Beiträge von FayFay

    Girokonto bei der Comdirekt Bank dort sind 3 Eizahlungen pro Jahr kosten los, darber hinaus kostet es 4,90 Euro pro Einzahlung. Einzahlungen sind möglich an Commerzbank Filialen oder bei App Partnern wei Rewe, Rossmann, DM

    Bei der DKB Bank kannst du nur über Parner einzahlen wie Rewe etc ( wäre mir zu stressig)

    Kommt halt drauf an wie oft du Geld einzahlen musst / willst.

    Tagesgeldkonten kannst du schauen bei raisin / Weltsparen. Wenn du zu einer anderen Bank wie Comdirekt oder DKB oder ähnlich wechselst, dann hast du vermutlich für die ersten 3 Monat etwas bessere Zinsen, als danach. (Ändert sich dauernd musst du schauen).

    Wenn du mit deinem Tagesgeld zu raisin gehst, hast du da meist auch für 3 Monate ein Starter Angebot mit etwas höheren Zinsen direkt bei raisin. Danach kannst du raisin nutzen um dort immer das für dich beste Tagesgeld und oder Festgeld auszuwählen. Du machst einmal das Identverfahren und kannst bei all Ihren Partnerbanken anlegen mit wenigen Clicks. Damit kannst du dir das Tagesgeldhopping sparen. Du musst auch nicht dauern reinschauen, weil du eine Mail bekommst wenn sich die Zinsen ändern.

    Mir fehlt bei dir ein Plan, wie hoch die Lücke zum Renteneintritt sein wird, genau das ist doch entscheidend. Danach richtet sich doch der Bedarf. Nach momentanem Stand, kannst du noch 13 Jahre einzahlen, also ein ordentlicher Zeitraum. Alles was du jetzt in TG, Festgeld, Geldmarkt ETF oder Anleihen investierst, wird in etwa die Inflation ausgleichen. Ein weltweiter ETF mit einer eventuellen Rendite von 6% bringt nach Kosten, Steuern und Inflation real etwa 3%. Meine Vorgehensweise war, mit Start in die Rente, 5 Jahre mit sicheren Anlagen auszukommen und dann, bei für mich guten Stand, umzuschichten. Die 5 Jahre sind mein Empfinden, je nach Risikobereitschaft kann man das verändern. Fazit, ich würde den Sparplan erstmal in ETFs strikt durchziehen und dann 5 Jahre vor der Rente noch mal alles überprüfen.

    So habe ich auch geplant. Ich kann mit Cash Rücklage durchschnittlich 7 Jahre überbrücken. Das sollte reichen um einen Crash auszusitzen. Wenn der genau zu Rentenbeginn kommen würde.

    Und neben Kostnreduzierung im Alter usw. ist natürlich die andere Überlegung auch ggf. weiter zu arbeiten. Wie und Was vermag ich jetzt noch nicht zu beurteilen. Vorstellbar wäre in meiner Firma noch eine Zeitlang halbtags weiter zu machen, oder in Teilzeit als Berater. Vorstellbar wäre aber auch einfach einen Minijob in einer ganz anderen Branche zu machen. Ich bin da zuversichtlich dass ich das schon organisiert bekäme. Nicht nur wegen weiterem Verdienst, sondern auch einfach weil ich es mir schwierig vorstelle plötzlich "zu Hause" rumzusitzen.

    Aber ich weiß nicht in welcher Verfassung ich mit 67 sein werde. Vielleicht KANN ich dann garnicht mehr arbeiten? Auch das wird erst die Zeit zeigen.

    Das siehst du ganz richtig ich bin Neuanleger :) Ich sehe es ähnlich wie du, ich kann es mir eigentlich nicht leisten früher mit dem besparen der ETFs aufzuhören, also nicht viel früher zumindest. Mir ist klar dass Zinsen nur die Inflation etwas abfedern, aber das ist auch o.k. es bleibt ja trotzdem mehr oder minder geschenktes Geld :)

    Ich habe mir natürlich bereits eine Excell Tabelle angelegt und kann mit meiner jetzigen Sparstrategie am Ende 7 Jahre von meiner Cash Reserve leben. Was ich theoretisch als Ausreichend erachte um einen Crash aussitzen zu können. Das Depto wäre zu diesem Zeipunkt dann 14 Jahre bespart worden und kann 7 Jahre ruhen bis die erste Entnahme fällig würde.

