer Seite wird dargestellt, dass die BUZ finanzielle Vorteile bietet. Wie auch in meinem Fall. Der Tenor geht aber oft in die andere Richtung. Besser sein lassen. Schwierig hier als Laie die richtige Entscheidung zu treffen.

    https://schlemann.com/berufsunfaehig…mit-basisrente/

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade bei einem unabhängigen Berater zum Abschluss einer BU. Eigentlich wollte ich nur eine einfache BU ohne Zusätze (SBU). Der Berater legt mir aber nahe, dass es viel sinnvoller ist eine BUZ also BU mit Basisrente abzuschließen um mir die Steuervorteile zu sichern.

    Allerdings bin ich mir sehr unsicher ob es das richtige ist. Mit den aktuellen Daten und Rahmenbedingungen sieht es durchaus sinnvoll aus, nur es ist noch ein sehr langer Zeitraum über die gesamte Laufzeit. Wer weiß schon was dem Staat noch alles einfällt und man dauerhaft Steuervorteile hat?

    Außerdem die Frage ob es vielleicht besser wäre eine normale BU abzuschließen und dann ab 2027 das Altersvorsorgedepot zu nutzen?

    Zu meinen Daten:

    • 36 Jahre, ledig, keine Kinder
    • 67.000€ Brutto im Jahr (ca. 3150€ Netto mtl.)
    • ETF Depot bei 26.000€ mit Sparrate 750€
    • EFH Kredit 800€ mtl. bis 2030

    Mein Wunsch, so früh wie möglich in Rente zu gehen, bzw. auf Teilzeit Arbeit zu wechseln.


    Allgemeine Daten zur SBU und BUZ:

    • 5% Beitragsdynamik, bei SBU beliebig oft aussetzbar, bei BUZ nur einmal alle 2 Jahre aussetzbar
    • 3% Leistungsdynamik
    • ohne AU-Klausel

    Konditionen SBU:

    • 3000€ BU-Rente
    • 100€ Beitragskosten

    oder

    • 2500€ BU-Rente
    • 83€ Beitragskosten

    Konditionen BUZ mit Basisrente:

    • 44,5% Steuersatz aktuell / warum nimmt man den Grenzsteuersatz und nicht den Durchschnitt der Einkommenssteuer?
    • 24% Annahme Steuersatz bei Auszahlung mit 67 als Rente
    • 3000€ BU-Rente, soll bei Auszahlung nach Steuern ca. 2500€ ergeben / das sind nur 20% weniger, wie kommt man darauf?
    • 205€ Beitragskosten
    • Steuererstattung 92€
    • 113€ effektive Beitragskosten
    • ohne BU: lebenslange monatliche Rente ab 67 von 788€ (nach Abzug von 24% Steuern und bei Annahme von 6% Fondsperformance, vor Fondskosten???)
    • Fonds Auswahl an ETF's verfügbar (MSCI World etc.)

    Fazit:

    Wenn ich die jeweiligen Konditionen bei 2500€ Rente vergleiche, bezahle ich bei der BUZ monatlich 30€ mehr und erhalte dafür ca. 788€ Rente. Bei 2% Inflation über die Laufzeit von 31 Jahre bleibt davon ca. 426€ übrig. Immerhin.

    Was bei der Berechnung nicht berücksichtigt wurde, dass die Beiträge jährlich um die Dynamik ansteigen. Was auch immer das für einen Effekt hat?

    Die Rente kann auch schon ab 62 ausgezahlt werden, dann mit geringerem, mir unbekannten Betrag.


    Würde mich über eure Gedanken dazu freuen. Vielleicht habe ich noch etwas gar nicht bedacht.