Beiträge von Polarlicht

    Heute aus dem Handelsblatt: "Die japanische Notenbank (BoJ) rechnet in einem Risikoszenario für zwei Jahre in Folge mit einer Kerninflation von rund drei Prozent. Damit würde die Teuerung deutlich über dem Zielwert von zwei Prozent liegen, wie die Zentralbank am Donnerstag mitteilte.

    Das Szenario geht von einem anhaltend hohen Ölpreis, einem schwächeren Yen und fallenden Aktienkursen aus. Die Veröffentlichung eines solch detaillierten Risikoszenarios durch die japanische Notenbank gilt als ungewöhnlich."

    Jetzt aber, oder?

    Hallo,

    ich selbst habe auch eine größere Summe bei Gerd Kommer. Eine zweite gleich große Summe habe ich im State Street SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Acc). Bislang bin ich mit dieser Entscheidung sehr zufrieden . Habe mich dazu entschieden, weil ich mich um nichts großartig kümmern will. Es gibt hier eine gute Diskussion. Ich meine die heißt "ein KISS von Irving" - oder irgendwie so. Ich denke beide ETF erreichen eine Rendite, mit der man gut schlafen kann. Man sollte seinen Schlaf nur nicht unterbrechen, wenn es mal für drei vier Jahre extrem nach unten gehen sollte. Dann heißt es: cool bleiben.

    Aber ich denke bei der von Dir genannten Summe, würde ich auch 10 Prozent in Gold oder Rohstoffen investieren. Als Sicherheitsbaustein. Der Block von Hartmut Walz ist absolut lesenswert.

    Hallo,

    ich habe Anfang des Jahres knapp 100k im Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF 1C. Der EZB Zins ist momentan bei 2,15 Prozent. Bislang habe ich 432 Euro Gewinn gemacht. Also 0,46: Prozent. Wenn ich das aufs Jahr hoch rechne, dann komme ich vermutlich auf nur 1 Prozent Rendite. Übersehen Ich da irgendwas?

    Die internationale Verschuldung hat im Jahr 2026 neue Rekordmarken erreicht. Nach aktuellen Daten des Institute of International Finance (IIF) und der OECD nähert sich die weltweite Gesamtverschuldung (Staat, Unternehmen und private Haushalte zusammen) der Marke von 350 Billionen US-Dollar. Und natürlich müssen dafür Zins und Zinseszins gezahlt werden.

    Haupttreiber sind die USA und China. Aber auch die Schwellenländer erreichen Rekordschulden.

    Die Folge: Die Inflation bleibt tendenziell etwas höher als die Zinsen auf dem Sparkonto. Dadurch entwertet sich der Schuldenberg des Staates real – aber leider auch das Ersparte der Bürger. Während die USA oder die EU ihre Schulden meist in der eigenen Währung haben (und somit theoretisch "Geld drucken" könnten), haben viele ärmere Länder Schulden in Dollar.

    Die Folge: Steigt der Dollar oder steigen die Zinsen, können diese Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen. Es drohen Staatspleiten, die zu Massenflucht, Unruhen und dem Zusammenbruch der dortigen Märkte führen.

    Da das Finanzsystem eng vernetzt ist, kann der Ausfall eines großen Dominosteins (z.B. eine große Bank oder ein Staat wie Italien) eine Kettenreaktion auslösen.

    Die Folge: Ein Vertrauensverlust führt dazu, dass Banken sich untereinander kein Geld mehr leihen. Das System friert ein, wie in der Finanzkrise 2008. In der Krise 2008 verloren viele Aktienmärkte innerhalb eines Jahres rund 50 % an Wert. Rezession: Man erwartet, dass Firmen weniger verkaufen + Weniger Gewinn = niedrigerer Aktienkurs. + Systemangst: Man fürchtet, dass das gesamte Bankensystem kollabiert und Firmen pleitegehen. Aber: nach fünf Jahren waren die Kurse wieder im Plus.

    In einer hochverschuldeten Welt sind klassische Sparprodukte (Sparbuch, Tagesgeld, Lebensversicherungen) tückisch.

    Das Problem: Du bekommst zwar deine Zinsen, aber wenn die Inflation aufgrund der Staatsverschuldung höher ist als der Zins, verlierst du real Kaufkraft.

    Unternehmen haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber Sparern: Sie können Preise erhöhen.

    Warum das hilft: Wenn die Inflation steigt, steigen oft auch die Umsätze der Firmen. Starke Unternehmen (mit wenig eigenen Schulden!) sind ein Schutzschild gegen Geldentwertung. Gold und Edelmetalle dürften ebenfalls eine gute Absicherung darstellen.

    Meine Fragen an Euch:

    1. Wie schätzt ihr das ein?

    2. Wie reagiert ihr darauf?

    3. Habe ich irgendetwas übersehen?

    ich freue mich auf Eure Antworten.

    Hallo,

    ich habe von 1994 bis 2010 in die Rentenversicherung einbezahlt. Dazu kommen noch Zeiten für Studium, wehrdienst und Schulausbildung. Insgesamt haben sich 26, 16 Renten Punkte angesammelt. Momentan ergibt sich dadurch eine Rente von ca. 1000 € pro Monat. Seit 2010 bin ich im Beamtenstatus. Am liebsten würde ich schon mit 65 in den Ruhestand gehen. Hat jemand hier Erfahrung mit dieser Kombination Rente und Pension? Muss ich dabei irgendwas beachten? Gibt es Fallstricke? Falls da jemand Erfahrung hat, würde ich mich sehr freuen, wenn er sie mit mir Teilen könnte.