    Alternativ, sollte es zu Renten beginn mit den Aktien gut stehen, kann ich Entnahmen machen und die Caschreserve halten bis es zu einem Crash kommt um dann das Depot zu schonen um das Rendite Reihenfolge Risiko abzufedern.

    Ich denke so richtig entscheiden kann ich es jetzt eh noch nicht das wird erst in ein paar Jahren gehen, wenn ich sehe wie ich das Rebalancen tatsächlich gestalten muss.

    Was ich zumindest verstanden haben ist es Jacke wie Hose ob ich in Divenden ETF´s oder Thesaurierer investiere. Bei den Dividenden müsste ich die Disziplin aufbringen diese auch direkt wieder selbst zu investieren, bzw. beim Broker anklicken dass diese automatisch investiert werden sollen. Beim Thsaurierer passiert das ja eh automatisch ohne dass ich etwas tun muss.

    Mit Kosten senken zu Rentenbeginn, kleinere Wohnung usw. meinte ich eigentlich dass ich das machen werden sobald meine Tiere verstorben sind. Zum einen fallen dann die Kosten für die Tiere weg und auch dieses Geld kann dann investiert werden und Geld was ich dann ggf. bei der Miete einspare kann ebenfalls gespart werden. Das wird aber noch einige Jahre vor Rentenbeginn der Fall sein.

    Was ich jetzt geplant habe zu sparen ist also noch nicht ganz das Maximum von dem was ich über die Jahre sparen kann, dazu kommt noch dass ich jährliche Gehaltserhöhungen bekomme, jährliche Prämien und Geld was ich zusätzlich monatlich bei seite Legen kann (der Betrag schwankt aber und ist daher in meiner Hochrechnung nicht mit drin). All das fließt noch mit in die Altersvorsorge.

    Nach meinen jetztigen Hochrechnungen auch unter berücksichtigung von Inflation reicht mein Angspartes Kapital bis ich 92 Jahre alt wäre um meine Rentenlücke zu schließen. A) muss ich so alt erstmal werden und B) etwas Rendite wird wohl hoffentlich bei der ganzen Sache doch herauskommen.

    Den Unterschied zwischen Notgroschen und Notkonto habe ich nicht verstanden, für mich ist das ein und dasselbe.

    Ich würde einen Notgroschen in Form von Tagesgeld auf der einen Seite sehen und dann den Rest in Form von der angedachten Festgeldtreppe oder als Staatsanleihen-ETF (DBX0T8) auf der anderen Seite.

    Keine Sorge: Letzterer stabilisiert dein Portfolio. Und der Vergleich der Rendite von Staatsanleihen-ETFs mit TG und FG ist nach laufenden Kosten. Welcher war denn das mit den 0,5% Kosten?

    ich hab mich mit der TER vertan die liegt "nur" bei 0,17 aber das ist der ETF:

    Amundi Euro Higest Rated Macro weighted Goverment Bond 1-3Y UCITS ETF ACC LU1829219556

    Den Unterschied zwischen Notgroschen und Notkonto habe ich nicht verstanden, für mich ist das ein und dasselbe.

    Ich würde einen Notgroschen in Form von Tagesgeld auf der einen Seite sehen und dann den Rest in Form von der angedachten Festgeldtreppe oder als Staatsanleihen-ETF (DBX0T8) auf der anderen Seite.

    Keine Sorge: Letzterer stabilisiert dein Portfolio. Und der Vergleich der Rendite von Staatsanleihen-ETFs mit TG und FG ist nach laufenden Kosten. Welcher war denn das mit den 0,5% Kosten?

    Das ist warscheinlich persönliche Referenz. Ich habe den klassischen Notgroschen, der niemals angerührt wird. Ausser ich würde Arbeitslos, oder müsste eine Zeit mit Krankengeld überbrücken. Der Notgroschen liegt bei raisin / Weltsparen und ist in 3 bis 4 Tagen für mich verfügbar, also wirklich auf meinem Girokonto angekommen.

    Das Notkonto liegt bei meiner Bank, bekommt etwas weniger Zinsen, ist dafür aber mit einem Click verfügbar. Ich habe 4 Tiere die alle schon sehr alt sind und da kann leicht etwas passieren, auch am Wochenende. Ein Hund war mal vergiftet, zack 4000 Euro weg. Das Not Konto brauche ich einfach für mich als mentale Sicherheit, dass ich auch hohe Rechnunge sofort bezahlen kann und nie in Schwierigkeiten gerate.

    Notgroschen wird also niemals angetastet. Notkonto nach möglichkeit auch nicht, ist aber da um Geld um bei Bedarf "eben unerwartete Tierarztkosten o.ä." problemlos davon bezahlen zu können.

    Nur ein Aspekt: Du kannst auch mehr als 100.000 Euro in Tages- bzw. Festgeld halten, denn die 100K-Grenze gilt pro Bank, nicht pro Nase.

    Ja so steht es im Gesetzes Text, aber bei einer systemischen Krise, wenn Banken ggf. reihenweise fallen, dann sind Experten kritisch ob dass dann Bestandhaben wird. Daher Vorsicht ist besser als Nachsicht.

    Hallo Zusammen,

    ich bin gerade 54 geworden, einen großteil meines Lebens war ich Freiberufler und habe nicht in die gesetzliche RV eingezahlt. Zu Rentenbeginn werde ich nur ca. 28 Jahre dort eingezahlt haben. Da ich ein Luftikuss war, habe ich privat auch nicht vorgesorgt.

    Aus heutiger Sicht war das dumm, aber nun ist es wie es ist. Ich habe mich letztes Jahr erstmalig mit privater Altersvorsorge und ETF Sparplänen auseinander gesetzt, seither informiere ich mich immer weiter und lerne weiter dazu.

    Ich habe also vergangenes Jahr im September mit 0 Rücklagen angefagen. Notgroschen (3 Gehälter ist vorhanden) Notfallkonto für ungeplante Ausgaben (Tierarzt, Zahnersatz, Waschmaschine geht kaputt o.ä. ist vorhanden). Diese Notkonten liege derzeit noch als Tagesgeld und werden später ggf. zu einer Festgeldtreppe. Zudem bespare ich diese monatlich weiter mit 500 Euro um meinen defensiven Anteil weiter aufzubauen und irgendwann auch in kurzlaufende Staatsanleihen mit höchster Bonität anzulegen.

    Ein Depot ist eröffnet mit zwei ETF´s 70/30 Aufteilung und wird mit 1200 Euro pro Monat bespart.

    Bis zu Renteneintritt werde ich Einzahlungen in defensiven und offensiven Teil zusammen in Höhe von 280.000,00 Euro getätigt haben. (etwaige Renditen und Zinsen nicht mit eingerechnet, also nur das was ich tatsächlich safe eingezahlt haben werde).

    Ich lebe jetzt schon sparsam und werde in der Rente noch weniger Ausgaben haben (sobald die Haustiere nicht mehr sind, Umzug in kleinere Wohnung usw) (also Stand jetzt, wie die Inflation das beeinflussen wird, vermag ich jetzt noch nicht zu erfassen).

    Die Empfehlungen wie zu welchem Alter die Aufteilung des Geldes (offensiv, defensiv, 3 Töpfesystem) gestaltet werden soll, ist mir inzwischen bekannt.

    Was ich auch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfassen kann ist wie sich so ein Depot mit der Zeit entwickeln wird. (Aber ich habe verinnerlicht, auch bei einem Crash cool bleiben, keine Panikverkäufe).

    Ich denke also die Basis habe ich, wenn auch spät, jetzt gelegt und von "ich muss im Rentenalter hungern" zu "ich werde klarkommen" verändert.

    Was ich noch nicht verstehe ist folgendes. Nach den Informationen die ich bis jetzt gesammelt habe: Bis 100.000,00 Euro ist es beim defensiven Anteil ok den auf Tagesgeld / Festgeldkonten zu halten. Darüber hinaus in Staatsanleihen oder Geldmarkt ETF´s (Stichwort Einlagensicherung).

    Was ich immer wieder höre und lese ist dass ein ETF mit kurzlaufenden Staatsanleihen mit höchster Bonität im wesentlich gleich viel bringt wie ein Tagesgeldkonto. Das kann ich nicht so richtig erfassen. Nach meinen Infos gibt es da derzeit überhaupt nur einen ETF den man dazu nehmen könnte (Staatsanleihen) der hat aber zum einen eine TER von 0,50 was vergleichsweise hoch ist und ich beobachte ihn in meiner watchlist und schaue mir auch die Entwicklung an seit Auflage bis jetzt. Ich kann da nicht feststellen dass sich das wie TG oder FG Konto verhält. Kosten erzeugt er auch.

    Ich verstehe also noch nicht wie das mein Depot stabilisieren soll. Zudem ist mir jede Art von Zinsen (seien sie noch so klein) wilkommen für den Vermögensaufbau und ich möcht nicht auch noch Kosten haben beim defensiven Anteil.

    Heute habe ich ein Video gesehen von Finanztip (Fehler in deine 60ern) in dem es hieß man soll auch in den 60er noch in seine ETFs einzahlen. Verständlich in dem Sinne, dass auch das spät eingezahlte Geld ja noch 15 Jahre liegt weil ich Geld aus meinem Depot ja nur nach und nach entnehmen werden. ABER gleichzeitg soll ich zu Rentenbeginn auch mein Vermögen möglichst in 50defensiv / 50 offensiv aufgeteilt haben, am besten in der 3 Töpfe Methode, und jährlich rebalancen. Soweit so gut. Nur um zu Renteneintritt wirlich eine 50 / 50 Aufteilung hin zu bekommen, muss ich früher aufhören den offensiven Teil zu besparen. Weil ich das Geld dann brauche um den defensiven TEil stärker aufzubauen um eben die empohlene Aufteilung noch zu erreichen.

    Was für mich derzeit unklar ist ab wann ich in Staatsanleihen gehe, abgesehen von dem offensichtlichen: "sobald du über 100k gespart hast". Macht es Sinn da früher zu investieren? die werden ja mit den Jahren auch nicht billiger.

    Zudem habe ich erst gestern, nachdem ich mir weitere Videos von Finanztip und anderen angschaut habe, das Thema Rendite Rheinfolge Risiko, verstanden. Somit habe ich auch verstanden dass ich meine Anlagestrategie rechtzeitig anpassen muss. Zur Hilfe habe ich eine Tabelle ab 59 Jahre 95% offensiv / 5 % defensiv und dann jährlich in 5% Schritten weiter bis ich zu Rentenbeginn die 50 / 50 Aufteilung erreicht habe.

    Es fällt mir schwer das fest zu halten (ich bin ein Kontrollfreak der Excelltabellen liebt), ab wann ich dann realistisch starten muss. Weil ich klar nicht mit "frischem Geld" dann plötzlich Rebalancen kann, d.h. ich fange jetzt schon an den defensiven Anteil aufzubauen.

    Bisher dachte ich ganz naiv ich spare jetzt zur bis zur Rente, aber es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich zu irgendeinem Zeipunkt auch anfange muss, schon vor Rentenbeginn, wenn es sehr gut läuft, Anteile zu verkaufen die ich dann in defensive Anteile umbaue. Wenn es schlecht läuft, kein Problem dann bekomme ich das Rebalancen weiter mit "frischem" Geld hin.

    Habt Ihr irgendwelche Gedanken dazu? Tips für einen Anfänger? Erfahrungsberichte? Erklärung zu dem Staatsanleihen ETF warum der genau so gut wie TG oder FG sein soll?

    Herzlichen Dank an jeden der sich die Mühe macht diesen langen Text zu lesen und ggf. etwas zu antworten